Will McBride

Amerika Haus Berlin

– 16. Januar 2015

co-berlin.org


Das Berlin der Nachkriegsjahre war ein Ort des Umbruchs und der Gegensätze. Der US-amerikanisch-stämmige Fotograf Will McBride hielt das Lebensgefühl dieser Zeit in ausdrucksstarken Bildern fest. C/O Berlin zeigt nun 100 seiner Werke im Amerika Haus Berlin. 




Will McBride wurde in den 1950er-Jahren in Deutschland stationiert und kehrte nach seinem Militärdienst nicht in die USA zurück. Stattdessen verschlug es ihn nach Berlin. Die Stadt zog ihn sofort in ihren Bann. Die Mischung aus unübersehbaren Narben aus dem Zweiten Weltkrieg, den aufkommenden Spannungen des Kalten Krieges und auf der anderen Seite einer ungebremsten Lebenslust und Neugier auf die Zukunft, machten Berlin damals zu einem besonderen Ort. Will McBride stürzte sich nach anfänglichen Berührungsängsten mitten hinein und dokumentierte die Stadt und ihre Bewohner aus nächster Nähe. Seine Herangehensweise, die jede Distanz vermeidet und sich ganz der ehrlichen, subjektiven Beobachtung verschreibt, inspirierte folgende Generationen von Fotografen, unter ihnen Nan Goldin oder Wolfgang Tillmans.

1957 war McBrides der erste Fotograf, dessen Arbeiten im Amerika Haus ausgestellt wurden. Die Stiftung C/O Berlin, die dort dieses Jahr ihre neuen Räume bezogen hat, widmet ihm nun – knapp 60 Jahre später – eine erneute Einzelausstellung.



















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