Zeichnungsräume 2.
Positionen zeitgenössischer Graphik

Hamburger Kunsthalle

– 21. Mai 2017

hamburger-kunsthalle.de


Den Wechsel der Zeichnung in die dritte Dimension will die Hamburger Kunsthalle mit „Zeichnungsräume 2“, dem zweiten Teil ihrer Ausstellungsreihe, dokumentieren. Als einen „Aufbruch in den Raum“ bezeichnen sie das Phänomen des Übergangs der Linie von der Fläche in den Raum. 




Die Intention der Kuratoren ist die intensive Auseinandersetzung mit dem Medium der Zeichnung, das laut Museumswebseite „so aktuell ist wie nie zuvor“. In den 1960er-Jahren hat es eine radikale Veränderung durchlebt, die beispielsweise an den grafisch-räumlichen Arbeiten von Sol LeWitt oder den zeichenartigen Installationen von Fred Sandback deutlich wird. Die Verbindung zwischen Zeichnung, Betrachter und Raum ist auch allen anderen gezeigten künstlerischen Arbeiten gemeinsam.

Nachdem sich der erste Teil von „Zeichnungsräume“ mit der Entwicklung der Zeichnung seit den 1950er-Jahren beschäftigte, stellt der zweite Teil den Umgang mit dem Bildraum und dessen Überführung in eine neue virtuelle Ebene in den Mittelpunkt.

Als Beispiel ist das Projekt Lines Fiction zu nennen, das eine Internetplattform für Künstler bietet, die sowohl Zeichnungen als auch Animationen kreieren. Einige der Künstler sind auch in der Ausstellung vertreten, so auch Carolin Jörg und Michael Fragstein. Als surreale Collagen bezeichnen sie ihre Arbeiten, in denen organisch-abstrakte Tuschezeichnungen durch Animation ein bewegtes Eigenleben bekommen. Werke von insgesamt 30 Künstlern sind in der Ausstellung zu sehen und sollen einen vielfältigen Einblick in das Thema Zeichnung und dessen Möglichkeiten geben.

Ein umfassender Katalog zu beiden Ausstellungen ist online und im Museumsshop der Hamburger Kunsthalle zu erwerben.








Shop

Out now

LOGO.

Die Kunst mit dem Zeichen


Zum Shop

Shop

form Edition #2

Photograph by
Gerhardt Kellermann

Zum Shop