Agenda

April

See-Conference

Schlachthof Wiesbaden, Wiesbaden / DE
– 21.04.2018
see-conference.org 

Auch in diesem Jahr organisiert Scholz und Volkmer wieder die See-Conference, die sich selbst als eine der größten Designkonferenzen in Deutschland bezeichnet, mit dem Ziel, aktuelle Trends zur „Visualisierung von Information“ aufzuzeigen. Die Konferenz bietet dabei Einblicke in Bereiche wie Design, Architektur, Performance, Film und Technik sowie Forschung und Kommunikation. Zu den Sprechern zählen in diesem Jahr unter anderen die Regisseurin, Designerin und Animationskünstlerin Anna Ginsburg, die dafür bekannt ist, Neues und Altes, Konventionelles und Außergewöhnliches miteinander zu verbinden. Auch der Autor, Regisseur und Aktivist Stefan Kaegi konnte für die 13. Ausgabe der Konferenz gewonnen werden. Reguläre Tickets kosten š125 Euro, zudem gibt es ermäßigte Angebote für Studierende und Gruppen.

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Ecce Ancilla Domini!

Direktorenhaus, Berlin / DE
– 22.04.2018
direktorenhaus.com 

Mit „Willkommen zum hypnotischen Rapport.“ endet der einleitende Text auf der Museumswebseite und eröffnet damit die Saison im Direktorenhaus in Berlin. Die Ausstellung „Ecce Ancilla Domini!“ präsentiert Werke aktueller Künstler, welche die ästhetischen Empfindungen des Betrachters herausfordern. Unter anderen werden der Grafikdesigner Anton Hjertstedt und der Illustrator Max Guther gezeigt.

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Catastrophe Colours

Bnkr, München / DE
– 22.04.2018
bnkr.space 

Katastrophen-Bilder in Farben übersetzt hat das Architekturbüro Gonzalez Haase AAS bereits 2014. Nun haben Pierre Jorge Gonzalez und Judith Haase zusammen mit June 14 Meyer-Grohbrügge und Chermayeff die sogenannten „Catastrophe Colours“ in den Raum geholt, wobei durch die Kombinationen der Farben die politischen Zusammenhänge der Katastrophen visualisiert werden. Im Bnkr in München sind drei Raumgestaltungen noch bis zum 22. April 2018 zu sehen.

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Eloise Hawser: By the Deep, by the Mark

Somerset House, London / DE
– 22.04.2018
somersethouse.org.uk 

Die Ausstellung „Eloise Hawser: By the Deep, by the Mark“ erkundet parallele Phänomene in fließenden urbanen Infrastrukturen – zum Beispiel Abwassersystemen – und dem Innenleben des menschlichen Körpers. Dabei erforscht die Künstlerin historische und zukünftige Themen aus Stadtplanung und Medizin vor dem Hintergrund der Annahme, es bestehe eine Korrelation zwischen urbanen und medizinischen Innovationen. Die Ergebnisse ihrer Recherche werden in der Ausstellung in Form einer dreidimensionalen Mindmap aus Skulpturen, audiovisuellen Darstellungen, medizinischer Hardware und Archivmaterial präsentiert. Am 10. April 2018 wird Peter Bazalgette, der Ur-ur-Enkel desjenigen Bauingenieurs, der im 19. Jahrhundert das Londoner Abwassersystem revolutionierte, an einem Künstlergespräch teilnehmen.

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Welt aus Glas. Transparentes Design

Wilhelm Wangenfeld Haus, Bremen / DE
– 22.04.2018
wilhelm-wagenfeld-stiftung.de 

Die Ausstellung „Welt aus Glas“ beschäftigt sich mit Transparenz als gestalterisches Merkmal. Die Ausstellung möchte die Faszination für transparente Objekte zeigen und verfolgt die einzelnen Entwicklungslinien des Begriffes. So sind Exponate aus verschiedenen Bereichen ausgestellt, von dem 1960er-Jahre-Sessel Blow für Zanotta über den Deutschen Pavillon der Weltausstellung 1958 von Egon Eiermann und Sep Ruf bis hin zum Sneaker Clear FF Silver von Sebastian Thies.

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Salone del Mobile

Messegelände Mailand, Mailand / IT
– 22.04.2018
salonemilano.it 

Mit mehr als 300.000 Besuchern aus 165 Ländern und 2.000 Ausstellern ist der Salone del Mobile in Mailand immer noch die führende internationale Design- und Möbelmesse. Auf über 200.000 Quadratmetern werden zeitgenössische Produkte ausgestellt, die sich thematisch mit Aspekten wie Zukunft, Technologie, Flexibilität und Nachhaltigkeit befassen. Das Messegelände ist zu diesem Zweck in die drei stilistischen Kategorien Classic: Tradition in the Future, Design und Xlux gegliedert. 2018 findet parallel zur Messe die zweijährlich wiederkehrende Veranstaltung Euro Cucina statt sowie die internationale Badausstellung.Ticketpreise für den einmaligen Zutritt zur Messe betragen online 26 Euro, am Eingang 35 Euro, Studierende zahlen 25 Euro. Der Zutritt für die Öffentlichkeit ist am Samstag und am Sonntag möglich. Neben der Messe werden auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Veranstaltungen in der ganzen Stadt ausgerichtet.

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Cupboard Love

Gewerbemuseum Winterthur, Winterthur / CH
– 22.04.2018
gewerbemuseum.ch 

Das Gewerbemuseum Winterthur widmet dem Schrank unter dem Titel „Cupboard Love“ eine eigene Ausstellung. Der Schrank wird in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen anhand ausgewählter Beispiele aus der Designgeschichte präsentiert. Der Schrank als Ort der Aufbewahrung, Sicherung und Ordnung wird in der Ausstellung nicht nur als Designobjekt, sondern auch als metaphorisches Vehikel unter anderem in Film und Literatur begriffen und beleuchtet. Parallel zur Ausstellung veranstaltet das Museum ein Expertengespräch, Führungen und Workshops für Schulklassen.

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Ceramics and Its Dimensions. Shaping the Future

Bröhan-Museum, Berlin / DE
– 22.04.2018
broehan-museum.de 

Das Bröhan-Museum in Berlin blickt mit der Ausstellung „Ceramics and Its Dimensions. Shaping the Future“ in die Zukunft des Keramikdesigns. Die ausgestellten Arbeiten sind Ergebnisse des gleichnamigen Forschungsprojektes, zu dem sich 25 Partnerinstitutionen aus elf europäischen Ländern zusammengeschlossen haben, um den kulturellen Einfluss des traditionsreichen Materials zu erforschen. Beteiligt sind Museen, Universitäten und Firmen, die gemeinsam kulturelle, akademische und industrielle Entwicklungen identifizieren möchten. Das Projekt entstand in Kooperation mit dem Creative Europe-Programm der Europäischen Union.

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Die Ufa – Geschichte einer Marke

Deutsche Kinemathek, Museum für Film und Fernsehen, Berlin / DE
– 22.04.2018
deutsche-kinemathek.de 

Die UFA (bis ™™ Universum Film AG) ist ein Filmunternehmen mit Sitz in Potsdam und wurde 1917 als eine der ältesten europäischen Firmen in diesem Bereich gegründet. Mit der Ausstellung „Die Ufa – Geschichte einer Marke“, die anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Unternehmens stattfindet, zeigt die Deutsche Kinemathek die ästhetischen und technischen Entwicklungen, mit denen die UFA auf gesellschaftliche und politische Ereignisse reagierte, was gleichzeitig auch „beispielhaft die Entwicklung der audiovisuellen Medien vom Ersten Weltkrieg bis heute“ widerspiegelt. Mittlerweile ist die UFA GmbH Marktführer, wenn es um Fernsehproduktionen in Deutschland geht und wurde 2013 parallel zur neuen Namenseinführung in die Bereiche UFA Fiction, UFA Serial Drama und UFA Show and Factual umstrukturiert. Zu den Produktionen zählen unter anderem Filme wie „Ich bin dann mal weg“ (š2015) und „Mängelexemplar“ (š2016) oder Serien wie „Charité“ (š2017).

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Spielraum. Kunst, die sich verändern lässt

Museum im Kulturspeicher , Würzburg / DE
– 22.04.2018
kulturspeicher.de 

In Würzburg zeigt die Ausstellung „Spielraum. Kunst, die sich verändern lässt“ Kunstobjekte, die mit variablen Elementen operieren. Bei den sich durch die Benutzer, deren Aktionen werkimmanent sind, verändernden Arbeiten kommen verschiedene Techniken zum Einsatz: Statische Aufladung kann ebenso Zweckmittel sein wie Setzen, Stellen, Legen; durch schieben, drehen und stecken entstehen Linien, Flächen, Muster, vibrierende Räume oder irritierende Raumstörungen. Viele dieser Arbeiten gehören zur konstruktiv-konkreten Kunst, der Kinetik oder deren nahem Umfeld; eine Kunstströmung, die Mitte bis Ende der 1960er-Jahre einen Höhepunkt erreichte. Neben bekannten Beiträgen aus der Schweiz mit zum Beispiel Max Bill, Karl Gerstner, Paul Talman oder Mary Vieira, liegt diesmal ein Schwerpunkt auf österreichischen Arbeiten. Die Nachproduktion einiger Arbeiten durch Berufsschüler des Würzburg benachbarten Kitzingen bieten ein erfreuliches Modell engagierter undoktrinärer Kunstvermittlung.

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Designers Select Designers

The Aram Gallery, London / GB
– 28.04.2018
thearamgallery.org 

Zur Feier ihres 15-jährigen Bestehens hat die Aram Gallery in London 15 Designer, die in der Vergangenheit dort bereits ausgestellt haben, dazu eingeladen, erneut an ihrer Jubiläumsausstellung teilzunehmen. Zusätzlich wurden sie dazu aufgefordert, einen aufstrebenden Jungdesigner auszuwählen, der an ihrer Seite gezeigt wird. So führt die Galerie ihre seit der Gründung 2002 bestehende Ambition, junge Berufseinsteiger aus dem Vereinigten Königreich und der ganzen Welt zu fördern, fort. Unter den 15 etablierten Designgrößen befinden sich unter anderen Thomas Heatherwick, Jasper Morrison und Gitta Gschwendtner.

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Elizabeth Friedlander

Ditchling Museum of Art and Craft, Ditchling / GB
– 29.04.2018
ditchlingmuseumartcraft.org.uk 

Die Arbeiten von Elizabeth Friedlander (1903–1984) lassen sich auf den ersten Blick ästhetisch in der Mitte des 20. Jahrhunderts verorten. Allerdings hat die Typografin, Designerin und Künstlerin bis heute wenig Anerkennung für ihr Schaffen bekommen. Das möchte das Ditchling Museum of Art and Craft ändern, indem sie erstmals die Geschichte von Friedlanders Leben erzählen und ihre Arbeiten präsentieren. Die erst in den letzten Jahren zum Vorschein gekommenen Erkenntnisse über das Leben der Künstlerinnen stammen zum einen von der Ko-Kuratorin der Ausstellung Katharine Meynell, die 2016 einen Film über die Künstlerin produzierte und zum anderen von Pauline Paucker, die aus den Archivbeständen der Künstlerin ein Buch über ihr Leben schrieb.

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Je t’aime, Ronit Elkabetz

Design Museum Holon, Holon / IL
– 30.04.2018
dmh.org.il 

Ronit Elkabetz (1964–2016) war eine israelische Schauspielerin und Filmemacherein. Nun eröffnet das Design Museum Holon eine Retrospektive der besonderen Art: ausgestellt wird der Kleiderschrank der mit 51 Jahren an Krebs verstorbenen Persönlichkeit. Kuratiert wurde diese Ausstellung unter anderem von ihrem Bruder. Ihre Mode hat die Funktion eines Archivs, inszeniert sind die Kleider, die sie zu verschiedenen Anlässen oder in Filmen trug, mithilfe von Videokunst und Soundinstallationen.

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Jean Prouvé – Architect for Better Days

LUMA Arles, Arles / FR
– 01.05.2018
luma-arles.org 

[Jean Prouvé. Architekt für bessere Zeiten] Zusammen mit der Pariser Galerie Patrick Seguin präsentiert die LUMA-Stiftung die Ausstellung „Jean Prouvé. Architect for Better Days“, die dem französischen Designer Jean Prouvé (1901™–™Œ1984) und seinen Möbeln sowie architektonischen Entwürfen gewidmet ist. Die Ausstellung zeigt zwölf vorgefertigte Gebäude, die zwischen ™1939 und ™1969 entstanden sind, und stellt damit die größte Sammlung von Prouvés demontierbaren Konstruktionen aus. So soll vor allem die funktionale Seite seiner Arbeiten in den Fokus gestellt werden, die in Zeiten von Wohnungsmangel und Migration wieder an Relevanz gewinnt. Prouvé ist aber nicht nur Konstrukteur, seine Arbeiten waren auch immer sozial motiviert, sodass sein Beitrag viel weitergeht, als seine bekannten Stahlblechrahmen-Möbel zunächst erwarten lassen.

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The Body: Fashion and Physique

Museum at the Fashion Institute of Technology, New York / US
– 05.05.2018
fitnyc.edu 

Körper und Mode sind beides kulturelle Konstrukte, die im Laufe der Geschichte verschiedene Ausprägungen fanden. Im Rückblick auf die komplexe Geschichte des „idealen Körpers“ beleuchtet das Museum des FIT in New York das Verhältnis zwischen Körper und Mode und inwiefern sie aufeinander eingewirkt haben. Ausgehend vom 18. Jahrhundert, einer Zeit, in der die Vorstellung eines durch Korsett und Reifrock formbaren Körpers allgegenwärtig war, verfolgt die Ausstellung sich wandelnde Körperideale durch die Jahrhunderte bis heute. Der Zeitstrang endet mit Entwürfen von Becca McCharen-Tran und Christian Siriano, beides Designer, die die Konventionen einer körperfeindlichen Modeindustrie in ihren Entwürfen herausfordern.

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Experimental Jetset – Superstructure

RMIT Design Hub, Melbourne / AU
– 05.05.2018
designhub.rmit.edu.au 

„Experimental Jetset – Superstructure“ ist die erste Ausstellung mit dem Ziel, einen Überblick über die Arbeiten des Studios Experimental Jetset zu geben. Dabei handelt es sich um ein kleines, unabhängiges Grafikdesignstudio, das ™™1997 von Marieke Stolk, Erwin Brinkers und Danny van den Dungen in Amsterdam gegründet wurde. Ihre Arbeiten umfassen in erster Linie gedruckte Medien, aber auch Installationen. Sie selbst beschreiben ihre Arbeitsweise als das Übersetzen von Sprache in Objekte. Die aktuelle Ausstellung ist als Retrospektive zu verstehen, zeigt aber auch eine neue ortsspezifische Installation, mit der die Designer die Beziehung zwischen grafischer Sprache und der Stadt untersuchen. Neben den Arbeiten des Studios sind neun Grafikdesigner aus Melbourne eingeladen worden, in Form von Zeitungen die Ideen, die in der Ausstellung zu sehen sind, in einen lokalen Kontext zu bringen.

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Jil Sander

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt/Main / DE
– 06.05.2018
museumangewandtekunst.de 

Jil Sander, die mit bürgerlichem Namen Heidemarie Jiline Sander heißt, ist eine der einflussreichsten Modedesignerinnen ihrer Generation. Das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main widmet ihr mit der Ausstellung „Jil Sander“ nun die erste Einzelausstellung in einem Museum. Mit raumgreifenden multimedialen Installationen wird ihr Einfluss auf Ästhetik, Material und Form – nicht nur in der Mode, sondern auch in Produktdesign, Architektur und Landschaftsarchitektur – reflektiert. Neben hoher Qualität, zeichnen sich Sanders Arbeiten besonders durch ihre Modernität aus, was für sie bedeutet, die Persönlichkeit des Menschen hervorzuheben und dem Einzelnen zu helfen, zu den eigenen Stärken zu finden.

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T-Shirt: Cult – Culture – Subversion

Fashion and Textile Museum, London / DE
– 06.05.2018
ftmlondon.org 

Das Fashion and Textile Museum in London widmet einem der populärsten und preisgünstigsten Kleidungsstücke eine Ausstellung: dem T-Shirt. Die Ausstellung behandelt die historische Biografie des Kleidungsstücks, die technologischen Fortschritte im Design und seine Funktion als gesellschaftspolitisches Medium im 20. Jahrhundert. Das Zentrum der Ausstellung bildet eine private Sammlung von Vivienne Westwood-Entwürfen, rangierend von frühen Arbeiten bis hin zu aktuellen Kollektionen. Die Fotografin Susan Barnett ist in der Ausstellung mit der Fotoreihe „T: The Typology of the T-Shirt“ vertreten, in der das T-Shirt als Aushängeschild für individuelle Meinungsäußerung präsentiert wird.

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Risotto’s Riso Room

The Lighthouse, Glasgow / GB
– 13.05.2018
risottostudio.com 

Wer sich intensiv mit Risografie auseinandersetzen möchte, dem bietet sich bald eine einmalige Möglichkeit, denn im Design- und Architekturzentrum The Lighthouse geben während des Festivals für zeitgenössische Kunst Glasgow International bekannte Gestalter Workshops zu dieser Drucktechnik. Zusätzlich finden die Poster Night sowie zwei Partys am 23. März beziehungsweise 27. April 2018 statt.

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Große Oper – viel Theater?

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main / DE
– 13.05.2018
dam-online.de 

Die Zukunft der Frankfurter Städtischen Bühnen wird nach wie vor hitzig diskutiert. Gemeinsam mit dem Kulturdezernat wird aus diesem Anlass das Thema Bühnenbauten im Deutschen Architekturmuseum aufgegriffen. Zu sehen sind unterschiedliche Projekte, sowohl Sanierungen als auch Neubauten, die als Referenz oder Inspiration dienen können.

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Model Young Package

– 14.05.2018
young-package.com 

Der internationale Wettbewerb Young Package nennt sich in diesem Jahr erstmalig Model Young Package und hat zudem eine Verdopplung der Preisgelder eingeführt. Eine weitere Änderung ist die Erhöhung der Altersgrenze in der Kategorie Hochschule, sodass nun Designer jedes Alters Einreichungen in dieser Kategorie vornehmen können. Die š23. Ausgabe des Wettbewerbs hat das Motto „Coffee Mania“ und fordert auf, ökologische Verpackungen rund um das Thema Kaffee einzureichen – von Tassen und Tellern über Kaffeesets bis hin zu anderen Produkten, die sich zum Beispiel visuell mit dem Thema Kaffee auseinandersetzen. Beurteilt werden die Einreichungen anonym durch eine Jury nach Aspekten wie Nachhaltigkeit, Benutzerfreundlichkeit und Produzierbarkeit sowie visuelle Ausarbeitung. Der Einsendeschluss ist der 14. Mai 2018šŒ.

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Arts in the Age of the Internet, 1989 to Today

The Institute of Contemporary Art , Boston / US
– 20.05.2018
aiai.icaboston.org 

1989 wurde das Internet kommerzialisiert und das WWW erstmals öffentlich zugänglich gemacht. 2018 hinterfragt die Ausstellung „Arts in the Age of the Internet, 1989 to Today“, welchen Einfluss das Internet auf unsere Gesellschaft und besonders auf die Kunst hat: Wie denken, sehen und verarbeiten Künstler die digitale Welt? Arrangiert werden die Werke in fünf verschiedenen Themengebieten: Network and Circulation, Hybrid Bodies, Virtual Worlds, States of Surveillance sowie Performing the Self.

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Tom Loeser: Please Please Please

Museum of Craft and Design, San Francisco / US
– 20.05.2018
sfmcd.org 

Vom 20. Januar bis zum 20. Mai 2018 widmet sich die Ausstellung „Tom Loeser: Please Please Please“ der Frage des Designers Tom Loeser, ob unser Leben anders aussähe, wenn die Möbel, auf denen wir jeden Tag sitzen, andere wären. Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse seiner Untersuchung unkonventioneller Möbelformen, die in den frühen 1980er-Jahren mit einer Serie von Klappstühlen begann. Seine Entwürfe schaffen dabei immer auch Möglichkeiten zur Interaktion – zwischen Mensch und Objekt, aber auch zwischen mehreren Menschen. So möchte Loeser Menschen mit seiner Arbeit dazu inspirieren, mit Gewohnheiten zu brechen und spielerisch mit ihrer Umwelt und Mitmenschen umzugehen. Zu den Ausstellungsobjekten zählen circa 20 Möbelstücke, die zumeist in jüngster Vergangenheit entstanden sind, sowie gerahmte Kunstwerke.

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Wohnungen, Wohnungen, Wohnungen! Wohnungsbau in Bayern 1918–2018

Architekturmuseum der TU München, München / DE
– 21.05.2018
architekturmuseum.de 

Das Thema Wohnungsbau ist heute immer noch so aktuell wie bereits vor 100 Jahren. Die Ausstellung im Architekturmuseum der TU München „Wohnungen, Wohnungen, Wohnungen! Wohnungsbau in Bayern 1918–2018“ zeigt zu diesem Thema Raumkonzepte und architektonische Lösungen als Konsequenz verschiedener politischer Entscheidungen und wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklungen in Bayern. Die verschiedenen Baumaßnahmen – vom Eigenheim, über Kleinsiedlungen bis hin zu Hochhäusern – betreffen diverse Bevölkerungsschichten sowie städtische Baumaßnahmen, aber auch Projekte in ländlicheren Gegenden. Die Ausstellung hebt vor diesem Hintergrund geschichtliche sowie aktuelle Aspekte hervor, beispielsweise Gesetzesänderungen, Flüchtlingswellen, Wohnungsnot, finanzielle Beschränkungen, Entwicklungen im Bereich Mobilität, einen Wandel in der Familienstruktur oder technische Neuerungen.

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Tod und Ritual

Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz, Chemnitz / DE
– 21.05.2018
smac.sachsen.de 

Dass wir eines Tages sterben müssen, ist uns allen gemein. So ist es nicht verwunderlich, dass wir seit Menschengedenken dem Tod einen Sinn geben möchten und mit dem Abschiedsschmerz, der damit einhergeht, versuchen umzugehen. Die Ausstellung „Tod und Ritual. Kulturen von Abschied und Erinnerung“ im Staatlichen Museum für Archäologie in Chemnitz widmet sich dem Umgang mit dem Tod anhand von verschiedene Beispielen aus Archäologie, Ethnologie und Geschichte.

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Werkraumschau Licht

Werkraum Bregenzerwald, Andelsbuch / DE
– 26.05.2018
werkraum.at 

Die zweite Werkraumschau im Werkraum Bregenzerwald ist einem physikalischen Phänomen gewidmet, das wir für selbstverständlich hinnehmen, ohne das Leben auf der Erde jedoch nicht möglich wäre: dem Licht. Die Protagonisten der Inszenierung aus Schatten, Kunst- und Tageslicht sind von Vorarlberger Handwerksbetrieben geschaffene Objekte, denen mit der Werkraumschau jährlich eine Bühne geboten wird.

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Mathias Bengtsson

Designmuseum Danmark, Copenhagen / DK
– 27.05.2018
designmuseum.dk 

Das Designmuseum in Kopenhagen widmet aktuell dem dänischen Industriedesigner Mathias Bengtsson eine Ausstellung mit gleichnamigem Titel, die eine Auswahl seiner Arbeiten präsentiert. Obwohl sich Bengtsson selbst als Designer bezeichnet, sind seine Arbeiten doch nicht selten, verglichen mit anderen Industriedesignern, mehr in der Kunst als im Design zu verorten. Im Rahmen seiner Arbeit bedient er sich unterschiedlicher industrieller Materialien und Prozesse und möchte mit seinen Entwürfen sowohl die skulpturalen als auch technischen und philosophischen Möglichkeiten des Dreidimensionalen ausschöpfen. Häufig resultieren daraus Editionen oder sogar Einzelstücke, die in vielen Fällen ihren Weg in internationale Museen finden.

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Eduardo Paolozzi. Lots of Pictures – Lots of Fun

Berlinische Galerie, Berlin / DE
– 28.05.2018
berlinischegalerie.de 

Einem der innovativsten und provokativsten Künstler der britischen Nachkriegsmoderne, Eduardo Paolozzi (1924–2005), wird vom 9. Februar bis zum 28. Mai 2018 in der Berlinischen Galerie eine Ausstellung gewidmet. Dort werden grafische und bildnerische Arbeiten aus den experimentellen Werkphasen des Künstlers gezeigt, die unter anderem den starken Einfluss Paolozzis auf die britische Pop-Art widergeben. Erstmals veranstaltet die Berlinische Galerie eine Kindervernissage, bei der junge Kunstinteressierte spielerisch an Paolozzis Werk herangeführt werden.

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Ecuador Poster Bienal 2018. Call for Posters

Quito / EC
– 01.06.2018
ecuadorposterbienal.com 

Studierende, Designer, Architekten, Künstler, Fotografen und sonstige visuelle Gestalter können bis zum 1. Juni 2018 ihre in den letzten zwei Jahren entstandenen Plakate für die Ecuador Poster Bienal 2018 einreichen. Den Teilnehmenden stehen dafür die Kategorien Werbeposter, soziale, politische und kulturelle Poster, Poster von Studierenden, Poster für Kinderrechte und Poster über Donald Trump zur Verfügung. Die seit 2015 bestehende Veranstaltung zielt darauf ab, ecuadorianisches Design und dessen Verbindung mit internationalen Gestaltern auf der internationalen Bühne zu positionieren. Die Teilnahme an der Biennale ist kostenfrei und unabhängig von Alter und Nationalität der Gestalter. Das Partnerland der Biennale 2018 ist China.

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Revisiting Black Mountain

Museum für Gestaltung, Schaudepot, Zurich / CH
– 03.06.2018
museum-gestaltung.ch 

Das Black Mountain College in der Nähe von Asheville, North Carolina, kann als Ort gelebter Utopie bezeichnet werden. Zwischen ™1933 und ™1957 galten hier das Experimentieren als eine wertvolle Erfahrung sowie selbstbestimmtes Lernen, Lehren und demokratisches Zusammenleben als wichtige Güter. Das Black Mountain College verstand sich zudem als interdisziplinäre Institution und bildete seine Schüler in bildender Kunst, Theater, Literatur, Musik, Architektur, Geschichte, Physik, aber auch Ökonomie aus. Die Ausstellung „Revisiting Black Mountain“ im Schaudepot des Museums für Gestaltung in Zürich zeigt als Teil des gleichnamigen Programms der ZHdK eine Auswahl an Fotografien, Filmen und Dokumenten, die sich in erster Linie mit den Beziehungen zwischen den verschiedenen Disziplinen befasst sowie die Verbindung von Leben und Kunst aufgreift.

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Hans J. Wegner: Designing Danish Modern

Vitra Design Museum, Schaudepot, Weil/Rhine / DE
– 03.06.2018
design-museum.de 

Hans J. Wegner (™1914–š2007) begann seine Karriere als Tischler und studierte im Anschluss von ™1936 bis ™1938 an der Kunstgewerbeschule in Kopenhagen. Im Fokus seiner Arbeit stand dabei vornehmlich das Entwerfen von Möbeln. Mittlerweile wird Wegner als einer der wichtigsten Vertreter der dänischen Moderne betrachtet und ist außerdem auch für die Verbindung von Funktionalismus, poetischer Formensprache und Handwerkskunst bekannt. So schuf er durch die Neuinterpretation von historischen Möbeln diverse Klassiker des š. Jahrhunderts, von denen ein großer Teil zur Sammlung des Vitra Design Museums gehört. Unter den Exponaten der aktuellen Ausstellung befinden sich unter anderem der Y-Stuhl (™1950), der Pfauenstuhl (1948), sowie der Runde Stuhl (™1950), der auch als „The Chair“ bekannt geworden ist.

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Black Power – Flower Power

Museum Ludwig, Köln / DE
– 03.06.2018
museum-ludwig.de 

Das US-amerikanische Fotografenpaar Pirkle Jones und Ruth-Marion Baruch fing in seinen Arbeiten die gesellschaftspolitischen Unruhen im San Francisco der 1960er-Jahre ein. Besonderes Interesse galt der Hippie- und Bürgerrechtsbewegung, namentlich die Aktivitäten im Stadtteil Haight-Ashbury und das Umfeld der Black Panther Party in San Francisco. Die 52 in der Ausstellung gezeigten Fotografien kamen 2013 durch eine Schenkung der Pirkle Jones Foundation an das Museum Ludwig und werden erstmals bis zum 3. Juni 2018 im Fotoraum des Museums ausgestellt.

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The Polaroid Project

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 17.06.2018
mkg-hamburg.de 

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg widmet sich mit der Ausstellung „The Polaroid Project“ erstmals der gesamten Thematik rund um das Phänomen Polaroid. Zu den Ausstellungsstücken zählen unter anderem ššFotografien von mehr als 100 Künstlern sowie 90 ™verschiedene Kameramodelle und Prototypen. Dabei steht der Begriff Polaroid gleichzeitig für eine Technologie, eine Marke, eine Branche und ein Unternehmen samt seinen Produkten. Erstmals vorgestellt wurde der Sofortbildfilm ™1947 in New York von Edwin Herbert Land – bis heute findet sich das Phänomen in Foto-Apps und Plattformen wie Instagram wieder. In der Geschichte des Unternehmens arbeitete Polaroid immer auch eng mit professionellen Fotografen und neuen Talenten der Branche zusammen.

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#alleskönner

MAKK, Cologne / DE
– 01.07.2018
museenkoeln.de 

Am 14. April 2018šŒ wäre Peter Behrens 150 Jahre alt geworden. Anlässlich dieses Jubiläums zeigt das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) in der Ausstellung „#alleskönner. Peter Behrens zum 150. Geburtstag“ in acht Themenräumen circa šš220 Objekte des Künstlers und Autodidakten. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich Objekte wie der Salonflügel (1901™) aus Behrens Musikzimmer in Darmstadt sowie frühe Möbelentwürfe und Gläserserien inklusive eines Glasunikats von 1898Œ™Œ. Darüber hinaus sind Leihgaben von Instituten oder aus Privatsammlungen zu sehen, die mit der aktuellen Ausstellung erstmalig der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Das Zentrum bildet in erster Linie das frühe Œuvre Behrens’ sowie sein Wirken im Rheinland.

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Design Studio

Museum für Gestaltung, Zürich / CH
– 15.07.2018
museum-gestaltung.ch 

Mit dem Design Studio lanciert das Museum für Gestaltung einen außergewöhnlichen Ort für die Vermittlung der Grundfragen des Designs. Dabei stehen die Prozesse der Disziplin im Vordergrund. Schnelle Skizzen können die Idee ganz ohne Worte vermitteln und Modelle helfen beim Austesten gewisser Parameter. Das Design Studio erläutert die Entscheidungen, die innerhalb eines Gestaltungsprozesses getroffen werden müssen, anhand beispielhafter Designprojekte.

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International Eyewear Design Contest

– 31.07.2018
owp.de 

Veranstalter des International Eyewear Design Contest ist die Firma Optische Werke Passau Brillen (OPW), die ™1947 gegründet wurde und ein umfassendes Portfolio aus bekannten Marken besitzt. Der Wettbewerb soll innovative Entwürfe im Bereich Brillenfassungen und Sonnenbrillen generieren und richtet sich explizit an Studierende und Absolventen von Gestaltungshochschulen. Bei den Entwürfen kann es sich sowohl um Damen- als auch um Herrenmodelle handeln; die einzige Einschränkung bei der Wahl der Materialien ist der Anspruch einer industriellen Fertigung. Der erste Preis ist mit 2š.000 Euro oder wahlweise einem vierwöchigen Praktikum inklusive Unterkunft und Anreise bei OWP dotiert, der zweite und dritte Platz werden mit 1.000 beziehungsweise 500 Euro ausgezeichnet. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2018šŒ.

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Open Codes

Zentrum für Kunst und Medien , Karlsruhe / DE
– 05.08.2018
open-codes.zkm.de 

Codes begleiten unser alltägliches Leben, ob in einem Kinderspielzeug oder in Ampelschaltungen, viele Systeme und Teile unserer Realität basieren auf einer der Logik folgenden Sprache. Um ein Verständnis für diese Sprache zu vermitteln, veranstaltet das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe „Open Codes“. Ein umfangreiches Rahmenprogramm soll die Ausstellung beleben und begleiten und behandelt die Schnittstellen und Spuren der digitalen Welt. Hier werden viele Workshops angeboten, die Einblick in bestimmte Themenbereiche und digitale Tools geben. Am 2. November 2017 wird unter anderem eine Konferenz zu digitaler Souveränität stattfinden.

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Hope to Nope

The Design Museum, London / GB
– 12.08.2018
designmuseum.org 

[Von der Hoffnung zum Widerstand. Grafik und Politik 2008š–2018ŒšŒ] Das vergangene Jahrzehnt könnte man als politisch instabil beschreiben; die Finanzkrise šŒ und ihre Folgen haben den Glauben der Menschen in das bestehende politische System erschüttert, was auch ihr politisches Engagement verändert hat. Die Ausstellung „Hope to Nope. Graphics and Politics šŒ2008–2018šŒ“ zeigt die zentrale Rolle, die Design spielt, wenn es darum geht, die großen politischen Entscheidungen unserer Zeit mitzugestalten oder auf diese zu reagieren – beispielsweise der Arabische Frühling, der Brexit, die Wahlen in den USA oder die Flüchtlingskrise. Die Ausstellung untersucht vor diesem Hintergrund die verschiedenen Methoden, die im vergangenen Jahrzehnt verwendet wurden, um politische Botschaften zu formulieren und kommunizieren.

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Valdis Āboliņš. Und wie Fluxus nach Aachen kam

Ludwig Forum Aachen / DE
– 19.08.2018
ludwigforum.de 

Ein Lette namens Valdis Āboliņš war in den 1960er-Jahren die treibende Kraft hinter der Fluxus-Bewegung in Aachen und ist Namensgeber der Kunstausstellung „Valdis Āboliņš. Und wie Fluxus nach Aachen kam“ im Ludwig Forum Aachen, die in Kooperation mit dem Latvian Center for Contemporary Art in Riga entstanden ist. Präsentiert werden sein Wirken in der Stadt und seine Verbundenheit zu eben jener Kunstbewegung anhand von Fotos, Filmen, Originaldokumenten und erstmalig der Öffentlichkeit gezeigten Briefen zwischen ihm und bekannten Fluxus-Künstlern.

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Poème Brut

Designmuseum, Gent / DE
– 02.09.2018
designmuseumgent.be 

„Poéme Brut“ [Rohes Gedicht] ist eine der aktuellen Ausstellungen im Designmuseum Gent, die Einblicke in den künstlerischen Umgang mit groben Materialien, die Kraft des Handarbeitens und traditionelle Techniken gibt. Ausgestellt mit einzelnen Objekten werden bekannte und aufstrebende Designer, die eine besondere Art haben, mit Material zu experimentieren. Handwerk, lokale Manufakturen und Materialien sind in den letzten Jahren entgegen der sozialen Bewegung der Globalisierung und Dematerialisierung in den Fokus vieler Designer gerückt. Der zentrale Aspekt der Ausstellung dreht sich um die Umsetzung der Recherche über Material und Techniken, durch entweder die Kombination alter Materialien mit neuen Techniken oder altem Handwerk mit innovativen Materialien. Inspiriert von Traditionen, konzentrieren sich die Arbeiten auf den Prozess und darauf, einen gegenwärtigen Kontext und neue Perspektiven in ästhetische Formen zu transformieren.

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Night Fever

Vitra Design Museum, Schaudepot, Weil/Rhine / DE
– 09.09.2018
design-museum.de 

Die Ausstellung „Night Fever. Design und Clubkultur ™1960 – heute“ widmet sich erstmalig dem Gesamtkunstwerk Club, das seit den ™1960er-Jahren ein Epizentrum der Popkultur ist: von Innenarchitektur über Möbeldesign, Druckgrafik, Kunst, Licht und Musik bis hin zu Mode und der (Selbst-)Inszenierung der Besucher. Die Ausstellung ist den Vertretern der Avantgarde gewidmet, die sich an diesen Orten versammeln, um bestehende Normen infrage zu stellen. Unter den Ausstellungsstücken finden sich Filmausschnitte, Fotografien, Poster, Mode, aber auch Musik sowie Licht- und Rauminstallationen. Thematisiert werden unter anderem italienische Clubs aus den ™1960er-Jahren, die von Anhängern des Radical Design gestaltet wurden, sowie das sogenannte Studio 54, das unter anderen von Andy Warhol besucht wurde.

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Beyond the New

Die Neue Sammlung – The Design Museum, Munich / DE
– 16.09.2018
dnstdm.de 

[Hella Jongerius und Louise Schouwenberg. Jenseits des Neuen] Für die Ausstellung „Hella Jongerius and Louise Schouwenberg. Beyond the New“ haben die Produktdesignerin und die Designtheoretikerin eine ortsspezifische Installation für die Paternosterhalle der Pinakothek der Moderne entwickelt. Sie setzen damit das vor zwei Jahren eingeführte Format fort. Jongerius und Schouwenberg haben bereits 2015 gemeinsam das Manifest „Beyond the New. A Search for Ideals in Design“ [Jenseits des Neuen. Die Suche nach Idealen im Design] verfasst, das sich gegen eine Industrie wendet, die Neues nur aus Gründen des kommerziellen Erfolgs fördert. Auch mit der aktuellen Installation vertreten sie die Überzeugung, dass sich Potenziale neuer Produktionsmöglichkeiten oft erst erschließen, wenn sich auch die Industrie freien und experimentellen Herausforderungen stellt.

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[laut] Die Welt hören

Staatliche Museen zu Berlin, Humboldt-Box, Berlin / DE
– 16.09.2018
smb.museum 

„Klang trifft uns unmittelbar und ist dennoch flüchtig. Er löst tiefe Emotionen aus und ist lebendiger Austausch. Klang fordert und bewegt uns – in jeder Kultur, in jeder Zeit.“ So leiten die Organisatoren der Ausstellung „[laut] Die Welt hören“ die Beschreibung zur Ausstellung ein und möchten anhand des Berliner Phonogramm-Archivs des Ethnologischen Museums und des Archivs der AMAR-Stiftung aus Beirut den Umgang mit Klang hör- und erlebbar machen. Erst seit ungefähr 140 Jahren ist es möglich, Klänge technisch „einzufangen“ und wiederzugeben. Vor diesem Hintergrund sollen Fragestellungen, zum Beispiel, wie sich Klänge und Musikstile verbreiten, wie man mit Klang als Kulturgut umgeht oder wem der Klang in einer Aufnahme gehört, behandelt werden.

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Beziehungskiste. Über Kommunikation

Museum August Kestner, Hannover / DE
– 19.09.2018
hannover.de 

Die aktuelle Ausstellung „Beziehungskiste. Über Kommunikation“ im Museum August Kestner befasst sich mit dem Phänomen der Kommunikation, die ein grundlegender Bestandteil des menschlichen Zusammenlebens ist. Die Ausstellung widmet sich vor diesem Hintergrund verschiedenen Beispielen von Kommunikationsmedien, die über Jahrtausende hinweg von verschiedenen Zivilisationen genutzt wurden. Zu den Ausstellungsstücken zählen Objekte aus dem alten Ägypten, Griechenland und Rom sowie aus dem europäischen Mittelalter, dem Barock und dem 19™. Jahrhundert bis hin zur Moderne. Unter den Themenbereichen der Ausstellung befinden sich zudem Sprache, Schrift und Bild als Kommunikationsmedien. Außerdem erhält das „Verstehen“ besondere Aufmerksamkeit durch vielfältige Angebote, wie die Kommunikation mit Experten, aber auch ausgezeichnete Bereiche zur Interaktion mit Exponaten und Installationen.

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Mobile Welten

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 14.10.2018
mkg-hamburg.de 

„Um in der Gegenwart zu wirken, muss ein Museum immer wieder seine Verantwortung als Kultur- und Bildungseinrichtung reflektieren und den Dialog suchen.“ Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg hat zu diesem Zweck den Ausstellungsmacher und Kritiker Roger M. Buergel eingeladen, mit der Vielfalt der Institution und ihrer Geschichte zu arbeiten. Mit der Ausstellung „Mobile Welten. Oder das Museum unserer transkulturellen Gegenwart“ findet der Arbeitsprozess „Zur Migration von Dingen in transkulturellen Gesellschaen“ zusammen mit verschiedenen Universitäten seinen Abschluss. Bestehende Denkmuster und Museumsstrukturen sollen aufgelöst und die Entstehung der Dinge und ihre Bedeutung in der Gesellschaft offengelegt werden. Die Ausstellung dient dabei als Medium, um die Komplexität globaler Verflechtungen darzustellen und mithilfe von Dingen, Texten und Bildern eine dreidimensionale Collage entstehen zu lassen, die Besuchern verschiedene Lesarten ermöglicht.

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Stories. Dutch Design Damask

Textielmuseum, Tilburg / DE
– 04.11.2018
textielmuseum.nl 

[Geschichten. Niederländische Gestaltung von Damast] Damast ist ein Gewebe, das mithilfe von kett- und schusssichtigen Abschnitten die Erzeugung von figürlichen Mustern ermöglicht. Aufgrund der aufwendigen Herstellung wurde früher vor allem mit besonders hochwertigen und glänzenden Materialien gearbeitet; seit dem 20. Jahrhundert findet vornehmlich Baumwolle Anwendung bei der Produktion von Bettwäsche und Tischtüchern. Die Ausstellung „Stories. Dutch Design Damask“ im Textielmuseum vom 11. November 2017 bis zum 4. November 2018 zeigt vor diesem Hintergrund unterschiedliche Arbeiten, bei denen das Erzählen von Geschichten einen wichtigen Teil der Gestaltung ausmacht – in Form von Insekten, die über den Tisch kriechen, Wolken, die bedrohlich über dem Teller schweben oder Servietten, die Kalorien zählen.

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An Incomplete History of Protest

Whitney Museum of American Art, New York / US
– 31.12.2018
whitney.org 

Aktivismus, Kritik und Politik finden schon immer Ausdruck in der Kunst, einem Medium, das immer wieder aufs Neue seine eigene Sprache für die Auseinandersetzung mit Protest findet. Das Whitney Museum of American Art in New York beleuchtet in seiner aktuellen Ausstellung die Geschichte des Protests anhand einzelner Schlüsselthemen und markanten historischen Ereignissen, wie dem Feminismus und dem Vietnamkrieg. Diese Betrachtung von Protest-Kunst beginnt im Jahr 1940 und verfolgt deren Entwicklung bis 2017, wobei die Ausstellung auch diejenigen Momente beleuchtet, in denen das Museum selbst zum Protest-Gegenstand wurde.

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Bouncing in the Corner

Hamburger Kunsthalle, Hamburg / DE
– 13.01.2019
hamburger-kunsthalle.de 

[In der Ecke hüpfend] Der Titel der aktuellen Ausstellung „Honey, I Rearranged the Collection“ [Liebling, ich habe die Sammlung neu gehängt] (ursprünglich Titel einer Werkgruppe des US-amerikanischen Künstlers Allen Ruppersberg) ist die Einladung, die Sammlung der Gegenwartskunst in der Hamburger Kunsthalle neu zu entdecken. Die über drei Jahre angelegte Präsentation widmet sich dabei unterschiedlichen Erfahrungs- und Erlebnisbereichen des Menschen: Nach der Untersuchung der Beziehung zwischen Mensch und Ding sowie zwischen Mensch und Mensch geht es in diesem Jahr unter dem Motto „Bouncing in the Corner. Die Vermessung des Raums“ um die Beziehung des Menschen mit dem ihn umgebenden Raum. Wie in einem Theaterstück erscheinen dabei manche Kunstwerke nur in bestimmten Szenen, andere Arbeiten bleiben, bieten aber durch neue Inszenierungen andere Lesarten an.

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Colour and Abstraction

Textielmuseum, Tilburg / NL
– 03.03.2019
textielmuseum.nl 

[Farbe und Abstraktion. Generationen im Dialog] Die Zeitspanne von ™1960 bis heute umfasst in Bezug auf Textilien ein breites Spektrum: Innerhalb eines halben Jahrhunderts treffen hier zwei Generationen von Designern und Künstlern aufeinander, die in der Ausstellung „Colour and Abstraction. Generations in Dialogue“ im Textielmuseum anhand ihrer Arbeiten miteinander in Beziehung gesetzt werden. Die ältere Generation, die Aspekte wie Farbe und Abstraktion mithilfe von Textilien erforscht, trifft dabei auf eine jüngere Generation, die sich diesen Aspekten eher thematisch nähert. Mithilfe von Filmmaterial, Zeichnungen und Mustern soll der kreative Prozess illustriert werden. Zu den Ausstellungsstücken zählen Arbeiten von Peter Struycken, Lam de Wolf, Bertjan Pot sowie Formafantasma und Rafaël Rozendaal.

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100 Prozent Wolle

Museum Europäischer Kulturen, Berlin / DE
– 23.06.2019
smb.museum 

Am 5. November 2017 eröffnete die Sonderaustellung des Museums Europäischer Kulturen zum Thema Wolle in Berlin. Hier soll auf interdisziplinäre Art und Weise die Herkunft, Verarbeitung und der kulturelle Hintergrund des Werkstoffes an alle Altersgruppen vermittelt und die Besucher zum Spielen und Mitmachen angeregt werden. In der Ausstellung soll ein umfassendes Bild entstehen, das sowohl den Prozess der Herstellung, wie das Leben eines Schäfers und das Scheren, Kämmen und Waschen, als auch die Verarbeitung zu Garn, Textilien und Baustoff beleuchtet. Hiermit wird in einer Zeit, die dem Verlust von Traditionen unterliegt, eine Verbindung zu den eigenen kulturellen Wurzeln geschlagen.

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Games Week Berlin

Berlin / DE
23.04.2018 – 29.04.2018
gamesweekberlin.com 

Die Games Week ist das führende disziplinübergreifende Kommunikations- und Netzwerkevent im Bereich Spielentwicklung und -kultur in Europa. Über einen Zeitraum von sieben Tagen finden während der Veranstaltung im April verschiedene Events statt, zu denen Repräsentanten aus der Industrie und Spielinteressierte gleichermaßen in Berlin zusammenkommen. Unter den sich unter anderen Entwickler, Hersteller, Investoren sowie Vertreter verschiedener öffentlicher Institutionen, aber auch Spieler, Familien und Fans. Zum Rahmenprogramm der Games Week gehören außerdem weitere Veranstaltungen, wie die Business- und Spielentwicklerkonferenz Quo Vadis, das unabhängige Videospielfestival A Maze oder das Gamefest im Computerspielemuseum. Organisiert wird die Games Week von Booster Space, die sich auf die Ausrichtung von Tech- und Game-Events spezialisiert haben.

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Internationales Trickfilm Festival Stuttgart 2018

Stuttgart / DE
24.04.2018 – 29.04.2018
itfs.de 

Das Internationale Trickfilm Festival Stuttgart 2018 feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. In verschiedenen Veranstaltungsformaten wird über sechs Tage hinweg das aktuelle internationale Animationsfilmschaffen abgebildet. Das Herz der Veranstaltung bildet das große Open-Air-Kino in der Stuttgarter Innenstadt, dort und in den anderen Kinos werden Animationsfilme und diverse andere transmediale Arbeiten dem breiten Publikum geboten. Junge Talente werden auf dem Festival mit einem bemerkenswerten Aufgebot an Wettbewerben gefördert, darunter der renommierte Internationale Wettbewerb für künstlerische Kurzfilme der vergangenen 12 Monate. Die parallel stattfindende Fachkonferenz FMX sowie das Festival für Bewegtbildkommunikation Spotlight richten sich an Fachbesucher aus der Werbebranche. Die Kombination aus jungen Talenten und Vertretern der Industrie bietet eine fruchtbare Ausgangslage für die Finanzierung und Entwicklung von neuen Animationsprojekten.

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Forward Festival Wien

Gartenbaukino, Wien / AT
26.04.2018 – 27.04.2018
forward-festival.com 

Als Festival für Kreativität, Design und Kommunikation versammelt das Forward-Festival Mitglieder der lokalen Designszene, die während der Konferenz ihre Erfolgsgeschichten präsentieren und Einblicke in Entwicklungsprozesse geben. Die Konferenz wird von verschiedenen Veranstaltungen wie Workshops, Live-Art-Sessions und Events zum Netzwerken begleitet, mit dem Ziel, eine kreative Gemeinschaft zu schaffen, die zum Austausch für ein gemeinsames Vorankommen anregt. Zu den Sprechern gehören in diesem Jahr unter anderen das Studio Snøhetta für Architektur, Landschasplanung und Innenarchitektur und der Fotograf Vladimir Milivojevich, der unter dem Künstlernamen Boogie bekannt ist. Nach der Veranstaltung am 26. und 27. April 2018 in Wien findet das Forward-Festival am 30. und 31. Mai 2018 in München und am 1. und 2. Juni 2018 in Zürich statt sowie am 5. Juli 2018 erstmalig in Hamburg.

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Read On. Gestaltung des digitalen Lesens

Hochschule Mainz / DE
27.04.2018 – 27.04.2018
readon.hs-mainz.de 

Der Masterstudiengang Gutenberg Intermedia zum Thema „Type und Code“ der Hochschule Mainz veranstaltet am 27. April 2018 die eintägige Konferenz „Read On. Gestaltung des digitalen Lesens“. „Wie müssen digitale Lesemedien heute gestaltet werden, um den vielfältigen Ansprüchen gerecht zu werden?“ ist eine der Leitfragen der Konferenz für zukunftsorientierte Typografie.

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IAM Weekend 18. The Subversion of Paradoxes

Barcelona / ES
27.04.2018 – 29.04.2018
iam-weekend.com 

Die IAM Weekend widmet sich 2018 mit dem Thema „The Subversion of Paradoxes“ der Frage, wie verschiedene Versionen der Zukunft im Jahr 2025 aussehen könnten. In fünf Unterthemen, zum Beispiel „The Futures of Arts, Design and Learning“ oder „The Futures of the Planet, Power and Reality“, untersuchen verschiedene Sprecher in Vorträgen und Workshops die komplexen Gegensätzlichkeiten, Kollisionen und koexistenten Realitäten der nächsten sieben Jahre anhand der beiden Konzepte Subversion und Paradox. Dabei sollen Strategien entwickelt werden, die binäre Gedankengänge dekonstruieren und das Internet so zu einem inklusiven und diversen Ort machen. Zu den Sprechern zählen Taiwans Digitalministerin Audrey Tang und der britische Software-Künstler Alan Warburton.

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How Design Live

Hynes Convention Center, Boston / US
30.04.2018 – 03.05.2018
howdesignlive.com 

Die Marke How wurde bereits ™Œ1985 in Form eines gedruckten Magazins ins Leben gerufen; heute gehören neben einem Magazin weitere Produkte und Events wie die How Design Live-Konferenz zum Portfolio. In Zusammenarbeit mit der American Marketing Association, strebt die Konferenz nach einer verbesserten Zusammenarbeit von Marketing und Design. Die mehr als  verschiedenen Vorträge sollen zu einem internationalen Austausch motivieren. Zu den Sprechern zählen in diesem Jahr unter anderen der Designer, Künstler und Autor Adam J. Kurtz, Brian Collins, der mit seinem gleichnamigen Unternehmen bereits viele Kreativpreise gewonnen hat sowie Dorothéa Bozicolona-Volpe, deren Expertise im strategischen Digitalmarketing liegt. Reguläre Tickets kosten, wenn sie vor dem 16. April šŒ2018 erworben werden, 1.895 US-Dollar, weitere Ermäßigungen sind über einen beschränkten Zugang oder den Verzicht auf ausgewählte Events möglich.

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Mai

Jean Prouvé – Architect for Better Days

LUMA Arles, Arles / FR
– 01.05.2018
luma-arles.org 

[Jean Prouvé. Architekt für bessere Zeiten] Zusammen mit der Pariser Galerie Patrick Seguin präsentiert die LUMA-Stiftung die Ausstellung „Jean Prouvé. Architect for Better Days“, die dem französischen Designer Jean Prouvé (1901™–™Œ1984) und seinen Möbeln sowie architektonischen Entwürfen gewidmet ist. Die Ausstellung zeigt zwölf vorgefertigte Gebäude, die zwischen ™1939 und ™1969 entstanden sind, und stellt damit die größte Sammlung von Prouvés demontierbaren Konstruktionen aus. So soll vor allem die funktionale Seite seiner Arbeiten in den Fokus gestellt werden, die in Zeiten von Wohnungsmangel und Migration wieder an Relevanz gewinnt. Prouvé ist aber nicht nur Konstrukteur, seine Arbeiten waren auch immer sozial motiviert, sodass sein Beitrag viel weitergeht, als seine bekannten Stahlblechrahmen-Möbel zunächst erwarten lassen.

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Experimental Jetset – Superstructure

RMIT Design Hub, Melbourne / AU
– 05.05.2018
designhub.rmit.edu.au 

„Experimental Jetset – Superstructure“ ist die erste Ausstellung mit dem Ziel, einen Überblick über die Arbeiten des Studios Experimental Jetset zu geben. Dabei handelt es sich um ein kleines, unabhängiges Grafikdesignstudio, das ™™1997 von Marieke Stolk, Erwin Brinkers und Danny van den Dungen in Amsterdam gegründet wurde. Ihre Arbeiten umfassen in erster Linie gedruckte Medien, aber auch Installationen. Sie selbst beschreiben ihre Arbeitsweise als das Übersetzen von Sprache in Objekte. Die aktuelle Ausstellung ist als Retrospektive zu verstehen, zeigt aber auch eine neue ortsspezifische Installation, mit der die Designer die Beziehung zwischen grafischer Sprache und der Stadt untersuchen. Neben den Arbeiten des Studios sind neun Grafikdesigner aus Melbourne eingeladen worden, in Form von Zeitungen die Ideen, die in der Ausstellung zu sehen sind, in einen lokalen Kontext zu bringen.

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The Body: Fashion and Physique

Museum at the Fashion Institute of Technology, New York / US
– 05.05.2018
fitnyc.edu 

Körper und Mode sind beides kulturelle Konstrukte, die im Laufe der Geschichte verschiedene Ausprägungen fanden. Im Rückblick auf die komplexe Geschichte des „idealen Körpers“ beleuchtet das Museum des FIT in New York das Verhältnis zwischen Körper und Mode und inwiefern sie aufeinander eingewirkt haben. Ausgehend vom 18. Jahrhundert, einer Zeit, in der die Vorstellung eines durch Korsett und Reifrock formbaren Körpers allgegenwärtig war, verfolgt die Ausstellung sich wandelnde Körperideale durch die Jahrhunderte bis heute. Der Zeitstrang endet mit Entwürfen von Becca McCharen-Tran und Christian Siriano, beides Designer, die die Konventionen einer körperfeindlichen Modeindustrie in ihren Entwürfen herausfordern.

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T-Shirt: Cult – Culture – Subversion

Fashion and Textile Museum, London / DE
– 06.05.2018
ftmlondon.org 

Das Fashion and Textile Museum in London widmet einem der populärsten und preisgünstigsten Kleidungsstücke eine Ausstellung: dem T-Shirt. Die Ausstellung behandelt die historische Biografie des Kleidungsstücks, die technologischen Fortschritte im Design und seine Funktion als gesellschaftspolitisches Medium im 20. Jahrhundert. Das Zentrum der Ausstellung bildet eine private Sammlung von Vivienne Westwood-Entwürfen, rangierend von frühen Arbeiten bis hin zu aktuellen Kollektionen. Die Fotografin Susan Barnett ist in der Ausstellung mit der Fotoreihe „T: The Typology of the T-Shirt“ vertreten, in der das T-Shirt als Aushängeschild für individuelle Meinungsäußerung präsentiert wird.

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Jil Sander

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt/Main / DE
– 06.05.2018
museumangewandtekunst.de 

Jil Sander, die mit bürgerlichem Namen Heidemarie Jiline Sander heißt, ist eine der einflussreichsten Modedesignerinnen ihrer Generation. Das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main widmet ihr mit der Ausstellung „Jil Sander“ nun die erste Einzelausstellung in einem Museum. Mit raumgreifenden multimedialen Installationen wird ihr Einfluss auf Ästhetik, Material und Form – nicht nur in der Mode, sondern auch in Produktdesign, Architektur und Landschaftsarchitektur – reflektiert. Neben hoher Qualität, zeichnen sich Sanders Arbeiten besonders durch ihre Modernität aus, was für sie bedeutet, die Persönlichkeit des Menschen hervorzuheben und dem Einzelnen zu helfen, zu den eigenen Stärken zu finden.

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Große Oper – viel Theater?

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main / DE
– 13.05.2018
dam-online.de 

Die Zukunft der Frankfurter Städtischen Bühnen wird nach wie vor hitzig diskutiert. Gemeinsam mit dem Kulturdezernat wird aus diesem Anlass das Thema Bühnenbauten im Deutschen Architekturmuseum aufgegriffen. Zu sehen sind unterschiedliche Projekte, sowohl Sanierungen als auch Neubauten, die als Referenz oder Inspiration dienen können.

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Risotto’s Riso Room

The Lighthouse, Glasgow / GB
– 13.05.2018
risottostudio.com 

Wer sich intensiv mit Risografie auseinandersetzen möchte, dem bietet sich bald eine einmalige Möglichkeit, denn im Design- und Architekturzentrum The Lighthouse geben während des Festivals für zeitgenössische Kunst Glasgow International bekannte Gestalter Workshops zu dieser Drucktechnik. Zusätzlich finden die Poster Night sowie zwei Partys am 23. März beziehungsweise 27. April 2018 statt.

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Model Young Package

– 14.05.2018
young-package.com 

Der internationale Wettbewerb Young Package nennt sich in diesem Jahr erstmalig Model Young Package und hat zudem eine Verdopplung der Preisgelder eingeführt. Eine weitere Änderung ist die Erhöhung der Altersgrenze in der Kategorie Hochschule, sodass nun Designer jedes Alters Einreichungen in dieser Kategorie vornehmen können. Die š23. Ausgabe des Wettbewerbs hat das Motto „Coffee Mania“ und fordert auf, ökologische Verpackungen rund um das Thema Kaffee einzureichen – von Tassen und Tellern über Kaffeesets bis hin zu anderen Produkten, die sich zum Beispiel visuell mit dem Thema Kaffee auseinandersetzen. Beurteilt werden die Einreichungen anonym durch eine Jury nach Aspekten wie Nachhaltigkeit, Benutzerfreundlichkeit und Produzierbarkeit sowie visuelle Ausarbeitung. Der Einsendeschluss ist der 14. Mai 2018šŒ.

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Arts in the Age of the Internet, 1989 to Today

The Institute of Contemporary Art , Boston / US
– 20.05.2018
aiai.icaboston.org 

1989 wurde das Internet kommerzialisiert und das WWW erstmals öffentlich zugänglich gemacht. 2018 hinterfragt die Ausstellung „Arts in the Age of the Internet, 1989 to Today“, welchen Einfluss das Internet auf unsere Gesellschaft und besonders auf die Kunst hat: Wie denken, sehen und verarbeiten Künstler die digitale Welt? Arrangiert werden die Werke in fünf verschiedenen Themengebieten: Network and Circulation, Hybrid Bodies, Virtual Worlds, States of Surveillance sowie Performing the Self.

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Tom Loeser: Please Please Please

Museum of Craft and Design, San Francisco / US
– 20.05.2018
sfmcd.org 

Vom 20. Januar bis zum 20. Mai 2018 widmet sich die Ausstellung „Tom Loeser: Please Please Please“ der Frage des Designers Tom Loeser, ob unser Leben anders aussähe, wenn die Möbel, auf denen wir jeden Tag sitzen, andere wären. Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse seiner Untersuchung unkonventioneller Möbelformen, die in den frühen 1980er-Jahren mit einer Serie von Klappstühlen begann. Seine Entwürfe schaffen dabei immer auch Möglichkeiten zur Interaktion – zwischen Mensch und Objekt, aber auch zwischen mehreren Menschen. So möchte Loeser Menschen mit seiner Arbeit dazu inspirieren, mit Gewohnheiten zu brechen und spielerisch mit ihrer Umwelt und Mitmenschen umzugehen. Zu den Ausstellungsobjekten zählen circa 20 Möbelstücke, die zumeist in jüngster Vergangenheit entstanden sind, sowie gerahmte Kunstwerke.

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Wohnungen, Wohnungen, Wohnungen! Wohnungsbau in Bayern 1918–2018

Architekturmuseum der TU München, München / DE
– 21.05.2018
architekturmuseum.de 

Das Thema Wohnungsbau ist heute immer noch so aktuell wie bereits vor 100 Jahren. Die Ausstellung im Architekturmuseum der TU München „Wohnungen, Wohnungen, Wohnungen! Wohnungsbau in Bayern 1918–2018“ zeigt zu diesem Thema Raumkonzepte und architektonische Lösungen als Konsequenz verschiedener politischer Entscheidungen und wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklungen in Bayern. Die verschiedenen Baumaßnahmen – vom Eigenheim, über Kleinsiedlungen bis hin zu Hochhäusern – betreffen diverse Bevölkerungsschichten sowie städtische Baumaßnahmen, aber auch Projekte in ländlicheren Gegenden. Die Ausstellung hebt vor diesem Hintergrund geschichtliche sowie aktuelle Aspekte hervor, beispielsweise Gesetzesänderungen, Flüchtlingswellen, Wohnungsnot, finanzielle Beschränkungen, Entwicklungen im Bereich Mobilität, einen Wandel in der Familienstruktur oder technische Neuerungen.

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Tod und Ritual

Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz, Chemnitz / DE
– 21.05.2018
smac.sachsen.de 

Dass wir eines Tages sterben müssen, ist uns allen gemein. So ist es nicht verwunderlich, dass wir seit Menschengedenken dem Tod einen Sinn geben möchten und mit dem Abschiedsschmerz, der damit einhergeht, versuchen umzugehen. Die Ausstellung „Tod und Ritual. Kulturen von Abschied und Erinnerung“ im Staatlichen Museum für Archäologie in Chemnitz widmet sich dem Umgang mit dem Tod anhand von verschiedene Beispielen aus Archäologie, Ethnologie und Geschichte.

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Werkraumschau Licht

Werkraum Bregenzerwald, Andelsbuch / DE
– 26.05.2018
werkraum.at 

Die zweite Werkraumschau im Werkraum Bregenzerwald ist einem physikalischen Phänomen gewidmet, das wir für selbstverständlich hinnehmen, ohne das Leben auf der Erde jedoch nicht möglich wäre: dem Licht. Die Protagonisten der Inszenierung aus Schatten, Kunst- und Tageslicht sind von Vorarlberger Handwerksbetrieben geschaffene Objekte, denen mit der Werkraumschau jährlich eine Bühne geboten wird.

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Mathias Bengtsson

Designmuseum Danmark, Copenhagen / DK
– 27.05.2018
designmuseum.dk 

Das Designmuseum in Kopenhagen widmet aktuell dem dänischen Industriedesigner Mathias Bengtsson eine Ausstellung mit gleichnamigem Titel, die eine Auswahl seiner Arbeiten präsentiert. Obwohl sich Bengtsson selbst als Designer bezeichnet, sind seine Arbeiten doch nicht selten, verglichen mit anderen Industriedesignern, mehr in der Kunst als im Design zu verorten. Im Rahmen seiner Arbeit bedient er sich unterschiedlicher industrieller Materialien und Prozesse und möchte mit seinen Entwürfen sowohl die skulpturalen als auch technischen und philosophischen Möglichkeiten des Dreidimensionalen ausschöpfen. Häufig resultieren daraus Editionen oder sogar Einzelstücke, die in vielen Fällen ihren Weg in internationale Museen finden.

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Eduardo Paolozzi. Lots of Pictures – Lots of Fun

Berlinische Galerie, Berlin / DE
– 28.05.2018
berlinischegalerie.de 

Einem der innovativsten und provokativsten Künstler der britischen Nachkriegsmoderne, Eduardo Paolozzi (1924–2005), wird vom 9. Februar bis zum 28. Mai 2018 in der Berlinischen Galerie eine Ausstellung gewidmet. Dort werden grafische und bildnerische Arbeiten aus den experimentellen Werkphasen des Künstlers gezeigt, die unter anderem den starken Einfluss Paolozzis auf die britische Pop-Art widergeben. Erstmals veranstaltet die Berlinische Galerie eine Kindervernissage, bei der junge Kunstinteressierte spielerisch an Paolozzis Werk herangeführt werden.

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Ecuador Poster Bienal 2018. Call for Posters

Quito / EC
– 01.06.2018
ecuadorposterbienal.com 

Studierende, Designer, Architekten, Künstler, Fotografen und sonstige visuelle Gestalter können bis zum 1. Juni 2018 ihre in den letzten zwei Jahren entstandenen Plakate für die Ecuador Poster Bienal 2018 einreichen. Den Teilnehmenden stehen dafür die Kategorien Werbeposter, soziale, politische und kulturelle Poster, Poster von Studierenden, Poster für Kinderrechte und Poster über Donald Trump zur Verfügung. Die seit 2015 bestehende Veranstaltung zielt darauf ab, ecuadorianisches Design und dessen Verbindung mit internationalen Gestaltern auf der internationalen Bühne zu positionieren. Die Teilnahme an der Biennale ist kostenfrei und unabhängig von Alter und Nationalität der Gestalter. Das Partnerland der Biennale 2018 ist China.

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Revisiting Black Mountain

Museum für Gestaltung, Schaudepot, Zurich / CH
– 03.06.2018
museum-gestaltung.ch 

Das Black Mountain College in der Nähe von Asheville, North Carolina, kann als Ort gelebter Utopie bezeichnet werden. Zwischen ™1933 und ™1957 galten hier das Experimentieren als eine wertvolle Erfahrung sowie selbstbestimmtes Lernen, Lehren und demokratisches Zusammenleben als wichtige Güter. Das Black Mountain College verstand sich zudem als interdisziplinäre Institution und bildete seine Schüler in bildender Kunst, Theater, Literatur, Musik, Architektur, Geschichte, Physik, aber auch Ökonomie aus. Die Ausstellung „Revisiting Black Mountain“ im Schaudepot des Museums für Gestaltung in Zürich zeigt als Teil des gleichnamigen Programms der ZHdK eine Auswahl an Fotografien, Filmen und Dokumenten, die sich in erster Linie mit den Beziehungen zwischen den verschiedenen Disziplinen befasst sowie die Verbindung von Leben und Kunst aufgreift.

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Black Power – Flower Power

Museum Ludwig, Köln / DE
– 03.06.2018
museum-ludwig.de 

Das US-amerikanische Fotografenpaar Pirkle Jones und Ruth-Marion Baruch fing in seinen Arbeiten die gesellschaftspolitischen Unruhen im San Francisco der 1960er-Jahre ein. Besonderes Interesse galt der Hippie- und Bürgerrechtsbewegung, namentlich die Aktivitäten im Stadtteil Haight-Ashbury und das Umfeld der Black Panther Party in San Francisco. Die 52 in der Ausstellung gezeigten Fotografien kamen 2013 durch eine Schenkung der Pirkle Jones Foundation an das Museum Ludwig und werden erstmals bis zum 3. Juni 2018 im Fotoraum des Museums ausgestellt.

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Hans J. Wegner: Designing Danish Modern

Vitra Design Museum, Schaudepot, Weil/Rhine / DE
– 03.06.2018
design-museum.de 

Hans J. Wegner (™1914–š2007) begann seine Karriere als Tischler und studierte im Anschluss von ™1936 bis ™1938 an der Kunstgewerbeschule in Kopenhagen. Im Fokus seiner Arbeit stand dabei vornehmlich das Entwerfen von Möbeln. Mittlerweile wird Wegner als einer der wichtigsten Vertreter der dänischen Moderne betrachtet und ist außerdem auch für die Verbindung von Funktionalismus, poetischer Formensprache und Handwerkskunst bekannt. So schuf er durch die Neuinterpretation von historischen Möbeln diverse Klassiker des š. Jahrhunderts, von denen ein großer Teil zur Sammlung des Vitra Design Museums gehört. Unter den Exponaten der aktuellen Ausstellung befinden sich unter anderem der Y-Stuhl (™1950), der Pfauenstuhl (1948), sowie der Runde Stuhl (™1950), der auch als „The Chair“ bekannt geworden ist.

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The Polaroid Project

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 17.06.2018
mkg-hamburg.de 

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg widmet sich mit der Ausstellung „The Polaroid Project“ erstmals der gesamten Thematik rund um das Phänomen Polaroid. Zu den Ausstellungsstücken zählen unter anderem ššFotografien von mehr als 100 Künstlern sowie 90 ™verschiedene Kameramodelle und Prototypen. Dabei steht der Begriff Polaroid gleichzeitig für eine Technologie, eine Marke, eine Branche und ein Unternehmen samt seinen Produkten. Erstmals vorgestellt wurde der Sofortbildfilm ™1947 in New York von Edwin Herbert Land – bis heute findet sich das Phänomen in Foto-Apps und Plattformen wie Instagram wieder. In der Geschichte des Unternehmens arbeitete Polaroid immer auch eng mit professionellen Fotografen und neuen Talenten der Branche zusammen.

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#alleskönner

MAKK, Cologne / DE
– 01.07.2018
museenkoeln.de 

Am 14. April 2018šŒ wäre Peter Behrens 150 Jahre alt geworden. Anlässlich dieses Jubiläums zeigt das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) in der Ausstellung „#alleskönner. Peter Behrens zum 150. Geburtstag“ in acht Themenräumen circa šš220 Objekte des Künstlers und Autodidakten. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich Objekte wie der Salonflügel (1901™) aus Behrens Musikzimmer in Darmstadt sowie frühe Möbelentwürfe und Gläserserien inklusive eines Glasunikats von 1898Œ™Œ. Darüber hinaus sind Leihgaben von Instituten oder aus Privatsammlungen zu sehen, die mit der aktuellen Ausstellung erstmalig der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Das Zentrum bildet in erster Linie das frühe Œuvre Behrens’ sowie sein Wirken im Rheinland.

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Design Studio

Museum für Gestaltung, Zürich / CH
– 15.07.2018
museum-gestaltung.ch 

Mit dem Design Studio lanciert das Museum für Gestaltung einen außergewöhnlichen Ort für die Vermittlung der Grundfragen des Designs. Dabei stehen die Prozesse der Disziplin im Vordergrund. Schnelle Skizzen können die Idee ganz ohne Worte vermitteln und Modelle helfen beim Austesten gewisser Parameter. Das Design Studio erläutert die Entscheidungen, die innerhalb eines Gestaltungsprozesses getroffen werden müssen, anhand beispielhafter Designprojekte.

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International Eyewear Design Contest

– 31.07.2018
owp.de 

Veranstalter des International Eyewear Design Contest ist die Firma Optische Werke Passau Brillen (OPW), die ™1947 gegründet wurde und ein umfassendes Portfolio aus bekannten Marken besitzt. Der Wettbewerb soll innovative Entwürfe im Bereich Brillenfassungen und Sonnenbrillen generieren und richtet sich explizit an Studierende und Absolventen von Gestaltungshochschulen. Bei den Entwürfen kann es sich sowohl um Damen- als auch um Herrenmodelle handeln; die einzige Einschränkung bei der Wahl der Materialien ist der Anspruch einer industriellen Fertigung. Der erste Preis ist mit 2š.000 Euro oder wahlweise einem vierwöchigen Praktikum inklusive Unterkunft und Anreise bei OWP dotiert, der zweite und dritte Platz werden mit 1.000 beziehungsweise 500 Euro ausgezeichnet. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2018šŒ.

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Open Codes

Zentrum für Kunst und Medien , Karlsruhe / DE
– 05.08.2018
open-codes.zkm.de 

Codes begleiten unser alltägliches Leben, ob in einem Kinderspielzeug oder in Ampelschaltungen, viele Systeme und Teile unserer Realität basieren auf einer der Logik folgenden Sprache. Um ein Verständnis für diese Sprache zu vermitteln, veranstaltet das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe „Open Codes“. Ein umfangreiches Rahmenprogramm soll die Ausstellung beleben und begleiten und behandelt die Schnittstellen und Spuren der digitalen Welt. Hier werden viele Workshops angeboten, die Einblick in bestimmte Themenbereiche und digitale Tools geben. Am 2. November 2017 wird unter anderem eine Konferenz zu digitaler Souveränität stattfinden.

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Hope to Nope

The Design Museum, London / GB
– 12.08.2018
designmuseum.org 

[Von der Hoffnung zum Widerstand. Grafik und Politik 2008š–2018ŒšŒ] Das vergangene Jahrzehnt könnte man als politisch instabil beschreiben; die Finanzkrise šŒ und ihre Folgen haben den Glauben der Menschen in das bestehende politische System erschüttert, was auch ihr politisches Engagement verändert hat. Die Ausstellung „Hope to Nope. Graphics and Politics šŒ2008–2018šŒ“ zeigt die zentrale Rolle, die Design spielt, wenn es darum geht, die großen politischen Entscheidungen unserer Zeit mitzugestalten oder auf diese zu reagieren – beispielsweise der Arabische Frühling, der Brexit, die Wahlen in den USA oder die Flüchtlingskrise. Die Ausstellung untersucht vor diesem Hintergrund die verschiedenen Methoden, die im vergangenen Jahrzehnt verwendet wurden, um politische Botschaften zu formulieren und kommunizieren.

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Valdis Āboliņš. Und wie Fluxus nach Aachen kam

Ludwig Forum Aachen / DE
– 19.08.2018
ludwigforum.de 

Ein Lette namens Valdis Āboliņš war in den 1960er-Jahren die treibende Kraft hinter der Fluxus-Bewegung in Aachen und ist Namensgeber der Kunstausstellung „Valdis Āboliņš. Und wie Fluxus nach Aachen kam“ im Ludwig Forum Aachen, die in Kooperation mit dem Latvian Center for Contemporary Art in Riga entstanden ist. Präsentiert werden sein Wirken in der Stadt und seine Verbundenheit zu eben jener Kunstbewegung anhand von Fotos, Filmen, Originaldokumenten und erstmalig der Öffentlichkeit gezeigten Briefen zwischen ihm und bekannten Fluxus-Künstlern.

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Poème Brut

Designmuseum, Gent / DE
– 02.09.2018
designmuseumgent.be 

„Poéme Brut“ [Rohes Gedicht] ist eine der aktuellen Ausstellungen im Designmuseum Gent, die Einblicke in den künstlerischen Umgang mit groben Materialien, die Kraft des Handarbeitens und traditionelle Techniken gibt. Ausgestellt mit einzelnen Objekten werden bekannte und aufstrebende Designer, die eine besondere Art haben, mit Material zu experimentieren. Handwerk, lokale Manufakturen und Materialien sind in den letzten Jahren entgegen der sozialen Bewegung der Globalisierung und Dematerialisierung in den Fokus vieler Designer gerückt. Der zentrale Aspekt der Ausstellung dreht sich um die Umsetzung der Recherche über Material und Techniken, durch entweder die Kombination alter Materialien mit neuen Techniken oder altem Handwerk mit innovativen Materialien. Inspiriert von Traditionen, konzentrieren sich die Arbeiten auf den Prozess und darauf, einen gegenwärtigen Kontext und neue Perspektiven in ästhetische Formen zu transformieren.

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Night Fever

Vitra Design Museum, Schaudepot, Weil/Rhine / DE
– 09.09.2018
design-museum.de 

Die Ausstellung „Night Fever. Design und Clubkultur ™1960 – heute“ widmet sich erstmalig dem Gesamtkunstwerk Club, das seit den ™1960er-Jahren ein Epizentrum der Popkultur ist: von Innenarchitektur über Möbeldesign, Druckgrafik, Kunst, Licht und Musik bis hin zu Mode und der (Selbst-)Inszenierung der Besucher. Die Ausstellung ist den Vertretern der Avantgarde gewidmet, die sich an diesen Orten versammeln, um bestehende Normen infrage zu stellen. Unter den Ausstellungsstücken finden sich Filmausschnitte, Fotografien, Poster, Mode, aber auch Musik sowie Licht- und Rauminstallationen. Thematisiert werden unter anderem italienische Clubs aus den ™1960er-Jahren, die von Anhängern des Radical Design gestaltet wurden, sowie das sogenannte Studio 54, das unter anderen von Andy Warhol besucht wurde.

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Beyond the New

Die Neue Sammlung – The Design Museum, Munich / DE
– 16.09.2018
dnstdm.de 

[Hella Jongerius und Louise Schouwenberg. Jenseits des Neuen] Für die Ausstellung „Hella Jongerius and Louise Schouwenberg. Beyond the New“ haben die Produktdesignerin und die Designtheoretikerin eine ortsspezifische Installation für die Paternosterhalle der Pinakothek der Moderne entwickelt. Sie setzen damit das vor zwei Jahren eingeführte Format fort. Jongerius und Schouwenberg haben bereits 2015 gemeinsam das Manifest „Beyond the New. A Search for Ideals in Design“ [Jenseits des Neuen. Die Suche nach Idealen im Design] verfasst, das sich gegen eine Industrie wendet, die Neues nur aus Gründen des kommerziellen Erfolgs fördert. Auch mit der aktuellen Installation vertreten sie die Überzeugung, dass sich Potenziale neuer Produktionsmöglichkeiten oft erst erschließen, wenn sich auch die Industrie freien und experimentellen Herausforderungen stellt.

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[laut] Die Welt hören

Staatliche Museen zu Berlin, Humboldt-Box, Berlin / DE
– 16.09.2018
smb.museum 

„Klang trifft uns unmittelbar und ist dennoch flüchtig. Er löst tiefe Emotionen aus und ist lebendiger Austausch. Klang fordert und bewegt uns – in jeder Kultur, in jeder Zeit.“ So leiten die Organisatoren der Ausstellung „[laut] Die Welt hören“ die Beschreibung zur Ausstellung ein und möchten anhand des Berliner Phonogramm-Archivs des Ethnologischen Museums und des Archivs der AMAR-Stiftung aus Beirut den Umgang mit Klang hör- und erlebbar machen. Erst seit ungefähr 140 Jahren ist es möglich, Klänge technisch „einzufangen“ und wiederzugeben. Vor diesem Hintergrund sollen Fragestellungen, zum Beispiel, wie sich Klänge und Musikstile verbreiten, wie man mit Klang als Kulturgut umgeht oder wem der Klang in einer Aufnahme gehört, behandelt werden.

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Beziehungskiste. Über Kommunikation

Museum August Kestner, Hannover / DE
– 19.09.2018
hannover.de 

Die aktuelle Ausstellung „Beziehungskiste. Über Kommunikation“ im Museum August Kestner befasst sich mit dem Phänomen der Kommunikation, die ein grundlegender Bestandteil des menschlichen Zusammenlebens ist. Die Ausstellung widmet sich vor diesem Hintergrund verschiedenen Beispielen von Kommunikationsmedien, die über Jahrtausende hinweg von verschiedenen Zivilisationen genutzt wurden. Zu den Ausstellungsstücken zählen Objekte aus dem alten Ägypten, Griechenland und Rom sowie aus dem europäischen Mittelalter, dem Barock und dem 19™. Jahrhundert bis hin zur Moderne. Unter den Themenbereichen der Ausstellung befinden sich zudem Sprache, Schrift und Bild als Kommunikationsmedien. Außerdem erhält das „Verstehen“ besondere Aufmerksamkeit durch vielfältige Angebote, wie die Kommunikation mit Experten, aber auch ausgezeichnete Bereiche zur Interaktion mit Exponaten und Installationen.

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Mobile Welten

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 14.10.2018
mkg-hamburg.de 

„Um in der Gegenwart zu wirken, muss ein Museum immer wieder seine Verantwortung als Kultur- und Bildungseinrichtung reflektieren und den Dialog suchen.“ Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg hat zu diesem Zweck den Ausstellungsmacher und Kritiker Roger M. Buergel eingeladen, mit der Vielfalt der Institution und ihrer Geschichte zu arbeiten. Mit der Ausstellung „Mobile Welten. Oder das Museum unserer transkulturellen Gegenwart“ findet der Arbeitsprozess „Zur Migration von Dingen in transkulturellen Gesellschaen“ zusammen mit verschiedenen Universitäten seinen Abschluss. Bestehende Denkmuster und Museumsstrukturen sollen aufgelöst und die Entstehung der Dinge und ihre Bedeutung in der Gesellschaft offengelegt werden. Die Ausstellung dient dabei als Medium, um die Komplexität globaler Verflechtungen darzustellen und mithilfe von Dingen, Texten und Bildern eine dreidimensionale Collage entstehen zu lassen, die Besuchern verschiedene Lesarten ermöglicht.

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Stories. Dutch Design Damask

Textielmuseum, Tilburg / DE
– 04.11.2018
textielmuseum.nl 

[Geschichten. Niederländische Gestaltung von Damast] Damast ist ein Gewebe, das mithilfe von kett- und schusssichtigen Abschnitten die Erzeugung von figürlichen Mustern ermöglicht. Aufgrund der aufwendigen Herstellung wurde früher vor allem mit besonders hochwertigen und glänzenden Materialien gearbeitet; seit dem 20. Jahrhundert findet vornehmlich Baumwolle Anwendung bei der Produktion von Bettwäsche und Tischtüchern. Die Ausstellung „Stories. Dutch Design Damask“ im Textielmuseum vom 11. November 2017 bis zum 4. November 2018 zeigt vor diesem Hintergrund unterschiedliche Arbeiten, bei denen das Erzählen von Geschichten einen wichtigen Teil der Gestaltung ausmacht – in Form von Insekten, die über den Tisch kriechen, Wolken, die bedrohlich über dem Teller schweben oder Servietten, die Kalorien zählen.

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An Incomplete History of Protest

Whitney Museum of American Art, New York / US
– 31.12.2018
whitney.org 

Aktivismus, Kritik und Politik finden schon immer Ausdruck in der Kunst, einem Medium, das immer wieder aufs Neue seine eigene Sprache für die Auseinandersetzung mit Protest findet. Das Whitney Museum of American Art in New York beleuchtet in seiner aktuellen Ausstellung die Geschichte des Protests anhand einzelner Schlüsselthemen und markanten historischen Ereignissen, wie dem Feminismus und dem Vietnamkrieg. Diese Betrachtung von Protest-Kunst beginnt im Jahr 1940 und verfolgt deren Entwicklung bis 2017, wobei die Ausstellung auch diejenigen Momente beleuchtet, in denen das Museum selbst zum Protest-Gegenstand wurde.

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Bouncing in the Corner

Hamburger Kunsthalle, Hamburg / DE
– 13.01.2019
hamburger-kunsthalle.de 

[In der Ecke hüpfend] Der Titel der aktuellen Ausstellung „Honey, I Rearranged the Collection“ [Liebling, ich habe die Sammlung neu gehängt] (ursprünglich Titel einer Werkgruppe des US-amerikanischen Künstlers Allen Ruppersberg) ist die Einladung, die Sammlung der Gegenwartskunst in der Hamburger Kunsthalle neu zu entdecken. Die über drei Jahre angelegte Präsentation widmet sich dabei unterschiedlichen Erfahrungs- und Erlebnisbereichen des Menschen: Nach der Untersuchung der Beziehung zwischen Mensch und Ding sowie zwischen Mensch und Mensch geht es in diesem Jahr unter dem Motto „Bouncing in the Corner. Die Vermessung des Raums“ um die Beziehung des Menschen mit dem ihn umgebenden Raum. Wie in einem Theaterstück erscheinen dabei manche Kunstwerke nur in bestimmten Szenen, andere Arbeiten bleiben, bieten aber durch neue Inszenierungen andere Lesarten an.

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Colour and Abstraction

Textielmuseum, Tilburg / NL
– 03.03.2019
textielmuseum.nl 

[Farbe und Abstraktion. Generationen im Dialog] Die Zeitspanne von ™1960 bis heute umfasst in Bezug auf Textilien ein breites Spektrum: Innerhalb eines halben Jahrhunderts treffen hier zwei Generationen von Designern und Künstlern aufeinander, die in der Ausstellung „Colour and Abstraction. Generations in Dialogue“ im Textielmuseum anhand ihrer Arbeiten miteinander in Beziehung gesetzt werden. Die ältere Generation, die Aspekte wie Farbe und Abstraktion mithilfe von Textilien erforscht, trifft dabei auf eine jüngere Generation, die sich diesen Aspekten eher thematisch nähert. Mithilfe von Filmmaterial, Zeichnungen und Mustern soll der kreative Prozess illustriert werden. Zu den Ausstellungsstücken zählen Arbeiten von Peter Struycken, Lam de Wolf, Bertjan Pot sowie Formafantasma und Rafaël Rozendaal.

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100 Prozent Wolle

Museum Europäischer Kulturen, Berlin / DE
– 23.06.2019
smb.museum 

Am 5. November 2017 eröffnete die Sonderaustellung des Museums Europäischer Kulturen zum Thema Wolle in Berlin. Hier soll auf interdisziplinäre Art und Weise die Herkunft, Verarbeitung und der kulturelle Hintergrund des Werkstoffes an alle Altersgruppen vermittelt und die Besucher zum Spielen und Mitmachen angeregt werden. In der Ausstellung soll ein umfassendes Bild entstehen, das sowohl den Prozess der Herstellung, wie das Leben eines Schäfers und das Scheren, Kämmen und Waschen, als auch die Verarbeitung zu Garn, Textilien und Baustoff beleuchtet. Hiermit wird in einer Zeit, die dem Verlust von Traditionen unterliegt, eine Verbindung zu den eigenen kulturellen Wurzeln geschlagen.

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How Design Live

Hynes Convention Center, Boston / US
30.04.2018 – 03.05.2018
howdesignlive.com 

Die Marke How wurde bereits ™Œ1985 in Form eines gedruckten Magazins ins Leben gerufen; heute gehören neben einem Magazin weitere Produkte und Events wie die How Design Live-Konferenz zum Portfolio. In Zusammenarbeit mit der American Marketing Association, strebt die Konferenz nach einer verbesserten Zusammenarbeit von Marketing und Design. Die mehr als  verschiedenen Vorträge sollen zu einem internationalen Austausch motivieren. Zu den Sprechern zählen in diesem Jahr unter anderen der Designer, Künstler und Autor Adam J. Kurtz, Brian Collins, der mit seinem gleichnamigen Unternehmen bereits viele Kreativpreise gewonnen hat sowie Dorothéa Bozicolona-Volpe, deren Expertise im strategischen Digitalmarketing liegt. Reguläre Tickets kosten, wenn sie vor dem 16. April šŒ2018 erworben werden, 1.895 US-Dollar, weitere Ermäßigungen sind über einen beschränkten Zugang oder den Verzicht auf ausgewählte Events möglich.

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Pictoplasma

Berlin / DE
02.05.2018 – 06.05.2018
pictoplasma.com 

Während die Konferenz einen Strategieaustausch für Kreative und Produzenten aus aller Welt zum Thema bildhafte Darstellungen anstrebt, widmet sich das Festival um die Konferenz den neuesten Trends in Character-Design, Kunst und Animation. Zum Rahmenprogramm zählen außerdem eine Reihe an Ausstellungen und Vorführungen in der ganzen Stadt. Unter den Sprechern der Konferenz befinden sich in diesem Jahr unter anderen der Künstler Victor Castillo aus Chile und Sophia Jansson, die als Nichte der finnischen Illustratorin und Erfinderin der Mumins Tove Jansson (™1914–2001š) bei Moomin Characters Ltd. verantwortlich für die Rechte und Lizenzen der Originalzeichnungen ist. Auch Edel Rodriguez befindet sich unter den Vortragenden. Er engagiert sich mit seiner Kunst politisch und ist für seine regelmäßige Zusammenarbeit mit der New York Times bekannt. Tickets für die fünftägige Veranstaltung kosten regulär š™290 Euro.

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Designmonat Graz

Graz / AT
05.05.2018 – 03.06.2018
designmonat.at 

In diesem Jahr befasst sich der Designmonat Graz mit der Fragestellung, wie viel Toleranz benötigt wird, um mithilfe von Grenzüberschreitungen ernstzunehmendes Design hervorzubringen und auch Minderheiten eine eigene Meinung abseits der Norm zuzugestehen. Im Rahmen dessen bietet der Designmonat Graz sowohl nationalen als auch internationalen Designern aller Disziplinen die Möglichkeit, selbst Programmpunkte einzureichen. Zum Programm gehört wie immer die Selected-Ausstellung als größte Präsentation von zeitgenössischem Produktdesign in Österreich. Am 10. April 2018šŒ wird im Designforum Steiermark vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft der zweijährliche österreichische Staatspreis Design in verschiedenen Kategorien vergeben. Die dazugehörige Ausstellung ist bis zum 16. Mai 2018šŒ in Graz zu sehen.

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ICFF

Jacob K. Javits Convention Center, New York / US
20.05.2018 – 23.05.2018
icff.com 

Die International Contemporary Furniture Fair (ICFF) in New York ist eine globale Plattform für Design und präsentiert an vier Tagen im Mai Innovationen aus der Inneneinrichtungsbranche. Zu den Besuchern gehören Designer, Architekten und Innenarchitekten sowie Einzelhändler, Vertriebler, Entwickler und Produzenten. Die mehr als Œ800 Aussteller zeigen ihre neuesten Produkte – von Möbeln und Teppichen über Leuchten und Materialien bis hin zu Accessoires und Küchenutensilien sowie gewerblichen Inneneinrichtungen. Zum Rahmenprogramm der Messe gehören auch in diesem Jahr wieder die ICFF Talks, mit einer Reihe von Paneldiskussionen zu neuen Trends, Materialien und Markteinführungen. Für Fachbesucher ist die Registrierung für die Messe bis zum 10. Mai 2018šŒ kostenlos, danach betragen die Kosten für den Zutritt 60 US-Dollar. Am letzten Messetag hat zudem die breite Öffentlichkeit Zugang zur Ausstellung.

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Clerkenwell Design Week

London / GB
22.05.2018 – 24.05.2018
clerkenwelldesignweek.com 

Das Londoner Studio Made Up hat die visuelle Identität der Clerkenwell Design Week šŒ2018 entwickelt. Das Konzept basiert auf geometrischen Umrissen, isometrischen Rastern, miteinander verbundenen Formen sowie einer surrealen dreidimensionalen Ästhetik. So soll ein Verweis auf die Architektur entstehen, ohne aber eine der anderen adressierten Disziplinen außer Acht zu lassen. Ein wichtiger Bestandteil der Clerkenwell Design Week sind die verschiedenen lokalen Design-Showrooms, die mit Veranstaltungen wie Diskussionsrunden, Vorträgen, Workshops oder Produktvorstellungen ein inspirierendes und abwechslungsreiches Programm bieten. Unter den Ausstellungen von zeitgenössischem Design befindet sich außerdem die British Collection, die auch in diesem Jahr wieder in der St James’s Church stattfindet und zeitgenössische Arbeiten britischer Designer zeigt.

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3 Days of Design

Kopenhagen / DK
24.05.2018 – 26.05.2018
•daysofdesign.dk 

3 Days of Design lädt jedes Jahr Journalisten, Einkäufer und Designinteressierte nach Kopenhagen ein, um die Neuheiten von Designern und Designunternehmen aus Dänemark zu entdecken. Das Programm während des dreitägigen Festivals umfasst eine Reihe von Veranstaltungen, Produktpräsentationen, Ausstellungen, Workshops und Podiumsdiskussionen, die sich nicht ausschließlich an ein Fachpublikum richten, sondern auch der breiten Öffentlichkeit ein besseres Verständnis von Design vermitteln möchten. So ist auch das Flair weniger das einer Fachmesse, vielmehr wird die Möglichkeit geboten, mit den Gestaltern der ausgestellten Objekte direkt ins Gespräch zu kommen und Erkenntnisse über deren kreativen Prozess zu erhalten. Während der Veranstaltung steht Besuchern der Transfer mit Bus und Boot zwischen den verschiedenen Veranstaltungsorten zur Verfügung.

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Forward Festival München

Alte Kongresshalle, München / DE
30.05.2018 – 31.05.2018
forward-festival.com 

Als Festival für Kreativität, Design und Kommunikation versammelt das Forward-Festival Mitglieder der lokalen Designszene, die während der Konferenz ihre Erfolgsgeschichten präsentieren und Einblicke in Entwicklungsprozesse geben. Die Konferenz wird von verschiedenen Veranstaltungen wie Workshops, Live-Art-Sessions und Events zum Netzwerken begleitet, mit dem Ziel, eine kreative Gemeinschaft zu schaffen, die zum Austausch für ein gemeinsames Vorankommen anregt. Nach der Veranstaltung am 30. und 31. Mai 2018 in München findet das Forward-Festival am 1. und 2. Juni 2018 in Zürich statt und am 5. Juli 2018 erstmalig in Hamburg.

 

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