Agenda

November

5KV. 5 Years of Art and Design in Kvalitář Gallery

Kvalitář Gallery, Prag / CZ
– 22.11.2017
kvalitar.cz 

Anlässlich des fünfjährigen Bestehens der Galerie Kvalitář in Prag entstand eine Ausstellung, welche eine der zentralen Fragestellungen der vergangenen Jahre explizit beleuchten soll: Was ist die Verbindung zwischen Kunst und Design? Die Galerie Kvalitář, was soviel wie Qualitätskontrolle bedeutet, wurde 2012 von Jiří Kučera und Marek Habr parallel zu ihrem gleichnamigen Architekturbüro gegründet und strebt in ihren Ausstellungen danach, Kunst mit Architektur und Design zu verbinden und dabei die tschechische Kulturszene zu fördern.

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What Design Can Do

São Paulo / BR
– 24.11.2017
whatdesigncando.com/brazil-2017 

Die Organisation What Design Can Do (WDCD) hat sich zum Ziel gesetzt, die Welt mit Design zu verändern. Diesbezüglich veranstalten sie seit 2011 in Amsterdam und seit 2015 in São Paulo Konferenzen, bei denen sie verschiedene Designstrategien für einen sozialen Wandel beleuchtet. Das Thema der Konferenzen in 2017 und 2018 ist der Klimawandel und widmet sich der Frage wie Design diesen aufhalten kann.

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The Materiality of the Invisible

Van Eyck, Bureau Europa, Marres, Maastricht / NL
– 26.11.2017
janvaneyck.nl bureau-europa.nl marres.org 

Die Beobachtung, dass die zeitgenössische Kunst einige Parallelen zu der Tätigkeit eines Archäologen aufweist, prägte das Projekt NEARCH (New Scenarios for a Community-involved Archaeology), das jetzt vom 30. August bis zum 29. Oktober 2017 im Van Eyck und im Bureau Europa und vom 30. August bis zum 26. November im Marres in Maastricht ausgestellt wird. Zeitgenössische Künstler stellen die Facetten unserer sozialen und politischen Realität auf den Prüfstand. Die Kunst dient ihnen als Werkzeug zum Aufdecken des im Verborgenen Liegenden und im Arbeitsprozess stoßen sie zu anderen Zeiten vor. Wie Archäologen machen sie das Unsichtbare sichtbar. Das Projekt NEARCH setzt sich mit der Rolle der Architektur in einem sich stark wandelnden Gesellschaftskontext auseinander. Dabei werden nicht nur die sozialen Aspekte der Archäologie hervorgehoben und gefördert, sondern auch ihr Potenzial in den Schnittmengen mit der Kunst untersucht.

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Sibylle – Die Fotografen

Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen, Rüsselsheim / DE
– 26.11.2017
opelvillen.de 

Erstmalig befasst sich eine Ausstellung mit der Bedeutung der Zeitschrift für Mode und Kultur Sibylle für die Entwicklung der Fotografie und einer „künstlerischen Bildsprache Ostdeutschlands“. Die Ausstellung „Sibylle – Die Fotografen“ stellt die verschiedenen Fotografen vor, die für die Zeitschrift aktiv waren und präsentiert zudem einen kulturhistorischen Abriss. Seit 1956 erschien die Frauenzeitschrift sechs Mal jährlich; Gründerin und Namensgeberin war Sibylle Gerstner. Neben Modefotografen wie Arno Fischer, Roger Melis, Günter Rössler oder Ute Mahler, enthielt die Publikation auch immer unterschiedliche redaktionelle Beiträge, verzichtete dabei jedoch auf die typischen Ratgeberrubriken anderer Frauenzeitschriften. 1995 musste die Produktion jedoch aus finanziellen Gründen eingestellt werden.

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Wei sraum Designforum. Programm im November

Weisraum Designforum Tirol, Innsbruck / AT
– 30.11.2017
weissraum.at 

„Wei sraum“ ist eines von vier Designforen in Österreich, das es sich zum Ziel gesetzt hat, eine Plattform für Designer, Industrie und Politik zu sein, um die zeitgenössischen Themen in der Gestaltung erforschen und vermitteln zu können. Sie bieten Vorträge und Workshops an, organisieren Ausstellungen, begleiten Projekte sowie Wettbewerbe und stellen ihren Raum für andere zur Verfügung. Die übergeordnete These ist, dass es für die aktuellen und neuen Themen in der Gestaltung noch keine Aufraggeber gebe. Dies erscheint logisch, da Design auch oft Forschung und die Entwicklung neuer Gedanken und Inhalte bedeutet. So hat es sich der Verein „Wei sraum“ zum Ziel gesetzt, diese Projekte und Ideen zu unterstützen und neue Themen zu fördern. Die Erhaltung des Vereins erfolgt durch öffentliche Förderungen, Sponsoren und Firmenpartner sowie Mitglieder. Auch im November bieten sie ein vielfältiges Programm.

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Obsessed!

NL
– 01.12.2017
current-obsession.com  

Obsessed ist ein Festival mit verschiedenen Veranstaltungsformaten, welche sich zeitgenössischem Schmuck widmen. Ab dem 3. November 2017 wird es in verschiedenen niederländischen Städten Ausstellungen, Symposien, Buchpräsentationen, Messen und Tage der offenen Tür geben. Die Initiatoren des Festivals sind Current Obsession, ein Magazin, welches sich als Plattform und Agentur für zeitgenössische Strömungen und Designer versteht, die sich mit der Gestaltung von Schmuck beschäftigen.

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Design On Display

Autostadt, Wolfsburg / DE
– 01.12.2017
designondisplay.de 

Bei „On Display 05“ in der Autostadt in Wolfsburg geht es um das Zusammenspiel von Design und Demokratie. Die Ausstellung zeigt, dass Design sich nicht nur auf Gegenstände und Produkte beziehen kann, sondern auch auf die Strukturen und Abläufe von Systemen und Gesellschaften. Partizipative Architektur und das Blockchain-Prinzip werden hier gegenüber gestellt und anhand von Beispielprojekten in Dialog gebracht: Planbude entwickelte aus einer Protestbewegung in Hamburg ein umfangreiches städtebauliches Projekt. Dagegen beschreibt das Blockchain-Prinzip ein digitales System, in welchem Daten geteilt und dezentral abgespeichert werden, die untereinander durch eine sogenannte „Informationskette“ verbunden sind. Dies wird anhand von fünf Projekten veranschaulicht, unter ihnen E-Estonia, eine elektronische Staatsbürgerschaft, die für Estland entwickelt wurde. Parallel zu der Ausstellung erscheint ein kostenloses Magazin, in dem die Thematiken verbal und visuell aufgearbeitet werden. Dieses ist im form Shop erhältlich.

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Celebrating Ceramics. 100 Years of Ettore Sottsass

Stedelijk Museum , ’s-Hertogenbosch / NL
– 07.12.2017
sm-s.nl 

Zum genau hundertsten Geburtstag von Ettore Sottsass eröffnete im Stedelijk Museum of Contemporary Art and Design im niederländischen ’s-Hertogenbosch ihm zu Ehren eine Ausstellung mit einer Auswahl seiner Keramiken. Sottsass war fasziniert von dem Material Keramik und es wird als sein persönlichstes Ausdrucksmedium bezeichnet. Die Ausstellung möchte dies nahe bringen und damit ein ganz persönliches Bild von Sottsass und seinen Entwürfen zeichnen. Das Stedelijk Museum ’s-Hertogenbosch hat seit den 1980er-Jahren eine enge Verbindung mit Memphis und Sottsass, die erste Ausstellung seiner Keramiken fand 1995 statt.

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Open Call: Building Plattforms

CH
– 15.12.2017
buildingplatforms.net 

Das Swiss Design Network hat die Konferenz Beyond Change zum Anlass genommen um über eine Onepage-Webseite einen Aufruf zu starten. Der Aufruf, der wie ein digitales, im Internet umherfliegendes Flugblatt wirkt, richtet sich an alle, die sich mit der Disziplin Design an sich beschäftigen oder auf der Suche nach neuen Strukturen sind und fordert auf, bis zum 15. Dezember Projekte, Initiativen und Plattformen vorzuschlagen. Ziel ist es eine Sammlung zu schaffen, die für alle zugänglich ist und Möglichkeiten eines Wandels in der Gestaltung durch praktische Projekte aufzeigt.

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The North. Finnish Design and Lapland

Designmuseum, Helsinki / FI
– 31.12.2017
designmuseum.fi 

Die Ausstellung „The North – Finnish Design and Lapland“ untersucht das Verhältnis des finnischen Designs zu der Sámi-Kultur aus dem Norden des Landes. Die Ausstellung selbst zeigt nur wenige Alltagsgegenstände aus der Sámi-Kultur, sondern fokussiert sich auf das Verhältnis verschiedener Künstler und Designer zu ihrem kulturellen Ursprung.

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The Landscape Architecture of Lawrence Halprin

Architecture and Design Museum, Los Angeles / US
– 31.12.2017
aplusd.org 

Lawrence Halprin ist ein US-amerikanischer Landschaftsarchitekt, der im 20. Jahrhundert lebte und die Außenraumgestaltung in Amerika maßgeblich mitprägte. In einer Retrospektive anlässlich seines hundertsten Geburtstags wird sein Werk in einer Ausstellung beleuchtet.

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Van Abbe and De Stijl

Van Abbe Museum, Eindhoven / NL
– 31.12.2017
vanabbemuseum.nl 

Die Veranstaltungsreihe „Van Abbe and De Stijl“ nimmt seinen Auftakt mit einer gleichnamigen Ausstellung als Teil des „Mondrian to Dutch Design“-Jahres, das anlässlich des 100-jährigen Jubiläums zu Ehren des niederländischen Künstlerkollektivs De Stijl ausgetragen wird. Zentrum der Ausstellung ist ein Modell der Ciné-dancing im Aubette-Gebäude von Theo van Doesburg, das die übergangslose Verbindung von Gemälde und Raum präsentiert. Außerdem werden auch zeitgenössische Ausstellungsstücke zu sehen sein, die von Studierenden des Design Curating and Writing-Masterstudiengangs an der Design Academy Eindhoven ausgewählt wurden. Der Entstehungskontext der verschiedenen Objekte soll zudem mithilfe von Zeich- nungen, Notizen, Briefen und Fotografien verdeutlicht werden und die zugrunde liegenden Ideen der Zeit kommunizieren.

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Expedition: Fashion from the Extreme

Museum at the Fashion Institute of Technology, New York / US
– 06.01.2018
fitnyc.edu/museum 

[Expedition: Mode der Extreme] Die Ausstellung „Expedition: Fashion from the Extreme“ ist die erste Haute Couture-Ausstellung, die sich mit Kleidung für besonders menschenfeindliche Umgebungen auf der Erde – aber auch fern von ihr – befasst. Unter den Exponaten befinden sich mehr als 70 Ensembles und Accessoires, sowohl aus der eigenen Kollektion des Museums als auch aus anderen führenden Museen und privaten Sammlungen. Die Ausstellungsstücke sollen zusammen mit dem Ausstellungsdesign auf die Schönheit von extremer Wildnis aufmerksam machen (auf dem Land, zur See und im All), mit all den Gefahren, mit denen sich diese Gegenden menschlichen Entdeckern entgegenstellen. Unter dem gleichnamigen Titel erscheint zur Ausstellung bei Thames and Hudson eine Publikation.

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Perception Is Reality

Frankfurter Kunstverein, Frankfurt am Main / DE
– 07.01.2018
fkv.de 

[Wahrnehmung ist Realität] Die Gruppenausstellung „Perception Is Reality. Über die Konstruktion von Wirklichkeit und virtuelle Welten“ im Frankfurter Kunstverein lädt Künstler ein, die „Bedingungen der menschlichen Wahrnehmung im Verhältnis zum konstruierten Werk“ zu untersuchen. Unter den Teilnehmern befinden sich unter anderen Thomas Demand, Alicja Kwade und Marnix de Nijs, die anhand einer Auswahl von analogen und digitalen Kunstwerken sowie Virtual Reality-Applikationen aus der Kunst und der Naturwissenschaft ihrer Position zur Frage nach der emotionalen Wirkung artifizieller Bildwelten Ausdruck verleihen. Dabei steht den Künstlern jeweils ein eigener Ausstellungsraum zur Verfügung, sodass nicht nur neue Gedankenräume entstehen, sondern Besucher auch Zugang zu neuen, bisher unveröffentlichten Entwicklungen erhalten.

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The Other Architect

Het Nieuwe Instituut, Rotterdam / NL
– 07.01.2018
theotherarchitect.hetnieuweinstituut.nl 

[Der andere Architekt] Die aktuelle Ausstellung „The Other Architect“ im Nieuwe Instituut in Rotterdam präsentiert eine vom Canadian Centre for Architecture kuratierte Auswahl an Projekten von Designern und Architekten, die ihre Rolle über die klassische Definition ihrer Disziplin hinaus begreifen – und Architektur als energetisch, kritisch und radikal verstehen. Im Rahmen der Ausstellung sind daher 22 verschiedene Fallbeispiele zu sehen, die aufzeigen, welches Potenzial die Architektur bei der Identifizierung und Lösung von zeitgenössischen und dringlichen Problemen spielen kann. Hinter den verschiedenen Projekten verstecken sich häufig multidisziplinäre und internationale Teams, die neue Methoden entwickelt haben und sich außerhalb von traditionellen Designpraktiken bewegen.

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Christian Dior, couturier du rêve

Musée des Arts décoratifs, Paris / FR
– 07.01.2018
lesartsdecoratifs.fr 

Mit der Ausstellung „Christian Dior, couturier du rêve“ feiert das Musée des Arts décoratifs das 70-jährige Bestehen des Modehauses Dior. Die Ausstellung zeigt dabei nicht nur die Arbeiten von Christian Dior, sondern auch die seiner Nachfolger, wie unter anderen Yves Saint Laurent, Marc Bohan, Gianfranco Ferré, John Galliano, Raf Simons sowie Maria Grazia Chiuri. Zu den Ausstellungsstücken zählen über 300 Haute Couture-Kleider, die zwischen 1947 und heute entstanden sind. Zudem werden Gemälde, Modefotografien sowie hunderte Dokumente, etwa Zeichnungen, Illustrationen, Briefe und Werbematerial, gezeigt. Zusammen mit Modeaccessoires wie Hüten, Schmuck, Taschen und Parfümflakons ergeben sie chronologisch geordnet ein umfassendes Bild.

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Alexander Kluge. Pluriversum

Museum Folkwang, Essen / DE
– 07.01.2018
museum-folkwang.de 

Das Museum Folkwang widmet sich mit der Ausstellung „Alexander Kluge. Pluriversum“ erstmalig den Arbeiten des Filmemachers, Schriftstellers und Künstlers Alexander Kluge. Kluge wurde 1932 in Halberstadt geboren, lehrte ab 1963 unter anderem an der HfG Ulm und ist als einer der wichtigsten Vertreter des Neuen Deutschen Films bekannt, dessen Theorie und Praxis er nachhaltig geprägt und beeinflusst hat. Die Ausstellung fokussiert sich in erster Linie auf die filmischen Montagen, die er aus Wörtern und Bildern zusammenstellt. Sie tauchen in verschiedenen Medien – wie Texten, Kino- und Fernsehfilmen, Reportagen und Videocollagen – sowie in unterschiedlichen Formen und Kombinationen auf und befassen sich mit den großen Themen der Moderne: Universum, Evolution, Liebe, Krieg – worauf sich auch der Titel „Pluriversum“ bezieht.

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Does Permanence Matter? Ephemeral Urbanism

Architekturmuseum der TU München, Munich / DE
– 07.01.2018
architekturmuseum.de/ 

[Ist Beständigkeit von Bedeutung? Vergänglicher Urbanismus] Die Ausstellung „Does Permanence Matter? Ephemeral Urbanism“ im Architekturmuseum der TU München widmet sich der Frage, wie langfristig oder permanent Stadtplanung sein muss. Das Oktoberfest in München oder auch das Burning Man-Festival in Nevada sind nur zwei Beispiele für temporäre Strukturen, um befristet kleine bis mittelgroße Menschenmengen unterzubringen. Auch Flüchtlingsunterkünfte stellen ephemere Strukturen dar, die das Ziel haben, eine bestimmte funktionale Aufgabe zu übernehmen. Basierend auf den Forschungsergebnissen von Rahul Mehrotra von der Harvard University in Cambridge und Felipe Vera vom Centro de Ecología Paisaje y Urbanismo der Universidad Adolfo Ibáñez in Santiago de Chile befasst sich die Ausstellung gerade aufgrund der Flüchtlingsthematik mit einem aktuellen Phänomen.

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Best of DAM Architectural Book Award

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main / DE
– 14.01.2018
dam-online.de 

Seit 2009 gibt es den Architectural Book Award des Deutschen Architekturmuseums (DAM) in Frankfurt am Main, zur neunten Wiederkehr stellt nun eine kleine Schau die bisherigen Preisträger und die in die Shortlist aufgenommenen Bücher vor und aus. Dass der Überblick zeigt, wie bei dem Preis zunehmend auch Länder wie die Türkei oder Mexiko berücksichtigt werden, spricht für eine erfreuliche Entwicklung, die hoffentlich noch lange nicht zu Ende ist.

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Niklaus Troxler. Jazz’n’more

Museum Folkwang, Essen / DE
– 14.01.2018
museum-folkwang.de 

Das Museum Folkwang zeigt bis zum 14. Januar 2018 in einer Ausstellung eine Auswahl an Plakaten von Niklaus Troxler. Die grafische Gestaltung des 1947 geborenen Schweizers weist ein besonderes Phänomen auf: Seine visuelle Sprache kommt dem sehr nahe, wie Jazz sich anhört. So kam es, dass er ein gefragter Grafiker der Jazzszene und international bekannt wurde. Das begleitende Programm bietet passend zur Ausstellung auch Jazzkonzerte und Workshops an. In den Workshops werden zusammen mit Troxler persönlich Plattencover und Plakate entworfen.

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Can Graphic Design Save Your Life?

Wellcome Collection, London / GB
– 14.01.2018
wellcomecollection.org 

Die Wellcome Collection ist eine unabhängige Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Beziehungen zwischen Medizin, Wissenschaft und Kunst zu erforschen. In ihrer aktuellen Ausstellung „Can Graphic Design Save Your Life?“ werden die Schnittstellen zwischen der Kommunikation und der grafischen Gestaltung von Gesundheit und Medizin aufgezeigt. Mit der Ausstellungseröffnung erschien die gleichnamige Publikation, welche den Ausstellungsinhalt zusätzlich erschließt. Die Wellcome Collection ist eine 1836 von Sir Henry Wellcome gegründete Organisation, welcher begeisterter Sammler medizinischer Gegenstände war.

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Werner Mantz. Architekturen und Menschen

Museum Ludwig, Köln / DE
– 21.01.2018
museum-ludwig.de 

Werner Mantz war ein deutsch-niederländischer Fotograf, der sich im Besonderen auf zwei Richtungen spezialisierte. Bekannt wurde Werner Mantz für seine Architekturfotografie. Er schaffte es hierbei, die Essenz des Neuen Bauens in der Architektur einzufangen. Auf der anderen Seite begann er früh, Porträts der Kölner Prominenz in seinem Fotostudio in der Wohnung seiner Eltern zu schießen. In der Ausstellung „Architekturen und Menschen“ im Museum Ludwig wird seine Porträtfotografie seiner Architekturfotografie gegenübergestellt. Dies erzeugt einen besonderen Kontrast.

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Alvar Aalto. Paimio Sanatorium

Designmuseum Danmark, Copenhagen / DK
– 21.01.2018
designmuseum.dk 

Das Paimio Sanatorium im Südwesten Finnlands wurde 1933 vom Designer und Architekten Alvar Aalto als Heilanstalt für Tuberkulosekranke erbaut. In den 1960er-Jahren wurde es dann in ein Krankenhaus und 2014 schließlich in ein privates Rehabilitationszentrum für Kinder umgewandelt. Das Designmuseum Danmark widmet sich mit der Pop-up-Ausstellung „Alvar Aalto. Paimio Sanatorium“ der Arbeit des Architekten und stellt seinen Umgang mit Formen, Farben und Funktionen in den Mittelpunkt. Aaltos Entwurf war für die damalige Zwischenkriegszeit radikal und integrierte Aspekte wie Licht, Luft und Sauberkeit, die bei der Bekämpfung der tödlichen Krankheit essenziell waren. Als einer der ersten demonstrierte er, wie Architektur dazu beitragen kann, Gesundheit zu fördern.

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Pure Gold. Upcycled! Upgraded!

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 21.01.2018
mkg-hamburg.de 

„Pure Gold. Upcycled! Upgraded!“ befasst sich mit der Wiederverwendung von bereits verarbeiteten Materialien, die in den meisten Fällen als Müll betrachtet werden und für Nutzer jeden Wert verloren haben. Die Ausstellung widmet sich Materialien, die überall zu finden sind und nicht selten sogar die einzigen verfügbaren „Rohstoffe“ für die Herstellung neuer Produkte darstellen. Nicht nur die Werkstoffe selbst werden als minderwertig betrachtet, gleiches gilt für die damit verbundenen Verarbeitungstechniken. Die Ausstellung präsentiert vor diesem Hintergrund mehr als 75 Projekte, die sowohl eine europäische als auch internationale Perspektive auf die Thematik liefern und so einen Wandel im Umgang mit und der Erfahrung von Materialien anstreben.

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Basquiat. Boom for Real

Barbican Art Gallery, London / GB
– 28.01.2018
barbican.org.uk 

In den 1980er-Jahren bereicherte die New Yorker Kunstszene ein Künstler, der, indem er anders dachte, die Kunstszene mit neuen Ansichten und Aspekten bereichert. Jean-Michel Basquiat, der 1960 geboren wurde, drückte sich in vielen verschiedenen Medien aus, so spielten Schrift und Symbole in seinem Werk eine zentrale Rolle. In der Barbican Art Gallery in London findet eine Ausstellung zu dem prägenden Werk des mit 27 verstorbenen Künstlers statt. Das Barbican Center ist das größte Kultur- und Konferenzzentrum Londons und beherbergt in einer brutalistischen Architektur neben Theatern, Kinos, Ausstellungsräumen und der Art Gallery auch ein Konservatorium mit über 2.000 verschiedenen tropischen Pflanzen.

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Beazley Designs of the Year

The Design Museum, London / GB
– 28.01.2018
designmuseum.org 

Auch 2017 zeigt das Design Museum in London – in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal – mit der „Beazley Designs of the Year“-Ausstellung eine Auswahl innovativer Entwürfe des vergangenen Jahres. Die Ausstellung umfasst 60 internationale Projekte aus den Kategorien Architektur, Digitalität, Mode, Grafik, Produkt und Transport. Die Öffentlichkeit hat die Möglichkeit, bis Januar 2018 für ihre Favoriten zu stimmen. Aus dieser Auswahl wird dann eine Jury aus renommierten Akademikern, Kritikern und Designern die Gewinner auswählen. Themen wie Aktivismus und Protest sind in diesem Jahr in den Projekten besonders präsent, etwa mit Bezügen zu Trump oder dem Brexit-Referendum.

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The Hobbyist. Hobbys, Fotografie und Hobbyfotografie

Fotomuseum, Winterhur / DE
– 28.01.2018
fotomuseum.ch 

Die Ausstellung „The Hobbyist“ nimmt sich der Reflexion von Hobby und Fotografie an und widmet sich der Amateurkultur genauso wie ihrer Professionalisierung. Es werden fotografisch festgehaltene Aktivitäten gezeigt, mit denen sich Menschen aus eigenem Antrieb heraus beschäftigen, und die Schnittstelle zwischen Amateur und Professional wird am Beispiel der Fotografie erforscht. Begleitend zur Ausstellung finden verschiedene Veranstaltung statt, die einige Aspekte erweitern. So ist am 12. November 2017 ein Gespräch inklusive Demonstration zu Drohnen als Hobby mit Nicolas Vermot-Petit-Outhenin geplant. Am 2. Dezember findet ein Screening von Amateurfilmen statt und am 10. Dezember werden zusammen mit dem Fab Lab Winti Reliefbilder 3D gedruckt.

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Sitterwerk Orphan Papers

Sitterwerk, St. Gallen / CH
– 28.01.2018
sitterwerk.ch 

Die Kunstbibliothek zeichnet sich durch ihre dynamische Ordnung aus. Hier ist jedes Buch digital erfassbar. Dies ermöglicht eine permanente Inventur. Die Folge, dass kein Buch einen fixen Standort in der Bibliothek hat und dass die Anordnung der Bücher sich den Nutzern anpasst, ist Teil der innovativen Errungenschaft dieses Systems und erhöht außerdem die Wahrscheinlichkeit für serendipische Entdeckungen.

Zudem entstand eine neue Form des Bestandskatalogs, der auch online ermöglicht einzusehen welches Buch an welcher Stelle zu finden ist und so neue Formen der Benutzung unterstützt. Da der Großteil der Bücher aus persönlichen Sammlungen stammt, ist es nicht ungewöhnlich beim Durchblättern immer wieder auf Notizen der ursprünglichen Besitzer zu stoßen. Der Genfer Künstler und Verleger Izet Sheshivari schafft in der Ausstellung den archivierten Gedankenansätzen eine Plattform. Bei dieser Ausstellung wird die intuitive Vernetzung von Nutzer und Informationen in Bibliotheken sichtbar.

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Onomatopee im Herbst

Eindhoven / DE
– 30.01.2018
onomatopee.net 

Onomatopee, was im Französischen soviel wie Lautmalerei heißt, ist ein Offspace in Eindhoven, der sich als Schnittstelle und Partner für jeden versteht, der sich mit der Gestaltung unserer Umgebung identifiziert. Weder eine klassische Galerie, noch ein kommerzieller Verlag zu sein, verschafft dem Team die Freiheit, beides neu zu definieren. In den nächsten Monaten finden verschiedene Ausstellungen und Aktionen statt, darunter „The Parts and the Sum“ von Studio Mieke Meijer und „Sense & Sensibility“ von Mandy Roos.

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Erik Mortensen – Haute Couture

Designmuseum Danmark, Copenhagen / DK
– 31.01.2018
designmuseum.dk 

Der dänische Modedesigner Erik Mortensen (1926–1998) zog bereits mit 16 Jahren nach Kopenhagen, wo er bei Holger Blom, einem der bekanntesten Modedesigner der damaligen Zeit, in die Lehre ging. Mit 22 machte er sich dann auf den Weg nach Paris, um dort für das Modehaus Pierre Balmain zu arbeiten. Nachdem er 1951 Balmains erster Assistent wurde, übernahm er 1982 nach dessen Tod sogar die Führung als Leiter der Designabteilung. Das Designmuseum Danmark widmet dem Designer jetzt eine große Sonderausstellung mit dem Titel „Eric Mortensen – Haute Couture“. Die Ausstellung zeigt neben 70 seiner Kreationen aus seiner erfolgreichsten Schaffensperiode von 1982 bis 1995 auch eine Auswahl an Zeichnungen und Entwürfen des Designers.

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Silent Book Contest 2018

DE
– 31.01.2018
silentbookcontest.com 

Der Silent Book Contest widmet sich ausschließlich Bilderbüchern ohne Wörter: Die eingereichten Geschichten müssen einzig durch ihre visuelle Narration überzeugen. Der Wettbewerb ist mit 4.500 Euro dotiert, das Gewinnerprojekt wird zudem im Anschluss vom Verlag Carthusia Edizioni publiziert. Einreichungen können sowohl von einzelnen als auch von mehreren Autoren vorgenommen werden; Teilnehmer können bis zu drei Projekte einreichen. Die Anmeldegebühr für die Teilnahme beträgt 50 Euro pro Projekt, eine Registrierung ist ausschließlich online möglich. Der Einsendeschluss ist der 31. Januar 2018.

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Politik der Emotionen – Macht der Affekte

Akademie der Bildenden Künste , München / DE
– 02.02.2018
adbk.de 

Zum Thema „Politik der Emotionen / Macht der Affekte“ findet im Cx Centrum für interdisziplinäre Studien, das Lehrprogramm des Wintersemesters statt. Mit dem Thema soll die Wichtigkeit und der Umgang mit Emotionen durch eine Vortragsreihe erforscht werden. Hier ist nicht nur der persönliche Umgang gemeint, sondern auch die Bearbeitung dessen in künstlerischen Kontexten und als Analysekriterium für soziale Phänomene. Die Vorträge finden – mit Ausnahme des letzten Vortrags – immer dienstags um 19:00 Uhr statt.

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Revolution in Rotgelbblau

Marta Herford Museum für Kunst, Architektur, Design, Herford / DE
– 04.02.2018
marta-herford.de 

Den historischen Kern der Ausstellung „Revolution in Rotgelbblau. Gerrit Rietveld und die zeitgenössische Kunst“ stellt ein großer Teil der Bestände der Rietveld-Sammlung des Centraal Museum Utrecht dar. Anlässlich des De Stijl-Jubiläums in den Niederlanden zeigt das Marta Herford Museum vom 14. Oktober 2017 bis zum 4. Februar 2018 zudem eine Vielzahl von Beiträgen verschiedener Architekten und Designer, die sich auch heute noch die Abstraktion und die Verwendung von Grundfarben sowie eine klare geometrische Ordnung zunutze machen. All dies fand sich auch schon in den Entwürfen des Architekten und Designers Gerrit Rietveld vor 100 Jahren, der damals zu den einflussreichsten Mitgliedern des De Stijl-Kollektivs zählte.

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IIDA Student Design Competition

DE
– 05.02.2018
iida.org 

Die International Interior Design Association (IIDA) Student Design Competition zeichnet innovative, funktionale Designlösungen mit einem positiven Effekt für die Umwelt und die Menschheit aus. Die Designaufgabe für die aktuelle Ausgabe des Wettbewerbs ist die Gestaltung eines Marketing- und Vertriebsbüros für den Firmenhauptsitz von OFS Brands – einem Familienunternehmen für sozialverträgliche Möbel und Logistiklösungen im Büro, Bildungs- und Gesundheitswesen oder dem Arbeitszimmer zu Hause; das Preisgeld beträgt für den ersten Platz 2.500 US-Dollar, die Zweit- und Drittplatzierten erhalten 1.500 beziehungsweise 750 US-Dollar. Die eingereichten Entwürfe sollten zudem mindestens zur Hälfte aus Möbeln von OFS Brands bestehen, da die Zentrale nicht nur Arbeitsplatz, sondern auch Showroom für das Unternehmen ist. Die Teilnahmegebühr für Mitglieder der International Interior Design Association beträgt 25 US-Dollar, für alle anderen 70 US-Dollar. Der Einsendeschluss ist der 5. Februar 2018.

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Finders Keepers. The Life of Things

Het Nieuwe Instituut, Rotterdam / NL
– 11.02.2018
finderskeepers.hetnieuweinstituut.nl 

[Wer es findet, darf es behalten. Das Leben der Dinge] Produkte bestimmen unseren Alltag: Wir gestalten sie, stellen sie her, kaufen sie, nutzen sie, vergessen sie oder verkaufen sie wieder. Dazu kommen noch die Menschen, die Objekte sammeln – von Messern und Teppichklopfern über Dachpfannen und Stifte bis hin zu Treppen. Kuratiert wird die Ausstellung von den Machern des MacGuffin-Magazins, die Besuchern die Welt des Sammlers und Sammelns näherbringen wollen und zu diesem Zweck unzählige Objekte aus unterschiedlichen Sammlungen zusammengetragen haben. Dabei soll nicht nur die Diversität der gesammelten Objekte aufgezeigt, sondern auch die zugrundeliegenden Strategien aufgedeckt werden, die dabei Anwendung finden.

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Play Parade.

Vitra Design Museum Gallery, Weil am Rhein / DE
– 11.02.2018
design-museum.de 

Am 9. September eröffnet das Vitra Design Museum die erste Ausstellung, die speziell für Kinder konzipiert wurde. Im Zentrum steht die gestalterische Auseinandersetzung des Ehepaars Ray und Charles Eames mit dem Spiel als kreative Tätigkeit. Ray und Charles Eames sahen Spielzeuge als gleichberechtigte Alltagsgegenstände an, die nicht weniger nachlässig gestaltet werden sollten, als Möbel oder andere Produkte des alltäglichen Gebrauchs. So ist die Ausstellung auch nicht primär an Kinder gerichtet, sondern an Besucher jeder Alterklasse.

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Instant Stories. Wim Wenders’ Polaroids

The Photographers’ Gallery, London / GB
– 11.02.2018
thephotographersgallery.org.uk 

Wim Wenders Polaroidsammlung stellt eine Erweiterung seiner Werke da und zeigt eine unmittelbare, sein Leben spiegelnde Seite von ihm. In der Ausstellung werden die zwischen Anfang der 1970er- und Mitte der 1980er-Jahre entstanden Polaroids zusammen mit Ausschnitten aus seinen Filmen inszeniert. Die Aufnahmen zeigen unbearbeitete Momentaufnahmen aus seinem Leben, aber auch Teile seiner Arbeit. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von 200 Fotografien aus mehreren tausend Fotografien. Eine Audioführung ist mithilfe des eigenen Smartphones möglich. Begleitend zur Ausstellung werden außerdem Polaroid-Workshops angeboten.

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Kunst x Kuba. Zeitgenössische Positionen seit 1989

Ludwig Forum, Aachen / DE
– 18.02.2018
ludwigforum.de 

Kunst kann sowohl der Spiegel einer Kultur als auch eines Zeitgefühls sein. In der Ausstellung „Kunst x Kuba“ im Ludwig Forum werden rund 150 kubanische Kunstwerke gezeigt und bilden somit die bis jetzt größte Ausstellung kubanischer Kunst in Deutschland. Die Kunstwerke entwerfen ein Bild des kubanischen Lebensgefühls der letzten 30 Jahre.

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Being There

Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk / DK
– 25.02.2018
louisiana.dk 

[Da sein] Wer sind wir? Was wird aus uns? In der Ausstellung „Being There“ im Louisiana Museum of Modern Art widmen sich zwölf junge Künstler diesen Fragestellungen. Neue Technologien und eine stetig steigende Digitalisierung formulieren dabei aber nicht nur neue Herausforderungen, sondern bieten auch neue Möglichkeiten bei der Beantwortung existenzieller Fragen. In Form von Videomaterial, Skulpturen und Installationen versuchen die ausgestellten Arbeiten junger Künstler, unter anderen Lizzie Fitch, Ryan Trecartin oder Cécile B. Evans, Antworten zu geben und bedienen sich unterschiedlicher Ansätze – die Arbeiten reichen dabei von prophetisch über humorvoll bis hin zu subtil oder verstörend.

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An Eames Celebration

Vitra Design Museum, Schaudepot, Weil/Rhine / DE
– 25.02.2018
design-museum.de 

Anlässlich des 110. Geburtstages von Charles Eames (1907–1978) präsentiert das Vitra Design Museum unter dem Titel „An Eames Celebration“ eine Reihe von Ausstellungen und Veranstaltungen, die sich dem Vermächtnis des Designer- und Architektenpaares so ausführlich wie selten zuvor widmen. Charles und Ray Eames (1912–1988) zählen zu den bedeutendsten Designern des vergangenen Jahrhunderts und haben bis heute mit ihren Möbeln, Büchern, Ausstellungen und Installationen Generationen von Gestaltern inspiriert. Die Ausstellung „Charles and Ray Eames. The Power of Design“ [Charles und Ray Eames. Die Kraft des Designs] bildet hierbei das Zentrum der Veranstaltungs- und Ausstellungsreihe und zeigt in Form einer Retrospektive anhand von internationalen Leihgaben das vielseitige Werk des Paares.

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100 beste Plakate 16

MAK, Vienna / AT
– 25.02.2018
mak.at 

Vom 18. Oktober 2017 bis zum 25. Februar 2018 zeigt das MAK in Wien wieder die Gewinner des Wettbewerbs „100 beste Plakate“. Zur Jury gehörten in diesem Jahr unter anderen Alain Le Quernec aus dem französischen Quimper, Eva Dranaz aus Wien, Markus Dreßen aus Leipzig, Stefan Guzy aus Berlin und Martin Woodtli aus Zürich. Aus insgesamt 2.116 Plakateinreichungen von 632 Teilnehmern haben sie die 100 besten Plakate und Plakatreihen ausgewählt. 52 der Gewinner kommen aus der Schweiz, 46 aus Deutschland und zwei aus Österreich – Benjamin Buchegger vom Atelier Beton und Studio Ortner Schinko sind für die Entwürfe aus Österreich verantwortlich. Zur Ausstellung erscheint zudem im Kettler Verlag der gleichnamige Katalog.

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From Belgium with Light

Centre d’innovation et de design au Grand-Hornu, Grand-Hornu / BE
– 25.02.2018
cid-grand-hornu.be 

[Herzlichte Grüße aus Belgien. Die Belgier haben das Licht (fast) erfunden …] Die Ausstellung „From Belgium with Light. Belgians (Almost) Invented Light …“, die vom 19. November 2017 bis zum 25. Februar 2018 im Centre d’innovation et de design au Grand-Hornu zu sehen sein wird, widmet sich den Fähigkeiten belgischer Designer in der Beleuchtungsindustrie. Die Expansion von Unternehmen wie Schréder in den 1980er-Jahren oder die Gründung von Marken wie Modular, Kréon, Wever und Ducré oder Delta Light and Dark haben belgischen Designern neue Möglichkeiten in der Gestaltung eröffnet. Die folgenden Jahrzehnte haben der belgischen Branche zu internationalem Erfolg verholfen, wie die aktuelle Ausstellung anhand technisch effizienter, innovativer sowie emotionaler Leuchtkonzepte und Produkte zeigt.

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Frau Architekt

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt/Main / DE
– 08.03.2018
dam-online.de 

Die Ausstellung „Frau Architekt. Seit mehr als 100 Jahren: Frauen im Architektenberuf“, die noch bis zum 8. März 2018 im Deutschen Architekturmuseum zu sehen ist, beschäftigt sich mit der Zulassung von Frauen an technischen Hochschulen zum Architekturstudium. Die Architektur ist auch heute noch eine Männerdomäne, die jedoch seit einigen Jahren zumindest an den Hochschulen einen Wandel erfährt: dort befinden sich mittlerweile nicht selten sogar mehr Frauen als Männer unter den Studierenden. Bis dieser Trend allerdings die gesamte Branche erreicht hat, werden noch einige Jahre vergehen, vor allem was führende Positionen – sowohl in der Industrie als auch im akademischen Bereich – betrifft. Die Ausstellung geht diesem Phänomen nach und zeigt neben aktuellen auch historische Entwicklungen auf.

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Neue Stoffe – New Stuff

Textilmuseum, St. Gallen / DE
– 02.04.2018
textilmuseum.ch 

Bis zum 2. April 2018 zeigt das Textilmuseum in St. Gallen eine Ausstellung über den Einsatz und die Möglichkeiten von technischer Textilien. Die Vision dieser Ausstellung ist es, bei einem breiten Publikum die Aufmerksamkeit für diese Textilien zu erhöhen, diese zu erklären und Einsatzmöglichkeiten zu erforschen. Das Rahmenprogramm sieht verschiedene Gespräche und Vorträge vor, jeweils mit einem unterschiedlichen Schwerpunkt. Die Geschichte der Funktionstextilien und zukunftsweisende Innovationen werden von Experten beleuchtet. Aber auch die Einflüsse auf Mode und ästhetische Veränderungen werden thematisiert. Zusätzlich finden Workshops für die Entwicklung eigener Produktideen statt.

Eine Besonderheit sind die Führungen hinter die Kulissen des Empas, des interdisziplinären Forschungsinstituts des Bereichs für Materialwissenschaften und Technologieentwicklung an der ETH Zürich, wo man Einblicke in die aktuelle Forschung bekommen kann.

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Thomas Bayrle

MAK, Vienna / AT
– 02.04.2018
mak.at 

Das MAK in Wien widmet mit der Ausstellung „Thomas Bayrle. Wenn etwas zu lang ist – mach es länger“ dem Zeichner, Maler und Skulpteur erstmals eine Einzelausstellung. Zentrum ist die eigens für die Ausstellung angefertigte Installation „iPhone Meets Japan“, die aus unzähligen Mobiltelefonen zusammengesetzt ist. Im Rahmen der Ausstellung beleuchtet Bayrle zudem anhand von ausgewählten Objekten die Sammlung des MAK und verbindet auf diese Weise mehrere Räume des Museums miteinander. Bayrle wurde 1937 in Berlin geboren und studierte Gebrauchs- und Druckgrafik. Im Verlauf seiner Karriere arbeitete er immer wieder mit Metaphern des Färbens, Webens und Programmierens. Inspiration für seine Arbeiten – Grafiken, Fotografien, Collagen, Objekte – bezieht er aus alltäglichen Situationen und politischen Kontexten.

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Ferrari: Under the Skin

The Design Museum, London / DE
– 15.04.2018
designmuseum.org 

[Ferrari: Unter der Haut] Ferrari feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen, das mit der Markteinführung des ersten Ferraris 1947 seinen Anfang nahm. Die Ausstellung „Ferrari: Under the Skin“ ermöglicht Besuchern mit einzigartigen Autos und unveröffentlichten Dokumenten einen Einblick in die sonst eher verschlossene Welt des Autodesigns. Zu den Ausstellungsstücken zählen sowohl frühe Entwürfe und seltene Modelle als auch persönliche Dokumente aus Enzo Ferraris Archiv. Neben den ausgestellten Objekten informieren verschiedene Displays über Entwicklungen in Herstellung und Ingenieurswesen sowie über die Renntradition der Marke, die nicht nur für ihr Streben nach Innovation steht, sondern auch mit einem Glamourfaktor verbunden ist.

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Flatland/Abstractions Narratives #2

MUDAM, Luxemburg / LU
– 15.04.2018
mudam.lu 

Die mathematische Erzählung „Flatland“ von Edwin A. Abbott beschreibt das Leben eines Quadrates, welches es in einer zweidimensionalen Welt führt. Im Verlauf der Geschichte reist das Quadrat in die dreidimensionale Welt. Die Bewohner der zweidimensionalen Welt jedoch glauben ihm seine Erzählungen nicht, weil diese Welt außerhalb ihrer Vorstellungskraft liegt. Basierend auf dieser Novelle will die Ausstellung „Flatland“ im Musée d’Art Moderne (MUDAM) in Luxemburg ein narratives Verständnis von abstrakter Kunst schaffen.

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Jil Sander

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt/Main / DE
– 06.05.2018
museumangewandtekunst.de 

Jil Sander, die mit bürgerlichem Namen Heidemarie Jiline Sander heißt, ist eine der einflussreichsten Modedesignerinnen ihrer Generation. Das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main widmet ihr mit der Ausstellung „Jil Sander“ nun die erste Einzelausstellung in einem Museum. Mit raumgreifenden multimedialen Installationen wird ihr Einfluss auf Ästhetik, Material und Form – nicht nur in der Mode, sondern auch in Produktdesign, Architektur und Landschaftsarchitektur – reflektiert. Neben hoher Qualität, zeichnen sich Sanders Arbeiten besonders durch ihre Modernität aus, was für sie bedeutet, die Persönlichkeit des Menschen hervorzuheben und dem Einzelnen zu helfen, zu den eigenen Stärken zu finden.

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Design Studio

Museum für Gestaltung, Zürich / CH
– 15.07.2018
museum-gestaltung.ch 

Mit dem Design Studio lanciert das Museum für Gestaltung einen außergewöhnlichen Ort für die Vermittlung der Grundfragen des Designs. Dabei stehen die Prozesse der Disziplin im Vordergrund. Schnelle Skizzen können die Idee ganz ohne Worte vermitteln und Modelle helfen beim Austesten gewisser Parameter. Das Design Studio erläutert die Entscheidungen, die innerhalb eines Gestaltungsprozesses getroffen werden müssen, anhand beispielhafter Designprojekte.

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Open Codes

Zentrum für Kunst und Medien , Karlsruhe / DE
– 05.08.2018
open-codes.zkm.de 

Codes begleiten unser alltägliches Leben, ob in einem Kinderspielzeug oder in Ampelschaltungen, viele Systeme und Teile unserer Realität basieren auf einer der Logik folgenden Sprache. Um ein Verständnis für diese Sprache zu vermitteln, veranstaltet das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe „Open Codes“. Ein umfangreiches Rahmenprogramm soll die Ausstellung beleben und begleiten und behandelt die Schnittstellen und Spuren der digitalen Welt. Hier werden viele Workshops angeboten, die Einblick in bestimmte Themenbereiche und digitale Tools geben. Am 2. November 2017 wird unter anderem eine Konferenz zu digitaler Souveränität stattfinden.

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d.confestival

Hasso Plattner Institute, Potsdam / DE
– 16.09.2018
dconfestival.hpi.de  

Das Konzept des Design Thinkings basiert auf der Annahme, dass Probleme besser gelöst werden können, wenn Professionelle unterschiedlicher Disziplinen in einem inspirierenden Raum aufeinandertreffen und gemeinsam an einer Lösungsfindung arbeiten. Diesen Raum will das Hasso-Plattner-Institut (HPI) bieten. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der HPI School of Design Thinking sind bis zu 800 Gäste dazu eingeladen, an einem intensiven Programm aus Vorträgen, Workshops, Ausstellungen, Aktivitäten und speziellen Events teilzunehmen. Die Themen der Vorträge decken ein breites Spektrum ab, das von neuen Potenzialen der Digitalisierung über zukünftige Mobilität bis hin zu Businessmodellen und neurobiologischen Prozessen reicht. Dabei steht stets das Potenzial einer offenen und kreativen Kommunikationsebene im Vordergrund. 

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Beyond the New

Die Neue Sammlung – The Design Museum, Munich / DE
– 16.09.2018
dnstdm.de 

[Hella Jongerius und Louise Schouwenberg. Jenseits des Neuen] Für die Ausstellung „Hella Jongerius and Louise Schouwenberg. Beyond the New“ haben die Produktdesignerin und die Designtheoretikerin eine ortsspezifische Installation für die Paternosterhalle der Pinakothek der Moderne entwickelt. Sie setzen damit das vor zwei Jahren eingeführte Format fort. Jongerius und Schouwenberg haben bereits 2015 gemeinsam das Manifest „Beyond the New. A Search for Ideals in Design“ [Jenseits des Neuen. Die Suche nach Idealen im Design] verfasst, das sich gegen eine Industrie wendet, die Neues nur aus Gründen des kommerziellen Erfolgs fördert. Auch mit der aktuellen Installation vertreten sie die Überzeugung, dass sich Potenziale neuer Produktionsmöglichkeiten oft erst erschließen, wenn sich auch die Industrie freien und experimentellen Herausforderungen stellt.

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Stories. Dutch Design Damask

Textielmuseum, Tilburg / DE
– 04.11.2018
textielmuseum.nl 

[Geschichten. Niederländische Gestaltung von Damast] Damast ist ein Gewebe, das mithilfe von kett- und schusssichtigen Abschnitten die Erzeugung von figürlichen Mustern ermöglicht. Aufgrund der aufwendigen Herstellung wurde früher vor allem mit besonders hochwertigen und glänzenden Materialien gearbeitet; seit dem 20. Jahrhundert findet vornehmlich Baumwolle Anwendung bei der Produktion von Bettwäsche und Tischtüchern. Die Ausstellung „Stories. Dutch Design Damask“ im Textielmuseum vom 11. November 2017 bis zum 4. November 2018 zeigt vor diesem Hintergrund unterschiedliche Arbeiten, bei denen das Erzählen von Geschichten einen wichtigen Teil der Gestaltung ausmacht – in Form von Insekten, die über den Tisch kriechen, Wolken, die bedrohlich über dem Teller schweben oder Servietten, die Kalorien zählen.

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Raumwelten

Ludwigsburg, Stuttgart / DE
22.11.2017 – 25.11.2017
raum-welten.com 

Raumwelten definiert sich selbst als Plattform für Szenografie, Architektur und Medien und fungiert zudem als Leitveranstaltung für Kommunikation im Raum. Während der viertägigen Veranstaltung treffen hier Architekten, Kommunikationsberater und Medienschaffende auf Messebauer sowie Museumsleiter auf Szenografen oder Agenturen auf Entscheider aus der Wirtschaft. Das Programm umfasst Vorträge, Fallstudien sowie Workshops nationaler und internationaler Sprecher; der sogenannte Lichtwolken-Pavillon fungiert zudem als Ort zum Netzwerken und Verweilen. Unter dem Motto „Ordnung! Transformation räumlich gestalten und inszenieren“ beleuchtet die Veranstaltung in diesem Jahr Arbeits-, Wissens- und Freizeitwelten im Zeitalter der Digitalisierung und zeigt vor diesem Hintergrund neue Strukturen und Ordnungsprinzipien für die Kommunikation im Raum auf.

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Us by Night

Parkloods, Antwerpen / BE
23.11.2017 – 25.11.2017
usbynight.be 

Vom 23. bis zum 25. November 2017 findet die Designkonferenz „Us by Night“ in Antwerpen statt. Drei Abende und Nächte lang treffen sich Designer und Künstler aus der ganzen Welt zum Lernen, Entdecken und Genießen. Die Konferenz „Us by Night“ lädt renommierte Designer aus zahlreichen Ländern ein, über ihre Arbeit zu sprechen. Der erste Vortrag beginnt jedoch nicht vormittags, wie normalerweise üblich, sondern am frühen Abend. Wer nach dem letzten Vortrag um 11 Uhr nachts noch motiviert ist, zu bleiben, den erwarten großformatige Lichtinstallationen und ein Night Market, der neben Unterhaltung und Kunst auch die Möglichkeit für gutes Essen und Tattoos bietet. Als Redner eingeladen sind unter anderen Aaron Duffy, Foam Studio, James Veitch und Hansje van Halem.

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Salone del Mobile. Milano Shanghai

Shanghai Exhibition Centre, Shanghai / CN
23.11.2017 – 25.11.2017
salonemilano.it 

Mit einer Historie von mehr als 55 Jahren, hat sich der Salone del Mobile als international anerkannte Plattform für die neuesten Trends der Möbel- und Inneneinrichtungsbranche in Italien etabliert. 2016 stellten dann erstmalig 56 italienische Möbelmarken ihre Produkte in China aus; in diesem Jahr sind es bereits mehr als 100 Marken, die vom 23. bis zum 25. November 2017 ihre neuesten Entwürfe im Shanghai Exhibition Centre präsentieren. Auch 2017 bietet die Messe chinesischen Architekten, Innenarchitekten, Importeuren, Händlern, Produzenten und Experten der Möbel- und Designbranche die Möglichkeit, hochwertiges italienisches Design zu erleben.

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The Future of Reading

School of Design , Münster / DE
24.11.2017 – 24.11.2017
futureofreading.de 

Digitalen Technologien haben viele Bereiche unseres Lebens verändert und deren Abläufe und Strukturen stark beeinflusst. Ein Bereich, den die Digitalisierung immens betrifft, sind die Printmedien. Eine Konferenz zu diesem Thema veranstaltet nun die Münster School of Design Ende November. Auf der „Fure“ (Future of Reading) wird das Thema zusammengefasst und aufgearbeitet, um neue Strategien entwickeln zu können. Die Möglichkeiten und Chancen dieses Wandels werden bei der Fure mit Experten und Theoretikern evaluiert. Als Vortragende sind zum Beispiel Katharina Hesse von der Stiftung Buchkunst und Hanne Mandik von Kiepenheuer und Witsch mit dabei. Themen der Vortragenden sind der Wandel der Typografie im Zeitalter der Digitalisierung, die Architektur und Lesefreundlichkeit von Webseiten, der Wandel in der Gestaltung bei digitalen Medien und die Rollen von Print und Digital und deren gegenseitige Beeinflussung.

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Je t’aime, Ronit Elkabetz

Design Museum Holon, Holon / IL
27.11.2017 – 30.04.2018
dmh.org.il 

[Ich liebe dich, Ronit Elkabetz] Ronit Elkabetz (1964–2016) war eine israelische Schauspielerin, Regisseurin und Drehbuchautorin. In der Ausstellung „Je t’aime, Ronit Elkabetz“ im Design Museum Holon werden nun zum ersten Mal ihre Arbeiten zu sehen sein. Ziel ist es, aufzuzeigen, welche Rolle Kleidung bei der Schaffung von Realitäten sowie Charakteren und Bildwelten spielen kann, die dann selbst Teil des allgemeinen kulturellen Bewusstseins werden. Die Ausstellung zeigt Besuchern eine bunte Mischung aus Film, Kunst, sozialen Aktivitäten und Modeinnovationen. Elkabetz’ Arbeiten spielen mit Themen wie Geografie, Immigration, Geschlechterverteilung, Identität und Feminismus und werden nun erstmals der Öffentlichkeit in Form einer Ausstellung präsentiert.

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B3 Biennale des bewegten Bildes On Desire

Frankfurt am Main / DE
29.11.2017 – 03.12.2017
b3biennale.de 

Die B3 Biennale des bewegten Bildes engagiert sich seit 2013 für den Diskurs über die Strömungen in der Film- und Medienkunst. Dieses Jahr steht das Thema „On Desire. Über das Begehren“ im Mittelpunkt. Ein bewegtes Bild hat das Potenzial, Begehren zu schaffen; egal, ob die Darstellungsweise fiktional oder realistisch ist, sie konfrontiert den Betrachter mit neuen Möglichkeiten. Die Unterscheidung zwischen dem, was wir real erleben und dem, was wir fiktiv durch bewegte Bilder erfahren, wird in Zeiten der massenmedialen Bestrahlung immer diffiziler und erfordert intensive Reflektionen. Dieser Umstand kann jedoch auch das bewegte Bild selbst als Medium und stilistisches Mittel nutzen. Die Biennale hat sich entschlossen, bei ihrer diesjährigen Veranstaltung diesen Zusammenhang tiefer zu erforschen.

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Dezember

Obsessed!

NL
– 01.12.2017
current-obsession.com  

Obsessed ist ein Festival mit verschiedenen Veranstaltungsformaten, welche sich zeitgenössischem Schmuck widmen. Ab dem 3. November 2017 wird es in verschiedenen niederländischen Städten Ausstellungen, Symposien, Buchpräsentationen, Messen und Tage der offenen Tür geben. Die Initiatoren des Festivals sind Current Obsession, ein Magazin, welches sich als Plattform und Agentur für zeitgenössische Strömungen und Designer versteht, die sich mit der Gestaltung von Schmuck beschäftigen.

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Design On Display

Autostadt, Wolfsburg / DE
– 01.12.2017
designondisplay.de 

Bei „On Display 05“ in der Autostadt in Wolfsburg geht es um das Zusammenspiel von Design und Demokratie. Die Ausstellung zeigt, dass Design sich nicht nur auf Gegenstände und Produkte beziehen kann, sondern auch auf die Strukturen und Abläufe von Systemen und Gesellschaften. Partizipative Architektur und das Blockchain-Prinzip werden hier gegenüber gestellt und anhand von Beispielprojekten in Dialog gebracht: Planbude entwickelte aus einer Protestbewegung in Hamburg ein umfangreiches städtebauliches Projekt. Dagegen beschreibt das Blockchain-Prinzip ein digitales System, in welchem Daten geteilt und dezentral abgespeichert werden, die untereinander durch eine sogenannte „Informationskette“ verbunden sind. Dies wird anhand von fünf Projekten veranschaulicht, unter ihnen E-Estonia, eine elektronische Staatsbürgerschaft, die für Estland entwickelt wurde. Parallel zu der Ausstellung erscheint ein kostenloses Magazin, in dem die Thematiken verbal und visuell aufgearbeitet werden. Dieses ist im form Shop erhältlich.

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Celebrating Ceramics. 100 Years of Ettore Sottsass

Stedelijk Museum , ’s-Hertogenbosch / NL
– 07.12.2017
sm-s.nl 

Zum genau hundertsten Geburtstag von Ettore Sottsass eröffnete im Stedelijk Museum of Contemporary Art and Design im niederländischen ’s-Hertogenbosch ihm zu Ehren eine Ausstellung mit einer Auswahl seiner Keramiken. Sottsass war fasziniert von dem Material Keramik und es wird als sein persönlichstes Ausdrucksmedium bezeichnet. Die Ausstellung möchte dies nahe bringen und damit ein ganz persönliches Bild von Sottsass und seinen Entwürfen zeichnen. Das Stedelijk Museum ’s-Hertogenbosch hat seit den 1980er-Jahren eine enge Verbindung mit Memphis und Sottsass, die erste Ausstellung seiner Keramiken fand 1995 statt.

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Open Call: Building Plattforms

CH
– 15.12.2017
buildingplatforms.net 

Das Swiss Design Network hat die Konferenz Beyond Change zum Anlass genommen um über eine Onepage-Webseite einen Aufruf zu starten. Der Aufruf, der wie ein digitales, im Internet umherfliegendes Flugblatt wirkt, richtet sich an alle, die sich mit der Disziplin Design an sich beschäftigen oder auf der Suche nach neuen Strukturen sind und fordert auf, bis zum 15. Dezember Projekte, Initiativen und Plattformen vorzuschlagen. Ziel ist es eine Sammlung zu schaffen, die für alle zugänglich ist und Möglichkeiten eines Wandels in der Gestaltung durch praktische Projekte aufzeigt.

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Van Abbe and De Stijl

Van Abbe Museum, Eindhoven / NL
– 31.12.2017
vanabbemuseum.nl 

Die Veranstaltungsreihe „Van Abbe and De Stijl“ nimmt seinen Auftakt mit einer gleichnamigen Ausstellung als Teil des „Mondrian to Dutch Design“-Jahres, das anlässlich des 100-jährigen Jubiläums zu Ehren des niederländischen Künstlerkollektivs De Stijl ausgetragen wird. Zentrum der Ausstellung ist ein Modell der Ciné-dancing im Aubette-Gebäude von Theo van Doesburg, das die übergangslose Verbindung von Gemälde und Raum präsentiert. Außerdem werden auch zeitgenössische Ausstellungsstücke zu sehen sein, die von Studierenden des Design Curating and Writing-Masterstudiengangs an der Design Academy Eindhoven ausgewählt wurden. Der Entstehungskontext der verschiedenen Objekte soll zudem mithilfe von Zeich- nungen, Notizen, Briefen und Fotografien verdeutlicht werden und die zugrunde liegenden Ideen der Zeit kommunizieren.

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The North. Finnish Design and Lapland

Designmuseum, Helsinki / FI
– 31.12.2017
designmuseum.fi 

Die Ausstellung „The North – Finnish Design and Lapland“ untersucht das Verhältnis des finnischen Designs zu der Sámi-Kultur aus dem Norden des Landes. Die Ausstellung selbst zeigt nur wenige Alltagsgegenstände aus der Sámi-Kultur, sondern fokussiert sich auf das Verhältnis verschiedener Künstler und Designer zu ihrem kulturellen Ursprung.

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The Landscape Architecture of Lawrence Halprin

Architecture and Design Museum, Los Angeles / US
– 31.12.2017
aplusd.org 

Lawrence Halprin ist ein US-amerikanischer Landschaftsarchitekt, der im 20. Jahrhundert lebte und die Außenraumgestaltung in Amerika maßgeblich mitprägte. In einer Retrospektive anlässlich seines hundertsten Geburtstags wird sein Werk in einer Ausstellung beleuchtet.

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Expedition: Fashion from the Extreme

Museum at the Fashion Institute of Technology, New York / US
– 06.01.2018
fitnyc.edu/museum 

[Expedition: Mode der Extreme] Die Ausstellung „Expedition: Fashion from the Extreme“ ist die erste Haute Couture-Ausstellung, die sich mit Kleidung für besonders menschenfeindliche Umgebungen auf der Erde – aber auch fern von ihr – befasst. Unter den Exponaten befinden sich mehr als 70 Ensembles und Accessoires, sowohl aus der eigenen Kollektion des Museums als auch aus anderen führenden Museen und privaten Sammlungen. Die Ausstellungsstücke sollen zusammen mit dem Ausstellungsdesign auf die Schönheit von extremer Wildnis aufmerksam machen (auf dem Land, zur See und im All), mit all den Gefahren, mit denen sich diese Gegenden menschlichen Entdeckern entgegenstellen. Unter dem gleichnamigen Titel erscheint zur Ausstellung bei Thames and Hudson eine Publikation.

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The Other Architect

Het Nieuwe Instituut, Rotterdam / NL
– 07.01.2018
theotherarchitect.hetnieuweinstituut.nl 

[Der andere Architekt] Die aktuelle Ausstellung „The Other Architect“ im Nieuwe Instituut in Rotterdam präsentiert eine vom Canadian Centre for Architecture kuratierte Auswahl an Projekten von Designern und Architekten, die ihre Rolle über die klassische Definition ihrer Disziplin hinaus begreifen – und Architektur als energetisch, kritisch und radikal verstehen. Im Rahmen der Ausstellung sind daher 22 verschiedene Fallbeispiele zu sehen, die aufzeigen, welches Potenzial die Architektur bei der Identifizierung und Lösung von zeitgenössischen und dringlichen Problemen spielen kann. Hinter den verschiedenen Projekten verstecken sich häufig multidisziplinäre und internationale Teams, die neue Methoden entwickelt haben und sich außerhalb von traditionellen Designpraktiken bewegen.

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Does Permanence Matter? Ephemeral Urbanism

Architekturmuseum der TU München, Munich / DE
– 07.01.2018
architekturmuseum.de/ 

[Ist Beständigkeit von Bedeutung? Vergänglicher Urbanismus] Die Ausstellung „Does Permanence Matter? Ephemeral Urbanism“ im Architekturmuseum der TU München widmet sich der Frage, wie langfristig oder permanent Stadtplanung sein muss. Das Oktoberfest in München oder auch das Burning Man-Festival in Nevada sind nur zwei Beispiele für temporäre Strukturen, um befristet kleine bis mittelgroße Menschenmengen unterzubringen. Auch Flüchtlingsunterkünfte stellen ephemere Strukturen dar, die das Ziel haben, eine bestimmte funktionale Aufgabe zu übernehmen. Basierend auf den Forschungsergebnissen von Rahul Mehrotra von der Harvard University in Cambridge und Felipe Vera vom Centro de Ecología Paisaje y Urbanismo der Universidad Adolfo Ibáñez in Santiago de Chile befasst sich die Ausstellung gerade aufgrund der Flüchtlingsthematik mit einem aktuellen Phänomen.

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Christian Dior, couturier du rêve

Musée des Arts décoratifs, Paris / FR
– 07.01.2018
lesartsdecoratifs.fr 

Mit der Ausstellung „Christian Dior, couturier du rêve“ feiert das Musée des Arts décoratifs das 70-jährige Bestehen des Modehauses Dior. Die Ausstellung zeigt dabei nicht nur die Arbeiten von Christian Dior, sondern auch die seiner Nachfolger, wie unter anderen Yves Saint Laurent, Marc Bohan, Gianfranco Ferré, John Galliano, Raf Simons sowie Maria Grazia Chiuri. Zu den Ausstellungsstücken zählen über 300 Haute Couture-Kleider, die zwischen 1947 und heute entstanden sind. Zudem werden Gemälde, Modefotografien sowie hunderte Dokumente, etwa Zeichnungen, Illustrationen, Briefe und Werbematerial, gezeigt. Zusammen mit Modeaccessoires wie Hüten, Schmuck, Taschen und Parfümflakons ergeben sie chronologisch geordnet ein umfassendes Bild.

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Alexander Kluge. Pluriversum

Museum Folkwang, Essen / DE
– 07.01.2018
museum-folkwang.de 

Das Museum Folkwang widmet sich mit der Ausstellung „Alexander Kluge. Pluriversum“ erstmalig den Arbeiten des Filmemachers, Schriftstellers und Künstlers Alexander Kluge. Kluge wurde 1932 in Halberstadt geboren, lehrte ab 1963 unter anderem an der HfG Ulm und ist als einer der wichtigsten Vertreter des Neuen Deutschen Films bekannt, dessen Theorie und Praxis er nachhaltig geprägt und beeinflusst hat. Die Ausstellung fokussiert sich in erster Linie auf die filmischen Montagen, die er aus Wörtern und Bildern zusammenstellt. Sie tauchen in verschiedenen Medien – wie Texten, Kino- und Fernsehfilmen, Reportagen und Videocollagen – sowie in unterschiedlichen Formen und Kombinationen auf und befassen sich mit den großen Themen der Moderne: Universum, Evolution, Liebe, Krieg – worauf sich auch der Titel „Pluriversum“ bezieht.

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Perception Is Reality

Frankfurter Kunstverein, Frankfurt am Main / DE
– 07.01.2018
fkv.de 

[Wahrnehmung ist Realität] Die Gruppenausstellung „Perception Is Reality. Über die Konstruktion von Wirklichkeit und virtuelle Welten“ im Frankfurter Kunstverein lädt Künstler ein, die „Bedingungen der menschlichen Wahrnehmung im Verhältnis zum konstruierten Werk“ zu untersuchen. Unter den Teilnehmern befinden sich unter anderen Thomas Demand, Alicja Kwade und Marnix de Nijs, die anhand einer Auswahl von analogen und digitalen Kunstwerken sowie Virtual Reality-Applikationen aus der Kunst und der Naturwissenschaft ihrer Position zur Frage nach der emotionalen Wirkung artifizieller Bildwelten Ausdruck verleihen. Dabei steht den Künstlern jeweils ein eigener Ausstellungsraum zur Verfügung, sodass nicht nur neue Gedankenräume entstehen, sondern Besucher auch Zugang zu neuen, bisher unveröffentlichten Entwicklungen erhalten.

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Can Graphic Design Save Your Life?

Wellcome Collection, London / GB
– 14.01.2018
wellcomecollection.org 

Die Wellcome Collection ist eine unabhängige Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Beziehungen zwischen Medizin, Wissenschaft und Kunst zu erforschen. In ihrer aktuellen Ausstellung „Can Graphic Design Save Your Life?“ werden die Schnittstellen zwischen der Kommunikation und der grafischen Gestaltung von Gesundheit und Medizin aufgezeigt. Mit der Ausstellungseröffnung erschien die gleichnamige Publikation, welche den Ausstellungsinhalt zusätzlich erschließt. Die Wellcome Collection ist eine 1836 von Sir Henry Wellcome gegründete Organisation, welcher begeisterter Sammler medizinischer Gegenstände war.

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Niklaus Troxler. Jazz’n’more

Museum Folkwang, Essen / DE
– 14.01.2018
museum-folkwang.de 

Das Museum Folkwang zeigt bis zum 14. Januar 2018 in einer Ausstellung eine Auswahl an Plakaten von Niklaus Troxler. Die grafische Gestaltung des 1947 geborenen Schweizers weist ein besonderes Phänomen auf: Seine visuelle Sprache kommt dem sehr nahe, wie Jazz sich anhört. So kam es, dass er ein gefragter Grafiker der Jazzszene und international bekannt wurde. Das begleitende Programm bietet passend zur Ausstellung auch Jazzkonzerte und Workshops an. In den Workshops werden zusammen mit Troxler persönlich Plattencover und Plakate entworfen.

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Best of DAM Architectural Book Award

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main / DE
– 14.01.2018
dam-online.de 

Seit 2009 gibt es den Architectural Book Award des Deutschen Architekturmuseums (DAM) in Frankfurt am Main, zur neunten Wiederkehr stellt nun eine kleine Schau die bisherigen Preisträger und die in die Shortlist aufgenommenen Bücher vor und aus. Dass der Überblick zeigt, wie bei dem Preis zunehmend auch Länder wie die Türkei oder Mexiko berücksichtigt werden, spricht für eine erfreuliche Entwicklung, die hoffentlich noch lange nicht zu Ende ist.

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Werner Mantz. Architekturen und Menschen

Museum Ludwig, Köln / DE
– 21.01.2018
museum-ludwig.de 

Werner Mantz war ein deutsch-niederländischer Fotograf, der sich im Besonderen auf zwei Richtungen spezialisierte. Bekannt wurde Werner Mantz für seine Architekturfotografie. Er schaffte es hierbei, die Essenz des Neuen Bauens in der Architektur einzufangen. Auf der anderen Seite begann er früh, Porträts der Kölner Prominenz in seinem Fotostudio in der Wohnung seiner Eltern zu schießen. In der Ausstellung „Architekturen und Menschen“ im Museum Ludwig wird seine Porträtfotografie seiner Architekturfotografie gegenübergestellt. Dies erzeugt einen besonderen Kontrast.

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Alvar Aalto. Paimio Sanatorium

Designmuseum Danmark, Copenhagen / DK
– 21.01.2018
designmuseum.dk 

Das Paimio Sanatorium im Südwesten Finnlands wurde 1933 vom Designer und Architekten Alvar Aalto als Heilanstalt für Tuberkulosekranke erbaut. In den 1960er-Jahren wurde es dann in ein Krankenhaus und 2014 schließlich in ein privates Rehabilitationszentrum für Kinder umgewandelt. Das Designmuseum Danmark widmet sich mit der Pop-up-Ausstellung „Alvar Aalto. Paimio Sanatorium“ der Arbeit des Architekten und stellt seinen Umgang mit Formen, Farben und Funktionen in den Mittelpunkt. Aaltos Entwurf war für die damalige Zwischenkriegszeit radikal und integrierte Aspekte wie Licht, Luft und Sauberkeit, die bei der Bekämpfung der tödlichen Krankheit essenziell waren. Als einer der ersten demonstrierte er, wie Architektur dazu beitragen kann, Gesundheit zu fördern.

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Pure Gold. Upcycled! Upgraded!

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 21.01.2018
mkg-hamburg.de 

„Pure Gold. Upcycled! Upgraded!“ befasst sich mit der Wiederverwendung von bereits verarbeiteten Materialien, die in den meisten Fällen als Müll betrachtet werden und für Nutzer jeden Wert verloren haben. Die Ausstellung widmet sich Materialien, die überall zu finden sind und nicht selten sogar die einzigen verfügbaren „Rohstoffe“ für die Herstellung neuer Produkte darstellen. Nicht nur die Werkstoffe selbst werden als minderwertig betrachtet, gleiches gilt für die damit verbundenen Verarbeitungstechniken. Die Ausstellung präsentiert vor diesem Hintergrund mehr als 75 Projekte, die sowohl eine europäische als auch internationale Perspektive auf die Thematik liefern und so einen Wandel im Umgang mit und der Erfahrung von Materialien anstreben.

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Sitterwerk Orphan Papers

Sitterwerk, St. Gallen / CH
– 28.01.2018
sitterwerk.ch 

Die Kunstbibliothek zeichnet sich durch ihre dynamische Ordnung aus. Hier ist jedes Buch digital erfassbar. Dies ermöglicht eine permanente Inventur. Die Folge, dass kein Buch einen fixen Standort in der Bibliothek hat und dass die Anordnung der Bücher sich den Nutzern anpasst, ist Teil der innovativen Errungenschaft dieses Systems und erhöht außerdem die Wahrscheinlichkeit für serendipische Entdeckungen.

Zudem entstand eine neue Form des Bestandskatalogs, der auch online ermöglicht einzusehen welches Buch an welcher Stelle zu finden ist und so neue Formen der Benutzung unterstützt. Da der Großteil der Bücher aus persönlichen Sammlungen stammt, ist es nicht ungewöhnlich beim Durchblättern immer wieder auf Notizen der ursprünglichen Besitzer zu stoßen. Der Genfer Künstler und Verleger Izet Sheshivari schafft in der Ausstellung den archivierten Gedankenansätzen eine Plattform. Bei dieser Ausstellung wird die intuitive Vernetzung von Nutzer und Informationen in Bibliotheken sichtbar.

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Beazley Designs of the Year

The Design Museum, London / GB
– 28.01.2018
designmuseum.org 

Auch 2017 zeigt das Design Museum in London – in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal – mit der „Beazley Designs of the Year“-Ausstellung eine Auswahl innovativer Entwürfe des vergangenen Jahres. Die Ausstellung umfasst 60 internationale Projekte aus den Kategorien Architektur, Digitalität, Mode, Grafik, Produkt und Transport. Die Öffentlichkeit hat die Möglichkeit, bis Januar 2018 für ihre Favoriten zu stimmen. Aus dieser Auswahl wird dann eine Jury aus renommierten Akademikern, Kritikern und Designern die Gewinner auswählen. Themen wie Aktivismus und Protest sind in diesem Jahr in den Projekten besonders präsent, etwa mit Bezügen zu Trump oder dem Brexit-Referendum.

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Basquiat. Boom for Real

Barbican Art Gallery, London / GB
– 28.01.2018
barbican.org.uk 

In den 1980er-Jahren bereicherte die New Yorker Kunstszene ein Künstler, der, indem er anders dachte, die Kunstszene mit neuen Ansichten und Aspekten bereichert. Jean-Michel Basquiat, der 1960 geboren wurde, drückte sich in vielen verschiedenen Medien aus, so spielten Schrift und Symbole in seinem Werk eine zentrale Rolle. In der Barbican Art Gallery in London findet eine Ausstellung zu dem prägenden Werk des mit 27 verstorbenen Künstlers statt. Das Barbican Center ist das größte Kultur- und Konferenzzentrum Londons und beherbergt in einer brutalistischen Architektur neben Theatern, Kinos, Ausstellungsräumen und der Art Gallery auch ein Konservatorium mit über 2.000 verschiedenen tropischen Pflanzen.

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The Hobbyist. Hobbys, Fotografie und Hobbyfotografie

Fotomuseum, Winterhur / DE
– 28.01.2018
fotomuseum.ch 

Die Ausstellung „The Hobbyist“ nimmt sich der Reflexion von Hobby und Fotografie an und widmet sich der Amateurkultur genauso wie ihrer Professionalisierung. Es werden fotografisch festgehaltene Aktivitäten gezeigt, mit denen sich Menschen aus eigenem Antrieb heraus beschäftigen, und die Schnittstelle zwischen Amateur und Professional wird am Beispiel der Fotografie erforscht. Begleitend zur Ausstellung finden verschiedene Veranstaltung statt, die einige Aspekte erweitern. So ist am 12. November 2017 ein Gespräch inklusive Demonstration zu Drohnen als Hobby mit Nicolas Vermot-Petit-Outhenin geplant. Am 2. Dezember findet ein Screening von Amateurfilmen statt und am 10. Dezember werden zusammen mit dem Fab Lab Winti Reliefbilder 3D gedruckt.

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Onomatopee im Herbst

Eindhoven / DE
– 30.01.2018
onomatopee.net 

Onomatopee, was im Französischen soviel wie Lautmalerei heißt, ist ein Offspace in Eindhoven, der sich als Schnittstelle und Partner für jeden versteht, der sich mit der Gestaltung unserer Umgebung identifiziert. Weder eine klassische Galerie, noch ein kommerzieller Verlag zu sein, verschafft dem Team die Freiheit, beides neu zu definieren. In den nächsten Monaten finden verschiedene Ausstellungen und Aktionen statt, darunter „The Parts and the Sum“ von Studio Mieke Meijer und „Sense & Sensibility“ von Mandy Roos.

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Erik Mortensen – Haute Couture

Designmuseum Danmark, Copenhagen / DK
– 31.01.2018
designmuseum.dk 

Der dänische Modedesigner Erik Mortensen (1926–1998) zog bereits mit 16 Jahren nach Kopenhagen, wo er bei Holger Blom, einem der bekanntesten Modedesigner der damaligen Zeit, in die Lehre ging. Mit 22 machte er sich dann auf den Weg nach Paris, um dort für das Modehaus Pierre Balmain zu arbeiten. Nachdem er 1951 Balmains erster Assistent wurde, übernahm er 1982 nach dessen Tod sogar die Führung als Leiter der Designabteilung. Das Designmuseum Danmark widmet dem Designer jetzt eine große Sonderausstellung mit dem Titel „Eric Mortensen – Haute Couture“. Die Ausstellung zeigt neben 70 seiner Kreationen aus seiner erfolgreichsten Schaffensperiode von 1982 bis 1995 auch eine Auswahl an Zeichnungen und Entwürfen des Designers.

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Silent Book Contest 2018

DE
– 31.01.2018
silentbookcontest.com 

Der Silent Book Contest widmet sich ausschließlich Bilderbüchern ohne Wörter: Die eingereichten Geschichten müssen einzig durch ihre visuelle Narration überzeugen. Der Wettbewerb ist mit 4.500 Euro dotiert, das Gewinnerprojekt wird zudem im Anschluss vom Verlag Carthusia Edizioni publiziert. Einreichungen können sowohl von einzelnen als auch von mehreren Autoren vorgenommen werden; Teilnehmer können bis zu drei Projekte einreichen. Die Anmeldegebühr für die Teilnahme beträgt 50 Euro pro Projekt, eine Registrierung ist ausschließlich online möglich. Der Einsendeschluss ist der 31. Januar 2018.

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Politik der Emotionen – Macht der Affekte

Akademie der Bildenden Künste , München / DE
– 02.02.2018
adbk.de 

Zum Thema „Politik der Emotionen / Macht der Affekte“ findet im Cx Centrum für interdisziplinäre Studien, das Lehrprogramm des Wintersemesters statt. Mit dem Thema soll die Wichtigkeit und der Umgang mit Emotionen durch eine Vortragsreihe erforscht werden. Hier ist nicht nur der persönliche Umgang gemeint, sondern auch die Bearbeitung dessen in künstlerischen Kontexten und als Analysekriterium für soziale Phänomene. Die Vorträge finden – mit Ausnahme des letzten Vortrags – immer dienstags um 19:00 Uhr statt.

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Revolution in Rotgelbblau

Marta Herford Museum für Kunst, Architektur, Design, Herford / DE
– 04.02.2018
marta-herford.de 

Den historischen Kern der Ausstellung „Revolution in Rotgelbblau. Gerrit Rietveld und die zeitgenössische Kunst“ stellt ein großer Teil der Bestände der Rietveld-Sammlung des Centraal Museum Utrecht dar. Anlässlich des De Stijl-Jubiläums in den Niederlanden zeigt das Marta Herford Museum vom 14. Oktober 2017 bis zum 4. Februar 2018 zudem eine Vielzahl von Beiträgen verschiedener Architekten und Designer, die sich auch heute noch die Abstraktion und die Verwendung von Grundfarben sowie eine klare geometrische Ordnung zunutze machen. All dies fand sich auch schon in den Entwürfen des Architekten und Designers Gerrit Rietveld vor 100 Jahren, der damals zu den einflussreichsten Mitgliedern des De Stijl-Kollektivs zählte.

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IIDA Student Design Competition

DE
– 05.02.2018
iida.org 

Die International Interior Design Association (IIDA) Student Design Competition zeichnet innovative, funktionale Designlösungen mit einem positiven Effekt für die Umwelt und die Menschheit aus. Die Designaufgabe für die aktuelle Ausgabe des Wettbewerbs ist die Gestaltung eines Marketing- und Vertriebsbüros für den Firmenhauptsitz von OFS Brands – einem Familienunternehmen für sozialverträgliche Möbel und Logistiklösungen im Büro, Bildungs- und Gesundheitswesen oder dem Arbeitszimmer zu Hause; das Preisgeld beträgt für den ersten Platz 2.500 US-Dollar, die Zweit- und Drittplatzierten erhalten 1.500 beziehungsweise 750 US-Dollar. Die eingereichten Entwürfe sollten zudem mindestens zur Hälfte aus Möbeln von OFS Brands bestehen, da die Zentrale nicht nur Arbeitsplatz, sondern auch Showroom für das Unternehmen ist. Die Teilnahmegebühr für Mitglieder der International Interior Design Association beträgt 25 US-Dollar, für alle anderen 70 US-Dollar. Der Einsendeschluss ist der 5. Februar 2018.

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Instant Stories. Wim Wenders’ Polaroids

The Photographers’ Gallery, London / GB
– 11.02.2018
thephotographersgallery.org.uk 

Wim Wenders Polaroidsammlung stellt eine Erweiterung seiner Werke da und zeigt eine unmittelbare, sein Leben spiegelnde Seite von ihm. In der Ausstellung werden die zwischen Anfang der 1970er- und Mitte der 1980er-Jahre entstanden Polaroids zusammen mit Ausschnitten aus seinen Filmen inszeniert. Die Aufnahmen zeigen unbearbeitete Momentaufnahmen aus seinem Leben, aber auch Teile seiner Arbeit. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von 200 Fotografien aus mehreren tausend Fotografien. Eine Audioführung ist mithilfe des eigenen Smartphones möglich. Begleitend zur Ausstellung werden außerdem Polaroid-Workshops angeboten.

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Play Parade.

Vitra Design Museum Gallery, Weil am Rhein / DE
– 11.02.2018
design-museum.de 

Am 9. September eröffnet das Vitra Design Museum die erste Ausstellung, die speziell für Kinder konzipiert wurde. Im Zentrum steht die gestalterische Auseinandersetzung des Ehepaars Ray und Charles Eames mit dem Spiel als kreative Tätigkeit. Ray und Charles Eames sahen Spielzeuge als gleichberechtigte Alltagsgegenstände an, die nicht weniger nachlässig gestaltet werden sollten, als Möbel oder andere Produkte des alltäglichen Gebrauchs. So ist die Ausstellung auch nicht primär an Kinder gerichtet, sondern an Besucher jeder Alterklasse.

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Finders Keepers. The Life of Things

Het Nieuwe Instituut, Rotterdam / NL
– 11.02.2018
finderskeepers.hetnieuweinstituut.nl 

[Wer es findet, darf es behalten. Das Leben der Dinge] Produkte bestimmen unseren Alltag: Wir gestalten sie, stellen sie her, kaufen sie, nutzen sie, vergessen sie oder verkaufen sie wieder. Dazu kommen noch die Menschen, die Objekte sammeln – von Messern und Teppichklopfern über Dachpfannen und Stifte bis hin zu Treppen. Kuratiert wird die Ausstellung von den Machern des MacGuffin-Magazins, die Besuchern die Welt des Sammlers und Sammelns näherbringen wollen und zu diesem Zweck unzählige Objekte aus unterschiedlichen Sammlungen zusammengetragen haben. Dabei soll nicht nur die Diversität der gesammelten Objekte aufgezeigt, sondern auch die zugrundeliegenden Strategien aufgedeckt werden, die dabei Anwendung finden.

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Kunst x Kuba. Zeitgenössische Positionen seit 1989

Ludwig Forum, Aachen / DE
– 18.02.2018
ludwigforum.de 

Kunst kann sowohl der Spiegel einer Kultur als auch eines Zeitgefühls sein. In der Ausstellung „Kunst x Kuba“ im Ludwig Forum werden rund 150 kubanische Kunstwerke gezeigt und bilden somit die bis jetzt größte Ausstellung kubanischer Kunst in Deutschland. Die Kunstwerke entwerfen ein Bild des kubanischen Lebensgefühls der letzten 30 Jahre.

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100 beste Plakate 16

MAK, Vienna / AT
– 25.02.2018
mak.at 

Vom 18. Oktober 2017 bis zum 25. Februar 2018 zeigt das MAK in Wien wieder die Gewinner des Wettbewerbs „100 beste Plakate“. Zur Jury gehörten in diesem Jahr unter anderen Alain Le Quernec aus dem französischen Quimper, Eva Dranaz aus Wien, Markus Dreßen aus Leipzig, Stefan Guzy aus Berlin und Martin Woodtli aus Zürich. Aus insgesamt 2.116 Plakateinreichungen von 632 Teilnehmern haben sie die 100 besten Plakate und Plakatreihen ausgewählt. 52 der Gewinner kommen aus der Schweiz, 46 aus Deutschland und zwei aus Österreich – Benjamin Buchegger vom Atelier Beton und Studio Ortner Schinko sind für die Entwürfe aus Österreich verantwortlich. Zur Ausstellung erscheint zudem im Kettler Verlag der gleichnamige Katalog.

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An Eames Celebration

Vitra Design Museum, Schaudepot, Weil/Rhine / DE
– 25.02.2018
design-museum.de 

Anlässlich des 110. Geburtstages von Charles Eames (1907–1978) präsentiert das Vitra Design Museum unter dem Titel „An Eames Celebration“ eine Reihe von Ausstellungen und Veranstaltungen, die sich dem Vermächtnis des Designer- und Architektenpaares so ausführlich wie selten zuvor widmen. Charles und Ray Eames (1912–1988) zählen zu den bedeutendsten Designern des vergangenen Jahrhunderts und haben bis heute mit ihren Möbeln, Büchern, Ausstellungen und Installationen Generationen von Gestaltern inspiriert. Die Ausstellung „Charles and Ray Eames. The Power of Design“ [Charles und Ray Eames. Die Kraft des Designs] bildet hierbei das Zentrum der Veranstaltungs- und Ausstellungsreihe und zeigt in Form einer Retrospektive anhand von internationalen Leihgaben das vielseitige Werk des Paares.

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Being There

Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk / DK
– 25.02.2018
louisiana.dk 

[Da sein] Wer sind wir? Was wird aus uns? In der Ausstellung „Being There“ im Louisiana Museum of Modern Art widmen sich zwölf junge Künstler diesen Fragestellungen. Neue Technologien und eine stetig steigende Digitalisierung formulieren dabei aber nicht nur neue Herausforderungen, sondern bieten auch neue Möglichkeiten bei der Beantwortung existenzieller Fragen. In Form von Videomaterial, Skulpturen und Installationen versuchen die ausgestellten Arbeiten junger Künstler, unter anderen Lizzie Fitch, Ryan Trecartin oder Cécile B. Evans, Antworten zu geben und bedienen sich unterschiedlicher Ansätze – die Arbeiten reichen dabei von prophetisch über humorvoll bis hin zu subtil oder verstörend.

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From Belgium with Light

Centre d’innovation et de design au Grand-Hornu, Grand-Hornu / BE
– 25.02.2018
cid-grand-hornu.be 

[Herzlichte Grüße aus Belgien. Die Belgier haben das Licht (fast) erfunden …] Die Ausstellung „From Belgium with Light. Belgians (Almost) Invented Light …“, die vom 19. November 2017 bis zum 25. Februar 2018 im Centre d’innovation et de design au Grand-Hornu zu sehen sein wird, widmet sich den Fähigkeiten belgischer Designer in der Beleuchtungsindustrie. Die Expansion von Unternehmen wie Schréder in den 1980er-Jahren oder die Gründung von Marken wie Modular, Kréon, Wever und Ducré oder Delta Light and Dark haben belgischen Designern neue Möglichkeiten in der Gestaltung eröffnet. Die folgenden Jahrzehnte haben der belgischen Branche zu internationalem Erfolg verholfen, wie die aktuelle Ausstellung anhand technisch effizienter, innovativer sowie emotionaler Leuchtkonzepte und Produkte zeigt.

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Frau Architekt

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt/Main / DE
– 08.03.2018
dam-online.de 

Die Ausstellung „Frau Architekt. Seit mehr als 100 Jahren: Frauen im Architektenberuf“, die noch bis zum 8. März 2018 im Deutschen Architekturmuseum zu sehen ist, beschäftigt sich mit der Zulassung von Frauen an technischen Hochschulen zum Architekturstudium. Die Architektur ist auch heute noch eine Männerdomäne, die jedoch seit einigen Jahren zumindest an den Hochschulen einen Wandel erfährt: dort befinden sich mittlerweile nicht selten sogar mehr Frauen als Männer unter den Studierenden. Bis dieser Trend allerdings die gesamte Branche erreicht hat, werden noch einige Jahre vergehen, vor allem was führende Positionen – sowohl in der Industrie als auch im akademischen Bereich – betrifft. Die Ausstellung geht diesem Phänomen nach und zeigt neben aktuellen auch historische Entwicklungen auf.

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Thomas Bayrle

MAK, Vienna / AT
– 02.04.2018
mak.at 

Das MAK in Wien widmet mit der Ausstellung „Thomas Bayrle. Wenn etwas zu lang ist – mach es länger“ dem Zeichner, Maler und Skulpteur erstmals eine Einzelausstellung. Zentrum ist die eigens für die Ausstellung angefertigte Installation „iPhone Meets Japan“, die aus unzähligen Mobiltelefonen zusammengesetzt ist. Im Rahmen der Ausstellung beleuchtet Bayrle zudem anhand von ausgewählten Objekten die Sammlung des MAK und verbindet auf diese Weise mehrere Räume des Museums miteinander. Bayrle wurde 1937 in Berlin geboren und studierte Gebrauchs- und Druckgrafik. Im Verlauf seiner Karriere arbeitete er immer wieder mit Metaphern des Färbens, Webens und Programmierens. Inspiration für seine Arbeiten – Grafiken, Fotografien, Collagen, Objekte – bezieht er aus alltäglichen Situationen und politischen Kontexten.

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Neue Stoffe – New Stuff

Textilmuseum, St. Gallen / DE
– 02.04.2018
textilmuseum.ch 

Bis zum 2. April 2018 zeigt das Textilmuseum in St. Gallen eine Ausstellung über den Einsatz und die Möglichkeiten von technischer Textilien. Die Vision dieser Ausstellung ist es, bei einem breiten Publikum die Aufmerksamkeit für diese Textilien zu erhöhen, diese zu erklären und Einsatzmöglichkeiten zu erforschen. Das Rahmenprogramm sieht verschiedene Gespräche und Vorträge vor, jeweils mit einem unterschiedlichen Schwerpunkt. Die Geschichte der Funktionstextilien und zukunftsweisende Innovationen werden von Experten beleuchtet. Aber auch die Einflüsse auf Mode und ästhetische Veränderungen werden thematisiert. Zusätzlich finden Workshops für die Entwicklung eigener Produktideen statt.

Eine Besonderheit sind die Führungen hinter die Kulissen des Empas, des interdisziplinären Forschungsinstituts des Bereichs für Materialwissenschaften und Technologieentwicklung an der ETH Zürich, wo man Einblicke in die aktuelle Forschung bekommen kann.

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Ferrari: Under the Skin

The Design Museum, London / DE
– 15.04.2018
designmuseum.org 

[Ferrari: Unter der Haut] Ferrari feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen, das mit der Markteinführung des ersten Ferraris 1947 seinen Anfang nahm. Die Ausstellung „Ferrari: Under the Skin“ ermöglicht Besuchern mit einzigartigen Autos und unveröffentlichten Dokumenten einen Einblick in die sonst eher verschlossene Welt des Autodesigns. Zu den Ausstellungsstücken zählen sowohl frühe Entwürfe und seltene Modelle als auch persönliche Dokumente aus Enzo Ferraris Archiv. Neben den ausgestellten Objekten informieren verschiedene Displays über Entwicklungen in Herstellung und Ingenieurswesen sowie über die Renntradition der Marke, die nicht nur für ihr Streben nach Innovation steht, sondern auch mit einem Glamourfaktor verbunden ist.

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Flatland/Abstractions Narratives #2

MUDAM, Luxemburg / LU
– 15.04.2018
mudam.lu 

Die mathematische Erzählung „Flatland“ von Edwin A. Abbott beschreibt das Leben eines Quadrates, welches es in einer zweidimensionalen Welt führt. Im Verlauf der Geschichte reist das Quadrat in die dreidimensionale Welt. Die Bewohner der zweidimensionalen Welt jedoch glauben ihm seine Erzählungen nicht, weil diese Welt außerhalb ihrer Vorstellungskraft liegt. Basierend auf dieser Novelle will die Ausstellung „Flatland“ im Musée d’Art Moderne (MUDAM) in Luxemburg ein narratives Verständnis von abstrakter Kunst schaffen.

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Jil Sander

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt/Main / DE
– 06.05.2018
museumangewandtekunst.de 

Jil Sander, die mit bürgerlichem Namen Heidemarie Jiline Sander heißt, ist eine der einflussreichsten Modedesignerinnen ihrer Generation. Das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main widmet ihr mit der Ausstellung „Jil Sander“ nun die erste Einzelausstellung in einem Museum. Mit raumgreifenden multimedialen Installationen wird ihr Einfluss auf Ästhetik, Material und Form – nicht nur in der Mode, sondern auch in Produktdesign, Architektur und Landschaftsarchitektur – reflektiert. Neben hoher Qualität, zeichnen sich Sanders Arbeiten besonders durch ihre Modernität aus, was für sie bedeutet, die Persönlichkeit des Menschen hervorzuheben und dem Einzelnen zu helfen, zu den eigenen Stärken zu finden.

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Design Studio

Museum für Gestaltung, Zürich / CH
– 15.07.2018
museum-gestaltung.ch 

Mit dem Design Studio lanciert das Museum für Gestaltung einen außergewöhnlichen Ort für die Vermittlung der Grundfragen des Designs. Dabei stehen die Prozesse der Disziplin im Vordergrund. Schnelle Skizzen können die Idee ganz ohne Worte vermitteln und Modelle helfen beim Austesten gewisser Parameter. Das Design Studio erläutert die Entscheidungen, die innerhalb eines Gestaltungsprozesses getroffen werden müssen, anhand beispielhafter Designprojekte.

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Open Codes

Zentrum für Kunst und Medien , Karlsruhe / DE
– 05.08.2018
open-codes.zkm.de 

Codes begleiten unser alltägliches Leben, ob in einem Kinderspielzeug oder in Ampelschaltungen, viele Systeme und Teile unserer Realität basieren auf einer der Logik folgenden Sprache. Um ein Verständnis für diese Sprache zu vermitteln, veranstaltet das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe „Open Codes“. Ein umfangreiches Rahmenprogramm soll die Ausstellung beleben und begleiten und behandelt die Schnittstellen und Spuren der digitalen Welt. Hier werden viele Workshops angeboten, die Einblick in bestimmte Themenbereiche und digitale Tools geben. Am 2. November 2017 wird unter anderem eine Konferenz zu digitaler Souveränität stattfinden.

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d.confestival

Hasso Plattner Institute, Potsdam / DE
– 16.09.2018
dconfestival.hpi.de  

Das Konzept des Design Thinkings basiert auf der Annahme, dass Probleme besser gelöst werden können, wenn Professionelle unterschiedlicher Disziplinen in einem inspirierenden Raum aufeinandertreffen und gemeinsam an einer Lösungsfindung arbeiten. Diesen Raum will das Hasso-Plattner-Institut (HPI) bieten. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der HPI School of Design Thinking sind bis zu 800 Gäste dazu eingeladen, an einem intensiven Programm aus Vorträgen, Workshops, Ausstellungen, Aktivitäten und speziellen Events teilzunehmen. Die Themen der Vorträge decken ein breites Spektrum ab, das von neuen Potenzialen der Digitalisierung über zukünftige Mobilität bis hin zu Businessmodellen und neurobiologischen Prozessen reicht. Dabei steht stets das Potenzial einer offenen und kreativen Kommunikationsebene im Vordergrund. 

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Beyond the New

Die Neue Sammlung – The Design Museum, Munich / DE
– 16.09.2018
dnstdm.de 

[Hella Jongerius und Louise Schouwenberg. Jenseits des Neuen] Für die Ausstellung „Hella Jongerius and Louise Schouwenberg. Beyond the New“ haben die Produktdesignerin und die Designtheoretikerin eine ortsspezifische Installation für die Paternosterhalle der Pinakothek der Moderne entwickelt. Sie setzen damit das vor zwei Jahren eingeführte Format fort. Jongerius und Schouwenberg haben bereits 2015 gemeinsam das Manifest „Beyond the New. A Search for Ideals in Design“ [Jenseits des Neuen. Die Suche nach Idealen im Design] verfasst, das sich gegen eine Industrie wendet, die Neues nur aus Gründen des kommerziellen Erfolgs fördert. Auch mit der aktuellen Installation vertreten sie die Überzeugung, dass sich Potenziale neuer Produktionsmöglichkeiten oft erst erschließen, wenn sich auch die Industrie freien und experimentellen Herausforderungen stellt.

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Stories. Dutch Design Damask

Textielmuseum, Tilburg / DE
– 04.11.2018
textielmuseum.nl 

[Geschichten. Niederländische Gestaltung von Damast] Damast ist ein Gewebe, das mithilfe von kett- und schusssichtigen Abschnitten die Erzeugung von figürlichen Mustern ermöglicht. Aufgrund der aufwendigen Herstellung wurde früher vor allem mit besonders hochwertigen und glänzenden Materialien gearbeitet; seit dem 20. Jahrhundert findet vornehmlich Baumwolle Anwendung bei der Produktion von Bettwäsche und Tischtüchern. Die Ausstellung „Stories. Dutch Design Damask“ im Textielmuseum vom 11. November 2017 bis zum 4. November 2018 zeigt vor diesem Hintergrund unterschiedliche Arbeiten, bei denen das Erzählen von Geschichten einen wichtigen Teil der Gestaltung ausmacht – in Form von Insekten, die über den Tisch kriechen, Wolken, die bedrohlich über dem Teller schweben oder Servietten, die Kalorien zählen.

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Je t’aime, Ronit Elkabetz

Design Museum Holon, Holon / IL
27.11.2017 – 30.04.2018
dmh.org.il 

[Ich liebe dich, Ronit Elkabetz] Ronit Elkabetz (1964–2016) war eine israelische Schauspielerin, Regisseurin und Drehbuchautorin. In der Ausstellung „Je t’aime, Ronit Elkabetz“ im Design Museum Holon werden nun zum ersten Mal ihre Arbeiten zu sehen sein. Ziel ist es, aufzuzeigen, welche Rolle Kleidung bei der Schaffung von Realitäten sowie Charakteren und Bildwelten spielen kann, die dann selbst Teil des allgemeinen kulturellen Bewusstseins werden. Die Ausstellung zeigt Besuchern eine bunte Mischung aus Film, Kunst, sozialen Aktivitäten und Modeinnovationen. Elkabetz’ Arbeiten spielen mit Themen wie Geografie, Immigration, Geschlechterverteilung, Identität und Feminismus und werden nun erstmals der Öffentlichkeit in Form einer Ausstellung präsentiert.

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B3 Biennale des bewegten Bildes On Desire

Frankfurt am Main / DE
29.11.2017 – 03.12.2017
b3biennale.de 

Die B3 Biennale des bewegten Bildes engagiert sich seit 2013 für den Diskurs über die Strömungen in der Film- und Medienkunst. Dieses Jahr steht das Thema „On Desire. Über das Begehren“ im Mittelpunkt. Ein bewegtes Bild hat das Potenzial, Begehren zu schaffen; egal, ob die Darstellungsweise fiktional oder realistisch ist, sie konfrontiert den Betrachter mit neuen Möglichkeiten. Die Unterscheidung zwischen dem, was wir real erleben und dem, was wir fiktiv durch bewegte Bilder erfahren, wird in Zeiten der massenmedialen Bestrahlung immer diffiziler und erfordert intensive Reflektionen. Dieser Umstand kann jedoch auch das bewegte Bild selbst als Medium und stilistisches Mittel nutzen. Die Biennale hat sich entschlossen, bei ihrer diesjährigen Veranstaltung diesen Zusammenhang tiefer zu erforschen.

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Civic Design. Zur Theorie und Praxis des Sozialen und Politischen im Design

Burg Giebichenstein Kunsthochschule , Halle / DE
01.12.2017 – 02.12.2017
conference.dgtf.de 

Die Reichweite und das Aktionsfeld von Design hat sich in den letzten Jahrzehnten maßgeblich erweitert. Sich über einen funktions- und produktfokussierten Blick hinaus entwickelnd, kann sich Design mittlerweile mit Selbstverständlichkeit in eine strukturkritische Reflexion von Abläufen und Politik begeben. Die Erkenntnis über die sozialen und strukturellen Auswirkungen von Gestaltung rücken schon seit Lucius Burckhardt verstärkt ins Zentrum. Seit 14 Jahren organisiert die Deutsche Gesellschaft für Designtheorie und -forschung eine Jahrestagung, bei der darauf eingegangen wird, wie sich Theorie und Praxis verknüpfen lassen. In diesem Jahr treten sie mit dem Thema „Civic Design. Zur Theorie und Praxis des Sozialen und Politischen im Design“ an.

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Business of Design Week

Hong Kong Convention and Exhibition Centre, Hong Kong / HK
04.12.2017 – 09.12.2017
bodw.com 

Die Business of Design Week wurde bereits 2002 gegründet und bringt seitdem jedes Jahr wichtige Persönlichkeiten aus der Designbranche nach Hongkong, um Kreativen und Professionellen der lokalen Szene ein inspirierendes Programm zu Themen des Designmanagements und kreativen Denkens zu präsentieren. Durch die Vielzahl internationaler Sprecher liegt zudem ein Fokus auf dem Austausch von Ideen sowie der Erschließung neuer Kooperationsmöglichkeiten. Unter dem Motto „Italy Makes a Difference“ [Italien macht den Unterschied] zählen in diesem Jahr unter anderen die Chefredakteurin Gilda Bojardi vom Interni-Magazin und Mitja Borkert, der Designchef von Lamborghini, zu den Sprechern. Des Weiteren gehören auch die Designkritikerin Alice Rawsthorn sowie Li Hu, einer der Mitbegründer von Open Architecture, zu den Referenten.

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Design Miami

Miami Beach Convention Center, Miami / US
06.12.2017 – 10.12.2017
miami2017.designmiami.com 

Design Miami begreift sich selbst als globales Forum für Design, mit dem Ziel, Sammler, Galleristen, Designer, Kuratoren und Kritiker aus der ganzen Welt zusammenzubringen. Wie jedes Jahr findet die Veranstaltung im Juni in Basel und im Dezember in Miami statt und präsentiert Besuchern – aus Architektur, Design, Kunst und Mode – eine Vielzahl an Ausstellungen mit Möbeln, Leuchten und Kunstobjekten aus dem 20. und 21. Jahrhundert. So entsteht eine besondere Mischung aus kommerziellen Angeboten und einem progressiven kulturellen Programm, das durch verschiedene Kollaborationen mit Designern und Designinstitutionen eine Reihe von Podiumsdiskussionen und Vorlesungen bietet sowie zu einem wachsenden Bewusstsein für modernes und zeitgenössisches Design beitragen soll.

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Adolf Loos – Private Spaces

Museu del Disseny de Barcenlona, Barcelona / ES
14.12.2017 – 25.02.2018
ajuntament.barcelona.cat/museudeldisseny 

[Adolf Loos – Private Räume] Die Ausstellung „Adolf Loos – Private Spaces“ im Museu del Disseny de Barcelona präsentiert die Arbeiten des Architekten Adolf Loos erstmalig in Spanien. Loos (1870–1933) war nicht nur Architekt, sondern auch Architekturkritiker und gilt als Wegbereiter der modernen Architektur. Die Ausstellung befasst sich vor allem mit der ästhetischen Revolution, die von Loos angeführt wurde: Um die Jahrhundertwende rebellierte er mit seiner Forderung nach Wirtschaftlichkeit in Architektur und Design gegen die Wiener Secession, einer Vereinigung bildender Künstler. Die Ausstellung beschreibt den literarischen, architektonischen und philosophischen Kontext des frühen 20. Jahrhunderts in Wien und zeigt vor diesem Hintergrund an die hundert Objekte und Entwürfe von Loos.

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Ästhetik der Veränderung

MAK, Vienna / AT
15.12.2017 – 15.04.2018
mak.at 

In Kooperation mit der Universität für angewandte Kunst Wien befasst sich die Ausstellung „Ästhetik der Veränderung“ vom 15. Dezember 2017 bis zum 15. April 2018 mit der 150-jährigen Geschichte der Universität. Bereits 1867 wurde am Österreichischen Museum für Kunst und Industrie die Kunstgewerbeschule – der Vorgänger der heutigen Universität – eingerichtet, mit dem Ziel, das österreichische Kunstgewerbe international konkurrenzfähig zu machen. Die Ausstellung zeigt aber nicht nur die Geschichte der Institution auf, sondern richtet mit verschiedenen Szenarien auch den Blick in die Zukunft. Kuratiert wurde die Ausstellung von Peter Weibel, der dem Vorstand des Zentrums für Kunst und Medien Karlsruhe (ZKM) angehört und zudem emeritierter Professor der Universität für angewandte Kunst Wien ist.

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Van Abbe and De Stijl

Van Abbe Museum, Eindhoven / NL
24.12.2017 – 31.12.2017
vanabbemuseum.nl 

Die Veranstaltungsreihe „Van Abbe and De Stijl“ nimmt seinen Auftakt mit einer gleichnamigen Ausstellung als Teil des „Mondrian to Dutch Design“ Jahres, das anlässlich des 100-jährigen Jubiläums zu Ehren des niederländischen Künstlerkollektivs De Stijl ausgetragen wird. Zentrum der Ausstellung ist ein Modell der Ciné-dancing im Aubette-Gebäude von Theo van Doesburg, das die übergangslose Verbindung von Gemälde und Raum präsentiert. Außerdem werden auch zeitgenössische Ausstellungsstücke zu sehen sein, die von Studierenden des Design Curating and Writing-Masterstudiengangs an der Design Academy Eindhoven ausgewählt wurden. Der Entstehungskontext der verschiedenen Objekte soll zudem mithilfe von Zeichnungen, Notizen, Briefen und Fotografien verdeutlicht werden und die zugrunde liegenden Ideen der Zeit kommunizieren.

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Handwerk wird modern. Vom Herstellen am Bauhaus

Bauhaus Dessau / DE
31.12.2017 – 07.01.2018
bauhaus-dessau.de 

Zum Auftakt des 100-jährigen Gründungsjubiläums des Bauhauses 2019 zeigt das Bauhaus Dessau die Ausstellung „Handwerk wird modern. Vom Herstellen am Bauhaus“, die die Geschichte und Funktion der Werkstätten am Bauhaus aus der Perspektive des Handwerks erzählt. Skizzen, Unterrichtsaufzeichnungen, Materialstudien, Objekte, Fotografien und Dokumente über das Entwerfen und Herstellen am Bauhaus werden dabei aktuellen Gestaltungspositionen eines modernen Handwerks gegenübergestellt. Präsentiert werden die Arbeiten am Originalschauplatz – der Weberei im Bauhausgebäude in Dessau – in fünf Themengebieten: Handwerk am Scheideweg, Ungleiche Paare: Werkmeister – Formmeister, Maschinenpark, Materiallager und Objektbiografien.

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Christian Dior, couturier du rêve

Musée des Arts décoratifs, Paris / FR
31.12.2017 – 07.01.2018
lesartsdecoratifs.fr 

[Christian Dior, Schneider der Träume] Mit der Ausstellung „Christian Dior, couturier du rêve“ feiert das Musée des Arts décoratifs das 70-jährige Bestehen des Modehauses Dior. Die Ausstellung zeigt dabei nicht nur die Arbeiten von Christian Dior, sondern auch die seiner Nachfolger, wie unter anderen Yves Saint Laurent, Marc Bohan, Gianfranco Ferré, John Galliano, Raf Simons sowie Maria Grazia Chiuri. Zu den Ausstellungsstücken zählen über 300 Haute Couture-Kleider, die zwischen 1947 und der Gegenwart entstanden sind. Zudem werden Gemälde, Modefotografien sowie hunderte Dokumente, etwa Zeichnungen, Illustrationen, Briefe und Werbematerial, gezeigt. Zusammen mit Modeaccessoires wie Hüten, Schmuck, Taschen und Parfümflakons ergeben sie chronologisch eingeordnet ein umfassendes Bild.

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