Vorspiel Transmediale 2016

Designtransfer, Universität der Künste Berlin

2. – 7. Februar 2016

designtransfer.udk-berlin.de


Im Rahmen des Vorspiel-Programmes der Transmediale 2016 zeigt der Projektraum Designtransfer an der Universität der Künste Berlin (UdK) vom 2. bis zum 7. Februar zwei Ausstellungen mit Arbeiten der Fakultät für Gestaltung. Das Projekt der Digitalen Klasse Ein Jahrhundert – fünf Regime, Mediale Denkmale im Berliner Stadtraum“ setzt Orte des Umbruchs durch multimediale Installationen in Szene. Auch die Resultate des einwöchigen UdK-Kollisionen-Workshops „Tools for Activism“ werden dort zu sehen sein.




Zehn Studierende der UdK widmen sich mit ihren Installationen der Rolle Berlins als Stadt der permanenten Umwälzungen und der andauernden Prozesse. Innerhalb des 20. Jahrhunderts wurde die heutige deutsche Hauptstadt Zeuge von fünf Regimen: Kaiserreich, Weimarer Republik, Naziregime, die deutsche Teilung und das wiedervereinte Deutschland – all diese politischen Einflüsse haben deutliche Spuren in der Metropole hinterlassen.

 

Ein Beispiel für die Arbeiten der Studierenden ist das Projekt „Tautoscope” von Paul Kolling, welches sich mit der Thematik des kollektiven Erinnerungsvermögen im Kontext des architektonischen Wandels befasst. Es spielt mithilfe eines manipulierten Teleskops mit der Verortung des neuen Berliner Stadtschlosses und dessen ursprünglichen Standorts. Mit der Soundinstallation „Love Parade sound walk“ von Jérôme Gautier wird der Loveparade der 1990er-Jahre ein akustisches Denkmal gesetzt, von der in visueller Form in Berlin keine offensichtlichen Spuren aufzufinden sind.

 

Die Ergebnisse des Workshops „Tools for Activism“, der von Verena Michels und Vlasta Kubušová, Leonidas Martin, Axel Kufus und Ilka Schaumberg betreut wurde, sind ebenfalls Teil der Vorspiel-Ausstellung zur Transmediale. Ziel des einwöchigen Workshops war die Entwicklung neuer „Protest Tools“, die auf humorvolle Art und Weise die eigene Existenz hinterfragen: Welche Rolle spielen Protest Tools für die Verbreitung von Ideen? Wie lassen sich neuartige und kreative Tools entwickeln? Sind wir nur gegen etwas, oder besser auch für etwas? Protestieren wir für eine Sache oder für Likes und Tweets? In welchem Zusammenhang stehen digitaler und analoger Protest?



















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