Agenda

September

Hábitat

Feria Valencia / ES
– 22.09.2017
feriahabitatvalencia.com 

Hábitat ist die Leitmesse für die spanische Möbelindustrie und findet vom 19. bis zum 22. September 2017 auf dem Messegelände in Valencia statt. Die Messe dient dem Vertrieb und der Präsentation von spanischen Produkten, unter anderem Möbel, Leuchten, Dekoration, Textilien und Accessoires. In diesem Jahr hat die Messe einige Neuerungen eingeführt und neben einem Redesign der Corporate Identity unter anderem auch die internationale Reichweite von Ausstellern und Besuchern erhöht sowie neue Produktkategorien eingeführt. Zudem wird während der Messe mehr Wert auf das Networking von Besuchern und Ausstellern gelegt, indem mit neuen Konzepten der Austausch und die Verweildauer verbessert werden soll.

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Democratic Design Day. Lausanne 2017

École Cantonale d’Art de Lausanne (ÉCAL), Lausanne / CH
– 22.09.2017
ikeaddd.ch 

Ergänzend zum Democratic Design Day, der jährlich in Älmhult stattfindet, organisiert IKEA abwechselnd in Lausanne und Zürich eine weitere ganztägige Konferenz. Am 22. September 2017 diskutieren an der ÉCAL in Lausanne renommierte Redner aus Design, Wirtschaft und Soziologie, wie das Wohnen in Zukunft gestaltet werden soll. Als Redner eingeladen sind unter anderen die Designer Matali Crasset und Antonio Scarponi. Crasset wird über die Verbindung von experimenteller Gestaltung mit Pragmatismus sprechen, während Antonio Scarponi, Gründer von Conceptual Devices, Technologien und Methoden vorstellen wird, die Stadtbewohnern die Möglichkeit geben, ihre urbane Umgebung aktiv und nachhaltig mitzugestalten.

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Domaine de Boisbuchet

Domaine de Boisbuchet, Lessac / FR
– 23.09.2017
boisbuchet.org 

Vor mehr als 25 Jahren hat sich Alexander von Vegesack mit dem Kauf der Domaine de Boisbuchet in Frankreich einen Traum erfüllt. Er wollte einen Ort erschaff en, an dem Design und Bildung – im weitesten Sinne – aufeinandertreffen. Seitdem kommen dort jedes Jahr Experten und Studierende zusammen, um neue Methoden zur Lösung von Designproblemen zu erarbeiten und zu entwickeln. Vom 25. Juni bis zum 23. September 2017 findet ein reiches Angebot an Workshops mit Architekten und Designern aus aller Welt statt. Die Workshops laufen jeweils eine Woche lang und werden zu ganz unterschiedlichen Themen organisiert. Neben der Inspiration für die eigene Arbeit, bieten die Workshops auch großartige Möglichkeiten zum Netzwerken mit Gleichgesinnten.

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ZHdK Highlights 2017

Toni-Areal, Zürich / CH
– 23.09.2017
zhdk.ch 

Zum zweiten Mal finden vom 2. bis zum 23. September 2017 die Highlights der Züricher Hochschule der Künste (ZHdK) statt. Für drei Wochen werden auf dem Gelände des Toni-Areals in Zürich studentische Arbeiten gezeigt, die dort im vergangenen Jahr erarbeitet wurden. Drei Wochen lang zeigen Ausstellungen, Konzerte, Präsentationen, Aufführungen und Interventionen die Arbeiten von 150 Studierenden. Die Projekte stammen aus Design, Kunst, Musik, Theater, Film und Art Education und verknüpfen teilweise mehrere Disziplinen miteinander.

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Ettore Sottsass – Rebell und Poet

Weil/Rhine / DE
– 24.09.2017
design-museum.de 

Ettore Sottsass (1917–2007) wurde unter anderem mit seinen Entwürfen für Olivetti bekannt, beispielsweise die Schreibmaschine Valentine (1969), die mittlerweile als bedeutender Designklassiker gilt. Anlässlich seines 100. Geburtstags in diesem Jahr findet im Vitra Design Museum aktuell die Ausstellung „Ettore Sottsass – Rebell und Poet“ statt, die den Arbeiten des Designers und Architekten gewidmet ist. Sottsass revolutionierte unter anderem als Kopf des Kollektivs Memphis das Design der 1980er-Jahre und prägte den Begriff des Anti-Designs. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl seiner Arbeiten, in denen er, von konventionellen Einschränkungen befreit, Form und Funktion als Möglichkeit sah, neue Fragestellungen zu formulieren, die die gesamte Menschheit betreffen.

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London Design Festival

London / UK
– 24.09.2017
londondesignfestival.com 

Das London Design Festival findet in diesem Jahr vom 16. bis zum 24. September 2017 statt und präsentiert die britische Metropole während dieser Zeit als Designhauptstadt für eine internationale Gemeinschaft und Designinteressierte. Zum festen Programm des Festivals zählen über 400 Veranstaltungen und Ausstellungen, die von mehr als 100 internationalen Partnern organisiert werden. Im Rahmen des Festivals finden unter anderem auch folgende Veranstaltungen statt: 100 % Design vom 20. bis zum 23. September, eine der größten Design- und Architekturmessen Großbritanniens, Designjunction vom 21. bis zum 24. September, bei der mehr als 200 Designmarken in einer einzigartigen industriellen Umgebung vorgestellt werden, sowie die London Design Fair mit ihren mehr als 500 Ausstellern vom 21. bis zum 24. September.

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Biennial of Graphic Design of Chaumont 2017

Le Signe, National Graphic Design Center , Chaumont / FR
– 24.09.2017
centrenationaldugraphisme.fr  

Bereits zum 27. Mal organisiert das Le Signe, National Graphic Design Center in Chaumont die Biennial of Graphic Design. Das internationale Festival für Poster- und Grafikdesign wird auch in diesem Jahr wieder auf dem Place des Arts vor dem Le Signe-Gebäude stattfinden. 

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New Types

Museum für Druckkunst, Leipzig / DE
– 24.09.2017
druckkunst-museum.de 

Die Ausstellung „New Types“ des Museums für Druckkunst in Leipzig widmet sich drei Pionieren des hebräischen Grafikdesigns aus dem 20 Jahrhundert. Die Ausstellung zeigt Exponate aus ihrer Schaffenszeit in Israel und Deutschland aus der Zeit zwischen 1920 und 1970. Franzisca Baruch, Henri Friedlaender und Moshe Spitzer studierten und wirkten in Berlin und Leipzig, bevor sie in den 1930er Jahren emigrierten. Durch die Ausbildung und ihr soziales Umfeld wurden sie durch die Einflüsse von Werkbund und Bauhaus geprägt. Diese sind auch in den Arbeiten der darauffolgenden Jahre deutlich zu sehen.

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Breathing Colour

The Design Museum, London / UK
– 24.09.2017
designmuseum.org 

[Farbe atmen] Die Ausstellung „Breathing Colour“ von Hella Jongerius präsentiert anhand ihrer eigenen Forschungsergebnisse, wie Farbe sich in Bezug auf Formen, Materialien, Schatten und Reflexionen verhält und zudem das Erlebnis von Produkten beeinflussen kann. Jongerius kombiniert in ihrer Arbeit das Traditionelle mit dem Zeitgenössischen und verbindet neue Technologien mit jahrhundertealten Handwerkstechniken. Die Ausstellung zeigt eine Reihe phänomenologischer Studien und stellt dabei das Element der Farbe immer wieder in Frage. Die Designerin versteht ihre eigene Arbeit als Teil eines endlosen Prozesses, was sich auch auf die Entwürfe ihres Designstudios Jongeriuslab übertragen lässt: Selbst fertige Produkte sind immer noch Teil eines größeren Ganzen – mit einer Vergangenheit und einer ungewissen Zukunft.

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Chromatic

MUDAC, Lausanne / CH
– 24.09.2017
mudac.ch 

Farben sind kein wesentlicher Bestandteil eines Materials, sondern resultieren aus der Brechung und Reflexion von Licht an einem Objekt. Die Wahrnehmung – durch die Interaktion von Licht und Material – ebenso wie die Lehre von Farben sind das Thema der Ausstellung „Chromatic“ im MUDAC in Lausanne. Im Rahmen der Glaskunstsammlung des Museums werden verschiedene Formen und Techniken des Glasdesigns vorgestellt und auf Basis der Farbenlehre des Schweizer Künstlers Johannes Itten in einen Kontext zu Kontrasten und Komplementär- und Primärfarben gesetzt. Die Exponate umfassen Werke der dänischen Glas- und Keramikdesignerin Tora Urup ebenso wie der tschechischen Glasdesigner František Vízner und Aleš Vašícek. 

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Takashi Murakami: The Octopus Eats Its Own Leg

Museum of Contemporary Art Chicago, Chicago / US
– 24.09.2017
mcachicago.org 

[Takashi Murakami: Der Oktopus isst sein eigenes Bein] Der japanische Künstler Takashi Murakami ist vor allem für seine Kooperationen mit Kanye West oder dem Modehaus Louis Vuitton sowie seine von Anime inspirierten Charaktere bekannt. Im Laufe seiner Karriere hat Murakami immer wieder die Grenzen zwischen Hoch- und Massenkultur, Antike und Moderne, Ost und West verschwimmen lassen. Die Ausstellung „Takashi Murakami: The Octopus Eats Its Own Leg“ präsentiert mit einer umfassenden Retrospektive 50 seiner Arbeiten aus drei Jahrzehnten. Die Arbeiten zeigen die Verwurzelung des Künstlers in der japanischen Malerei und Folklore sowie seinen vorsichtigen Umgang mit Handwerk und Materialien. Zudem wird auch seine scharfsinnige Sicht auf Themen wie Globalisierung, Medienkultur oder die unveränderte Gefahr durch Atomkraft aufgegriffen.

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The NY Art Book Fair

MoMA PS1, New York / US
– 24.09.2017
nyartbookfair.com 

Die zwölfte NY Art Book Fair vom 22. bis zum 24. September 2017 wird dieses Jahr mit über 370 unabhängigen Verlagen, Magazinen und Verkäufern aus 28 Ländern im MoMA PS1 stattfinden. Mit zusätzlichen Vorträgen, Workshops und Ausstellungen, versucht die Messe einen Querschnitt durch aktuelle Strömungen zu zeigen. Seit 2013 wird die NY Art Book Fair von Printed Matter organisiert, einem unabhängigen Buchladen und Verlag, der sich auf die Publikationen von Künstlern spezialisiert hat. Die NY Art Book Fair macht den Bezug zwischen dem Medium Buch als künstlerischem Ausdruck und den zeitgenössischen Strömungen in einer kapitalistischen Ära sichtbar. Der Eintritt ist kostenlos.

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Next Generation

Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW, Basel / DE
– 24.09.2017
fhnw.ch/hgk 

Vom 15. bis zum 24. September 2017 präsentiert die Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW auf dem Campus der Künste in Basel die Diplomprojekte der Studierenden des Hyperwerks, des Industriedesigns, der Innenarchitektur und Szenografie, der visuellen Kommunikation und den Lehrberufen für Gestaltung und Kunst. Die rund 250 Arbeiten reflektieren den Umgang mit der zukünftigen Gesellschaft und leisten mit Lösungsansätzen für gegenwärtige Herausforderungen einen Beitrag zum Diskurs darüber. Ein begleitendes Programm bietet unter anderem eine Führung durch die Ausstellung, einen Kulturparcours und eine Gesprächsplattform über kulturelle Herausforderungen und Design.

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Process Lab: Citizen Design

Cooper Hewitt, Smithsonian Design Museum, New York / US
– 24.09.2017
cooperhewitt.org 

Die Installation „Citizen Design“ im Process Lab des Cooper Hewitt-Museums lädt Besucher ein, gemeinsam an einer Vision für ein besseres Amerika zu arbeiten. Sie soll den Dialog unter Bürgern auf einer lokalen Ebene fördern und stellt zu diesem Zweck den Besucher vor eine Reihe von Fragen und Entscheidungen. Diese sollen es ihm ermöglichen, Themen, die für ihn von persönlicher Relevanz sind, zu identifizieren und in einem weiteren Schritt Methoden des Design Thinking anzuwenden, um mittels kreativen Brainstormings mögliche Interventionen zu entwickeln. Interaktive Features, die speziell für die Installation entwickelt wurden, ermöglichen es Besuchern zudem herauszufinden, wie sie ihre persönlichen Sorgen mit Gleichgesinnten teilen können.

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The World of Radio

Cooper Hewitt, Smithsonian Design Museum,, New York / US
– 24.09.2017
cooperhewitt.org 

[Die Welt des Radios] Der Wandteppich „The World of Radio“ aus der Ära der Depression steht im Zentrum der gleichnamigen Ausstellung im Cooper Hewitt-Museum. Auf dem Wandteppich selbst sind neben Jessica Dragonette, eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Radioindustrie der 1930er-Jahre, diverse Skizzen verschiedener Personen und Events aus der Geschichte des Radios zu finden. Die Ausstellung selbst zeigt ikonische Radios, aber auch Radioentwürfe und Fotografien – aus dem frühen 20. Jahrhundert bis heute. Dazu zählen Produkte von Designern wie Donald Deskey, Dieter Rams oder Henry Dreyfuss sowie Zeichnungen und Prototypen von Funkkonsolen und Empfängergehäusen. Die Ausstellung unterstreicht außerdem den technologischen Fortschritt in der Radiotechnik von elektrisch betriebenen über tragbare bis hin zu digitalen Abspielgeräten.

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Emanuel Goldberg. Architekt des Wissens.

Technische Sammlung, Dresden / DE
– 24.09.2017
tsd.de 

Der Wissenschaftler Emanuel Goldberg (1881–1970) war ein Hochschulprofessor der Königlichen Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe in Leipzig, der heutigen Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB). Seine Forschung zur Fotografie sowie Reproduktions- und Kopierverfahren, der Luftbildfotografie und der Mikrofilmtechnik leisteten einen wesentlichen Beitrag zum Wissensmanagement der Zukunft. Die Künstlergruppe Weltformat, die sich 2013 an der HGB bildete um seine wissenschaftliche Arbeit zu erforschen, nimmt nun fotografischen Bezug auf zeitgenössische Bildproduktion an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft. Neben den künstlerischen Beiträgen der Künstlergruppe präsentiert die Ausstellung Foto- und Filminstallationen, Nachbauten seiner Wahrnehmungsversuche und Modelle seiner „Wissensmaschine“. Ergänzend ist ein Filmvortrag zu sehen, der Goldberg als Lehrer, Autor und Ausstellungsgestalter vorstellt.

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Peace

Schirn, Frankfurt/Main / DE
– 24.09.2017
schirn-peace.org 

Wie wenig wir uns mit dem Thema Frieden auseinandersetzen, merken wir an der Unmittelbarkeit, mit der sich Bilder von bunten Blumenkindern, regenbogenfarbenen Peace-Symbolen und weißen Tauben aufdrängen, sobald wir mit dem Begriff konfrontiert werden. Die Ausstellung „Peace“ positioniert sich weit abseits aller Klischees, die an dem Wort haften, und nähert sich innerhalb und außerhalb der Schirn noch bis zum 24. September einer Thematik, die in unserer Gesellschaft zwar allgegenwärtig ist, aber doch wenig behandelt wird. Sich der Umwelt öffnen und sich mit ihr zu verbinden, Umwege zuzulassen, anstatt auf Effizienz zu pochen, Schenken statt Handel – „Peace“ gelingt es, durch ungewöhnliche Zugänge Möglichkeiten für ein Leben mit und in Frieden zu kommunizieren.

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Kabinett des Unbekannten

Museum der Dinge, Werkbundarchiv, Berlin / DE
– 25.09.2017
museumderdinge.de 

„Ein Objekt, das nichts von sich preisgibt, weckt Interesse und wirft viele Fragen auf …“, so die Veranstalter. Die aktuelle Ausstellung „Kabinett des Unbekannten“ befasst sich genau mit solchen Objekten; zentraler Gegenstand der Ausstellung ist der sogenannte Berliner Schlüssel mit zwei symmetrischen Schlüsselbärten an beiden Enden. Nachdem die Kuratorin Ece Pazarbaşı dem Rätsel um die Identität des Schlüssels auf den Grund gegangen war, soll nun die Ausstellung prozesshaft das Wissen über verschiedene unbekannte Dinge aus der Museumssammlung erforschen und diese in einem nächsten Schritt für die Umgebung sichtbar machen. Das Museum selbst steht dabei mit den drei Hauptaspekten Institution, Sammlung und Community im Zentrum der Ausstellung.

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Nendo: Invisible Outlines

Centre d’Innovation et de Design au Grand-Hornu, Hornu / BE
– 01.10.2017
cid-grand-hornu.be 

[Nendo. Unsichtbare Konturen] Die Ausstellung „Nendo: Invisible Outlines“ folgt einer Präsentation in Hornu im Jahr 2013, die sich bereits der Thematik widmete. Das „Nendo-Phänomen“, das sich in rasender Geschwindigkeit entwickelt hat, beschreibt die Entwicklung und Arbeit des japanischen Kollektivs unter der Leitung von Oki Sato. Seine Entwürfe zeichnen sich durch eine kontinuierliche Stimmigkeit und kraftvolle Formensprache aus und sein Design ist durchdrungen von einfachen Linien mit einem gewissen humorvollen Twist. Egal ob Möbel, Accessoires, Essbesteck, Inneneinrichtung oder Architektur, das Studio Nendo widmet sich allen seinen Arbeiten mit der gleichen natürlichen Strenge und einer auffallend eigenen Poesie.

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Bikes! Das Fahrrad neu erfinden

Grassi Museum für Angewandte Kunst, Leipzig / DE
– 01.10.2017
grassimuseum.de 

Unter den aufkommenden Trends rund um das Thema urbane Mobilität, haben sich auch Fahrradentwürfe und deren Nutzungskonzepte in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Innovationen in Technik, Material und Gestaltung haben die Ausstattung von Fahrrädern maßgeblich beeinflusst. Das Grassi Museum für Angewandte Kunst in Leipzig zeigt vor diesem Hintergrund mit der Ausstellung „Bikes! Das Fahrrad neu erfinden“ aktuelle Strömungen im zeitgenössischen Fahrraddesign. Zu den Ausstellungsstücken zählen mit mehr als 60 Fahrrädern des vergangenen Jahrzehnts aus Europa und den USA auch verschiedene Lasten- und Falträder. Außerdem werden Räder aus verschiedenen Materialien wie Bambus, Carbon oder Titan präsentiert sowie Entwürfe aufsteckbarer Motoren, um herkömmliche Fahrräder im Handumdrehen in E-Bikes zu verwandeln.

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Öğüt & Macuga

Witte de With, Rotterdam / DE
– 01.10.2017
wdw.nl 

Welche Rolle nimmt der Künstler ein, wenn er sich nicht mit der ihn umgebenden Welt auseinandersetzt, sondern mit der Arbeit eines Kollegen? Diese Frage ist die Basis des zweiteiligen Ausstellungsprojekts „Öğüt und Macuga“ vom 17. Juni bis zum 31. Dezember im Museum Witte de With in Rotterdam. Die Ausstellung ist Resultat einer langen Korrespondenz zwischen den Künstlern Ahmet Öğüt und Goshka Macuga, zwei zeitgenössischen Künstlern, die für ihr kritisches Engagement durch ihre Arbeit Aufmerksamkeit erlangt haben. Ihre Arbeiten umfassen ein breites Die Ausstellung ist Resultat einer langen Korrespondenz zwischen den Künstlern Ahmet Öğüt und Goshka Macuga, zwei zeitgenössischen Künstlern, die für ihr kritisches Engagement Aufmerksamkeit erlangt haben. Ihre Arbeiten umfassen ein breites Spektrum an Medien und Präsentationsmethoden, unter anderem Performance, Skulptur, Film und Installation. Ausgestellt werden aber nicht nur die Werke der Künstler, sondern insbesondere die Auseinandersetzung mit der Arbeit des jeweils anderen.

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Vienna Biennale 2017

Wien / AT
– 01.10.2017
viennabiennale.org 

Am 21. Juni 2017 beginnt zweite Vienna Biennale in Wien. Unter dem Motto „Roboter. Arbeit. Unsere Zukunft“ wird sich mit einem viermonatigen Programm mittels Ausstellungen, Symposien, Workshops und Performances der Frage gewidmet, welche Auswirkungen die fortschreitende Digitalisierung auf unser Arbeitsleben und ganz allgemein auf unsere Gesellschaft hat. Die Biennale richtet sich mit einer großen Spannbreite an thematischen Vertiefungen und vielfältigen Beiträgen aus Kunst, Design und Architektur sowohl an ein professionelles Publikum, als auch an die breite Öffentlichkeit. 

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Frank Lloyd Wright at 150:
Unpacking the Archive

The Museum of Modern Art, New York / US
– 01.10.2017
moma.org 

Anlässlich des 150. Geburtstags von Frank Lloyd Wright, öffnet das Museum of Modern Art sein Archiv zu diesem Architekten. Ein umfassendes Begleitprogramm schafft dabei Querbezüge zu Wrights thematischen Schwerpunkten und wie diese aktuell in der Architektur behandelt werden. Frank Lloyd Wright gehört zu den Architekten, die am Museum of Modern Art am regelmäßigsten ausgestellt werden. In einem aufwendigen Prozess wurde hierfür nicht nur das Archiv erweitert und gepflegt, sondern auch Modelle sorgfältig aufgearbeitet und restauriert. Die aktuelle Ausstellung möchte den Architekten in einen neuen Kontext stellen und so den Diskurs über ihn erweitern. So sind Wrights Arbeiten im Dialog mit anderen Materialien ausgestellt, etwa den Entwürfen des Architekten Ludwig Mies van der Rohe. Ein umfangreiches Workshop-Programm greift die Themen auf, die Wright nachhaltig beschäftigten und zieht Parallelen zur Gegenwart.

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Robby Müller Master of Light

Deutsche Kinemathetik, Museum für Film und Fernsehen, Berlin / DE
– 05.10.2017
deutsche-kinemathek.de 

Noch bis zum 6. November 2017 findet die Ausstellung „Robby Müller – Master of Light“ im Museum für Film und Fernsehen in Berlin statt. Präsentiert wird das Leben und die Arbeit des 1940 geboren Kameramanns Robby Müller, der mit den frühen Filmen Wim Wenders berühmt geworden ist. Er gilt als einer der einflussreichsten, international tätigen Kameramänner. Sein Stil beeinflusste das Ausdrucksmedium Film und die jüngere Geschichte dessen maßgeblich. Ein intensives Gefühl für seinen Ausdruck bekommt man durch persönliche Skripte, Filmaufnahmen und eine Auswahl seiner Polaroid-Fotosammlung.

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Ettore Sottsass.
Design Radical

The Met Breuer, New York / US
– 08.10.2017
metmuseum.org 

Zum ersten Mal wird im Met Breuer in New York eine Designschau gezeigt. Ausgestellt wird noch bis zum 8. Oktober 2017 eine Auswahl der Arbeiten des Designers Ettore Sottsass (1917–2007), einem der wichtigsten Vertreter des postmodernen Designs. Ettore Sottsass’ Arbeiten sind bekannt für den Einsatz greller Farbkombinationen und Mustern sowie für ihre starke Gegenposition zu der modernen Gestaltung, die während seiner Schaffenszeit das Design prägte. Zu sehen sind jedoch nicht ausschließlich die Arbeiten des Designers selbst, sondern auch Objekte, die ihn inspirierten und jene, die durch ihn inspiriert wurden. Dadurch wird ein stiller Dialog eröffnet, der neue Erkenntnisse darüber bietet, wo genau die Arbeit von Sottsass positioniert werden kann und welche Bedeutung sie in einem breiteren Kontext einnimmt.

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Belgium Is Design: From Milan Design Week to Brussels

MAD, Brüssel / BE
– 09.10.2017
new.mad.brussels 

The exhibition “Belgium Is Design: From Milan Design Week to Brussels” will be held at the MAD in Brussels on 9 October. It aims to reinterpret national design and the communication of Belgian design and takes a fresh look at it. Instead of creating a national style, the aim is to display the diversity of Belgium and communicate its different roots.

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Spielelement

Bauhaus Museum, Dessau / DE
– 09.10.2017
bauhaus-dessau.de 

Bis zum 9. Oktober läuft der Wettbewerb „Spielelement“ der Stiftung Bauhaus Dessau. Dieser umfasst die Gestaltung eines großformatigen Möbels, das im Foyer des Museums einen angenehmen Aufenthalt verschiedener Besuchergruppen gewährleisten und sie zum freien Spielen einladen soll. Bewerben können sich junge Berufseinsteiger mit einem Abschluss in Design, Innenarchitektur, Architektur oder einem anderen kreativen Schwerpunkt. Der Gewinner kann zwar nicht mit einem direkten Preisgeld rechnen, dafür aber mit einer finanziellen Unterstützung für den Bau eines Prototyps von bis zu 3.000 Euro.

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Bauhaus in Bewegung

Bauhaus-Archiv/Museum für Gestaltung, Berlin / DE
– 09.10.2017
bauhaus.de 

Im Rahmen des Umzugs des Bauhaus-Archivs zeigt die Ausstellung „Bauhaus in Bewegung“ letztmalig im alten Gebäude die Höhepunkte der Bauhaus-Sammlung. Der Titel dient als roter Faden durch die Ausstellung, und es werden sowohl Bewegungsstudien des Vorkurses, als auch Architektur, Möbel, Keramik, Metall, Malerei und Grafik aus den Werkstätten zu sehen sein sowie Fotografien der verschiedenen Bauhaus-Charaktere. Durch die Umzüge des Bauhauses von Weimar nach Dessau und nach Berlin und danach seiner Protagonisten ins Exil, scheint das Bauhaus immer in Bewegung gewesen zu sein. In der Ausstellung sind Bauhaus-Lehrer wie Walter Gropius, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Oskar Schlemmer, László Moholy-Nagy vertreten, aber auch zahlreiche Schüler treten in Erscheinung.

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How to Live Together

Kunsthalle Wien, Wien / DE
– 15.10.2017
kunsthallewien.at 

Die Ausstellung „How to Live Together“ in der Kunsthalle Wien zeigt noch bis zum 15. Oktober 2017 Wege auf, wie das Zusammenleben in einer Gesellschaft gelingen kann. Unsere Gesellschaft ist in einem Wandel begriffen, der sie zwischen Erosion und Aufbruch in immer heftigere Spannungen versetzt. Wie ein Zusammenleben in einer globalisierten Welt trotzdem funktionieren kann, versucht die Ausstellung „How to Live Together“ anhand der Werke von 30 Künstlern vielseitig zu beleuchten. Begleitend zu der Ausstellung bietet das Community College eine Plattform für Diskussion und Austausch zwischen den Besuchern. Hier wird ausgehandelt, welche Rolle Bildung und die emotionale Bewegung großer Massen in einer Gesellschaft spielen und inwiefern sich das auf politische und familiäre Modelle auswirkt.

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Ein Stilraum zum 85. Geburtstag von Dieter Rams 

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main / DE
– 15.10.2017
museumangewandtekunst.de 

Das Museum Angewandte Kunst eröffnet am Samstag, den 20. Mai 2017 um 17 Uhr einen Stilraum anlässlich des 85. Geburtstags von Dieter Rams. Der Industriedesigner wird persönlich bei der Eröffnung anwesend sein.

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California

The Design Museum, London / UK
– 15.10.2017
designmuseum.org 

Die Ausstellung „California“ im Designmuseum in London befasst sich mit der Behauptung, dass „Designed in California“ das neue „Made in Italy“ sei. Obwohl der Mid-century-Modernismus (form 268, S. 88) in Kalifornien gut dokumentiert ist, ist die Ausstellung die erste, die sich mit seiner aktuellen globalen Reichweite auseinandersetzt. Die Ausstellung beginnt mit den 1960er-Jahren und zeichnet die Geschichte einer Gegenkultur (zur Technikkultur im Silicon Valley) nach. Kalifornien ist in der Vergangenheit bereits mit verschiedenen Mitteln – von LSD über Skateboards bis hin zu iPhones – Wegbereiter für eine persönliche Befreiung gewesen. Die Ausstellung zeigt hierzu politische Poster, Personal Computer und autonome Autos, widmet sich neben Hardware aber auch den Arbeiten von User Interface-Designern.

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The Overworked Body: An Anthology of 2000s Dress

Ludlow 38, New York / US
– 15.10.2017
ludlow38.org 

Die 2000er-Jahre brachten markante Veränderungen in der Modewelt inklusive dem Verständnis von Kleidung, wie wir sie heutzutage benutzen. Aus diesem Anlass zeigt die Ausstellung „The Overworked Body: An Anthology of 2000s Dress“ bis zum 15. Oktober 2017 den Wandel in der Bekleidung. Die Ambitionen hinter dieser Ausstellung sind groß, aber sehr klar definiert. Sie soll Revue passieren lassen und kurz innehalten, um die Vielfalt und den Umfang dieser Entwicklung einzufangen.

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Graphic Matters

Breda / NL
– 22.10.2017
graphicmatters.nl 

Das alle zwei Jahre stattfindende Graphic Matters-Festival in Breda organisiert einen Monat lang Ausstellungen, Workshops und Touren in diesem Jahr zum ersten mal in Breda's Museum zum Thema visuelle Kultur. Sowohl junge als auch etablierte Designer sind angehalten, ihre ganz persönliche Sicht auf zeitgenössische Entwicklungen in der (typo-)grafischen und visuellen Welt zu präsentieren. Das Festival legt dabei besonderen Wert darauf, die kommunikative Kraft von Design im Alltag offenzulegen und möchte Experten in ihrer Arbeit inspirieren. Gleichzeitig soll aber auch die breite Öffentlichkeit in den Dialog einbezogen werden, um zu vermitteln, welchen Einfluss Bilder auf unser Verhalten und die Meinungsbildung haben können.

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Und. Die Ausstellung

Wasserschloss Klaffenbach , Klaffenbach / DE
– 22.10.2017
wasserschloss-klaffenbach.de 

Nicolaus Ott und Bernard Stein zählen zu den prägenden Designern der westdeutschen Kulturlandschaft seit 1978. Das Wasserschloss Klaffenbach zeigt noch bis zum 22. Oktober die Entstehungsprozesse ihrer Arbeiten. Das Berliner Atelier gestaltete unter anderem zahlreiche Plakate für wichtige deutsche Kulturstätten. Die Ausstellung „Und“ gibt einen Einblick in die Entstehung dieser Arbeiten im Spannungsfeld zwischen handwerklicher Schönheit und der Suche nach grafischen Innovationen.

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Sound and Matter in Design

Design Museum Holon / IL
– 28.10.2017
dmh.org.il 

[Klang und Materie im Design] Sensorische Erfahrungen wie das Hören haben in den vergangenen Jahren vermehrt beeinflusst, wie wir die Welt um uns herum erfahren und verarbeiten beziehungsweise mit unserer Umwelt kommunizieren – was sich wiederum auf die Gestaltungsdisziplin auswirkt. Dabei kann es sich gleichermaßen um die reale Welt als auch um die virtuelle handeln. Die aktuelle Ausstellung „Sound and Matter in Design“ im Design Museum Holon widmet sich vor diesem Hintergrund vom 29. Juni bis zum 28. Oktober 2017 der Thematik. Ausgestellt werden Sound-Objekte, Lautsprecher und Musik von internationalen Designern zusammen mit interaktiven Installationen lokaler Designer.

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Biennial of Design Ljubljana

Ljubljana / SI
– 29.10.2017
bio.si 

Die Designbiennale in Ljubljana wurde bereits 1964 als erste ihrer Art in Europa gegründet, mit dem Ziel, langfristig und kollaborativ als Versuchsfeld für das Design und die Verbesserung alltäglicher Lebensbedingungen zu dienen. In diesem Jahr findet unter dem Motto „Faraway, So Close“ die 25. Edition statt, die sich der Auseinandersetzung mit Alternativen zur Lebensumgebung Stadt widmet. Auch wenn der urbane Raum immer noch als gültiges zeitgenössisches Modell gilt, verlassen ihn doch auch immer wieder Menschen auf der Suche nach alternativen Lösungen. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung erarbeitet die Biennale anhand von sieben über Slowenien verteilte Standorte und in Kooperation mit internationalen Designstudios Konzepte für neue potenzielle Lebensumfelder.

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Food Revolution 5.0

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 29.10.2017
mkg-hamburg.de 

Nahrung ist die Grundlage unserer Existenz; in unserer heutigen Überflussgesellschaft ist Essen aber schon lange Teil einer exzentrischen Selbstdarstellung und beinahe zur Religion geworden. Im Gegensatz dazu kämpfen auf der anderen Seite der Welt immer mehr Menschen ums Überleben. Klimawandel, Ressourcenknappheit, steigende Bevölkerungszahlen, Hunger und geopolitische Krisen fordern ein Umdenken – bezüglich Produktion, Verpackung, Vertrieb, Konsum und Entsorgung. Mit Visionen und Konzepten von Gestaltern, Architekten und Wissenschaftlern widmet sich die Ausstellung „Food Revolution 5.0. Gestaltung für die Gesellschaft von morgen“ der Thematik und dringlichen Fragen in diesem Zusammenhang: Wie sieht die Zukunft unserer Ernährung in einer durch schwindende Ressourcen geprägten Wachstumsgesellschaft aus?

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Do Things– Stop Making Sense, It’s as Good as It Gets.

Bnkr, München / DE
– 29.10.2017
bnkr.space/ 

Die Ausstellungen „Do Things“ von Something Fantastic ist eine völlig subjektive und scheinbar keinem Ordnungssystem folgende Aneinanderreihung und Inszenierungen von Objekten und Fotografien. Diese persönliche Art des Archivierens findet im Bnkr bis zum 29. Oktober 2017 eine experimentelle Präsentationsform, die Impressionen auffängt und zu Ideen zusammensetzt.

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Anfachen Award

DE
– 31.10.2017
anfachenaward.de 

Der Plakatwettbewerb Anfachen findet in diesem Jahr unter dem Motto „Toleranz“ zum zweiten Mal statt. Mit dem Ziel zu „gestalten, dass die Funken fliegen“ möchte der Award Aufmerksamkeit für sensible Themen generieren und Designern, Fotografen und Künstlern gleichermaßen einen kreativen Zugang zur Thematik ermöglichen. Es können Plakate eingereicht werden, die Toleranz deuten, verstehen, gestalten oder verkünden. Aus allen Einreichungen werden dann die 25 besten ausgewählt. Der Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2017. Nach der Bekanntgabe der Gewinner werden diese im Anschluss in verschiedenen Städten in Deutschland und der Welt zu sehen sein.

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Facetunes

Bielefelder Kunstverein, Bielefeld / DE
– 05.11.2017
bielefelder-kunstverein.de 

Mit der Ausstellung „Facetunes“ stellt der Bielefelder Kunstverein eine Sammlung zeitgenössischer Kunstwerke vor, die sich mit der veränderten Stellung des Gesichts im Zuge aktueller gesellschaftlicher und technologischer Entwicklungen auseinandersetzen. Gezeigt werden die Arbeiten zeitgenössischer Künstler, die sehr verschiedene Medien bedienen, um Gesichter abzubilden oder sie als Teil ihrer Arbeit einzusetzen. Präsentiert werden unter anderem Videos, Fotografien, Bilder und Installationen von Paolo Cirio, Albrecht Fuchs, Kate Cooper und Britta Thie.

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Foam Talent. 20 International Young Artists

Foam Fotografiemuseum, Amsterdam / NL
– 12.11.2017
foam.org 

Als eine international tätige Organisation für Fotografie, schreibt Foam jährlich einen Wettbewerb für junge Fotografen aus aller Welt aus. Den Arbeiten der 20 Gewinner wird vom 1. September bis zum 12. November eine eigene Ausstellung gewidmet. Alle Künstler sind unter 35 Jahre alt und zeichnen sich durch einen ungewöhnlichen Zugang zur Fotografie und ihrer Umwelt aus. Viele Künstler reflektieren die Entwicklungen ihrer Gesellschaft und drücken mit den Fotografien ihre sozio-politische Besorgnis aus.

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Sibylle – Die Fotografen

Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen, Rüsselsheim / DE
– 26.11.2017
opelvillen.de 

Erstmalig befasst sich eine Ausstellung mit der Bedeutung der Zeitschrift für Mode und Kultur Sibylle für die Entwicklung der Fotografie und einer „künstlerischen Bildsprache Ostdeutschlands“. Die Ausstellung „Sibylle – Die Fotografen“ stellt die verschiedenen Fotografen vor, die für die Zeitschrift aktiv waren und präsentiert zudem einen kulturhistorischen Abriss. Seit 1956 erschien die Frauenzeitschrift sechs Mal jährlich; Gründerin und Namensgeberin war Sibylle Gerstner. Neben Modefotografen wie Arno Fischer, Roger Melis, Günter Rössler oder Ute Mahler, enthielt die Publikation auch immer unterschiedliche redaktionelle Beiträge, verzichtete dabei jedoch auf die typischen Ratgeberrubriken anderer Frauenzeitschriften. 1995 musste die Produktion jedoch aus finanziellen Gründen eingestellt werden.

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The Materiality of the Invisible

Van Eyck, Bureau Europa, Marres, Maastricht / NL
– 26.11.2017
janvaneyck.nl bureau-europa.nl marres.org 

Die Beobachtung, dass die zeitgenössische Kunst einige Parallelen zu der Tätigkeit eines Archäologen aufweist, prägte das Projekt NEARCH (New Scenarios for a Community-involved Archaeology), das jetzt vom 30. August bis zum 29. Oktober 2017 im Van Eyck und im Bureau Europa und vom 30. August bis zum 26. November im Marres in Maastricht ausgestellt wird. Zeitgenössische Künstler stellen die Facetten unserer sozialen und politischen Realität auf den Prüfstand. Die Kunst dient ihnen als Werkzeug zum Aufdecken des im Verborgenen Liegenden und im Arbeitsprozess stoßen sie zu anderen Zeiten vor. Wie Archäologen machen sie das Unsichtbare sichtbar. Das Projekt NEARCH setzt sich mit der Rolle der Architektur in einem sich stark wandelnden Gesellschaftskontext auseinander. Dabei werden nicht nur die sozialen Aspekte der Archäologie hervorgehoben und gefördert, sondern auch ihr Potenzial in den Schnittmengen mit der Kunst untersucht.

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The North. Finnish Design and Lapland

Designmuseum, Helsinki / FI
– 31.12.2017
designmuseum.fi 

Die Ausstellung „The North – Finnish Design and Lapland“ untersucht das Verhältnis des finnischen Designs zu der Sámi-Kultur aus dem Norden des Landes. Die Ausstellung selbst zeigt nur wenige Alltagsgegenstände aus der Sámi-Kultur, sondern fokussiert sich auf das Verhältnis verschiedener Künstler und Designer zu ihrem kulturellen Ursprung.

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Alexander Kluge. Pluriversum

Museum Folkwang, Essen / DE
– 07.01.2018
museum-folkwang.de 

Das Museum Folkwang widmet sich mit der Ausstellung „Alexander Kluge. Pluriversum“ erstmalig den Arbeiten des Filmemachers, Schriftstellers und Künstlers Alexander Kluge. Kluge wurde 1932 in Halberstadt geboren, lehrte ab 1963 unter anderem an der HfG Ulm und ist als einer der wichtigsten Vertreter des Neuen Deutschen Films bekannt, dessen Theorie und Praxis er nachhaltig geprägt und beeinflusst hat. Die Ausstellung fokussiert sich in erster Linie auf die filmischen Montagen, die er aus Wörtern und Bildern zusammenstellt. Sie tauchen in verschiedenen Medien – wie Texten, Kino- und Fernsehfilmen, Reportagen und Videocollagen – sowie in unterschiedlichen Formen und Kombinationen auf und befassen sich mit den großen Themen der Moderne: Universum, Evolution, Liebe, Krieg – worauf sich auch der Titel „Pluriversum“ bezieht.

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Does Permanence Matter? Ephemeral Urbanism

Architekturmuseum der TU München, Munich / DE
– 07.01.2018
architekturmuseum.de 

[Ist Beständigkeit von Bedeutung? Vergänglicher Urbanismus] Die Ausstellung „Does Permanence Matter? Ephemeral Urbanism“ im Architekturmuseum der TU München widmet sich der Frage, wie langfristig oder permanent Stadtplanung sein muss. Das Oktoberfest in München oder auch das Burning Man-Festival in Nevada sind nur zwei Beispiele für temporäre Strukturen, um befristet kleine bis mittelgroße Menschenmengen unterzubringen. Auch Flüchtlingsunterkünfte stellen ephemere Strukturen dar, die das Ziel haben, eine bestimmte funktionale Aufgabe zu übernehmen. Basierend auf den Forschungsergebnissen von Rahul Mehrotra von der Harvard University in Cambridge und Felipe Vera vom Centro de Ecología Paisaje y Urbanismo der Universidad Adolfo Ibáñez in Santiago de Chile befasst sich die Ausstellung gerade aufgrund der Flüchtlingsthematik mit einem aktuellen Phänomen.

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Best of DAM Architectural Book Award

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main / DE
– 14.01.2018
dam-online.de 

Seit 2009 gibt es den Architectural Book Award des Deutschen Architekturmuseums (DAM) in Frankfurt am Main, zur neunten Wiederkehr stellt nun eine kleine Schau die bisherigen Preisträger und die in die Shortlist aufgenommenen Bücher vor und aus. Dass der Überblick zeigt, wie bei dem Preis zunehmend auch Länder wie die Türkei oder Mexiko berücksichtigt werden, spricht für eine erfreuliche Entwicklung, die hoffentlich noch lange nicht zu Ende ist.

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Pure Gold. Upcycled! Upgraded!

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 21.01.2018
mkg-hamburg.de 

„Pure Gold. Upcycled! Upgraded!“ befasst sich mit der Wiederverwendung von bereits verarbeiteten Materialien, die in den meisten Fällen als Müll betrachtet werden und für Nutzer jeden Wert verloren haben. Die Ausstellung widmet sich Materialien, die überall zu finden sind und nicht selten sogar die einzigen verfügbaren „Rohstoffe“ für die Herstellung neuer Produkte darstellen. Nicht nur die Werkstoffe selbst werden als minderwertig betrachtet, gleiches gilt für die damit verbundenen Verarbeitungstechniken. Die Ausstellung präsentiert vor diesem Hintergrund mehr als 75 Projekte, die sowohl eine europäische als auch internationale Perspektive auf die Thematik liefern und so einen Wandel im Umgang mit und der Erfahrung von Materialien anstreben.

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Onomatopee im Herbst

Eindhoven / DE
– 30.01.2018
onomatopee.net 

Onomatopee, was im Französischen soviel wie Lautmalerei heißt, ist ein Offspace in Eindhoven, der sich als Schnittstelle und Partner für jeden versteht, der sich mit der Gestaltung unserer Umgebung identifiziert. Weder eine klassische Galerie, noch ein kommerzieller Verlag zu sein, verschafft dem Team die Freiheit, beides neu zu definieren. In den nächsten Monaten finden verschiedene Ausstellungen und Aktionen statt, darunter „The Parts and the Sum“ von Studio Mieke Meijer und „Sense & Sensibility“ von Mandy Roos.

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Erik Mortensen – Haute Couture

Designmuseum Danmark, Copenhagen / DK
– 31.01.2018
designmuseum.dk 

Der dänische Modedesigner Erik Mortensen (1926–1998) zog bereits mit 16 Jahren nach Kopenhagen, wo er bei Holger Blom, einem der bekanntesten Modedesigner der damaligen Zeit, in die Lehre ging. Mit 22 machte er sich dann auf den Weg nach Paris, um dort für das Modehaus Pierre Balmain zu arbeiten. Nachdem er 1951 Balmains erster Assistent wurde, übernahm er 1982 nach dessen Tod sogar die Führung als Leiter der Designabteilung. Das Designmuseum Danmark widmet dem Designer jetzt eine große Sonderausstellung mit dem Titel „Eric Mortensen – Haute Couture“. Die Ausstellung zeigt neben 70 seiner Kreationen aus seiner erfolgreichsten Schaffensperiode von 1982 bis 1995 auch eine Auswahl an Zeichnungen und Entwürfen des Designers.

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Play Parade.

Vitra Design Museum Gallery, Weil am Rhein / DE
– 11.02.2018
design-museum.de 

Am 9. September eröffnet das Vitra Design Museum die erste Ausstellung, die speziell für Kinder konzipiert wurde. Im Zentrum steht die gestalterische Auseinandersetzung des Ehepaars Ray und Charles Eames mit dem Spiel als kreative Tätigkeit. Ray und Charles Eames sahen Spielzeuge als gleichberechtigte Alltagsgegenstände an, die nicht weniger nachlässig gestaltet werden sollten, als Möbel oder andere Produkte des alltäglichen Gebrauchs. So ist die Ausstellung auch nicht primär an Kinder gerichtet, sondern an Besucher jeder Alterklasse.

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Design Studio

Museum für Gestaltung, Zürich / CH
– 15.07.2018
museum-gestaltung.ch 

Mit dem Design Studio lanciert das Museum für Gestaltung einen außergewöhnlichen Ort für die Vermittlung der Grundfragen des Designs. Dabei stehen die Prozesse der Disziplin im Vordergrund. Schnelle Skizzen können die Idee ganz ohne Worte vermitteln und Modelle helfen beim Austesten gewisser Parameter. Das Design Studio erläutert die Entscheidungen, die innerhalb eines Gestaltungsprozesses getroffen werden müssen, anhand beispielhafter Designprojekte.

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d.confestival

Hasso Plattner Institute, Potsdam / DE
– 16.09.2018
dconfestival.hpi.de  

Das Konzept des Design Thinkings basiert auf der Annahme, dass Probleme besser gelöst werden können, wenn Professionelle unterschiedlicher Disziplinen in einem inspirierenden Raum aufeinandertreffen und gemeinsam an einer Lösungsfindung arbeiten. Diesen Raum will das Hasso-Plattner-Institut (HPI) bieten. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der HPI School of Design Thinking sind bis zu 800 Gäste dazu eingeladen, an einem intensiven Programm aus Vorträgen, Workshops, Ausstellungen, Aktivitäten und speziellen Events teilzunehmen. Die Themen der Vorträge decken ein breites Spektrum ab, das von neuen Potenzialen der Digitalisierung über zukünftige Mobilität bis hin zu Businessmodellen und neurobiologischen Prozessen reicht. Dabei steht stets das Potenzial einer offenen und kreativen Kommunikationsebene im Vordergrund. 

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Red, Yellow, Blue

Riot, Ghent / BE
23.09.2017 – 30.09.2017
riot-ghent.org 

Riot ist das jüngste Projekt der Publikationsplattform Art Paper Editions. Als Galerie und Buchhandlung fokussiert sich Riot auf aufstrebende Nachwuchskünstler und präsentiert regelmäßig Ausstellungen. Noch bis 30. September ist dort die Arbeit der koreanischen Künstlerin Na Kim zu sehen.

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How to Pronounce Design in Portuguese: Brazil Today

Museu do Design e da Moda, Lisbon / PT
23.09.2017 – 08.10.2017
mude.pt 

[Wie definiert man portugiesisches Design: Brasilien heute] Im Rahmen der Ernennung Lissabons zur iberoamerikanischen Kulturhauptstadt 2017, zeigt das Museu do Design e da Moda (MuDe) verschiedene Ausstellungen zur Thematik, wie die Ausstellung „How to Pronounce Design in Portuguese: Brazil Today“. Obwohl Portugiesen und Brasilianer die gleiche Sprache sprechen, unterscheidet sich ihr Verständnis von Design maßgeblich. Bereits 2015 hat das MuDe in einer Ausstellung dazu unterschiedliche Interpretationen des Designverständnisses aus dem vergangenen Jahrhundert präsentiert. Nun zeigt es in der aktuellen Ausstellung 100 Designansätze von brasilianischen Designern des 21. Jahrhunderts. Zentrum der Ausstellung sind 50 Publikationen zu brasilianischem Design, die erstmalig der portugiesischen Design-Community präsentiert werden. Zusätzlich werden weitere 50 zeitgenössische Objekte zu Themen wie Fortschritt, Konsum, Identität und Protest ausgestellt.

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Sur/face. Spiegel

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt/Main / DE
24.09.2017 – 01.10.2017
museumangewandtekunst.de 

Die aktuelle Ausstellung „Sur/face. Spiegel“ im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main beschäftigt sich mit der Frage, was reflektierende Materialien so interessant macht und wie und zu welchem Zweck diese in Kunst, Design und Architektur eingesetzt werden. Zu den mehr als hundert Ausstellungsstücken zählen dabei unter anderem Entwürfe von Ron Arad, Ettore Sottsass oder Andy Warhol –, die von hochpoliertem Metall und reflektierendem Kunststoff bis hin zu verspiegeltem Glas reichen. So entstehen trügerische Räume und eine scheinbare Unendlichkeit, die dem Betrachter ermöglichen, sich selbst in die Augen zu schauen und gleichzeitig auch immer eine besondere Verbindung mit der Umgebung aufzubauen.

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Plain/Purl

Design Museum, Gent / BE
24.09.2017 – 01.10.2017
designmuseumgent.be 

Der Studiengang Textildesign an der KASK School of Arts in Gent feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum – Grund genug, der Disziplin eine Ausstellung sowie eine Publikation zu widmen. Zu diesem Zweck sind sowohl internationale Textilkünstler als auch Studierende der Hochschule eingeladen, ihre Arbeiten zu präsentieren.

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Modernism: in print

University of Amsterdam, Amsterdam / NL
24.09.2017 – 01.10.2017
bijzonderecollecties.uva.nl 

Die Special Collections der University of Amsterdam zeigen noch bis zum 1. Oktober 2017 die erste retrospektive Ausstellung über die Moderne des niederländischen Grafikdesigns. Im Zentrum der Ausstellung steht die Fragestellung, welchen Einfluss die Künstlergruppe De Stijl und die internationale Avantgarde auf das moderne Grafikdesign in den Niederlanden hatten. Zu sehen sind nicht nur Druckerzeugnisse, sondern auch Skizzenmaterial und archivierte Objekte aus der Zeit, die belegen, wie sehr die Moderne das Alltagsleben über einen langen Zeitraum hinweg visuell bestimmt hat.

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SUR/FACE. Spiegel

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main / DE
24.09.2017 – 01.10.2017
museumangewandtekunst.de 

Mehr als 100 Exponate in der Ausstellung „SUR/FACE. Spiegel“ im Frankfurter Museum Angewandte Kunst zeigen noch bis 1. Oktober 2017, was Tobias Rehberger in seinem Werk „Kim Explores her Face in a Broken Mirror“ fokussiert. Auf 1.200 Quadratmetern werden öffentliche Spiegelsäle, wie ein Fitnesscenter oder die Lobby einer Bank, oder private Spiegelkabinette, wie in Schlaf- und Badezimmern, inszeniert. In und um diese Räume sind Werke von Künstlern und Designern wie etwa Ron Arad, Andy Warhol, Olafur Eliasson, Katharina Sieverding oder Heimo Zobernig eingefügt und platziert. In „SUR/FACE“ treten nicht nur die gespiegelten Gesichter der Besucher zutage, sondern eben auch das, was dahinterliegt: von der Überprüfung unseres Aussehens bis hin zur Selbstwahrnehmung ist alles auf den glänzenden glatten Oberflächen von Spiegeln möglich.

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Ich weiß nicht

MAK Design Labor, Vienna / AT
24.09.2017 – 01.10.2017
mak.at 

Unsere Welt wird zunehmend von digitalen Technologien beeinflusst, was Beziehungen zwischen Menschen und Objekten wieder einen besonderen Wert verleiht. Die aktuelle Gruppenausstellung „Ich weiß nicht. Wie die Beziehungen zwischen den Dingen wachsen“ präsentiert die Arbeiten von 17 verschiedenen – zumeist österreichischen – Künstlern zum Affekt der Dinge. Die Fragestellung, wie wir in einer Welt, in der unser Leben mehr und mehr von Technologien bestimmt wird, unsere Autonomie bewahren können, steht dabei im Zentrum. Der Titel der Ausstellung ist außerdem ein direkter Verweis zur Fotoarbeit „Ich weiß nicht“ (2001) von Birgit Jürgenssen, die ein Bekenntnis der „Erleichterung im Angesicht der versagenden Maschine“ darstellt.

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The Pink Floyd Exhibition.
Their Mortal Remains

Victoria and Albert Museum, London / UK
24.09.2017 – 01.10.2017
pinkfloydexhibition.com 

Nach David Bowie setzt das Victoria and Albert Museum einer zweiten Musiklegende ein Denkmal: Pink Floyd wird mit einer Retrospektive geehrt, die nicht nur eingefleischten Fans einen einzigartigen Einblick in die 50-jährige Geschichte der Band bietet.

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Rechts und links herum

Design Museum Gent / BE
24.09.2017 – 01.10.2017
designmuseumgent.be 

Mit der Ausstellung „Rechts und links herum“ feiert das Design Museum Gent das zehnjährige Bestehen des Textildesignstudiengangs an der KASK School of Arts. Der Studiengang ist besonders bekannt für seine offenen Visionen und konfrontiert dabei gerne in immersiven Ausstellungskonzepten die Arbeiten von internationalen Künstlern mit den Arbeiten von Studierenden. Die aktuelle Ausstellung erlaubt Besuchern nicht nur die ausgestellten Objekte – Kunstwerke, Designobjekte und Entwürfe internationaler Persönlichkeiten wie Petra Blaisse, Hella Jongerius, Muller Van Severen oder Ronan und Erwan Bouroullec – zu betrachten, sondern auch, sie anzufassen, auf ihnen zu sitzen und sie im Kontext aktueller Studienarbeiten zu erfahren.

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Design Matters

Docken, Kopenhagen / DE
27.09.2017 – 28.09.2017
designmatters.io 

Die Design Matters wurde ins Leben gerufen, um jährlich führende Designer und Vordenker zusammenzubringen und mit Vorträgen und Workshops über bestimmende Fragen und Herausforderungen des digitalen Designs zu diskutieren. Am 27. und 28. September 2017 findet die Design Matters nun zum dritten Mal im Docken in Kopenhagen statt. Mit der zweitägigen Veranstaltung soll die Designgemeinde aus Kopenhagen näher zusammenrücken und wertvolle Denkanstöße von Rednern und Workshopleitern aus führenden Unternehmen weltweit bekommen.

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EDIT

Expo for Design, Innovation and Technology, Toronto / CA
28.09.2017 – 08.10.2017
editdx.org 

Vom 28. September bis zum 8. Oktober 2017 findet in Toronto die Expo für Design, Innovation und Technologie statt. Hier wird Design als Türöffner zu innovativen Gedanken für eine bessere Zukunft verstanden. Es werden Designprojekte mit sehr unterschiedlichen Fokusbereichen vorgestellt, etwa solche, die sich mit Wohlstand, Pflege, Ernährung oder Bildung für alle auseinandersetzen. Gemein ist ihnen sowohl ihr Anspruch, dass die Entwürfe einen positiven Einfluss auf ihre Umwelt haben, als auch die Verbindung neuartigen Denkansätzen mit modernster Technologie.

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Design Research & Design Strategy

Gastwerk Hotel, Hamburg / DE
28.09.2017 – 28.09.2017
drdscon.com 

Am 28. September 2017 findet in Hamburg die vierte Design Research and Design Strategy-Konferenz statt. Innovation, die als Schlüssel zu unternehmerischem Erfolg gesehen wird, lässt sich dabei aber selten als ein geradliniger Ablauf identifizieren. Unter dem Motto „Outthink Innovation – Create a Better Tomorrow“ [Innovation übertreffen – Für eine bessere Zukunft] verspricht die Konferenz zu Themen wie Rip the Brief, Rethink Research, Refine Tools und Reframe Validation neue Einsichten und Beispiele zu erfolgversprechenden Methoden und Werkzeugen zu geben. Zu den Sprechern gehören unter anderen Nancy Tennant, Professorin an der University of Chicago, David Gram, Direktor für Innovation des Creative Play Lab bei Lego sowie Hana Sahatqija, die Programmmanagerin beim UN-Kinderhilfswerk UNICEF ist.

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Folkwang Finale 2017

Campus Welterbe Zollverein, Essen / DE
29.09.2017 – 07.10.2017
folkwang-uni.de 

Vom 29. September bis zum 7. Oktober 2017 läuft die Werkschau Folkwang Finale 2017 auf dem Campus Welterbe Zollverein im SANAA-Gebäude. Ausgestellt werden Abschlussarbeiten aus den Studiengängen Fotografie, Heterotopia, Industriedesign und Kommunikationsdesign der Folkwang Universität der Künste. Die Eröffnung findet am 28. September um 18 Uhr statt, Führungen durch die Ausstellung werden am Samstag und Sonntag jeweils um 12 Uhr angeboten. Der Eintritt ist frei.

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Vienna Design Week

Vienna / AT
29.09.2017 – 08.10.2017
viennadesignweek.at 

Die Vienna Design Week findet 2017 bereits in der elften Ausgabe statt; Gastland ist in diesem Jahr Rumänien. Die Organisatoren verfolgen dabei wieder das Ziel, den Bereich des Industriedesigns stärker sichtbar zu machen, um der breiten Öffentlichkeit das Innovationspotenzial der Disziplin näherzubringen. Zudem soll das Festival ein Bewusstsein für Design über ein ästhetisches Verständnis hinaus fördern und weiter in den Alltag integrieren. Anhand von Ausstellungen, Workshops, partizipativen Projekten, Talks, Kooperationen und Führungen, die über die ganze Stadt verteilt sind, richtet sich die Veranstaltung sowohl an ein Fachpublikum als auch an die breite Öffentlichkeit und möchte dabei alle Designdisziplinen einbeziehen.

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An Eames Celebration

Vitra Design Museum, Schaudepot, Weil/Rhine / DE
30.09.2017 – 25.02.2018
design-museum.de 

Anlässlich des 110. Geburtstages von Charles Eames (1907–1978) präsentiert das Vitra Design Museum unter dem Titel „An Eames Celebration“ eine Reihe von Ausstellungen und Veranstaltungen, die sich dem Vermächtnis des Designer- und Architektenpaares so ausführlich wie selten zuvor widmen. Charles und Ray Eames (1912–1988) zählen zu den bedeutendsten Designern des vergangenen Jahrhunderts und haben bis heute mit ihren Möbeln, Büchern, Ausstellungen und Installationen Generationen von Gestaltern inspiriert. Die Ausstellung „Charles and Ray Eames. The Power of Design“ [Charles und Ray Eames. Die Kraft des Designs] bildet hierbei das Zentrum der Veranstaltungs- und Ausstellungsreihe und zeigt in Form einer Retrospektive anhand von internationalen Leihgaben das vielseitige Werk des Paares.

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Oktober

Öğüt & Macuga

Witte de With, Rotterdam / DE
– 01.10.2017
wdw.nl 

Welche Rolle nimmt der Künstler ein, wenn er sich nicht mit der ihn umgebenden Welt auseinandersetzt, sondern mit der Arbeit eines Kollegen? Diese Frage ist die Basis des zweiteiligen Ausstellungsprojekts „Öğüt und Macuga“ vom 17. Juni bis zum 31. Dezember im Museum Witte de With in Rotterdam. Die Ausstellung ist Resultat einer langen Korrespondenz zwischen den Künstlern Ahmet Öğüt und Goshka Macuga, zwei zeitgenössischen Künstlern, die für ihr kritisches Engagement durch ihre Arbeit Aufmerksamkeit erlangt haben. Ihre Arbeiten umfassen ein breites Die Ausstellung ist Resultat einer langen Korrespondenz zwischen den Künstlern Ahmet Öğüt und Goshka Macuga, zwei zeitgenössischen Künstlern, die für ihr kritisches Engagement Aufmerksamkeit erlangt haben. Ihre Arbeiten umfassen ein breites Spektrum an Medien und Präsentationsmethoden, unter anderem Performance, Skulptur, Film und Installation. Ausgestellt werden aber nicht nur die Werke der Künstler, sondern insbesondere die Auseinandersetzung mit der Arbeit des jeweils anderen.

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Frank Lloyd Wright at 150:
Unpacking the Archive

The Museum of Modern Art, New York / US
– 01.10.2017
moma.org 

Anlässlich des 150. Geburtstags von Frank Lloyd Wright, öffnet das Museum of Modern Art sein Archiv zu diesem Architekten. Ein umfassendes Begleitprogramm schafft dabei Querbezüge zu Wrights thematischen Schwerpunkten und wie diese aktuell in der Architektur behandelt werden. Frank Lloyd Wright gehört zu den Architekten, die am Museum of Modern Art am regelmäßigsten ausgestellt werden. In einem aufwendigen Prozess wurde hierfür nicht nur das Archiv erweitert und gepflegt, sondern auch Modelle sorgfältig aufgearbeitet und restauriert. Die aktuelle Ausstellung möchte den Architekten in einen neuen Kontext stellen und so den Diskurs über ihn erweitern. So sind Wrights Arbeiten im Dialog mit anderen Materialien ausgestellt, etwa den Entwürfen des Architekten Ludwig Mies van der Rohe. Ein umfangreiches Workshop-Programm greift die Themen auf, die Wright nachhaltig beschäftigten und zieht Parallelen zur Gegenwart.

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Bikes! Das Fahrrad neu erfinden

Grassi Museum für Angewandte Kunst, Leipzig / DE
– 01.10.2017
grassimuseum.de 

Unter den aufkommenden Trends rund um das Thema urbane Mobilität, haben sich auch Fahrradentwürfe und deren Nutzungskonzepte in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Innovationen in Technik, Material und Gestaltung haben die Ausstattung von Fahrrädern maßgeblich beeinflusst. Das Grassi Museum für Angewandte Kunst in Leipzig zeigt vor diesem Hintergrund mit der Ausstellung „Bikes! Das Fahrrad neu erfinden“ aktuelle Strömungen im zeitgenössischen Fahrraddesign. Zu den Ausstellungsstücken zählen mit mehr als 60 Fahrrädern des vergangenen Jahrzehnts aus Europa und den USA auch verschiedene Lasten- und Falträder. Außerdem werden Räder aus verschiedenen Materialien wie Bambus, Carbon oder Titan präsentiert sowie Entwürfe aufsteckbarer Motoren, um herkömmliche Fahrräder im Handumdrehen in E-Bikes zu verwandeln.

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Vienna Biennale 2017

Wien / AT
– 01.10.2017
viennabiennale.org 

Am 21. Juni 2017 beginnt zweite Vienna Biennale in Wien. Unter dem Motto „Roboter. Arbeit. Unsere Zukunft“ wird sich mit einem viermonatigen Programm mittels Ausstellungen, Symposien, Workshops und Performances der Frage gewidmet, welche Auswirkungen die fortschreitende Digitalisierung auf unser Arbeitsleben und ganz allgemein auf unsere Gesellschaft hat. Die Biennale richtet sich mit einer großen Spannbreite an thematischen Vertiefungen und vielfältigen Beiträgen aus Kunst, Design und Architektur sowohl an ein professionelles Publikum, als auch an die breite Öffentlichkeit. 

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Nendo: Invisible Outlines

Centre d’Innovation et de Design au Grand-Hornu, Hornu / BE
– 01.10.2017
cid-grand-hornu.be 

[Nendo. Unsichtbare Konturen] Die Ausstellung „Nendo: Invisible Outlines“ folgt einer Präsentation in Hornu im Jahr 2013, die sich bereits der Thematik widmete. Das „Nendo-Phänomen“, das sich in rasender Geschwindigkeit entwickelt hat, beschreibt die Entwicklung und Arbeit des japanischen Kollektivs unter der Leitung von Oki Sato. Seine Entwürfe zeichnen sich durch eine kontinuierliche Stimmigkeit und kraftvolle Formensprache aus und sein Design ist durchdrungen von einfachen Linien mit einem gewissen humorvollen Twist. Egal ob Möbel, Accessoires, Essbesteck, Inneneinrichtung oder Architektur, das Studio Nendo widmet sich allen seinen Arbeiten mit der gleichen natürlichen Strenge und einer auffallend eigenen Poesie.

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Robby Müller Master of Light

Deutsche Kinemathetik, Museum für Film und Fernsehen, Berlin / DE
– 05.10.2017
deutsche-kinemathek.de 

Noch bis zum 6. November 2017 findet die Ausstellung „Robby Müller – Master of Light“ im Museum für Film und Fernsehen in Berlin statt. Präsentiert wird das Leben und die Arbeit des 1940 geboren Kameramanns Robby Müller, der mit den frühen Filmen Wim Wenders berühmt geworden ist. Er gilt als einer der einflussreichsten, international tätigen Kameramänner. Sein Stil beeinflusste das Ausdrucksmedium Film und die jüngere Geschichte dessen maßgeblich. Ein intensives Gefühl für seinen Ausdruck bekommt man durch persönliche Skripte, Filmaufnahmen und eine Auswahl seiner Polaroid-Fotosammlung.

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Ettore Sottsass.
Design Radical

The Met Breuer, New York / US
– 08.10.2017
metmuseum.org 

Zum ersten Mal wird im Met Breuer in New York eine Designschau gezeigt. Ausgestellt wird noch bis zum 8. Oktober 2017 eine Auswahl der Arbeiten des Designers Ettore Sottsass (1917–2007), einem der wichtigsten Vertreter des postmodernen Designs. Ettore Sottsass’ Arbeiten sind bekannt für den Einsatz greller Farbkombinationen und Mustern sowie für ihre starke Gegenposition zu der modernen Gestaltung, die während seiner Schaffenszeit das Design prägte. Zu sehen sind jedoch nicht ausschließlich die Arbeiten des Designers selbst, sondern auch Objekte, die ihn inspirierten und jene, die durch ihn inspiriert wurden. Dadurch wird ein stiller Dialog eröffnet, der neue Erkenntnisse darüber bietet, wo genau die Arbeit von Sottsass positioniert werden kann und welche Bedeutung sie in einem breiteren Kontext einnimmt.

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Spielelement

Bauhaus Museum, Dessau / DE
– 09.10.2017
bauhaus-dessau.de 

Bis zum 9. Oktober läuft der Wettbewerb „Spielelement“ der Stiftung Bauhaus Dessau. Dieser umfasst die Gestaltung eines großformatigen Möbels, das im Foyer des Museums einen angenehmen Aufenthalt verschiedener Besuchergruppen gewährleisten und sie zum freien Spielen einladen soll. Bewerben können sich junge Berufseinsteiger mit einem Abschluss in Design, Innenarchitektur, Architektur oder einem anderen kreativen Schwerpunkt. Der Gewinner kann zwar nicht mit einem direkten Preisgeld rechnen, dafür aber mit einer finanziellen Unterstützung für den Bau eines Prototyps von bis zu 3.000 Euro.

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Belgium Is Design: From Milan Design Week to Brussels

MAD, Brüssel / BE
– 09.10.2017
new.mad.brussels 

The exhibition “Belgium Is Design: From Milan Design Week to Brussels” will be held at the MAD in Brussels on 9 October. It aims to reinterpret national design and the communication of Belgian design and takes a fresh look at it. Instead of creating a national style, the aim is to display the diversity of Belgium and communicate its different roots.

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Bauhaus in Bewegung

Bauhaus-Archiv/Museum für Gestaltung, Berlin / DE
– 09.10.2017
bauhaus.de 

Im Rahmen des Umzugs des Bauhaus-Archivs zeigt die Ausstellung „Bauhaus in Bewegung“ letztmalig im alten Gebäude die Höhepunkte der Bauhaus-Sammlung. Der Titel dient als roter Faden durch die Ausstellung, und es werden sowohl Bewegungsstudien des Vorkurses, als auch Architektur, Möbel, Keramik, Metall, Malerei und Grafik aus den Werkstätten zu sehen sein sowie Fotografien der verschiedenen Bauhaus-Charaktere. Durch die Umzüge des Bauhauses von Weimar nach Dessau und nach Berlin und danach seiner Protagonisten ins Exil, scheint das Bauhaus immer in Bewegung gewesen zu sein. In der Ausstellung sind Bauhaus-Lehrer wie Walter Gropius, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Oskar Schlemmer, László Moholy-Nagy vertreten, aber auch zahlreiche Schüler treten in Erscheinung.

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Ein Stilraum zum 85. Geburtstag von Dieter Rams 

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main / DE
– 15.10.2017
museumangewandtekunst.de 

Das Museum Angewandte Kunst eröffnet am Samstag, den 20. Mai 2017 um 17 Uhr einen Stilraum anlässlich des 85. Geburtstags von Dieter Rams. Der Industriedesigner wird persönlich bei der Eröffnung anwesend sein.

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California

The Design Museum, London / UK
– 15.10.2017
designmuseum.org 

Die Ausstellung „California“ im Designmuseum in London befasst sich mit der Behauptung, dass „Designed in California“ das neue „Made in Italy“ sei. Obwohl der Mid-century-Modernismus (form 268, S. 88) in Kalifornien gut dokumentiert ist, ist die Ausstellung die erste, die sich mit seiner aktuellen globalen Reichweite auseinandersetzt. Die Ausstellung beginnt mit den 1960er-Jahren und zeichnet die Geschichte einer Gegenkultur (zur Technikkultur im Silicon Valley) nach. Kalifornien ist in der Vergangenheit bereits mit verschiedenen Mitteln – von LSD über Skateboards bis hin zu iPhones – Wegbereiter für eine persönliche Befreiung gewesen. Die Ausstellung zeigt hierzu politische Poster, Personal Computer und autonome Autos, widmet sich neben Hardware aber auch den Arbeiten von User Interface-Designern.

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How to Live Together

Kunsthalle Wien, Wien / DE
– 15.10.2017
kunsthallewien.at 

Die Ausstellung „How to Live Together“ in der Kunsthalle Wien zeigt noch bis zum 15. Oktober 2017 Wege auf, wie das Zusammenleben in einer Gesellschaft gelingen kann. Unsere Gesellschaft ist in einem Wandel begriffen, der sie zwischen Erosion und Aufbruch in immer heftigere Spannungen versetzt. Wie ein Zusammenleben in einer globalisierten Welt trotzdem funktionieren kann, versucht die Ausstellung „How to Live Together“ anhand der Werke von 30 Künstlern vielseitig zu beleuchten. Begleitend zu der Ausstellung bietet das Community College eine Plattform für Diskussion und Austausch zwischen den Besuchern. Hier wird ausgehandelt, welche Rolle Bildung und die emotionale Bewegung großer Massen in einer Gesellschaft spielen und inwiefern sich das auf politische und familiäre Modelle auswirkt.

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The Overworked Body: An Anthology of 2000s Dress

Ludlow 38, New York / US
– 15.10.2017
ludlow38.org 

Die 2000er-Jahre brachten markante Veränderungen in der Modewelt inklusive dem Verständnis von Kleidung, wie wir sie heutzutage benutzen. Aus diesem Anlass zeigt die Ausstellung „The Overworked Body: An Anthology of 2000s Dress“ bis zum 15. Oktober 2017 den Wandel in der Bekleidung. Die Ambitionen hinter dieser Ausstellung sind groß, aber sehr klar definiert. Sie soll Revue passieren lassen und kurz innehalten, um die Vielfalt und den Umfang dieser Entwicklung einzufangen.

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Und. Die Ausstellung

Wasserschloss Klaffenbach , Klaffenbach / DE
– 22.10.2017
wasserschloss-klaffenbach.de 

Nicolaus Ott und Bernard Stein zählen zu den prägenden Designern der westdeutschen Kulturlandschaft seit 1978. Das Wasserschloss Klaffenbach zeigt noch bis zum 22. Oktober die Entstehungsprozesse ihrer Arbeiten. Das Berliner Atelier gestaltete unter anderem zahlreiche Plakate für wichtige deutsche Kulturstätten. Die Ausstellung „Und“ gibt einen Einblick in die Entstehung dieser Arbeiten im Spannungsfeld zwischen handwerklicher Schönheit und der Suche nach grafischen Innovationen.

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Graphic Matters

Breda / NL
– 22.10.2017
graphicmatters.nl 

Das alle zwei Jahre stattfindende Graphic Matters-Festival in Breda organisiert einen Monat lang Ausstellungen, Workshops und Touren in diesem Jahr zum ersten mal in Breda's Museum zum Thema visuelle Kultur. Sowohl junge als auch etablierte Designer sind angehalten, ihre ganz persönliche Sicht auf zeitgenössische Entwicklungen in der (typo-)grafischen und visuellen Welt zu präsentieren. Das Festival legt dabei besonderen Wert darauf, die kommunikative Kraft von Design im Alltag offenzulegen und möchte Experten in ihrer Arbeit inspirieren. Gleichzeitig soll aber auch die breite Öffentlichkeit in den Dialog einbezogen werden, um zu vermitteln, welchen Einfluss Bilder auf unser Verhalten und die Meinungsbildung haben können.

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Sound and Matter in Design

Design Museum Holon / IL
– 28.10.2017
dmh.org.il 

[Klang und Materie im Design] Sensorische Erfahrungen wie das Hören haben in den vergangenen Jahren vermehrt beeinflusst, wie wir die Welt um uns herum erfahren und verarbeiten beziehungsweise mit unserer Umwelt kommunizieren – was sich wiederum auf die Gestaltungsdisziplin auswirkt. Dabei kann es sich gleichermaßen um die reale Welt als auch um die virtuelle handeln. Die aktuelle Ausstellung „Sound and Matter in Design“ im Design Museum Holon widmet sich vor diesem Hintergrund vom 29. Juni bis zum 28. Oktober 2017 der Thematik. Ausgestellt werden Sound-Objekte, Lautsprecher und Musik von internationalen Designern zusammen mit interaktiven Installationen lokaler Designer.

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Biennial of Design Ljubljana

Ljubljana / SI
– 29.10.2017
bio.si 

Die Designbiennale in Ljubljana wurde bereits 1964 als erste ihrer Art in Europa gegründet, mit dem Ziel, langfristig und kollaborativ als Versuchsfeld für das Design und die Verbesserung alltäglicher Lebensbedingungen zu dienen. In diesem Jahr findet unter dem Motto „Faraway, So Close“ die 25. Edition statt, die sich der Auseinandersetzung mit Alternativen zur Lebensumgebung Stadt widmet. Auch wenn der urbane Raum immer noch als gültiges zeitgenössisches Modell gilt, verlassen ihn doch auch immer wieder Menschen auf der Suche nach alternativen Lösungen. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung erarbeitet die Biennale anhand von sieben über Slowenien verteilte Standorte und in Kooperation mit internationalen Designstudios Konzepte für neue potenzielle Lebensumfelder.

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Do Things– Stop Making Sense, It’s as Good as It Gets.

Bnkr, München / DE
– 29.10.2017
bnkr.space/ 

Die Ausstellungen „Do Things“ von Something Fantastic ist eine völlig subjektive und scheinbar keinem Ordnungssystem folgende Aneinanderreihung und Inszenierungen von Objekten und Fotografien. Diese persönliche Art des Archivierens findet im Bnkr bis zum 29. Oktober 2017 eine experimentelle Präsentationsform, die Impressionen auffängt und zu Ideen zusammensetzt.

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Food Revolution 5.0

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 29.10.2017
mkg-hamburg.de 

Nahrung ist die Grundlage unserer Existenz; in unserer heutigen Überflussgesellschaft ist Essen aber schon lange Teil einer exzentrischen Selbstdarstellung und beinahe zur Religion geworden. Im Gegensatz dazu kämpfen auf der anderen Seite der Welt immer mehr Menschen ums Überleben. Klimawandel, Ressourcenknappheit, steigende Bevölkerungszahlen, Hunger und geopolitische Krisen fordern ein Umdenken – bezüglich Produktion, Verpackung, Vertrieb, Konsum und Entsorgung. Mit Visionen und Konzepten von Gestaltern, Architekten und Wissenschaftlern widmet sich die Ausstellung „Food Revolution 5.0. Gestaltung für die Gesellschaft von morgen“ der Thematik und dringlichen Fragen in diesem Zusammenhang: Wie sieht die Zukunft unserer Ernährung in einer durch schwindende Ressourcen geprägten Wachstumsgesellschaft aus?

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Anfachen Award

DE
– 31.10.2017
anfachenaward.de 

Der Plakatwettbewerb Anfachen findet in diesem Jahr unter dem Motto „Toleranz“ zum zweiten Mal statt. Mit dem Ziel zu „gestalten, dass die Funken fliegen“ möchte der Award Aufmerksamkeit für sensible Themen generieren und Designern, Fotografen und Künstlern gleichermaßen einen kreativen Zugang zur Thematik ermöglichen. Es können Plakate eingereicht werden, die Toleranz deuten, verstehen, gestalten oder verkünden. Aus allen Einreichungen werden dann die 25 besten ausgewählt. Der Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2017. Nach der Bekanntgabe der Gewinner werden diese im Anschluss in verschiedenen Städten in Deutschland und der Welt zu sehen sein.

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Facetunes

Bielefelder Kunstverein, Bielefeld / DE
– 05.11.2017
bielefelder-kunstverein.de 

Mit der Ausstellung „Facetunes“ stellt der Bielefelder Kunstverein eine Sammlung zeitgenössischer Kunstwerke vor, die sich mit der veränderten Stellung des Gesichts im Zuge aktueller gesellschaftlicher und technologischer Entwicklungen auseinandersetzen. Gezeigt werden die Arbeiten zeitgenössischer Künstler, die sehr verschiedene Medien bedienen, um Gesichter abzubilden oder sie als Teil ihrer Arbeit einzusetzen. Präsentiert werden unter anderem Videos, Fotografien, Bilder und Installationen von Paolo Cirio, Albrecht Fuchs, Kate Cooper und Britta Thie.

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Foam Talent. 20 International Young Artists

Foam Fotografiemuseum, Amsterdam / NL
– 12.11.2017
foam.org 

Als eine international tätige Organisation für Fotografie, schreibt Foam jährlich einen Wettbewerb für junge Fotografen aus aller Welt aus. Den Arbeiten der 20 Gewinner wird vom 1. September bis zum 12. November eine eigene Ausstellung gewidmet. Alle Künstler sind unter 35 Jahre alt und zeichnen sich durch einen ungewöhnlichen Zugang zur Fotografie und ihrer Umwelt aus. Viele Künstler reflektieren die Entwicklungen ihrer Gesellschaft und drücken mit den Fotografien ihre sozio-politische Besorgnis aus.

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Sibylle – Die Fotografen

Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen, Rüsselsheim / DE
– 26.11.2017
opelvillen.de 

Erstmalig befasst sich eine Ausstellung mit der Bedeutung der Zeitschrift für Mode und Kultur Sibylle für die Entwicklung der Fotografie und einer „künstlerischen Bildsprache Ostdeutschlands“. Die Ausstellung „Sibylle – Die Fotografen“ stellt die verschiedenen Fotografen vor, die für die Zeitschrift aktiv waren und präsentiert zudem einen kulturhistorischen Abriss. Seit 1956 erschien die Frauenzeitschrift sechs Mal jährlich; Gründerin und Namensgeberin war Sibylle Gerstner. Neben Modefotografen wie Arno Fischer, Roger Melis, Günter Rössler oder Ute Mahler, enthielt die Publikation auch immer unterschiedliche redaktionelle Beiträge, verzichtete dabei jedoch auf die typischen Ratgeberrubriken anderer Frauenzeitschriften. 1995 musste die Produktion jedoch aus finanziellen Gründen eingestellt werden.

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The Materiality of the Invisible

Van Eyck, Bureau Europa, Marres, Maastricht / NL
– 26.11.2017
janvaneyck.nl bureau-europa.nl marres.org 

Die Beobachtung, dass die zeitgenössische Kunst einige Parallelen zu der Tätigkeit eines Archäologen aufweist, prägte das Projekt NEARCH (New Scenarios for a Community-involved Archaeology), das jetzt vom 30. August bis zum 29. Oktober 2017 im Van Eyck und im Bureau Europa und vom 30. August bis zum 26. November im Marres in Maastricht ausgestellt wird. Zeitgenössische Künstler stellen die Facetten unserer sozialen und politischen Realität auf den Prüfstand. Die Kunst dient ihnen als Werkzeug zum Aufdecken des im Verborgenen Liegenden und im Arbeitsprozess stoßen sie zu anderen Zeiten vor. Wie Archäologen machen sie das Unsichtbare sichtbar. Das Projekt NEARCH setzt sich mit der Rolle der Architektur in einem sich stark wandelnden Gesellschaftskontext auseinander. Dabei werden nicht nur die sozialen Aspekte der Archäologie hervorgehoben und gefördert, sondern auch ihr Potenzial in den Schnittmengen mit der Kunst untersucht.

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The North. Finnish Design and Lapland

Designmuseum, Helsinki / FI
– 31.12.2017
designmuseum.fi 

Die Ausstellung „The North – Finnish Design and Lapland“ untersucht das Verhältnis des finnischen Designs zu der Sámi-Kultur aus dem Norden des Landes. Die Ausstellung selbst zeigt nur wenige Alltagsgegenstände aus der Sámi-Kultur, sondern fokussiert sich auf das Verhältnis verschiedener Künstler und Designer zu ihrem kulturellen Ursprung.

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Alexander Kluge. Pluriversum

Museum Folkwang, Essen / DE
– 07.01.2018
museum-folkwang.de 

Das Museum Folkwang widmet sich mit der Ausstellung „Alexander Kluge. Pluriversum“ erstmalig den Arbeiten des Filmemachers, Schriftstellers und Künstlers Alexander Kluge. Kluge wurde 1932 in Halberstadt geboren, lehrte ab 1963 unter anderem an der HfG Ulm und ist als einer der wichtigsten Vertreter des Neuen Deutschen Films bekannt, dessen Theorie und Praxis er nachhaltig geprägt und beeinflusst hat. Die Ausstellung fokussiert sich in erster Linie auf die filmischen Montagen, die er aus Wörtern und Bildern zusammenstellt. Sie tauchen in verschiedenen Medien – wie Texten, Kino- und Fernsehfilmen, Reportagen und Videocollagen – sowie in unterschiedlichen Formen und Kombinationen auf und befassen sich mit den großen Themen der Moderne: Universum, Evolution, Liebe, Krieg – worauf sich auch der Titel „Pluriversum“ bezieht.

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Does Permanence Matter? Ephemeral Urbanism

Architekturmuseum der TU München, Munich / DE
– 07.01.2018
architekturmuseum.de 

[Ist Beständigkeit von Bedeutung? Vergänglicher Urbanismus] Die Ausstellung „Does Permanence Matter? Ephemeral Urbanism“ im Architekturmuseum der TU München widmet sich der Frage, wie langfristig oder permanent Stadtplanung sein muss. Das Oktoberfest in München oder auch das Burning Man-Festival in Nevada sind nur zwei Beispiele für temporäre Strukturen, um befristet kleine bis mittelgroße Menschenmengen unterzubringen. Auch Flüchtlingsunterkünfte stellen ephemere Strukturen dar, die das Ziel haben, eine bestimmte funktionale Aufgabe zu übernehmen. Basierend auf den Forschungsergebnissen von Rahul Mehrotra von der Harvard University in Cambridge und Felipe Vera vom Centro de Ecología Paisaje y Urbanismo der Universidad Adolfo Ibáñez in Santiago de Chile befasst sich die Ausstellung gerade aufgrund der Flüchtlingsthematik mit einem aktuellen Phänomen.

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Best of DAM Architectural Book Award

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main / DE
– 14.01.2018
dam-online.de 

Seit 2009 gibt es den Architectural Book Award des Deutschen Architekturmuseums (DAM) in Frankfurt am Main, zur neunten Wiederkehr stellt nun eine kleine Schau die bisherigen Preisträger und die in die Shortlist aufgenommenen Bücher vor und aus. Dass der Überblick zeigt, wie bei dem Preis zunehmend auch Länder wie die Türkei oder Mexiko berücksichtigt werden, spricht für eine erfreuliche Entwicklung, die hoffentlich noch lange nicht zu Ende ist.

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Pure Gold. Upcycled! Upgraded!

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 21.01.2018
mkg-hamburg.de 

„Pure Gold. Upcycled! Upgraded!“ befasst sich mit der Wiederverwendung von bereits verarbeiteten Materialien, die in den meisten Fällen als Müll betrachtet werden und für Nutzer jeden Wert verloren haben. Die Ausstellung widmet sich Materialien, die überall zu finden sind und nicht selten sogar die einzigen verfügbaren „Rohstoffe“ für die Herstellung neuer Produkte darstellen. Nicht nur die Werkstoffe selbst werden als minderwertig betrachtet, gleiches gilt für die damit verbundenen Verarbeitungstechniken. Die Ausstellung präsentiert vor diesem Hintergrund mehr als 75 Projekte, die sowohl eine europäische als auch internationale Perspektive auf die Thematik liefern und so einen Wandel im Umgang mit und der Erfahrung von Materialien anstreben.

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Onomatopee im Herbst

Eindhoven / DE
– 30.01.2018
onomatopee.net 

Onomatopee, was im Französischen soviel wie Lautmalerei heißt, ist ein Offspace in Eindhoven, der sich als Schnittstelle und Partner für jeden versteht, der sich mit der Gestaltung unserer Umgebung identifiziert. Weder eine klassische Galerie, noch ein kommerzieller Verlag zu sein, verschafft dem Team die Freiheit, beides neu zu definieren. In den nächsten Monaten finden verschiedene Ausstellungen und Aktionen statt, darunter „The Parts and the Sum“ von Studio Mieke Meijer und „Sense & Sensibility“ von Mandy Roos.

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Erik Mortensen – Haute Couture

Designmuseum Danmark, Copenhagen / DK
– 31.01.2018
designmuseum.dk 

Der dänische Modedesigner Erik Mortensen (1926–1998) zog bereits mit 16 Jahren nach Kopenhagen, wo er bei Holger Blom, einem der bekanntesten Modedesigner der damaligen Zeit, in die Lehre ging. Mit 22 machte er sich dann auf den Weg nach Paris, um dort für das Modehaus Pierre Balmain zu arbeiten. Nachdem er 1951 Balmains erster Assistent wurde, übernahm er 1982 nach dessen Tod sogar die Führung als Leiter der Designabteilung. Das Designmuseum Danmark widmet dem Designer jetzt eine große Sonderausstellung mit dem Titel „Eric Mortensen – Haute Couture“. Die Ausstellung zeigt neben 70 seiner Kreationen aus seiner erfolgreichsten Schaffensperiode von 1982 bis 1995 auch eine Auswahl an Zeichnungen und Entwürfen des Designers.

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Play Parade.

Vitra Design Museum Gallery, Weil am Rhein / DE
– 11.02.2018
design-museum.de 

Am 9. September eröffnet das Vitra Design Museum die erste Ausstellung, die speziell für Kinder konzipiert wurde. Im Zentrum steht die gestalterische Auseinandersetzung des Ehepaars Ray und Charles Eames mit dem Spiel als kreative Tätigkeit. Ray und Charles Eames sahen Spielzeuge als gleichberechtigte Alltagsgegenstände an, die nicht weniger nachlässig gestaltet werden sollten, als Möbel oder andere Produkte des alltäglichen Gebrauchs. So ist die Ausstellung auch nicht primär an Kinder gerichtet, sondern an Besucher jeder Alterklasse.

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Design Studio

Museum für Gestaltung, Zürich / CH
– 15.07.2018
museum-gestaltung.ch 

Mit dem Design Studio lanciert das Museum für Gestaltung einen außergewöhnlichen Ort für die Vermittlung der Grundfragen des Designs. Dabei stehen die Prozesse der Disziplin im Vordergrund. Schnelle Skizzen können die Idee ganz ohne Worte vermitteln und Modelle helfen beim Austesten gewisser Parameter. Das Design Studio erläutert die Entscheidungen, die innerhalb eines Gestaltungsprozesses getroffen werden müssen, anhand beispielhafter Designprojekte.

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d.confestival

Hasso Plattner Institute, Potsdam / DE
– 16.09.2018
dconfestival.hpi.de  

Das Konzept des Design Thinkings basiert auf der Annahme, dass Probleme besser gelöst werden können, wenn Professionelle unterschiedlicher Disziplinen in einem inspirierenden Raum aufeinandertreffen und gemeinsam an einer Lösungsfindung arbeiten. Diesen Raum will das Hasso-Plattner-Institut (HPI) bieten. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der HPI School of Design Thinking sind bis zu 800 Gäste dazu eingeladen, an einem intensiven Programm aus Vorträgen, Workshops, Ausstellungen, Aktivitäten und speziellen Events teilzunehmen. Die Themen der Vorträge decken ein breites Spektrum ab, das von neuen Potenzialen der Digitalisierung über zukünftige Mobilität bis hin zu Businessmodellen und neurobiologischen Prozessen reicht. Dabei steht stets das Potenzial einer offenen und kreativen Kommunikationsebene im Vordergrund. 

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How to Pronounce Design in Portuguese: Brazil Today

Museu do Design e da Moda, Lisbon / PT
23.09.2017 – 08.10.2017
mude.pt 

[Wie definiert man portugiesisches Design: Brasilien heute] Im Rahmen der Ernennung Lissabons zur iberoamerikanischen Kulturhauptstadt 2017, zeigt das Museu do Design e da Moda (MuDe) verschiedene Ausstellungen zur Thematik, wie die Ausstellung „How to Pronounce Design in Portuguese: Brazil Today“. Obwohl Portugiesen und Brasilianer die gleiche Sprache sprechen, unterscheidet sich ihr Verständnis von Design maßgeblich. Bereits 2015 hat das MuDe in einer Ausstellung dazu unterschiedliche Interpretationen des Designverständnisses aus dem vergangenen Jahrhundert präsentiert. Nun zeigt es in der aktuellen Ausstellung 100 Designansätze von brasilianischen Designern des 21. Jahrhunderts. Zentrum der Ausstellung sind 50 Publikationen zu brasilianischem Design, die erstmalig der portugiesischen Design-Community präsentiert werden. Zusätzlich werden weitere 50 zeitgenössische Objekte zu Themen wie Fortschritt, Konsum, Identität und Protest ausgestellt.

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Ich weiß nicht

MAK Design Labor, Vienna / AT
24.09.2017 – 01.10.2017
mak.at 

Unsere Welt wird zunehmend von digitalen Technologien beeinflusst, was Beziehungen zwischen Menschen und Objekten wieder einen besonderen Wert verleiht. Die aktuelle Gruppenausstellung „Ich weiß nicht. Wie die Beziehungen zwischen den Dingen wachsen“ präsentiert die Arbeiten von 17 verschiedenen – zumeist österreichischen – Künstlern zum Affekt der Dinge. Die Fragestellung, wie wir in einer Welt, in der unser Leben mehr und mehr von Technologien bestimmt wird, unsere Autonomie bewahren können, steht dabei im Zentrum. Der Titel der Ausstellung ist außerdem ein direkter Verweis zur Fotoarbeit „Ich weiß nicht“ (2001) von Birgit Jürgenssen, die ein Bekenntnis der „Erleichterung im Angesicht der versagenden Maschine“ darstellt.

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Plain/Purl

Design Museum, Gent / BE
24.09.2017 – 01.10.2017
designmuseumgent.be 

Der Studiengang Textildesign an der KASK School of Arts in Gent feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum – Grund genug, der Disziplin eine Ausstellung sowie eine Publikation zu widmen. Zu diesem Zweck sind sowohl internationale Textilkünstler als auch Studierende der Hochschule eingeladen, ihre Arbeiten zu präsentieren.

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The Pink Floyd Exhibition.
Their Mortal Remains

Victoria and Albert Museum, London / UK
24.09.2017 – 01.10.2017
pinkfloydexhibition.com 

Nach David Bowie setzt das Victoria and Albert Museum einer zweiten Musiklegende ein Denkmal: Pink Floyd wird mit einer Retrospektive geehrt, die nicht nur eingefleischten Fans einen einzigartigen Einblick in die 50-jährige Geschichte der Band bietet.

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Rechts und links herum

Design Museum Gent / BE
24.09.2017 – 01.10.2017
designmuseumgent.be 

Mit der Ausstellung „Rechts und links herum“ feiert das Design Museum Gent das zehnjährige Bestehen des Textildesignstudiengangs an der KASK School of Arts. Der Studiengang ist besonders bekannt für seine offenen Visionen und konfrontiert dabei gerne in immersiven Ausstellungskonzepten die Arbeiten von internationalen Künstlern mit den Arbeiten von Studierenden. Die aktuelle Ausstellung erlaubt Besuchern nicht nur die ausgestellten Objekte – Kunstwerke, Designobjekte und Entwürfe internationaler Persönlichkeiten wie Petra Blaisse, Hella Jongerius, Muller Van Severen oder Ronan und Erwan Bouroullec – zu betrachten, sondern auch, sie anzufassen, auf ihnen zu sitzen und sie im Kontext aktueller Studienarbeiten zu erfahren.

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Modernism: in print

University of Amsterdam, Amsterdam / NL
24.09.2017 – 01.10.2017
bijzonderecollecties.uva.nl 

Die Special Collections der University of Amsterdam zeigen noch bis zum 1. Oktober 2017 die erste retrospektive Ausstellung über die Moderne des niederländischen Grafikdesigns. Im Zentrum der Ausstellung steht die Fragestellung, welchen Einfluss die Künstlergruppe De Stijl und die internationale Avantgarde auf das moderne Grafikdesign in den Niederlanden hatten. Zu sehen sind nicht nur Druckerzeugnisse, sondern auch Skizzenmaterial und archivierte Objekte aus der Zeit, die belegen, wie sehr die Moderne das Alltagsleben über einen langen Zeitraum hinweg visuell bestimmt hat.

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SUR/FACE. Spiegel

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main / DE
24.09.2017 – 01.10.2017
museumangewandtekunst.de 

Mehr als 100 Exponate in der Ausstellung „SUR/FACE. Spiegel“ im Frankfurter Museum Angewandte Kunst zeigen noch bis 1. Oktober 2017, was Tobias Rehberger in seinem Werk „Kim Explores her Face in a Broken Mirror“ fokussiert. Auf 1.200 Quadratmetern werden öffentliche Spiegelsäle, wie ein Fitnesscenter oder die Lobby einer Bank, oder private Spiegelkabinette, wie in Schlaf- und Badezimmern, inszeniert. In und um diese Räume sind Werke von Künstlern und Designern wie etwa Ron Arad, Andy Warhol, Olafur Eliasson, Katharina Sieverding oder Heimo Zobernig eingefügt und platziert. In „SUR/FACE“ treten nicht nur die gespiegelten Gesichter der Besucher zutage, sondern eben auch das, was dahinterliegt: von der Überprüfung unseres Aussehens bis hin zur Selbstwahrnehmung ist alles auf den glänzenden glatten Oberflächen von Spiegeln möglich.

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Sur/face. Spiegel

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt/Main / DE
24.09.2017 – 01.10.2017
museumangewandtekunst.de 

Die aktuelle Ausstellung „Sur/face. Spiegel“ im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main beschäftigt sich mit der Frage, was reflektierende Materialien so interessant macht und wie und zu welchem Zweck diese in Kunst, Design und Architektur eingesetzt werden. Zu den mehr als hundert Ausstellungsstücken zählen dabei unter anderem Entwürfe von Ron Arad, Ettore Sottsass oder Andy Warhol –, die von hochpoliertem Metall und reflektierendem Kunststoff bis hin zu verspiegeltem Glas reichen. So entstehen trügerische Räume und eine scheinbare Unendlichkeit, die dem Betrachter ermöglichen, sich selbst in die Augen zu schauen und gleichzeitig auch immer eine besondere Verbindung mit der Umgebung aufzubauen.

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EDIT

Expo for Design, Innovation and Technology, Toronto / CA
28.09.2017 – 08.10.2017
editdx.org 

Vom 28. September bis zum 8. Oktober 2017 findet in Toronto die Expo für Design, Innovation und Technologie statt. Hier wird Design als Türöffner zu innovativen Gedanken für eine bessere Zukunft verstanden. Es werden Designprojekte mit sehr unterschiedlichen Fokusbereichen vorgestellt, etwa solche, die sich mit Wohlstand, Pflege, Ernährung oder Bildung für alle auseinandersetzen. Gemein ist ihnen sowohl ihr Anspruch, dass die Entwürfe einen positiven Einfluss auf ihre Umwelt haben, als auch die Verbindung neuartigen Denkansätzen mit modernster Technologie.

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Folkwang Finale 2017

Campus Welterbe Zollverein, Essen / DE
29.09.2017 – 07.10.2017
folkwang-uni.de 

Vom 29. September bis zum 7. Oktober 2017 läuft die Werkschau Folkwang Finale 2017 auf dem Campus Welterbe Zollverein im SANAA-Gebäude. Ausgestellt werden Abschlussarbeiten aus den Studiengängen Fotografie, Heterotopia, Industriedesign und Kommunikationsdesign der Folkwang Universität der Künste. Die Eröffnung findet am 28. September um 18 Uhr statt, Führungen durch die Ausstellung werden am Samstag und Sonntag jeweils um 12 Uhr angeboten. Der Eintritt ist frei.

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Vienna Design Week

Vienna / AT
29.09.2017 – 08.10.2017
viennadesignweek.at 

Die Vienna Design Week findet 2017 bereits in der elften Ausgabe statt; Gastland ist in diesem Jahr Rumänien. Die Organisatoren verfolgen dabei wieder das Ziel, den Bereich des Industriedesigns stärker sichtbar zu machen, um der breiten Öffentlichkeit das Innovationspotenzial der Disziplin näherzubringen. Zudem soll das Festival ein Bewusstsein für Design über ein ästhetisches Verständnis hinaus fördern und weiter in den Alltag integrieren. Anhand von Ausstellungen, Workshops, partizipativen Projekten, Talks, Kooperationen und Führungen, die über die ganze Stadt verteilt sind, richtet sich die Veranstaltung sowohl an ein Fachpublikum als auch an die breite Öffentlichkeit und möchte dabei alle Designdisziplinen einbeziehen.

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An Eames Celebration

Vitra Design Museum, Schaudepot, Weil/Rhine / DE
30.09.2017 – 25.02.2018
design-museum.de 

Anlässlich des 110. Geburtstages von Charles Eames (1907–1978) präsentiert das Vitra Design Museum unter dem Titel „An Eames Celebration“ eine Reihe von Ausstellungen und Veranstaltungen, die sich dem Vermächtnis des Designer- und Architektenpaares so ausführlich wie selten zuvor widmen. Charles und Ray Eames (1912–1988) zählen zu den bedeutendsten Designern des vergangenen Jahrhunderts und haben bis heute mit ihren Möbeln, Büchern, Ausstellungen und Installationen Generationen von Gestaltern inspiriert. Die Ausstellung „Charles and Ray Eames. The Power of Design“ [Charles und Ray Eames. Die Kraft des Designs] bildet hierbei das Zentrum der Veranstaltungs- und Ausstellungsreihe und zeigt in Form einer Retrospektive anhand von internationalen Leihgaben das vielseitige Werk des Paares.

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A Designer’s Universe

Cranbrook Art Museum, Bloomfield Hills / US
01.10.2017 – 08.10.2017
cranbrookartmuseum.org 

Alexander Girard zählt zu den Gestaltern, die das amerikanische Design nachhaltig geprägt haben. Mit der Ausstellung „A Designer’s Universe“ wird nun das Gesamtwerk des Designers in einer Retrospektive gewürdigt. Die Ausstellung war zuvor im Vitra Design Museum zu sehen.

Ein Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf den zahlreichen Textildesigns, die Girard während seiner Anstellung als Leiter der Textilabteilung der Herman Miller Company entwarf. Einen Einblick in den Gestaltungsprozess ermöglichen Skizzen und Kollagen, die teilweise erstmals der Öffentlichkeit zugänglich sind. Außerdem werden 300 Objekte der Volkskunstsammlung gezeigt, die Alexander Girard gemeinsam mit seiner Frau anlegte.

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Logo. Die Kunst mit dem Zeichen

Wilhelm Wagenfeld Haus, Bremen / DE
01.10.2017 – 08.10.2017
wilhelm-wagenfeld-stiftung.de 

In Kooperation mit dem Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt präsentiert die Wilhelm Wagenfeld Stiftung die Wanderausstellung Logo. Die Kunst mit dem Zeichen und nähert sich der Beziehung von Zeichen und signalhafter Malerei in der konkreten Kunst. Der Katalog zur Ausstellung ist online im form Shop erhältlich.

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Logo. Die Kunst mit dem Zeichen

Wilhelm Wagenfeld Haus, Bremen / DE
01.10.2017 – 08.10.2017
wilhelm-wagenfeld-stiftung.de 

Die Qualität eines Logos wird unter anderem durch seine Unverwechselbarkeit, Einprägsamkeit und Reproduzierbarkeit bestimmt. Um diese Eigenschaften zu erreichen, arbeiten Gestalter nicht selten mit Methoden und Ansätzen, wie sie auch in der konkreten Kunst zu finden sind: Grundformen, Signalfarben und größtmögliche Vereinfachung. Viele Logoentwürfe stammen daher auch von konkreten Künstlern. Die Ausstellung „Logo. Die Kunst mit dem Zeichen“, die in Kooperation mit dem Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt entstanden ist, widmet sich aus diesem Grund erstmalig der Verbindung von Zeichen und der signalhaften Malerei und zeigt unter anderem die Logoentwürfe des Op-Art-Künstlers Victor Vasarely für Renault oder Anton Stankowskis Logo für die Deutsche Bank. Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen, der unterform.de/shop erhältlich ist.

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Łódź Design Festival

Łódź / PL
03.10.2017 – 08.10.2017
lodzdesign.com 

In diesem Jahr findet das Łódź Design Festival bereits zum elften Mal statt. Unter dem Titel „A. New“ widmet sich das Festival vom 3. bis zum 8. Oktober 2017 neuen Perspektiven im Design und zeigt, wie Designer verschiedenen gesellschaftlichen und sozialen Veränderungen begegnen können. Zu den Highlights des Festivals zählt unter anderem die Ausstellung „New Old“, die Möglichkeiten für den Umgang mit einer immer stärker alternden Gesellschaft präsentiert. Die Ausstellung „Rêveries Urbaines by Ronan and Erwan Bouroullec“ hingegen zeigt eine breite Studie möglicher urbaner Stadtkonzepte. Der Wettbewerb Make Me! und die gleichnamige Ausstellung ermöglichen es wiederum jungen Designern, ihre Arbeiten einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

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Design Week Mexico

Mexico City / DE
04.10.2017 – 08.10.2017
designweekmexico.com 

Mit der Design Week Mexico vom 4. bis zum 8. Oktober 2017 bereitet sich die Stadt bereits auf die World Design Capital 2018 vor, die unter dem Motto „Socially Responsible Design“ [gesellschaftlich verantwortungsvolles Design] der Öffentlichkeit und einem professionellen Publikum gleichermaßen die neuesten Designtrends aus Mexiko und der Welt präsentieren möchte. Die Design Week Mexico versteht sich selbst als führende Plattform für Design und Architektur. Mithilfe von Ausstellungen, Installationen, Konferenzen und Messen stellt sich die Stadt den urbanen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Auch in diesem Jahr wird wieder ein bekannter Architekt einen temporären Pavillon am Museo Tamayo errichten, der zum zentralen, sozialen Interaktionspunkt der Design Week wird.

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Comic Festival Hamburg

Hamburg / DE
05.10.2017 – 08.10.2017
comicfestivalhamburg.de 

Die Comicszene in Deutschland erfährt seit einigen Jahren einen stetigen Zuwachs, so werden auch in diesem Jahr wieder unzählige Comicfans vom 5. bis zum 8. Oktober 2017 in Hamburg zusammenkommen, um die Vielfalt der unabhängigen Comicszene zu entdecken. Parallel findet im Altonaer Museum ein Kindercomicfestival statt. Der Eintritt ist kostenlos.

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Gutes Morgen – Führt Digitalisierung zu mehr Nachhaltigkeit?

Designhaus, Darmstadt / DE
06.10.2017 – 08.10.2017
designerinnen-forum.org 

Die diesjährige Jahrestagung des Designerinnen Forum vom 6. bis zum 8. Oktober 2017 fällt mit seinem 25. Jubiläum zusammen. Der Titel der Tagung lautet „Gutes Morgen. Führt Digitalisierung zu mehr Nachhaltigkeit?“. Gleichstellungsfragen, Kompetenzerweiterungen, Wissensaustausch und die Qualität von Gestaltung waren in 25 Jahren wichtige Themen und sollen weiter wichtig bleiben.

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Urbanize! Internationales Festival für urbane Erkundung

Architekturzentrum , Vienna / AT
06.10.2017 – 15.10.2017
urbanize.at 

From 6 to 15 October 2017 the eighth Urbanize-Festival takes place in Vienna. Change begins in the mind – and in the cities, say the movements behind the festival, committed as they are to the re-democratisation of urban society. With lectures on the topics of protests and urban development and post-it campaigns 10 days before the national elections, the festival aims to politicise Vienna.

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Edward Krasiński

Stedelijk Museum Amsterdam, Amsterdam / NL
08.10.2017 – 15.10.2017
stedelijk.nl 

Die aktuelle Ausstellung „Edward Krasiński“ ist die erste Retrospektive in den Niederlanden zu einem der bekanntesten Künstler der osteuropäischen Kunstszene des 20. Jahrhunderts, der zudem eine wichtige Persönlichkeit der polnischen Avantgarde der 1960erund 1970er-Jahre war. Die Ausstellung widmet sich mit mehr als 50 Ausstellungsstücken der gesamten Schaffenszeit Edward Krasińskis (1925–2004), einschließlich der Skulpturen, die er in den frühen 1960er-Jahren entwarf sowie seinen Installationen, die zu Beginn des 21. Jahrhunderts aus vorgefundenen Objekten entstanden. Er verfolgte dabei immer einen experimentellen Ansatz und verband seinen ironischen Humor mit einer dadaistischen Faszination für den Zufall.

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Being There

Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk / DK
10.10.2017 – 25.02.2018
louisiana.dk 

[Da sein] Wer sind wir? Was wird aus uns? In der Ausstellung „Being There“ im Louisiana Museum of Modern Art widmen sich zwölf junge Künstler diesen Fragestellungen. Neue Technologien und eine stetig steigende Digitalisierung formulieren dabei aber nicht nur neue Herausforderungen, sondern bieten auch neue Möglichkeiten bei der Beantwortung existenzieller Fragen. In Form von Videomaterial, Skulpturen und Installationen versuchen die ausgestellten Arbeiten junger Künstler, unter anderen Lizzie Fitch, Ryan Trecartin oder Cécile B. Evans, Antworten zu geben und bedienen sich unterschiedlicher Ansätze – die Arbeiten reichen dabei von prophetisch über humorvoll bis hin zu subtil oder verstörend.

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Reasearch in Art and Design at ECAL

École cantonale d’art de Lausanne, Auditorium Ikea, Lausanne / DE
10.10.2017 – 10.10.2017
researchday.ch 

Vor zehn Jahren gründete sich nicht nur das EPFL und ECAL Lab, damals bezog die ECAL auch ihre neuen Räumlichkeiten in Renens – Grund genug dieses Jubiläum zu feiern. Dies wird in Form eines Symposiums, dem sogenannten „Research Day in Art and Design“ am 10. Oktober 2017 passieren. Geteilt wird das Programm in vier Sektionen. Der erste Teil dreht sich um Theorieansätze und deren Praxen. Im zweiten Teil werden Material- und Formstudien abgehandelt, während es im dritten Teil um Forschungspraktiken in der Kuration geht. Nachmittags wird über die Zukunft der Forschung in Kunst und Design verhandelt.

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Future Talks 017

Die Neue Sammlung – The Design Museum, Munich / DE
11.10.2017 – 13.10.2017
dnstdm.de 

Vom 11. bis zum 13. Oktober 2017 findet die fünfte Edition der Future Talks in der Neuen Sammlung in München statt. Unter dem Titel „Visions. Innovations in Technology and Conservation of the Modern“ geht es in diesem Jahr um die Erhaltung moderner Materialien. Future Talks hat es sich zur Aufgabe gemacht, in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein dafür zu stärken, dass auch Serienprodukte vor dem Verfall des Materials nicht gefeit sind, was wiederum mit einem Verlust der kulturellen Identität und Geschichte einhergehen kann. Im Verlauf der Konferenz werden daher internationale Forschungsprojekte vorgestellt, die aktive Konservierungsvorgänge moderner Materialien im Design und der Kunst thematisieren.

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Frankfurter Buchmesse

Fairground Frankfurt/Main, Frankfurt/Main / DE
11.10.2017 – 15.10.2017
buchmesse.de 

Vom 11. bis zum 15. Oktober 2017 findet auch in diesem Jahr wieder die Buchmesse in Frankfurt am Main statt und bietet Fachbesuchern sowie der breiten Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich über die neuesten Trends, Produkte und Geschäftsfelder auf dem Buchmarkt zu informieren. Über 7.000 Aussteller aus 100 Ländern und mehr als 270.000 Besucher erhalten die Chance zum Austausch und der Weiterbildung. Ehrengast ist in diesem Jahr Frankreich. The Arts+ ist ein zentraler Ausstellungsbereich der Frankfurter Buchmesse, der sich in erster Linie an kreative und kulturelle Organisationen, aber auch Technologieunternehmen und Museen richtet, und ihnen in Form von Workshops, Ausstellungen, Präsentationen und Talks eine besondere Bühne bietet.

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Century of the Child

Gemeinschaftshaus der Nordischen Botschaften, Berlin / DE
15.10.2017 – 22.10.2017
nordischebotschaften.org 

Wie sehr sich die Rolle des Kindes in der europäischen Gesellschaft verändert hat, lässt sich sehr gut an den Produkten nachvollziehen, die seit 1900 für sie gestaltet wurden. Mit der Ausstellung „Century of the Child“ zeigen die Nordischen Botschaften in Berlin die Veränderungen in der Spielzeugentwicklung, die sich in den letzten hundert Jahren abgespielt haben. An zahlreichen einflussreichen Designentwürfen von beispielsweise Alvar Aalto, Kay Bojesen, Olafor Eliason und Elsa Beskow zeigt sich, dass die Gestaltung für Kinder im 20. Jahrhundert stark an Bedeutung gewonnen hat. Es werden jedoch nicht nur namhafte Designer ausgestellt, sondern auch anonyme Entwürfe und die Produkte großer Firmen wie IKEA, Brio, Lego und Marimekko. An ihnen wird sichtbar, wie Spielzeuge Lebenswelten erschaffen und gleichzeitig den Zustand einer Gesellschaft als Ganzes reflektieren. 

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Linking Leather

Deutsches Ledermuseum, Offenbach/Main / DE
15.10.2017 – 22.10.2017
ledermuseum.de 

Die aktuelle Ausstellung „Linking Leather. Die Vielfalt des Leders“ im Deutschen Ledermuseum in Offenbach präsentiert noch bis in den Oktober hinein eine interaktive Installation rund um das Thema Leder. Leder ist nicht nur einer der ältesten Werkstoffe der Menschheit, seine Verwendung findet sich auch in vielen Kulturkreisen wieder – sowohl zum Schutz, aber auch als reine Zierde. Die Vielfalt des Materials reicht von Rinds- und Lammleder über Velours bis hin zu Lederimitaten. Unterschiede finden sich aber nicht nur im Ursprung des Materials, sondern auch in der Verarbeitungsmethode selbst. Das interaktive Konzept der Ausstellung soll Besuchern ermöglichen, sich mit der Materialität von Leder vertraut zu machen, während verschiedene Projektionsflächen mittels Text und Bild spielerisch weitere Informationen zu Lederarten und Verarbeitungstechniken liefern.

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Designers’ Open

Kongresshalle am Zoo, Leipzig / DE
20.10.2017 – 22.10.2017
designersopen.de 

Die Designers’ Open als Messe für Design, Kommunikation und den Vertrieb von individuellen Produkten präsentiert während der dreitägigen Veranstaltung vom 20. bis zum 22. Oktober 2017 wieder die neuesten Trends und Entwicklungen der Branche. Zum Programm gehören Konferenzen, Ausstellungen und (Moden-) Schauen, aber auch die Verleihung von verschiedenen Awards wie dem Green Product Award. Die Designers’ Open ist Teil des Design Festivals Leipzig. Während des Festivals werden auch in diesem Jahr wieder verschiedene Spots im gesamten Stadtgebiet bespielt, die in die Bereiche Research and Industry, Interior and Furniture, Fashion and Accessories sowie Graphic and Media unterteilt sind.

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Dutch Design Week

Eindhoven / NL
21.10.2017 – 29.10.2017
ddw.nl 

In Eindhoven findet vom 21. bis zum 29. Oktober 2017 wieder die Dutch Design Week statt. Zum Programm gehören Ausstellungen, Vorlesungen, Preisverleihungen, Networking-Events, Diskussionen und Partys. Dabei legen die Veranstalter mit einem besonderen Fokus auf die Zukunft des Designs zudem großen Wert auf eine experimentelle und innovative Ausrichtung. Die verschiedenen Projekte und Arbeiten decken die gesamte Disziplin ab – von Grafik- und Produktdesign über Service und Food Design bis hin zu Mode, Designmanagement und Ausbildung. Auch thematisch wird dabei ein breitgefächertes Feld abgedeckt: Bio Design, Digitalität, Zukunftskonzepte, Gesundheit, Wohnen, Material, Social Design und nachhaltiges Design.

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Food Revolution 5.0

Museum für Kunst und Gewerbe , Hamburg / DE
22.10.2017 – 29.10.2017
food.mkg-hamburg.de 

In the exhibition "food revolution 5.0", the Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg focuses on the challenges facing the global growth society regarding food supply in the future. In five narrative threads, the exhibits explore in detail the factors that might make us adopt a different approach to food as well as presenting creative solutions.

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Sparkling. Damask and Glass from Classic to Art Deco

Textiel Museum, Tilburg / NL
22.10.2017 – 29.10.2017
textielmuseum.nl 

[Glänzend. Damast und Glas von der Klassik bis zum Art déco] Glänzende Damast- Tischdecken und glitzernde Glaswaren scheinen einfach zusammenzugehören – vor allem, wenn es darum geht, eine festliche Atmosphäre zu schaffen. Die aktuelle Ausstellung „Sparkling. Damask and Glass from Classic to Art Deco“ beleuchtet die Interaktion zwischen diesen beiden Materialien und Produkten aus den Niederlanden – von den klassischen Dekorationen des 19. Jahrhunderts und der Jugendstil-Bewegung um 1900 bis zum Art déco in den 1930er-Jahren, von künstlerischen Entwürfen über industrielle Kollaborationen bis hin zu übermütigen und geometrischen Formen. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich unter anderem Glaswaren von Karel de Bazel, Weingläser von Willem Jacob Rozendaal und Damast von Chris Lebeau.

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Common Places

Museum of Architecture and Design, Ljubljana / SVN
22.10.2017 – 29.10.2017
mao.si 

Das Museum für Architektur und Design in Ljubljana stellt mit Common Places eine Ausstellung vor, deren Exponate sich über das Viertel Nove Fužine verteilen, in dem das Museum verortet ist. Aus der Zusammenarbeit zwischen dem Architekturbüro Plan Común und dem Landschaftsarchitekten Tiago Torres-Campos entstanden fünf Ziegelsteinkonstruktionen, an denen Kurzgeschichten des slowenischen Autors Goran Vojnović zu lesen sind. Das Medium einer interaktiven, über die Stadt verteilten Ausstellung wurde bewusst gewählt, um die Bindung zwischen Anwohnern und Museum zu stärken und um Besuchern den Stadtteil näher zu bringen. 

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Christoph Niemann. That’s How!

Cartoonmuseum, Basel / CH
22.10.2017 – 29.10.2017
cartoonmuseum.ch 

Erstmals in der Schweiz zeigt das Cartoonmuseum Basel eine Einzelausstellung der Werke von Christoph Niemann. Der Berliner Illustrator, Künstler und Autor gilt als einer der einflussreichsten Zeichner der heutigen Zeit. Die Ausstellung zeigt die Vielseitigkeit seiner Werke, die sowohl Auftragsarbeiten für Zeitschriften, etwa den New Yorker, Time, Wired und das New York Times Magazine sind, als auch freie Arbeiten und Reisezeichnungen, die er selbst über Internetblogs veröffentlichte.

Im Fokus stehen immer das Suchen nach der Essenz einer Idee und die Transformation eines komplexen Zusammenhangs in ein metaphorisches Bild. 

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25th Biennale of Design

Ljubljana / SI
22.10.2017 – 29.10.2017
bio.si 

Unter dem Motto „faraway, so close“ eröffnet die Biennale of Design in Ljubljana zum 25. Mal eine internationale Diskussions- und Ausstellungsplattform für neue Gedankenansätze in der Designpraxis. Design zeigt sich hier nicht nur im klassischen Sinn, sondern auch als eine enge Verflechtung mit wissenschaftlicher Forschung, humanistischen Fragestellungen, ungewöhnlichen Produktionsmethoden und systematischen Ansätzen. Durch die vielseitige Aufstellung wird die Vermittlung und gemeinschaftliche Entwicklung von resilienten Strukturen erzielt, die sowohl lokalen Anforderungen, als auch globalen Herausforderungen begegnen können. Dieses Jahr steht eine gesellschaftliche Entwicklung im Fokus, die überall in Europa, besonders aber in Slowenien sichtbar wird. Trotz anhaltender Urbanisierung ziehen vermehrt Menschen auf das Land, die in städtischen Kontexten aufgewachsen und sozialisiert sind. Dadurch verändert sich auch der rurale Lebenskontext, der nun zunehmend von urbanen Denkweisen und neuen Technologien beeinflusst wird.

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Anfachen Award

24.10.2017 – 31.10.2017
anfachenaward.de 

Der Plakatwettbewerb Anfachen findet in diesem Jahr unter dem Motto „Toleranz“ zum zweiten Mal statt. Mit dem Ziel zu „gestalten, dass die Funken fliegen“ möchte der Award Aufmerksamkeit für sensible Themen generieren und Designern, Fotografen und Künstlern gleichermaßen einen kreativen Zugang zur Thematik ermöglichen. Es können Plakate eingereicht werden, die Toleranz deuten, verstehen, gestalten oder verkünden. Aus allen Einreichungen werden dann die 25 besten ausgewählt. Der Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2017. Nach der Bekanntgabe der Gewinner werden diese im Anschluss in verschiedenen Städten in Deutschland und der Welt zu sehen sein.

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Euromold

Expopark, Munich / DE
24.10.2017 – 26.10.2017
euromold.com 

Unter dem Motto „Kreieren und schneller produzieren – Von der Idee zum Produkt“ findet die Euromold in diesem Jahr erneut in Bayern statt, ist aber mit einer größeren Ausstellungsfläche und der direkten Nähe zum Flughafen München besonders an einer Steigerung der Internationalität interessiert. Vom 24. bis zum 26. Oktober 2017 präsentiert sich die Euromold wieder als Weltmesse für die Produkte von morgen und bietet vor allem im Bereich generativer Fertigungsverfahren seinen Besuchern Einblicke in die neuesten Entwicklungen. Mit einer Orientierung der Messe an den unterschiedlichen Prozessschritten innerhalb der Produktentwicklung, werden dabei die Bereiche Design, Engineering, Werkzeug- und Formenbau, Produktion sowie 3D-Druck abgedeckt.

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Senses & Sensibility: Design Beyond Borders

Jesuits’ College of Funchal, Madeira / PT
24.10.2017 – 27.10.2017
senses2017.unidcom-iade.pt 

Die zweijährlich stattfindende Konferenz Senses and Sensibility: Design Beyond Borders findet in diesem Jahr auf der Insel Madeira statt. Thematisch beschäftigt sich die Konferenz mit peripheren Gebieten; der Begriff „Grenze“ kann dabei sowohl geografisch als auch theoretisch verstanden werden. Es geht um Fragen nach der (veränderten) Rolle des Designers, aber auch, wie Wissen bewahrt und vermittelt werden kann, um den allgemeinen Wohlstand auf der Welt zu verbessern. Zu den Sprechern zählen beispielsweise Guy Julier, Professor für Designkultur an der University of Brighton, Thomas Pausz, der Szenarien für alternative Materialkulturen entwirft, sowie die Designerin Teresa Franqueira, die unter anderem an der University of Aveiro unterrichtet.

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Thomas Bayrle

MAK, Vienna / AT
25.10.2017 – 02.04.2018
mak.at 

Das MAK in Wien widmet mit der Ausstellung „Thomas Bayrle. Wenn etwas zu lang ist – mach es länger“ dem Zeichner, Maler und Skulpteur erstmals eine Einzelausstellung. Zentrum ist die eigens für die Ausstellung angefertigte Installation „iPhone Meets Japan“, die aus unzähligen Mobiltelefonen zusammengesetzt ist. Im Rahmen der Ausstellung beleuchtet Bayrle zudem anhand von ausgewählten Objekten die Sammlung des MAK und verbindet auf diese Weise mehrere Räume des Museums miteinander. Bayrle wurde 1937 in Berlin geboren und studierte Gebrauchs- und Druckgrafik. Im Verlauf seiner Karriere arbeitete er immer wieder mit Metaphern des Färbens, Webens und Programmierens. Inspiration für seine Arbeiten – Grafiken, Fotografien, Collagen, Objekte – bezieht er aus alltäglichen Situationen und politischen Kontexten.

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Simeon Barclay: The Hero Wears Clay Shoes

Tate Britain, London / UK
29.10.2017 – 05.11.2017
tate.org.uk 

[Simeon Barclay: Der Held trägt Lehmschuhe] Der in Leeds ansässige Multimediakünstler Simeon Barclay ist immer auf der Suche nach Antworten auf die Frage, wie wir uns selbst innerhalb unserer Kultur und Tradition identifizieren und positionieren können. In seinen Arbeiten verbindet er dabei persönliche Erfahrungen mit ausgewählten Bildern, die er beispielsweise aus der Werbung, Modemagazinen oder der Musikindustrie bezieht. Es geht ihm vor allem um die kulturelle Bedeutung dieser Bilder und die Art und Weise, wie sie sowohl zu Zwecken der Verführung als auch zur Provokation eingesetzt werden können, um so wiederum ein Porträt der britischen Gesellschaft und der Popkultur zu kreieren.

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