Agenda

Januar

12 Shelves

The Aram Gallery, London / GB
– 19.01.2019
thearamgallery.org 

Ein Regal kann nicht egal sein – so könnte das Motto dieser unabhängig kuratierten Ausstellung in der The Aram Gallery lauten. Junge Designer, die aufgrund ihrer Experimentierfreude ausgewählt wurden, zeigen fertige Regale und Prototypen. Ein Regal kann für sich alleinstehen beziehungsweise -hängen – das beweist diese Ausstellung zweifelsohne. Dieser Möbeltyp sticht aber dadurch hervor, dass er den Nutzer dazu auffordert, das Möbel individuell zu bestücken, um ihm seine Zweckmäßigkeit und Vollständigkeit zu verleihen. Die Ausstellung hat nicht den Anspruch, einen umfassenden Überblick über die aktuelle Regallandschaft zu geben. Vielmehr geht es darum, neuen Impulsen einen adäquaten Rahmen zu geben und zu zeigen, dass ein Regal weit mehr als eine Aufbewahrungslösung sein kann. 

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Triennale Design Museum Stories. Italian Design

La Triennale di Milano, Mailand / IT
– 20.01.2019
triennale.org 

Das Triennale Design Museum betrachtet in der Jahresausstellung 2018 die umfassende Geschichte des italienischen Designs aus unterschiedlichen Blickwinkeln: aus Sicht der Geografie, der Politik, der Wirtschaft, der Technologie und der Kommunikation. Die Ausstellung behandelt Themen wie den wechselseitigen Einfluss von Politik und Design oder das Darstellen und Verbreiten des Designs durch Medien. Die insgesamt 180 ausgestellten Werke sind chronologisch angeordnet und unterteilt in fünf zeitliche Abschnitte – von 1902 bis 1998.

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Plot in Plastilin

MUDAC, Lausanne / CH
– 20.01.2019
mudac.ch 

Der Gedanke an Knete weckt bei den meisten Menschen unweigerlich Kindheitserinnerungen. Doch auch abseits ihrer Funktion als Spiel- und Bastelmaterial spielt die bunte Masse eine wichtige Rolle: Als Rohstoff für Animationsfilme, Modelle, Plastiken oder illustrative Darstellungen wird sie trotz neuer digitaler Möglichkeiten von vielen Gestaltern und Künstlern nach wie vor gerne genutzt. „Plot in Plastilin“ begleitet die Geschichte des Mediums Knete von den 1950er-Jahren bis heute. Zu sehen sind unter anderem Ausschnitte aus bekannten Vertretern dieser Kunstform, etwa „Shaun das Schaf“ oder „Pingu“, sowie experimentelle filmische Werke, Musikvideos, Objekte, Installationen und Modelle aus dem Produktdesignkontext. Mit dieser Mischung sollen alle Besucher, vom professionellen Gestalter bis zur Schulklasse, auf ihre Kosten kommen.

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Objectivity. The Art of Useful Things

Kunsthal Rotterdam / NL
– 20.01.2019
kunsthal.nl 

[Objektivität. Die Kunst nützlicher Dinge] Schon seit seiner Kindheit begleitet David Usborne, der Architektur studierte und später Design an der Kingston University in London unterrichtete, die Leidenschaft für das Sammeln von Gegenständen. Vor allem auf Flohmärkten fand er Objekte, die durch die ständige Weiterentwicklung der Industrie durch neue Produkte ersetzt und somit überflüssig geworden waren. 2015, im Alter von 78 Jahren, vermachte er seine gesamte Kollektion der University of the Arts London. Die Ausstellung „Objectivity“ präsentiert nun seine Sammlung als Kuriositätenkabinett entlang einer 20 Meter langen Wand, deren Bestückung sich fortwährend verändert. Form und Ästhetik der Exponate lassen stellenweise an vergangene Zeiten erinnern, andere muten wie Kunstobjekte an und bei wieder anderen stellt sich dem Betrachter unweigerlich die Frage, welche Funktion ihnen einmal zugedacht war.

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Christien Meindertsma. Beyond the Surface

Vitra Design Museum, Weil am Rhein / DE
– 20.01.2019
design-museum.de 

„Christien Meindertsma. Beyond the Surface“ ist die erste internationale Einzelausstellung der niederländischen Designerin Christien Meindertsma. Sie interessiert sich besonders für Industrieproduktion und die Arbeitsprozesse im Design. Es werden deshalb nicht nur fertige Produkte, sondern auch Prototypen, Fotografien und Materialproben ausgestellt. Sie selbst beschreibt ihre Arbeit als „Documentary Design“ – einen Schaffensprozess, bei dem jeder Arbeitsschritt dokumentiert wird und nicht nur das fertige Produkt, sondern der gesamte Herstellungsprozess eine Rolle spielt. Gezeigt werden Projekte wie „One Sheep Sweater“ aus dem Jahr 2010, bei dem sie aus der Wolle einzelner Schafe jeweils einen Pullover herstellte, und „Flax Chair“ aus dem Jahr 2015, ein aus dem nachhaltigen Material Flachs hergestelltes Möbelstück, für das sie bereits zwei Designpreise erhielt.

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IMM Cologne

Fairground Cologne / DE
– 20.01.2019
imm-cologne.de 

Hersteller und Händler von Möbeln und Einrichtungsgegenständen, Architekten, Innenarchitekten, Designer, Planer, Raumausstatter und das Handwerk kommen jedes Jahr im Januar in Köln anlässlich der internationalen Möbelmesse (IMM) zusammen. Mit über 120.000 Besuchern zählt die IMM zu den wichtigsten Branchentreffen weltweit. Der Bereich Das Haus, ein „Gesamtkunstwerk auf Zeit“, das eine Zukunftsvision des Wohnens darstellt, stammt 2019 von dem in Rotterdam ansässigen Designerpaar Truly Truly. Im Bereich Living Kitchen stellt der Schweizer Designer Alfredo Häberli seine Idee einer Küche der Zukunft vor. Weitere Highlights sind der Pure Talents Contest, der Nachwuchsgestaltern eine Präsentationsplattform bietet, sowie das Vortragsformat The Stage, in dessen Rahmen Experten neueste Entwicklungen der Wohn- und Arbeitskultur vorstellen. Im gesamten Kölner Stadtgebiet laden zudem weitere Ausstellungen und Veranstaltungen zu einem Besuch ein.

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The Moon

Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk / DE
– 20.01.2019
louisiana.dk 

[Der Mond] Der Mond ist der nächste Nachbar unseres Planeten und spielt seit Menschengedenken eine wichtige Rolle in Kunst, Kultur und Wissenschaft. 50 Jahre nachdem der erste Mensch einen Fuß auf seine Oberfläche setzte, widmet sich diese umfangreiche Ausstellung den verschiedenen Aspekten des Himmelskörpers. Betrachtet wird unter anderem das Mondlicht als Stilelement in der Malerei, die Mythen, die sich um den Mond ranken, die Kolonisierung des Weltraums durch den Menschen oder die Epoche des sogenannten Anthropozäns. Über 200 Objekte aus den Bereichen Kunst, Film, Musik, Literatur, Architektur, Kulturgeschichte, Design und Naturwissenschaften zeichnen die Auseinandersetzung des Menschen mit dem Mond über die Jahrhunderte nach.

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100 beste Plakate. Wettbewerb 18

Deutschland, Österreich, Schweiz
– 21.01.2019
100-beste-plakate.de 

Bis zum 21. Januar 2019 gibt es noch die Möglichkeit, sich für den Wettbewerb „100 beste Plakate Deutschland Österreich Schweiz“ zu registrieren. Plakate aller Genres und Drucktechniken, die im letzten Jahr entstanden sind, können eingereicht werden. Die besten Plakate aus den drei genannten Ländern werden in Form eines Jahrbuchs veröffentlicht und in mehreren Ausstellungen gezeigt.

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DesignTO Festival

Toronto / CA
– 27.01.2019
designto.org 

Früher unter dem Namen Toronto Design Offsite bekannt, findet das Festival Design TO 2019 zum neunten Mal statt. In diesem Rahmen wird die kanadische Metropole für zehn Tage in einen Hotspot für Kreativität verwandelt, an dem über 800 Künstler und Designer beteiligt sind. Anspruch ist es vor allem, die Aktivitäten und Projekte aus Studios und Ateliers in den öffentlichen Raum zu bringen, um sie einem breiten Publikum zugänglich zu machen und so zum Austausch anzuregen. Zum Programm gehören Ausstellungen, Installationen, Filmvorführungen, Gespräche und Partys. Mit diesem Konzept verfolgen die Veranstalter kein geringeres Ziel, als Design TO im Laufe der kommenden fünf Jahre zum weltweit führenden Festival zur Förderung unabhängigen Designs zu machen.

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Human non Human

Powerhouse Museum, Sydney / AU
– 27.01.2019
maas.museum 

[Menschlich, nichtmenschlich] Die Frage, was den Menschen definiert und ausmacht, mündete nach zweijähriger Vorbereitung nun in eine Ausstellung am Powerhouse Museum. Berücksichtigt werden dabei verschiedene Disziplinen, darunter Architektur, Design und Film, aber auch Biotechnologie, Robotik sowie Chemie. Vier Künstler widmen sich jeweils einem elementaren Teil des menschlichen Lebens – Nahrung, Arbeit, Sex und Glaube – und setzen in Form von Installationen ihre Perspektiven und Zukunftsvisionen um. Lindsay Kelley betrachtet etwa mit von Schüssen durchlöcherten Kuchen aus ballistischer Gelatine – ein Material, das bei militärischen Übungen die Beschaffenheit des menschlichen Körpers simuliert –, das Verhältnis von Nahrung und Technologie sowie die Sorge vor drohender Lebensmittelknappheit, während sich Maria Fernanda Cardoso mit der Schönheit, Verführungskunst und manipulativen Macht von Pflanzen auseinandersetzt.

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A Modern Life. Tablewares 1930s–1980s

National Gallery of Victoria, Melbourne / AU
– 27.01.2019
ngv.au 

Die Ausstellung „A Modern Life“ zeigt ausgewähltes Keramikgeschirr, das den modernen Lebensstil des 20. Jahrhunderts in Form, Farbe und Art der Vermarktung aufgreift. Mit der wachsenden Wirtschaftskraft und größerem Wohlstand stieg der Wunsch nach ästhetischen, erschwinglichen Objekten, die sowohl visuell ansprechend als auch praktikabel sein sollten. Designer und Keramikmanufakturen arbeiteten eng zusammen, entwarfen vielfältige Produkte aus verschiedenen Materialien und ließen auch den Verbraucher erstmals am Arbeitsprozess teilhaben.

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Ralf Ziervogel – As If

Sammlung Falckenberg, Hamburg-Harburg / DE
– 27.01.2019
deichtorhallen.de 

[Ralf Ziervogel – Als ob] Der 1975 geborene Künstler Ralf Ziervogel gelangte nach seinem Studium an der Universität der Künste Berlin zu internationaler Bekanntheit. Sein Werk zeigt vor allem menschliche Körper, die ineinander verschlungen monochrome, filigrane und dynamische Zeichnungen ergeben. Die Körper stellt der Künstler in drastischer Weise dar – deformiert, gequält oder ekstatisch verkrümmt. In einer weiteren Serie, mit der er im Jahr 2014 begann, kombiniert er verwischte Körperabdrücke in schwarzer Gouache mit einer handgeschriebenen Textebene. Die Ausstellung in der Sammlung Falckenberg ist die bislang größte Einzelausstellung des in Berlin lebenden Künstlers und präsentiert neben seinen zeichnerischen Arbeiten auch Installationen, Skulpturen und Videos. Abgesehen vom jeweils ersten Sonntag im Monat bedarf der Besuch einer Anmeldung.

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Peter Barber: 100 Mile City and Other Stories

The Design Museum, London / DE
– 27.01.2019
designmuseum.org 

[Peter Barber: 100 Mile City und andere Geschichten] Wie in vielen Metropolen und Ballungsgebieten weltweit, herrscht auch im Vereinigten Königreich – und vor allem in London – akuter Wohnungsmangel. Obdachlosigkeit und Verdrängung auf der einen und Leerstand auf der anderen Seite sind die Folgen eines boomenden Immobilienmarktes. Gleichzeitig wird bei weitem nicht ausreichend neuer Wohnraum für die Einwohner geschaffen. Mit dieser Problematik setzt sich der britische Architekt Peter Barber seit fast 30 Jahren auseinander und versucht durch Entwürfe wie die 100 Mile City, sozialen Wohnungsbau voranzutreiben und ein urbanes Umfeld zu fördern, in dem die Bedürfnisse des Menschen im Mittelpunkt stehen. Die Ausstellung dokumentiert seine Arbeit anhand von Modellen, Zeichnungen und Fotografien. Zudem wird erstmalig der Film „The True History of the 100 Mile City“ gezeigt.

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Anni Albers

Tate Modern, London / DE
– 27.01.2019
tate.org.uk 

Mit der gleichnamigen Ausstellung widmet die Tate Modern der Künstlerin Anni Albers eine „lang überfällige Anerkennung ihres wichtigen Beitrags zu moderner Kunst und Design“. Während ihrer Ausbildung am Bauhaus drängte dessen männlich dominierte Führungsriege Albers, wie viele andere Studentinnen auch, in die Textilwerkstatt. Textil wurde ein Medium, das sie sich zu eigen machte, weiterentwickelte, zeitlebens als vielschichtige Ausdrucksform nutzte und dessen Theorie und Praxis sie auch nach ihrer Emigration in die USA am Black Mountain College lehrte. Über 350 Exponate, darunter Studien, Wandbehänge, Schmuck und Textilien für den Massenmarkt, zeichnen die Schaffensgeschichte Anni Albers nach.

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Fashioned from Nature

Victoria and Albert Museum, London / GB
– 27.01.2019
vam.ac.uk 

Die Natur ist seit Beginn der Menschheit Herstellungs- und Inspirationsgrundlage für Kleidung und Mode. Einerseits werden von der Natur inspirierte Drucke, Schnitte oder Materialien, die besonders im historischen Kontext, zum Beispiel an den aufwändig gearbeiteten, floralen Kleider aus dem 19. Jahrhundert auffallen, gezeigt und in der Ausstellung im Wandel der Zeit vorgestellt werden. „Denke über die Materialien der Mode und die Herkunft deiner Kleidung nach“, heißt andererseits die Aufforderung an die Besucher der Ausstellung. Durch die Industrialisierung – die Massenproduktion und den steigenden Konsum – entwickelte sich unter den Modemachern und Kunden ein neues nachhaltiges Bewusstsein, welches das Hauptaugenmerk von „Fashioned from Nature“ darstellt. Unter dem Begriff Nachhaltigkeit werden in der Ausstellung verschiedene Arten des ökologisch bewussten Umgangs mit Ressourcen und Herstellungsmethoden sowie dem Konsum und den Ungleichgewichten im Allgemeinen verstanden. So gibt es in der Modeindustrie einiges an Innovationspotenzial, welches aussagekräftig im Victoria and Albert Museum präsentiert wird.

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Bijoux Bijoux! Modeschmuck von Chanel bis Dior

Kunstgewerbemuseum, Berlin / DE
– 27.01.2019
smb.museum 

Nachdem Schmuck über Jahrhunderte als Statussymbol und Luxusprodukt der vornehmen Gesellschaft galt, wurde er durch „unechte“ Materialien und serielle Produktion auch für die breite Masse zugänglich. Coco Chanel räumte dem Modeschmuck in den 1930er-Jahren als erste Designerin einen festen Platz in ihren Kollektionen ein; heute gehört Schmuck bei fast allen großen Modehäusern fest zum Produktportfolio. Das Kunstgewerbemuseum zeigt nun rund 500 Objekte aus der privaten Sammlung Gisela Wiegerts aus dem Zeitraum von 1930 bis 2007. Dabei widmet sich der erste Teil der Ausstellung der Wechselwirkung und Abhängigkeit zwischen Schmuck und Mode, der zweite Teil legt, in Jahrzehnte gegliedert, einen besonderen Fokus auf Entwürfe von Dior.

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Silent Book Contest

– 31.01.2019
silentbookcontest.com 

Es braucht nicht zwangsläufig Text, um eine Geschichte zu transportieren, so die These der Veranstalter des Silent Book Contests. Stattdessen werden im Rahmen dieses Wettbewerbs Bücher gesucht, die sich ganz auf die Aussagekraft von Bildern verlassen und so über Sprach- und Genrebarrieren hinweg ihren Inhalt vermitteln. Voraussetzung ist, dass die Einreichungen bislang unveröffentlicht sind, Stil, Zielgruppe und Narration sind den Teilnehmern völlig freigestellt. Die internationale Jury wird während der Bologna Children’s Book Fair fünf bis zehn Finalisten bekannt geben. Der finale Gewinner erhält ein Preisgeld von 4.500 Euro und außerdem die Gelegenheit, sein Buch bei Carthusia Edizioni zu veröffentlichen.

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Open Call. Eat

– 01.02.2019
biotopia.net 

Die Nahrungsmittelaufnahme ist ein alltägliches, mitunter gemeinschaftsstiftendes Grundbedürfnis. Wir vergessen allerdings oft, welche Folgen – vor allem in Zeiten globaler Wirtschaftszusammenhänge – aus dem eigenen Essverhalten resultieren. Das im Mai 2019 stattfindende Biotopia Festival sucht bis 1. Februar Beiträge zum Thema „Eat“.

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Social Design

Museum für Gestaltung Zürich, Zürich / CH
– 03.02.2019
museum-gestaltung.ch 

Unsere Welt steht vor einer Vielzahl an Herausforderungen, die uns Menschen, unsere Umwelt und unser Miteinander betreffen. Welchen Beitrag Gestaltung leisten kann, etwa im Kontext von Wohnraum und Stadtentwicklung, bei der Unterstützung von Existenzgründungen, der Integration von Flüchtlingen, der Förderung von Kultur und Bildung oder dem Erhalt der biologischen Vielfalt, zeigen verschiedene ausgewählte Projekte internationaler Designer und Initiativen. Die Ausstellung „Social Design“ möchte damit nicht nur einen Überblick über bestehende Ansätze geben, sondern auch mit Workshops, Exkursionen und Talks zur tieferen Auseinandersetzung mit der Thematik animieren und als Anreiz dienen, selbst aktiv zu werden. Die Ergebnisse der Interaktion mit den Besuchern werden schon während der Laufzeit auf der Museumswebseite veröffentlicht, sodass die Ausstellung stetig wächst.

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Regionale 19: Die Form des Klangs

Haus der elektronischen Künste Basel / CH
– 03.02.2019
hek.ch 

Zum Ende des Jahres bietet die Regionale 19 jungen Künstlern aus dem trinationalen Raum zwischen Nordwestschweiz, Südbaden und Elsass die Möglichkeit, an insgesamt 18 Standorten ihre Arbeiten einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Das Haus der elektronischen Künste in Basel zeigt unter dem Titel „Die Form des Klangs“ Arbeiten, die sich mit den gestalterischen Potenzialen des Klangs beschäftigen.

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Im Fokus: Taschen

Deutsches Ledermuseum, Offenbach / DE
– 03.02.2019
ledermuseum.de 

„Funktional, schmückend, modisch“ heißen die zusammenfassenden Schlagworte für die ausgewählten Taschen, die im Rahmen des neuen Studioformats des Deutschen Ledermuseums „Im Fokus“ Einblicke in das historische Archiv bieten. Das Museum ist stolz auf eine umfangreiche Sammlung mit über 30.000 Artefakten aus vielen Zeiten und Regionen der Lederkultur, welche Offenbach im internationalen Vergleich besonders herausstellt. In der Ausstellung „Im Fokus: Taschen. Funktional, schmückend, modisch“ wird eine historische Zusammenfassung der Taschenkultur mit Exponaten aus mehreren Epochen geboten. Die Tasche wurde zu Beginn ihrer Existenz als reines Funktionsmittel – Behältnis – eingesetzt, um Rohstoffe und Nahrungsmittel zu transportieren. Im Mittelalter entwickelten sich die aus Leder hergestellten Beutel- oder Gürteltaschen, die hauptsächlich von Männern getragen wurden. Weitere Entwicklungen oder Modifikationen der Funktionen sowie Unterkategorien der Tasche wurden stark von modischen Einflüssen geprägt, woraus heutige Modelle wie Bürotasche, Sporttasche, Umhängetasche oder Clutch entstanden.

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Caroline Broadhead: A Retrospective

Lethaby Gallery, London / DE
– 06.02.2019
arts.ac.uk 

Das Central Saint Martins College an der University of Arts London zeigt Caroline Broadheads Schaffen aus vier Jahrzehnten im Spannungsfeld der bildenden und angewandten Künste. Mithilfe dreidimensionaler Objekte in Form von Schmuck, Textilien und Möbel hinterfragt sie Konventionen und Grenzen der Gestaltung, vor allem im Hinblick auf den menschlichen Körper.

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Tutto Ponti, Gio Ponti Archi-Designer

Musée des Arts Décoratifs, Paris / FR
– 10.02.2019
madparis.fr 

Vor allem in Italien, aber auch mit internationalen Projekten hat Gio Ponti (1891–1979) in der modernen Architektur seine Spuren hinterlassen. Seine Auseinandersetzungen mit Farben, Oberflächen und feinen Strukturen erstreckten sich über die Gestaltung von Gebäuden bis hin zu Innenarchitektur sowie Produkt- und Möbeldesign, worauf auch der Untertitel „Archi-Designer“ hinweist. Das von ihm mitgegründete Domus-Magazin und seine Lehrtätigkeit am Politecnico di Milano trugen dazu bei, dass sich seine Ideen weit verbreiteten. Die Ausstellung geht den sechs Jahrzehnten seines Wirkens chronologisch sowie nach Disziplinen geordnet nach. Zu sehen sind unter anderem Zeichnungen, Modelle, Fotografien und Filme. Mit „Tutto Ponti“ soll auch in Frankreich das Bewusstsein für die Bedeutung Gio Pontis für die Architektur- und Designgeschichte gestärkt werden.

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Die Spitzen der Gesellschaft

Textilmuseum, St. Gallen / CH
– 10.02.2019
textilmuseum.ch 

In St. Gallen, einem der heute noch verbliebenen Textilzentren der Schweiz, zeigt das dortige Textilmuseum bis Februar 2019 in der Ausstellung „Spitzen der Gesellschaft“ seine Sammlung historischer Spitzen. Entlang der Entwicklung dieser Technik und der höfischen Mode von den Anfängen des 15. Jahrhunderts bis zum Ende des 18. Jahrhunderts wird die Geschichte der Spitze erzählt. Spitze ist ein gemustertes Textil, das aus Garn oder Garn und Stoff besteht und sich durch seine Durchbrüche auszeichnet. Die Technik wurde hauptsächlich von Frauen entwickelt, die die Spitze in Heimarbeit produzierten. Von Italien ausgehend bestimmte sie bald den Kleidungsstil der gesamten europäischen Oberschicht. Damit bekam sie nicht nur wirtschaftliche Relevanz, sondern auch gesellschaftlich-kulturelle.

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Design Storytellers: The Work of Broached Commissions

National Gallery of Victoria, Melbourne / AU
– 16.02.2019
ngv.au 

Die Ausstellung „Design Storytellers: The Work of Broached Commissions“ zeigt Arbeiten renommierter Designer, die die Entwicklung des australischen Designs widerspiegeln. Es werden insgesamt vier Sammlungen der Kreativagentur Broached Commission gezeigt, die alle unter dem Überbegriff Globalisierung und ihre Folgen zusammengefasst werden können. Die Ausstellung zeigt sowohl Arbeiten von australischen als auch von internationalen Designern, um einen außergewöhnlichen und möglichst umfassenden Einblick in den Entstehungsprozess des australischen Designs zu geben.

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Human Interior – Thijs Wolzak

Design Museum Den Bosch, ’s-Hertogenbosch / NL
– 17.02.2019
designmuseum.nl 

Das eigene Zuhause ist ein intimer Ort und nicht selten ein Spiegel der Persönlichkeiten, die darin wohnen. In insgesamt 248 Bildern dokumentierte der Fotograf Thijs Wolzak zwischen 2011 und 2018 Niederländer in ihren vier Wänden. Die Serie erschien wöchentlich in der Zeitung NRC Handelsblad im Rahmen der Kolumne Binnenkijken [Hineinschauen]. Nun zeigt das Design Museum Den Bosch 23 ausgewählte Motive in großem Format, sodass die darin enthaltenen Details für den Betrachter besonders gut zur Geltung kommen. Wolzaks Arbeit wirft Fragen auf, mit denen sich das Design regelmäßig auseinandersetzt: Welche Motive stehen hinter der Produktauswahl? Welche Rolle spielt das Sammeln von Objekten? Welche soziale Relevanz hat Design? Wieso hat der Mensch das Bedürfnis, sein Zuhause zu individualisieren und sich ein „Nest“ zu bauen?

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European Artificial Intelligence Lab

– 17.02.2019
ars.electronica.art 

Bis zum 17. Februar 2019 besteht die Möglichkeit, sich für die Residencies des European Artificial Intelligence Lab zu bewerben. Das von Ars Electronica sowie zwölf weiteren Kunst- und Kultureinrichtungen initiierte Projekt bietet Künstlern einen mehrwöchigen Aufenthalt im Ars Electronica Futurelab in Linz sowie am MUNTREF Centro de Arte y Ciencia und dem Laboratorio de Neurociencia de la Universidad Torquato Di Tella in Buenos Aires.

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Stühle der Macht

Vitra Schaudepot, Weil/Rhine / DE
– 17.02.2019
design-museum.de 

Stühle sind heute selbstverständliche Alltagsgegenstände und es ist schwer vorstellbar, dass sie ursprünglich einmal in ihrer Funktion als Thron den antiken Herrschern vorbehalten waren. Dennoch lassen sich an dem Design und Einsatz von Stühlen auch in jüngerer Vergangenheit noch Machtstrukturen und Hierarchien ablesen – ob in Unternehmen, in der Politik oder im religiösen Kontext. Als Gegenentwurf zur Demonstration von Überlegenheit haben aber auch immer wieder Versuche stattgefunden, durch Sitzmöbel Bescheidenheit, Volksnähe oder soziales Engagement auszudrücken. Die Ausstellung führt in diesem Zusammenhang durch die Geschichte des Stuhls und zeigt ergänzend in Form von Fotografien ikonische Interieurs sowie heutige Räume der Macht, darunter der Sitzungssaal der FIFA in Zürich oder der New Yorker Sitz der UNO-Vollversammlung.

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Schön Schräg

Tschechisches Zentrum, Berlin / DE
– 21.02.2019
berlin.czechcentres.cz 

Anlässlich der tschechoslowakischen Republikgründung vor 100 Jahren zeigt die Ausstellung „Schön schräg. Kubismus – ein tschechisches Gestaltungsprinzip“ in Berlin moderne Produktgestaltung aus Tschechien und der Slowakei in Bezug auf ihre Genese von der Zeit des Kubismus bis heute. Die zwei Kuratoren Wolfgang Binder und Bettina Güldner aus Berlin wurden damit beauftragt, herauszufinden, welche gestalterischen Eigenarten diese beiden Länder im europäischen Vergleich auszeichnet. Zusätzlich zur Ausstellung finden im Januar und Februar 2019 eine Gesprächsrunde sowie ein Workshop in Prag statt, in denen Designstudierende ihre Gedanken zu dem Thema äußern.

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100 Jahre lenkbares Licht. Ursprung und Aktualität beweglicher Beleuchtung

Museum für Angewandte Kunst Köln / DE
– 24.02.2019
museenkoeln.de 

Die Ausstellung „100 Jahre lenkbares Licht“ zeichnet die Geschichte beweglicher Leuchten nach. Was heute nicht mehr aus Arbeits- und Wohnräumen wegzudenken ist, nahm seinen gestalterischen Anfang mit den Entwürfen Curt Fischers für das von ihm gegründete Unternehmen Midgard, dessen Produkte im Zentrum der Ausstellung stehen. Deren Einfluss auf das Bauhaus und heutige Gestalter verfolgt die Ausstellung anhand von Originalleuchten, Patenten, Briefen, Zeichnungen und Filmen.

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Anthropocene

National Gallery of Canada, Ottawa / CA
– 24.02.2019
gallery.ca 

Der Gotthard-Basistunnel, der Tagebau in Nordrhein-Westfalen oder die Mülldeponie Dandora in Nairobi sind nur einige, gut sichtbare Beispiele für das Ausmaß, in dem die Natur bereits durch das Handeln des Menschen geprägt ist. Als Teil der groß angelegten Unternehmung The Anthropocene Project zeigt diese Ausstellung anhand von Fotografien, Wandmalereien und Filminstallationen auf beeindruckende Art und Weise den menschlichen Einfluss auf unseren Planeten.

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Metahaven: Earth

Stedelijk Museum, Amsterdam / NL
– 24.02.2019
stedelijk.nl 

Der neue Film von Metahaven, „Eurasia (Questions on Happiness)“, bildet das Kernstück der Ausstellung „Metahaven: Earth“ im Stedelijk Museum, das ihn zusammen mit dem Institute of Contemporary Arts in London und der Sharjah Art Foundation in Auftrag gegeben hat. „Eurasia (Questions on Happiness)“ ist nicht der erste Film von Metahaven, dem Duo um Vinca Kruk und Daniel van der Velden, deren gemeinsame Praxis sich seit 2007 von grafischen Identitäten, Rauminstallationen und Publikationen immer mehr hin zu bewegtem Bild entwickelt hat. Deswegen werden in vier Galerien die bisher entstandenen Videoarbeiten, darunter auch „The Sprawl“, als immersive Installationen präsentiert, während in einer fünften Galerie ihre Musikvideos, textilen und grafischen Arbeiten gezeigt werden.

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Videogames: Design/Play/Disrupt

Victoria and Albert Museum, London / GB
– 24.02.2019
vam.ac.uk 

[Videospiele: Gestalten/Spielen/Stören] Mit mindestens 2,2 Milliarden aktiven Spielern weltweit ist es nicht verwunderlich, dass am Victoria and Albert Museum die Bestrebung besteht, sich verstärkt der Gaming-Kultur zu widmen. Ein weiterer Schritt in diese Richtung wird mit der Ausstellung „Videogames: Design/Play/Disrupt“ gemacht, die sich vor allem mit den Entwicklungen der vergangenen zehn Jahre beschäftigt. Betrachtet wird in verschiedenen Abschnitten das Design und die handwerkliche Umsetzung von Spielen, ihre Rolle als Vermittler von gesellschaftlich relevanten Themen, das kreative Potenzial der Gamer-Community sowie die Bedeutung von kleineren, unabhängigen Studios. Ein an die Ausstellung angeschlossenes Residency-Programm wird zudem einem britischen Künstler, Designer oder Maker aus dem Videospiel-Umfeld die Chance geben, mit den Kuratoren zusammenzuarbeiten.

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Kinderbiennale – Träume und Geschichten

Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Japanisches Palais, Dresden / DE
– 24.02.2019
skd.museum 

„Kunstwerke besitzen die innere Kraft, Träumen eine Gestalt zu verleihen, Geschichten zu erzählen oder auch die uns umgebende Welt in all ihren Facetten widerzuspiegeln.“ Von dieser These ausgehend, verlässt die Kinderbiennale im Museumskontext übliche Vermittlungs- und Rezeptionsformen und schafft stattdessen einen Parcours, der Kunst erlebbar machen soll. Das Japanische Palais in Dresden wird so zu einem Ort, der zur Interaktion anregt, alle Sinne anspricht und die Besucher einlädt, anhand von Kunstwerken sowohl reale als auch fiktive Welten zu ergründen. Weiterhin wird zu diesem Anlass auch erstmalig das sogenannte Mobile Museum der Öffentlichkeit präsentiert, das durch Sachsen reisen und Kindern und Familien Kunst und Kultur näherbringen soll.

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All I Know Is What’s on the Internet

The Photographers’ Gallery, London / GB
– 24.02.2019
thephotographersgallery.org.uk 

[Alles was ich weiß, weiß ich aus dem Internet] Das Medium Fotografie und der Beruf des Fotografen haben durch technischen Fortschritt, globale Vernetzung und soziale Plattformen einen radikalen Wandel erlebt. Wo früher noch eine überschaubare Menge an Bildern produziert wurde, sieht sich der Nutzer heute mit einer Flut an visuellem Material konfrontiert. Bots, Algorithmen, intelligente Maschinen und vor allem eine riesige Zahl an Mitarbeitern in großen Unternehmen sind an der Produktion und Verbreitung dieser Bilder beteiligt. Die Ausstellung wirft einen Blick hinter die glänzende Oberfläche unserer Bildschirme und geht der Arbeit eben jener Akteure nach. Anhand von künstlerischen Auseinandersetzungen mit der Thematik wird provoziert, hinterfragt und erforscht, wie die Bildkultur heute funktioniert und wo die Grenze zwischen menschlichem und maschinellem Input verläuft.

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Lily van der Stokker. Friendly Good

Stedelijk Museum Amsterdam / NL
– 24.02.2019
stedelijk.nl 

Mithilfe freundlich-verspielter Ästhetik thematisiert die niederländische Künstlerin Lily van der Stokker in ihren (Wand-)Bildern und Installationen unterschiedliche Fragestellungen vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Zuschreibungen des Femininen. Das Stedelijk Museum zeigt aktuell ihre bisher umfassendste Schau. Van der Stokker zelebriert eine Spielart der Weiblichkeit und widersetzt sich mit dem oft als emotional und typisch weiblich deklarierten Charakter ihrer Arbeiten gängigen Vorstellungen konzeptueller Kunst.

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Sommercamp 2019 – Echt kommunikativ?

Schader-Forum, Darmstadt / DE
– 01.03.2019
schader-stiftung.de 

Noch bis zum 1. März ist die Bewerbung zum Sommercamp 2019 im Schader-Forum vom 15. bis zum 18. August möglich. Der diesjährige Schwerpunkt liegt – unter Berücksichtigung der Nutzungsarten des öffentlichen Raums – auf der darin stattfindenden zwischenmenschlichen Kommunikation. Das viertägige Programm hat die Entwicklung eines Dialogprojekts zum Ziel. Bewerben können sich für das Sommercamp Studierende höherer Semester, junge Wissenschaftler in der Promotionsphase und junge Berufstätige mit maximal drei Jahren Berufserfahrung.

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Bodyscan – Anatomie in Kunst und Wissenschaft

Eres-Stiftung, München / DE
– 02.03.2019
eres-stiftung.de 

Die Münchner Eres-Stiftung präsentiert in der Ausstellung „Bodyscan – Anatomie in Kunst und Wissenschaft“ vielfältige Perspektiven auf den menschlichen Körper. Mit über 50 Exponaten aus Renaissance und Barock über zeitgenössische Kunst bis hin zu modernsten Bildgebungsverfahren geht die Ausstellung der Frage auf den Grund, inwiefern technische und künstlerische Darstellungsmethoden unsere Körperbilder formen. Die Beiträge aus so vielfältigen Medien wie Holzschnitt, Skulptur, Malerei, Fotografie, Film und Computeranimation leisten zugleich einen umfassenden Beitrag zum Stiftungsauftrag, der Verbindung von Kunst und Wissenschaft.

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Gegen die Unsichtbarkeit

Japanisches Palais, Dresden / DE
– 03.03.2019
kunstgewerbemuseum.skd.museum 

Die Ausstellung „Gegen die Unsichtbarkeit – Designerinnen der Deutschen Werkstätten Hellerau 1898 bis 1938“ widmet sich erstmalig und ausschließlich den Frauen, die im frühen 20. Jahrhundert im Kontext der Deutschen Werkstätten arbeiteten. Sie waren in 27 verschiedenen Berufsbezeichnungen tätig, unter anderem als Grafikerinnen, Möbeldesignerinnen, Textilgestalterinnen oder Innenarchitektinnen. Trotz ihres Schaffens in Entwurf und Lehre sowie erfolgreichen Teilnahmen an Wettbewerben und Ausstellungen, sind sie in Vergessenheit geraten. Dem will die Ausstellung entgegenwirken, indem nicht nur über 270 Werke gezeigt werden, sondern auch anhand von Briefen, Fotografien und Zeugnissen die individuellen Lebensentwürfe nachvollziehbar gemacht werden sollen.

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Feast for the Eyes

Foam Fotografiemuseum, Amsterdam / NL
– 03.03.2019
foam.org 

Die permanente Verfügbarkeit von Smartphone-Kameras und sozialen Medien wie Instagram, Facebook oder Snapchat haben dafür gesorgt, dass Essen heute nicht mehr nur Nahrungsaufnahme bedeutet, sondern auch einen wichtigen Bestandteil der öffentlichen Selbstdarstellung ausmacht. „Feast for the Eyes“ [Augenschmaus] betrachtet die Geschichte der Foodfotografie und bezieht dabei sowohl die Kunst als auch den Fotojournalismus sowie kommerzielle und wissenschaftliche Fotografie mit ein. Der Bereich „Still Life“ [Stillleben] widmet sich der klassischen Darstellung des Essens in der Malerei, „Around the Table“ [Rund um den Tisch] betrachtet kulturelle und rituelle Aspekte und „Playing With Food“ [Mit dem Essen spielen] schaut, was geschieht, wenn Humor hinzukommt. Neben den Fotografien selbst sind auch Kochbücher zu sehen, die einen weiteren historischen Überblick liefern.

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Colour and Abstraction

Textielmuseum, Tilburg / NL
– 03.03.2019
textielmuseum.nl 

[Farbe und Abstraktion. Generationen im Dialog] Die Zeitspanne von ™1960 bis heute umfasst in Bezug auf Textilien ein breites Spektrum: Innerhalb eines halben Jahrhunderts treffen hier zwei Generationen von Designern und Künstlern aufeinander, die in der Ausstellung „Colour and Abstraction. Generations in Dialogue“ im Textielmuseum anhand ihrer Arbeiten miteinander in Beziehung gesetzt werden. Die ältere Generation, die Aspekte wie Farbe und Abstraktion mithilfe von Textilien erforscht, trifft dabei auf eine jüngere Generation, die sich diesen Aspekten eher thematisch nähert. Mithilfe von Filmmaterial, Zeichnungen und Mustern soll der kreative Prozess illustriert werden. Zu den Ausstellungsstücken zählen Arbeiten von Peter Struycken, Lam de Wolf, Bertjan Pot sowie Formafantasma und Rafaël Rozendaal.

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Good Grief, Charlie Brown!

Somerset House, London / GB
– 03.03.2019
somersethouse.org.uk 

Vor rund 70 Jahren erschien die erste Peanuts-Bildergeschichte des US-amerikanischen Zeichners Charles M. Schulz – seitdem hat die Comicreihe weltweit eine millionenstarke Leserschaft begeistert und einen deutlichen (und fortwährenden) Einfluss auf Kunst und Kultur ausgeübt. In den alltäglichen Abenteuern einer Gruppe von Kindern rund um den notorischen Pechvogel Charlie Brown stecken dabei immer wieder tief greifende Themen wie Krieg, Gleichberechtigung oder Rassismus. Zudem bieten die Charaktere mit ihren individuellen Ängsten, Problemen und Beziehungen vielfältige Möglichkeiten zur Identifikation. Die Ausstellung präsentiert nun eine Mischung aus historischen Originalen aus Schulzes Nachlass und durch die Peanuts inspirierten Objekten – unter anderem der silberne Snoopy, den die NASA auf eine Mondreise mitnahm – sowie zeitgenössische Kunstwerke.

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BICeBé 2019. International Call for Poster Design

– 08.03.2019
bicebebolivia.com 

Die Biennial of Poster Bolivia (BICeBé) ist seit 2009 eine Präsentationsplattform für Grafikdesign aus Bolivien und seiner südlichen Nachbarländer. Zum Programm gehören ein internationaler Kongress, Vorträge, Ausstellungen, ein Symposium zur Designausbildung sowie Workshops in den Partneruniversitäten. Highlight bleibt jedoch der Plakatwettbewerb, zu dem Studierende, Grafikdesigner, Fotografen, bildende Künstler und Produzenten von grafischen Inhalten eingeladen sind. Einreichungen können in den Kategorien Kulturplakate, soziale Plakate sowie kommerzielle und Werbeplakate vorgenommen werden. Zudem werden unveröffentlichte Plakate zum Thema „The Era of Disinformation“ [Das Zeitalter der Desinformation] sowie GIFs zum Thema „Women’s Empowerment“ [Stärkung der Frauenrechte] gesucht. Je nach Kategorie winken den Gewinnern Preise zwischen 1.000 und 5.000 US-Dollar.

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Hautnah. Die Filmkostüme von Barbara Baum

Deutsches Filmmuseum, Frankfurt am Main / DE
– 10.03.2019
deutsches-filminstitut.de 

Barbara Baum zählt zu den renommiertesten Kostümgestaltern Deutschlands und blickt auf fast 50 Jahre Zusammenarbeit mit internationalen Regisseuren und Produzenten zurück. Besonders aufwendige historische Kostüme, etwa für Filme wie „Katharina die Große“ (1995) oder „Buddenbrooks“ (2008), gehören zum Repertoire Baums. Unter anderem ist in der Ausstellung der Entstehungsprozess „vom ersten Lesen des Drehbuchs über historische Recherchen bis hin zum Zeichnen von Entwürfen und dem spannenden Moment der ersten Anprobe mit den Schauspielern“ dokumentiert. Bei ihrer Arbeit lässt sich die Gestalterin vor allem von der Auswahl der Stoffe leiten. Die taktilen Qualitäten des Materials nutzt die Ausstellung, ergänzt durch Audiomaterial und Informationen in Brailleschrift, um auch blinde Menschen oder Menschen mit Sehbehinderung eine Erlebnisebene zu bieten.

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Victor Papanek: The Politics of Design

Vitra Design Museum, Weil am Rhein / DE
– 10.03.2019
design-museum.de 

[Victor Papanek: Die Politik des Designs] Zugleich als „Retrospektive und Themenausstellung“ angelegt, beleuchtet die Ausstellung im Vitra Design Museum sowohl das Leben und Werk, den Einfluss und die Visionen des Industriedesigners und Autoren Victor Papanek, als auch das Verhältnis von Gestaltung und komplexen, globalen Problemstellungen im Allgemeinen. Papanek hat vor allem durch Publikationen wie „Design for the Real World“ (1971) oder „Design for Human Scale“ (1983) einen Grundstein für kritisches, soziales und ökologisches Denken und Handeln im Bereich der Gestaltung gelegt. Eine Medieninstallation aus seinen Thesen ermöglicht Besuchern, in seine Gedankenwelt einzutauchen. Weiterhin sind noch nie gezeigte Objekte aus seinem Nachlass zu sehen, etwa Notizbücher, Briefe, Möbel und Dias. Eine Brücke in die Gegenwart schlagen darüber hinaus 20 Projekte zeitgenössischer Gestalter, die Papaneks Ansätze widerspiegeln und weiterentwickeln.

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Raphaela Vogel

Berlinische Galerie, Berlin / DE
– 11.03.2019
berlinischegalerie.de 

Seit zehn Jahren findet Videoart at Midnight statt, ein monatlich an einem Freitag stattfindendes Videokunst-Screening im Babylon-Kino in Berlin. Zum Anlass dieses Jubiläums widmet die Berlinische Galerie nun der 1988 geborenen Videokünstlerin Raphaela Vogel eine Einzelausstellung. Vogel schloss 2014 ihr Studium an der Frankfurter Städelschule ab und lebt heute in Amsterdam. In ihren Videos übernimmt sie stets selbst die Hauptrolle und setzt ihren Körper der Beobachtung durch Kameradrohnen aus. Damit thematisiert sie unter anderem den Konflikt zwischen Weiblichkeit und der „oftmals männlich geprägten Technik“. Im Ausstellungskontext werden die Videoprojektionen von seltsamen Objekten eingerahmt, etwa einem Dixi-Pissoir oder einem Heukran. Damit lässt Vogel den Betrachter in ihre ganz eigene, postapokalyptisch anmutende Welt eintauchen.

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Times of Waste − Was übrig bleibt

Gewerbemuseum Winterthur / CH
– 17.03.2019
gewerbemuseum.ch 

„Abfall kann verheissungsvolle Ressource oder lästiger Rest sein, Abfall ist politisch und sozial, vor allem aber unvermeidlich. Abfall verschwindet nie vollständig und hinterlässt immer Spuren“, so beginnt der Ankündigungstext für „Times of Waste − Was übrig bleibt“. Um den Weg des Abfalls nachzuvollziehen, heftet sich die Ausstellung an die Fersen eines Smartphones und verfolgt die Route seines Transports und Recyclings. Dieser alltägliche Gegenstand führt den Besucher zu ganz unterschiedlichen Orten, etwa Deponien, Forschungslabors oder Reparaturwerkstätten, und lässt ihn auf die Menschen dort treffen. Die Fragestellungen und Problematiken, die so aufgezeigt werden, verlangen nach neuen Lösungsansätzen und einer tieferen Beschäftigung mit der Thematik. Entstanden ist die Ausstellung im Zusammenhang mit einem Forschungsprojekt an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW in Basel.

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Josef Frank

Designmuseo, Helsinki / FI
– 17.03.2019
designmuseum.fi 

Das Designmuseo in Helsinki blickt in einer Retrospektive auf das Werk des Designers und Architekten Josef Frank (1885–1967) zurück. Nachdem er in Wien studiert und promoviert sowie an der Wiener Kunstgewerbeschule gelehrt und den Wiener Werkbund mitgegründet hatte, floh er vor den Nationalsozialisten nach Schweden. Dort wurde er vor allem mit seinen Möbelentwürfen und Textildesigns unter anderem für Svenskt Tenn bekannt. Darüber hinaus war es sein Ziel, durch Gestaltung, Architektur und Stadtplanung einen positiven Einfluss auf das Leben der Menschen zu nehmen. Die Ausstellung geht seinen Prinzipien und Visionen anhand vielzähliger Exponate nach, die aus Sammlungen in Schweden und Österreich stammen.

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Together! Die neue Architektur der Gemeinschaft

Grassi Museum für Angewandte Kunst Leipzig / DE
– 17.03.2019
grassimuseum.de 

Die Problematik um bezahlbaren und gleichzeitig auch lebenswerten Wohnraum spitzt sich vor allem in den Metropolen immer mehr zu – die Mieten steigen. Bisherige Wohnungsbauprojekte entschärfen die Situation nur bedingt. Die Ausstellung „Together!Die neue Architektur der Gemeinschaft“ stellt Lösungen vor dem Hintergrund historischer sowie zeitgenössischer Projekte zum kollektiven Wohnen vor. Mit rechercheartigem Charakter bildet die Ausstellung das menschliche Bedürfnis nach Gemeinschaft ab, während auch die Bedeutung der Privatsphäre nicht zu kurz kommt.

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65+
 Designgeschichte und -geschichten. Das Institut für Neue Technische Form

Institut für Neue Technische Form, Darmstadt / DE
– 17.03.2019
institut-fuer-neue-technische-form.de 

Am 18. November 2018 um 12 Uhr eröffnet in Darmstadt am Friedensplatz 11 eine Ausstellung, die eine 65-jährige Designbilanz zieht. So lange nämlich gibt es das INTEF, wie die Institution umgangssprachlich genannt wird. Es will im Herzen der Stadt ein Schaufenster der Produktwelt vom Jugendstil bis in die Gegenwart bieten und damit ebenso selbstständig wie selbstbewusst Design fördern und präsentieren. Wenn man berücksichtigt, dass die 65 Ausstellungsstationen nur einen kleinen Einblick in die Geschichte der INTEF-Arbeit zeigen, wenn man weiterhin bedenkt, dass die Bestände der Sammlung Schneider, die dem INTEF zur Verfügung stehen, so umfangreich sind, dass mit ihnen problemlos mehrere Designmuseen ausgestattet werden könnten und es immer noch zahlreiche Archivalien und Depotfüllungen gäbe, dann kann man nur hoffen, dass diese Ausstellung nicht nur Bilanz zieht, sondern tatsächlich für die Darmstädter Design- und Ausstellungspolitik einen Aufbruch markiert.

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68. Pop und Protest

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 17.03.2019
mkg-hamburg.de 

Die 68er-Bewegung steht für eine Zeit, in der Menschen überall auf der Welt aufbegehrten und begannen, sich lautstark und mit verschiedenen kulturellen Mitteln, von Musik über Mode bis hin zum gesellschaftskritischen Kino und einem neuen Interesse an (öffentlichen) Diskussionen, gegen bestehende Strukturen zu wehren. Sie kämpften für Freiheit, Frieden, Gleichberechtigung und Akzeptanz – Werte, die heute wieder aufs Neue diskutiert werden. Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) hat nun 200 Objekte aus der eigenen Sammlung sowie Leihgaben zusammengetragen, die das Lebensgefühl dieser Jahre verdeutlichen, darunter Kunstwerke, Fotografien, Mode, Plakate und Produkte. Die Spiegel-Kantine, die 1969 von Verner Panton für den Verlag fertiggestellt und 2012 ans MGK übergeben wurde, bildet den Mittelpunkt der Ausstellung.

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Downtown Denise Scott Brown

Architekturzentrum Wien, Wien / AT
– 18.03.2019
azw.at 

Das Architekturzentrum Wien widmet der 1931 geborenen Stadtplanerin, Architektin, Lehrerin und Autorin Denise Scott Brown, deren Werk gerade erst wiederentdeckt wird, eine erste umfassende Retrospektive. Scott Brown übt seit den 1960er-Jahren großen Einfluss auf die Architektur aus, sowohl praktisch als auch theoretisch, wobei jedoch die große Anerkennung für die gemeinsame Arbeit vor allem ihrem Partner und Ehemann Robert Venturi zukam. Sowohl mit fotografischen Dokumentationen als auch architektonischen und stadtplanerischen Projekten auf allen fünf Kontinenten setzte sich die Gestalterin für eine undogmatische Formensprache und gezielte Eingriffe in bestehende Strukturen ein. Die Ausstellung umfasst Objekte, Fotos, Pläne, Collagen, Zitate und Videos und ist selbst als eine Art urbanes Setting angelegt.

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Playing with Scale:
 How Designers Use Set Models

Olivier Theatre, Wolfson Gallery, London / GB
– 23.03.2019
nationaltheatre.org.uk 

Ausgehend vom Jocelyn Herbert Archive werden in der Ausstellung „Playing with Scale“ fünf Bühnenbilder des National Theatre London vorgestellt. Jocelyn Herbert (1917–2003) ist eine für ihren lakonischen, aber auch atmosphärisch dichten Stil bekannte Bühnenbildnerin. Zwei aktuelle Produktionen von den Bühnenbildnern Anthony Ward („Exit the King“) und Hildegard Bechtler („Antony & Cleopatra“) werden außerdem in den Fokus genommen. Wie Bühnenbilder laut Ausstellungskuratorin Eleanor Margoliesals „exquisite miniature world“ [außerordentliche Miniatur-Welt]im Vorprobenprozess als Ausgangspunkt für einen kreativen und demokratischen Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren und Gewerken fungieren können, ist ebenfalls Thema der Ausstellung. Nicht nur die gebauten Modelle sind als Exponate zu sehen, sondern auch erste Skizzenversuche zu Anfang bis hin zu 3D-Modellen.

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Andy Warhol. Pop Goes Art

Museum für Angewandte Kunst Köln / DE
– 24.03.2019
museenkoeln.de 

Die Ausstellung „Andy Warhol. Pop Goes Art“ zeigt erstmalig fast alle von Andy Warhol gestalteten Plattencover sowie deren zahlreiche Skizzen und Entwürfe. Darüber hinaus befinden sich unter den Exponaten eine Reihe von Filmen und Hörbeispielen, die zu einer umfassenden Dokumentation des Zusammenspiels von Kunst und Musik beitragen. Warhol (1928–1987) setzte sich bereits seit 1949 immer wieder mit dem Medium der Schallplatte auseinander: Zunächst widmete er sich als Werbegrafiker in erster Linie der Gestaltung von Covern verschiedener Jazz-LPs, in den 1960er-Jahren gestaltete er dann umfassende Gesamtkonzepte für die Cover unterschiedlicher Genres, darunter „Sticky Fingers“ (1971) von den Rolling Stones oder das Debütalbum der Band The Velvet Underground (1967) mit dem gleichnamigen Titel.

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Home Futures

The Design Museum, London / GB
– 24.03.2019
designmuseum.org 

[Zuhause der Zukunft] Die Frage „Wie werden wir in Zukunft wohnen?“ beschäftigt(e) Designer aller Epochen. Doch wie steht es mit diesen Visionen, wenn die Zukunft aus damaliger Sicht erreicht ist? Die Ausstellung „Home Futures“ zeigt futuristische Entwürfe aus dem 20. Jahrhundert von Designern wie Ettore Sottsass, Joe Colombo, Superstudio oder Enzo Mari und stellt sie aktuellen Entwicklungen gegenüber. In Themenbereiche gegliedert, werden – damals wie heute relevante – Szenarien und Fragestellungen aufgegriffen und Lösungsansätze präsentiert, etwa das Leben auf engstem Raum, das moderne Nomadentum, Minimalismus oder das smarte Haus. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem IKEA Museum in Älmhult, Schweden und wird dort auch im Anschluss zu sehen sein.

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Back Side – Fashion from Behind

Fashion and Lace Museum, Brussels / BE
– 31.03.2019
fashionandlacemuseum.brussels 

[Rückseite – Mode von hinten] Der Rücken macht eine große Fläche unseres Körpers aus – und entzieht sich dennoch dem eigenen Blickfeld und somit auch häufig dem Bewusstsein. Die Ausstellung „Back Side – Fashion from Behind“ hat nun 70 Kreationen zusammengestellt, die aufzeigen, wie sich das Modedesign auf verschiedene Art und Weise mit dem Rücken auseinandergesetzt hat. Ob als verruchte Enthüllung, Ort für Statements und Motive, Silhouetten bildende Verschnürung oder Träger für schwere Lasten, der Rücken lässt sich vielfach in Szene setzen, nutzen und interpretieren. Mit Arbeiten von Labels und Designern wie Chanel, Jean Paul Gaultier, Raf Simons oder Balmain gibt die Schau einen Überblick über dieses gestalterische Potenzial vom 18. Jahrhundert bis heute.

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AED Neuland

– 31.03.2019
aed-stuttgart.de/neuland 

Der Verein AED lobt jährlich den Preis AED Neuland aus, der Studierende und Gestalter, die nicht älter als 28 Jahre sind, zu Beginn ihrer Karriere fördern möchte. Im Mittelpunkt der Kriterien, nach denen eine interdisziplinäre Jury die Arbeiten bewertet, stehen Innovationsgrad, Nachhaltigkeit, Funktionalität, wirtschaftliche Verwendbarkeit und Ästhetik sowie ein klarer Nutzen für Mensch und Gesellschaft. Teilnehmer können Einreichungen in den folgenden Kategorien vornehmen: Architecture and Engineering, Exhibition Design and Interior Design, Product Design, Communication Design, Interaction Design. Der Erstplatzierte jeder Kategorie erhält ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro. Gemeinsam mit weiteren nominierten Einreichungen werden die Gewinnerprojekte in einer Wanderausstellung und einer Publikation präsentiert.

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Sagmeister and Walsh. Beauty

MAK, Wien / AT
– 31.03.2019
mak.at 

[Sagmeister und Walsh. Schönheit] Mit einer groß angelegten, interaktiven Ausstellung widmet sich Stefan Sagmeister – diesmal gemeinsam mit Jessica Walsh – nach dem Glück nun einem weiteren großen Thema der menschlichen Kultur: der Schönheit. Um zu beweisen, dass Schönheit mehr ist, als reine Oberflächlichkeit, laden verschiedene Installationen und Objekte dazu ein, sich mit den verschiedenen Facetten dieses Begriffs auseinanderzusetzen: von digitalen Experimenten zur Symmetrie über das sinnliche Erleben von Klang, Farbe und Duft bis hin zur Frage, was einen Menschen für andere anziehend macht. Die Themengebiete „Was ist Schönheit?“, „Die Geschichte der Schönheit“, „Im Auge des Betrachters“, „Schönheit erleben“ und „Transformierende Schönheit“ werden vom „Schönheitsarchiv“ abgeschlossen, das von Sagmeister und Walsh kuratiert eine Auswahl „besonders schöner“ Exponate aus der Sammlung des Museums präsentiert.

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Digital Imaginaries. Africas in Production

ZKM, Karlsruhe / DE
– 31.03.2019
zkm.de 

Die Themen Digitalisierung und digitale Transformation treiben Unternehmen, Regierungen und Gesellschaften weltweit um. Das Ausstellungs- und Rechercheprojekt „Digital Imaginaries“ zeigt, nach Ausstellungen, Workshops und Veranstaltungen im Senegal und Südafrika, aktuell in Karlsruhe Arbeiten afrikanischer Künstler, die die „widersprüchliche Vielfalt des Digitalen auf dem afrikanischen Kontinent“ thematisieren. Die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten verweisen auf die afrikanischen Geschichten, Praktiken und Gegebenheiten, die in diesem Kontext zum Tragen kommen und wollen anregen, darüber nachzudenken, wie eine emanzipierte digitale Zukunft aussehen kann, die sich nicht nach marktorientierten Interessen und post-kolonialen Hegemonien richtet.

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Moderne am Main. 1919–1933

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main / DE
– 14.04.2019
museumangewandtekunst.de 

Die Ausstellung „Moderne am Main“ zeigt Artefakte aus dem Frankfurt zu Zeiten der Weimarer Republik und stellt damit den ersten Versuch dar, diese Epoche designhistorisch umfassend aufzuarbeiten – eine Annäherung an den damaligen Anspruch, die Stadt sowohl ästhetisch als auch gesellschaftlich neu zu gestalten. Bei angekündigten etwa 600 Exponaten kann man auf Einiges gefasst sein.

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Programmed: Rules, Codes, and Choreographies in Art, 1965–2018

Whitney Museum of American Art, New York / UM
– 14.04.2019
whitney.org 

[Programmiert: Regeln, Codes und Choreografien in der Kunst, 1965–2018] Programmierte Systeme gehören für uns heute ganz selbstverständlich zum Alltag, ihr Einfluss auf die Kunst lässt sich jedoch bis in die 1960er Jahre zurückverfolgen. Die Ausstellung gliedert sich in zwei Bereiche: „Rule, Instruction, Algorithm“ [Regel, Anweisung, Algorithmus] beschäftigt sich mit der Frage, wie Bilder und Objekte basierend auf Systemen und Vorgaben generiert werden können; „Signal, Sequence, Resolution“ [Signal, Sequenz, Auflösung] stellt Arbeiten in den Mittelpunkt, die mithilfe von Codes (Fernseh-) Bilder manipulieren. Ein Highlight ist das zwischen den beiden Bereichen präsentierte Werk „Fin de Siècle II“ von Nam June Paik, das nach sechsjähriger Restaurationsarbeit erstmalig wieder öffentlich zu sehen ist. Premiere feiert auch das Augmented Reality-Kunstwerk „Unexpected Growth“ von Tamiko Thiel, das die Überflutung New Yorks simuliert.

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West of Modernism: California Graphic Design, 1975–1995

LACMA, Los Angeles / US
– 21.04.2019
lacma.org 

[Der Westen des Modernismus: Kalifornisches Grafikdesign, 1975–1995] Kalifornien ist seit vielen Generation Sehnsuchtsort und Sinnbild für Freiheit, Liberalität und individuelle Entfaltung. Ähnliches galt auch für das kalifornische Grafikdesign in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In diesen Jahren emanzipierten sich eine Vielzahl von Gestaltern zunehmend von den allgemeingültigen und starren Regeln des Modernismus, die vor allem von der etablierten Szene in New York hochgehalten wurden. Weiter befeuert durch die neuen Möglichkeiten des rasant voranschreitenden technischen Fortschritts, ging man an der Westküste eigene Wege, sowohl in der Praxis als auch in der Theorie. Als Teil seiner Graphic Design Initiative, die zum Ziel hat, sukzessive eine umfassende grafische Sammlung aufzubauen, beleuchtet das LACMA die Zeit zwischen 1975 und 1995 anhand von Postern und Publikationen.

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Fibre-Fixed. 
Composites in Design

Design Museum Gent / BE
– 21.04.2019
designmuseumgent.be 

Could new materials be the solution to current challenges such as climate change, mobility, and demographic change? The exhibition at the Design Museum Gent – “Fibre-Fixed. Composites in Design” – answers the question affirmatively with designers demonstrating new design possibilities using fibre-reinforced plastic. Curators Ignaas Verpoest and Lut Pil will use a range of projects from the past five years to highlight the potential of this type of material – demonstrating not only their technical advantages, but also their creative potential.

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Einfach gut. Design aus Dänemark

Wilhelm Wagenfeld Haus, Bremen / DE
– 22.04.2019
wilhelm-wagenfeld-stiftung.de 

Bei dänischem Design denken vermutlich die meisten an bekannte Mid-century-Klassiker. Dass das Land deutlich mehr zu bieten hat, möchte diese Ausstellung beweisen. Zwar befinden sich unter den Exponaten auch Möbel und Leuchten von Finn Juhl, Verner Panton oder Nanna Ditzel, diese werden jedoch durch handwerkliche Neuinterpretationen sowie Projekte ergänzt, die Design als Werkzeug verstehen, um sich großen, globalen Problemstellungen anzunehmen. So möchten die Kuratoren die rein nostalgische Perspektive verlassen und Fragen zu Nachhaltigkeit, gesellschaftlicher Wahrnehmung und dem Image des dänischen Designs aufwerfen. Die Ausstellung war bereits 2017 in Berlin zu sehen und wurde für das Wilhelm Wagenfeld Haus erweitert und angepasst.

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Koloman Moser

MAK, Wien / AT
– 22.04.2019
mak.at 

Wie kaum ein anderer, wurde Koloman Moser (1868–1918) dem von der Wiener Secession hochgehaltenen Idealbild des Universalkünstlers gerecht; sein Werk erstreckt sich von der Malerei über die Gestaltung von Möbeln, Objekten und Innenräumen bis hin zu Bühnenbild und Mode. Die Retrospektive anlässlich seines hundertsten Todestages betrachtet chronologisch geordnet sein umfangreiches Schaffen und bezieht gleichzeitig seine Wegbereiter und -begleiter mit ein. In Stationen seines Lebens gegliedert, beginnend mit Wien als Inspirationsquelle und mit Mosers letztlicher Rückkehr zur Malerei abschließend, präsentiert die Ausstellung „Koloman Moser. Universalkünstler zwischen Gustav Klimt und Josef Hoffmann“ 600 Exponate, von denen viele der Öffentlichkeit zuvor nicht zugänglich waren.

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Cultural Threads

Textiel Museum, Tilburg / NL
– 12.05.2019
textielmuseum.nl 

[Kulturelle Verstrickungen] In der Ausstellung „Cultural Threads“ dienen Textilien als Vermittler und Zeuge von soziopolitischen Verbindungen in einer Welt, deren Grenzen immer mehr verschwimmen. Dabei werden Geschichten entdeckt und erzählt, Beziehungen aufgezeigt, Identitäten gepr.gt und auch Perspektiven für die Zukunft eröffnet. Neben Arbeiten internationaler Textilkünstler wie Hana Miletić, Otobong Nkanga, Aiko Tezuka oder Mary Sibande wurden auch speziell für die Ausstellung neue Werke im Textiel Lab angefertigt. Eylem Aladogan beschäftigt sich zum Beispiel anhand von Textilien aus dem Osmanischen Reich mit ihrer türkischen Herkunft und der dortigen politischen Lage unter Recep Tayyip Erdoğan, während Vincent Vulsma sich in Form von Skulpturen mit der historischen Rolle von Stoffen und Indigo im Sklavenhandel auseinandersetzt.

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100 Prozent Wolle

Museum Europäischer Kulturen, Berlin / DE
– 23.06.2019
smb.museum 

Am 5. November 2017 eröffnete die Sonderaustellung des Museums Europäischer Kulturen zum Thema Wolle in Berlin. Hier soll auf interdisziplinäre Art und Weise die Herkunft, Verarbeitung und der kulturelle Hintergrund des Werkstoffes an alle Altersgruppen vermittelt und die Besucher zum Spielen und Mitmachen angeregt werden. In der Ausstellung soll ein umfassendes Bild entstehen, das sowohl den Prozess der Herstellung, wie das Leben eines Schäfers und das Scheren, Kämmen und Waschen, als auch die Verarbeitung zu Garn, Textilien und Baustoff beleuchtet. Hiermit wird in einer Zeit, die dem Verlust von Traditionen unterliegt, eine Verbindung zu den eigenen kulturellen Wurzeln geschlagen.

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Like you! Freundschaft digital und analog

Museum für Kommunikation Frankfurt / DE
– 01.09.2019
mfk-frankfurt.de 

Freunde zu haben, ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis, denn Einsamkeit macht krank, wie Studien vielfach belegt haben. Die Ausstellung „Like You!“ fragt, was eine Freundschaft ausmacht und vor allem, welche Veränderungen digitale Medien und Kommunikationsmittel diesbezüglich verursachen. In die Stationen „Freunde finden“, „Freunde haben“ und „Freunde verlieren“ gegliedert, wird dieser besonderen Art der zwischenmenschlichen Beziehung nachgegangen – durch alle Epochen. Der „Entdeckertisch“ bietet im Anschluss die Möglichkeit, selbst analog oder digital miteinander zu interagieren und sich auszutauschen, von der Zettelbotschaft bis hin zum Roboter. Das Rahmenprogramm aus Führungen, Gesprächen, Workshops und Filmvorführungen richtet sich sowohl an Erwachsene als auch an Kinder.

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Shine on Me. Wir und die Sonne

Deutsches Hygiene-Museum, Dresden / DE
– 18.09.2019
dhmd.de 

Die Sonne ermöglicht und beeinflusst das Leben auf der Erde wie kein anderer Faktor. Sie ist Energiequelle, Rhythmusgeber und Zentrum unseres Planetensystems – und bei weitem noch nicht restlos erforscht. Kein Wunder also, dass die Menschheit seit jeher eine besondere Beziehung mit diesem Stern verbindet. Die Ausstellung „Shine on Me“ widmet sich nun umfassend der Sonne und den vielen Facetten ihrer naturwissenschaftlichen und kulturellen Bedeutung. Gegliedert in sieben Bereiche, wird ihre Rolle als Gottheit, Zeitgeber, Symbol, Lichtspender, Gesundheitsfaktor, Energiequelle und Stern betrachtet. Dabei wird von uralten Ritualen bis hin zu moderner Technologie ein breites Zeitfenster der Menschheitsgeschichte abgedeckt. Begleitet von Vorträgen, Diskussionen, Lesungen und Führungen soll sowohl Kindern als auch Erwachsenen die Thematik nähergebracht werden.

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Politics of Design, Design of Politics

Die Neue Sammlung – The Design Museum, München / DE
– 29.09.2019
dnstdm.de 

Mit der Ausstellung „Friedrich von Borries. Politics of Design – Design of Politics“ führt die Neue Sammlung ihre 2015 ins Leben gerufene Ausstellungsreihe für zeitgenössische Positionen im Design nun im vierten Jahr fort. Unter der konzeptionellen Leitung Friedrich von Borries’, bricht die Ausstellung die musealen Grenzen der ständigen Sammlung auf und kombiniert Museumsstücke mit DIY-Objekten, die Teilnehmer eines Open Call beitrugen. Im Zentrum der Ausstellung steht die Frage nach der Wechselwirkung von Design und Politik: Inwieweit sind Designobjekte Produkte politischer Verhältnisse? Aber auch: Wie kann Design zur Veränderung politischer Verhältnisse beitragen? Diese Fragen werden im Kontext der Ausstellung in Workshops mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Kultur diskutiert.

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111/99. Fragen zur Gestaltungssprache der Moderne

Werkbundarchiv – Museum der Dinge, Berlin / DE
– 13.01.2020
museumderdinge.de 

Bis Anfang nächsten Jahres zeigt das Werkbundarchiv – Museum der Dinge in Berlin vier Ausstellungen, in welchen die Verbindungen zwischen dem 1907 gegründeten Deutschen Werkbund und dem 1919 gegründeten Bauhaus offensichtlich und die von den Institutionen ausgehenden Einflüsse auf die Moderne nachverfolgt werden. Der erste Teil ist aktuell zu sehen und zeigt kommerzielle Grafiken, welche die Entwicklung vom Jugendstil zur Sachlichkeitveranschaulichen.

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Parallel Worlds: Videogame Design and Culture

Victoria and Albert Museum, London / GB
25.01.2019 – 25.01.2019
vam.ac.uk 

Die jährlich stattfindende eintägige Konferenz „Parallel Worlds“ nimmt sich dieses Mal der visuellen Gestaltung virtueller Welten an und behandelt die damit zusammenhängende Beschaffenheit der Videospielkultur. Zum dritten Mal bringt das Victoria and Albert Museum in London für einen Tag Designer, Künstler, Entwickler und andere Fachgrößen aus der Videospielszene zusammen: Gamedesigner sowie Experten für Escape Rooms oder auch Fahrgeschäfte werden vor Ort sein, um über „Videogame Design and Culture“ zu reden.

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Extrovert Interior: Publicness and the Contemporary Museum

ANCB The Aedes Metropolitan Laboratory, Berlin / DE
26.01.2019 – 26.01.2019
ancb.de 

Im ANCB The Aedes Metropolitan Laboratory in Berlin wird Ende Januar über die Rolle zeitgenössischer musealer Praxis im öffentlichen Raum in städtischen sowie ländlichen Gebieten diskutiert. Durch eine Erweiterung des Tätigkeitsfelds vom öffentlichen Raum hin zum Anbieter öffentlicher Programme ergeben sich Chancen, zum Beispiel die Demokratisierung von Diskursen und Wissen. Das Symposium stellt die Frage nach den daraus entstehenden Konsequenzen für die Architektur eines Museums.

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3D Medical Printing Conference

Maastrichts Expositie en Congres Centrum / NL
30.01.2019 – 31.01.2019
3dmedicalconference.com 

Der 3D-Druck bedeutet für viele Branchen völlig neue Herstellungsmöglichkeiten – so auch für Fertigungsverfahren im medizinischen Bereich. Chirurgen, Pharmazeuten, Zahnärzte und biomedizinische Ingenieure arbeiten schon heute mit Prothesen und Anwendungen aus dem 3D-Drucker. Dennoch, so der Standpunkt der Veranstalter, fehlt es an Fachpersonal und den geeigneten Materialien, um die Technologie weiter voranzutreiben. Die Konferenz bietet eine Plattform, auf der Informationen, Forschungsinteressen und -ergebnisse, Fähigkeiten und Ressourcen ausgetauscht und zu neuen Projekten vernetzt werden können. Mit insgesamt vier Themen pro Tag geben die Referenten aus Medizin, Forschung, Kreativbranche und Wirtschaft einen ausführlichen Überblick über den aktuellen Forschungsstand sowie mögliche Zukunftsvisionen.

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Spielwarenmesse

Fairground Nuremberg / DE
30.01.2019 – 03.02.2019
spielwarenmesse.de 

Zum 70. Mal findet ab Ende Januar 2019 die Spielwarenmesse in Nürnberg statt, was unter anderem mit dem Toy Festival und einer Sammlung von Zeitzeugenberichten gefeiert wird. Neben dem Blick zurück in die Geschichte stehen aber vor allem wieder Entwicklungen und Neuheiten im Mittelpunkt, die sich, in Themenbereiche gegliedert, an alle Altersgruppen richten. Die diesjährigen Trends sind „Ready, Steady, Play!“, eine Initiative für mehr Bewegung und motorische Förderung in Zeiten vieler digitaler, passiver Angebote, „The Wow Effect“, die Nutzung des Überraschungseffekts in Form von zunächst verborgenen Inhalten oder Anwendungsmöglichkeiten sowie „Toys 4 Kidults“, wo Erwachsene als Nutzer, Sammler und Liebhaber von Spielzeugen die Zielgruppe bilden. Zudem wird wieder der Toy Award an herausragende Produkte vergeben und im Toy Business Forum erwarten die Besucher Vorträge zu Themen wie Handel, Marketing und Changemanagement.

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Transmediale

Haus der Kulturen der Welt, Berlin / DE
31.01.2019 – 03.02.2019
transmediale.de 

1988 als Video Film Fest begleitend zur Berlinale gegründet, hat sich die Transmediale in den vergangenen 30 Jahren zu einer unabhängigen, kritischen Plattform entwickelt, die Technologie, Digitalität, Kultur und Medien in einer Reihe von Veranstaltungen thematisiert. Zum Programm gehören Ausstellungen, Konferenzen, Filmvorführungen, Performances und Publikationen, zu denen Künstler, Forscher, Aktivisten, Studierende und Theoretiker beitragen. 2019 fokussiert sich die Transmediale auf die Frage, wie Gefühle und Empathie in Objekte übersetzt werden können und welche Rolle sie in der digitalen Kultur spielen. Neu sind die Study Circles, zu denen sich Experten vor, während und nach der Veranstaltung treffen, um ihr Wissen weiter zu vertiefen.

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Februar

Open Call. Eat

– 01.02.2019
biotopia.net 

Die Nahrungsmittelaufnahme ist ein alltägliches, mitunter gemeinschaftsstiftendes Grundbedürfnis. Wir vergessen allerdings oft, welche Folgen – vor allem in Zeiten globaler Wirtschaftszusammenhänge – aus dem eigenen Essverhalten resultieren. Das im Mai 2019 stattfindende Biotopia Festival sucht bis 1. Februar Beiträge zum Thema „Eat“.

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Im Fokus: Taschen

Deutsches Ledermuseum, Offenbach / DE
– 03.02.2019
ledermuseum.de 

„Funktional, schmückend, modisch“ heißen die zusammenfassenden Schlagworte für die ausgewählten Taschen, die im Rahmen des neuen Studioformats des Deutschen Ledermuseums „Im Fokus“ Einblicke in das historische Archiv bieten. Das Museum ist stolz auf eine umfangreiche Sammlung mit über 30.000 Artefakten aus vielen Zeiten und Regionen der Lederkultur, welche Offenbach im internationalen Vergleich besonders herausstellt. In der Ausstellung „Im Fokus: Taschen. Funktional, schmückend, modisch“ wird eine historische Zusammenfassung der Taschenkultur mit Exponaten aus mehreren Epochen geboten. Die Tasche wurde zu Beginn ihrer Existenz als reines Funktionsmittel – Behältnis – eingesetzt, um Rohstoffe und Nahrungsmittel zu transportieren. Im Mittelalter entwickelten sich die aus Leder hergestellten Beutel- oder Gürteltaschen, die hauptsächlich von Männern getragen wurden. Weitere Entwicklungen oder Modifikationen der Funktionen sowie Unterkategorien der Tasche wurden stark von modischen Einflüssen geprägt, woraus heutige Modelle wie Bürotasche, Sporttasche, Umhängetasche oder Clutch entstanden.

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Regionale 19: Die Form des Klangs

Haus der elektronischen Künste Basel / CH
– 03.02.2019
hek.ch 

Zum Ende des Jahres bietet die Regionale 19 jungen Künstlern aus dem trinationalen Raum zwischen Nordwestschweiz, Südbaden und Elsass die Möglichkeit, an insgesamt 18 Standorten ihre Arbeiten einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Das Haus der elektronischen Künste in Basel zeigt unter dem Titel „Die Form des Klangs“ Arbeiten, die sich mit den gestalterischen Potenzialen des Klangs beschäftigen.

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Social Design

Museum für Gestaltung Zürich, Zürich / CH
– 03.02.2019
museum-gestaltung.ch 

Unsere Welt steht vor einer Vielzahl an Herausforderungen, die uns Menschen, unsere Umwelt und unser Miteinander betreffen. Welchen Beitrag Gestaltung leisten kann, etwa im Kontext von Wohnraum und Stadtentwicklung, bei der Unterstützung von Existenzgründungen, der Integration von Flüchtlingen, der Förderung von Kultur und Bildung oder dem Erhalt der biologischen Vielfalt, zeigen verschiedene ausgewählte Projekte internationaler Designer und Initiativen. Die Ausstellung „Social Design“ möchte damit nicht nur einen Überblick über bestehende Ansätze geben, sondern auch mit Workshops, Exkursionen und Talks zur tieferen Auseinandersetzung mit der Thematik animieren und als Anreiz dienen, selbst aktiv zu werden. Die Ergebnisse der Interaktion mit den Besuchern werden schon während der Laufzeit auf der Museumswebseite veröffentlicht, sodass die Ausstellung stetig wächst.

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Caroline Broadhead: A Retrospective

Lethaby Gallery, London / DE
– 06.02.2019
arts.ac.uk 

Das Central Saint Martins College an der University of Arts London zeigt Caroline Broadheads Schaffen aus vier Jahrzehnten im Spannungsfeld der bildenden und angewandten Künste. Mithilfe dreidimensionaler Objekte in Form von Schmuck, Textilien und Möbel hinterfragt sie Konventionen und Grenzen der Gestaltung, vor allem im Hinblick auf den menschlichen Körper.

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Tutto Ponti, Gio Ponti Archi-Designer

Musée des Arts Décoratifs, Paris / FR
– 10.02.2019
madparis.fr 

Vor allem in Italien, aber auch mit internationalen Projekten hat Gio Ponti (1891–1979) in der modernen Architektur seine Spuren hinterlassen. Seine Auseinandersetzungen mit Farben, Oberflächen und feinen Strukturen erstreckten sich über die Gestaltung von Gebäuden bis hin zu Innenarchitektur sowie Produkt- und Möbeldesign, worauf auch der Untertitel „Archi-Designer“ hinweist. Das von ihm mitgegründete Domus-Magazin und seine Lehrtätigkeit am Politecnico di Milano trugen dazu bei, dass sich seine Ideen weit verbreiteten. Die Ausstellung geht den sechs Jahrzehnten seines Wirkens chronologisch sowie nach Disziplinen geordnet nach. Zu sehen sind unter anderem Zeichnungen, Modelle, Fotografien und Filme. Mit „Tutto Ponti“ soll auch in Frankreich das Bewusstsein für die Bedeutung Gio Pontis für die Architektur- und Designgeschichte gestärkt werden.

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Die Spitzen der Gesellschaft

Textilmuseum, St. Gallen / CH
– 10.02.2019
textilmuseum.ch 

In St. Gallen, einem der heute noch verbliebenen Textilzentren der Schweiz, zeigt das dortige Textilmuseum bis Februar 2019 in der Ausstellung „Spitzen der Gesellschaft“ seine Sammlung historischer Spitzen. Entlang der Entwicklung dieser Technik und der höfischen Mode von den Anfängen des 15. Jahrhunderts bis zum Ende des 18. Jahrhunderts wird die Geschichte der Spitze erzählt. Spitze ist ein gemustertes Textil, das aus Garn oder Garn und Stoff besteht und sich durch seine Durchbrüche auszeichnet. Die Technik wurde hauptsächlich von Frauen entwickelt, die die Spitze in Heimarbeit produzierten. Von Italien ausgehend bestimmte sie bald den Kleidungsstil der gesamten europäischen Oberschicht. Damit bekam sie nicht nur wirtschaftliche Relevanz, sondern auch gesellschaftlich-kulturelle.

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Design Storytellers: The Work of Broached Commissions

National Gallery of Victoria, Melbourne / AU
– 16.02.2019
ngv.au 

Die Ausstellung „Design Storytellers: The Work of Broached Commissions“ zeigt Arbeiten renommierter Designer, die die Entwicklung des australischen Designs widerspiegeln. Es werden insgesamt vier Sammlungen der Kreativagentur Broached Commission gezeigt, die alle unter dem Überbegriff Globalisierung und ihre Folgen zusammengefasst werden können. Die Ausstellung zeigt sowohl Arbeiten von australischen als auch von internationalen Designern, um einen außergewöhnlichen und möglichst umfassenden Einblick in den Entstehungsprozess des australischen Designs zu geben.

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Stühle der Macht

Vitra Schaudepot, Weil/Rhine / DE
– 17.02.2019
design-museum.de 

Stühle sind heute selbstverständliche Alltagsgegenstände und es ist schwer vorstellbar, dass sie ursprünglich einmal in ihrer Funktion als Thron den antiken Herrschern vorbehalten waren. Dennoch lassen sich an dem Design und Einsatz von Stühlen auch in jüngerer Vergangenheit noch Machtstrukturen und Hierarchien ablesen – ob in Unternehmen, in der Politik oder im religiösen Kontext. Als Gegenentwurf zur Demonstration von Überlegenheit haben aber auch immer wieder Versuche stattgefunden, durch Sitzmöbel Bescheidenheit, Volksnähe oder soziales Engagement auszudrücken. Die Ausstellung führt in diesem Zusammenhang durch die Geschichte des Stuhls und zeigt ergänzend in Form von Fotografien ikonische Interieurs sowie heutige Räume der Macht, darunter der Sitzungssaal der FIFA in Zürich oder der New Yorker Sitz der UNO-Vollversammlung.

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European Artificial Intelligence Lab

– 17.02.2019
ars.electronica.art 

Bis zum 17. Februar 2019 besteht die Möglichkeit, sich für die Residencies des European Artificial Intelligence Lab zu bewerben. Das von Ars Electronica sowie zwölf weiteren Kunst- und Kultureinrichtungen initiierte Projekt bietet Künstlern einen mehrwöchigen Aufenthalt im Ars Electronica Futurelab in Linz sowie am MUNTREF Centro de Arte y Ciencia und dem Laboratorio de Neurociencia de la Universidad Torquato Di Tella in Buenos Aires.

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Human Interior – Thijs Wolzak

Design Museum Den Bosch, ’s-Hertogenbosch / NL
– 17.02.2019
designmuseum.nl 

Das eigene Zuhause ist ein intimer Ort und nicht selten ein Spiegel der Persönlichkeiten, die darin wohnen. In insgesamt 248 Bildern dokumentierte der Fotograf Thijs Wolzak zwischen 2011 und 2018 Niederländer in ihren vier Wänden. Die Serie erschien wöchentlich in der Zeitung NRC Handelsblad im Rahmen der Kolumne Binnenkijken [Hineinschauen]. Nun zeigt das Design Museum Den Bosch 23 ausgewählte Motive in großem Format, sodass die darin enthaltenen Details für den Betrachter besonders gut zur Geltung kommen. Wolzaks Arbeit wirft Fragen auf, mit denen sich das Design regelmäßig auseinandersetzt: Welche Motive stehen hinter der Produktauswahl? Welche Rolle spielt das Sammeln von Objekten? Welche soziale Relevanz hat Design? Wieso hat der Mensch das Bedürfnis, sein Zuhause zu individualisieren und sich ein „Nest“ zu bauen?

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Schön Schräg

Tschechisches Zentrum, Berlin / DE
– 21.02.2019
berlin.czechcentres.cz 

Anlässlich der tschechoslowakischen Republikgründung vor 100 Jahren zeigt die Ausstellung „Schön schräg. Kubismus – ein tschechisches Gestaltungsprinzip“ in Berlin moderne Produktgestaltung aus Tschechien und der Slowakei in Bezug auf ihre Genese von der Zeit des Kubismus bis heute. Die zwei Kuratoren Wolfgang Binder und Bettina Güldner aus Berlin wurden damit beauftragt, herauszufinden, welche gestalterischen Eigenarten diese beiden Länder im europäischen Vergleich auszeichnet. Zusätzlich zur Ausstellung finden im Januar und Februar 2019 eine Gesprächsrunde sowie ein Workshop in Prag statt, in denen Designstudierende ihre Gedanken zu dem Thema äußern.

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Metahaven: Earth

Stedelijk Museum, Amsterdam / NL
– 24.02.2019
stedelijk.nl 

Der neue Film von Metahaven, „Eurasia (Questions on Happiness)“, bildet das Kernstück der Ausstellung „Metahaven: Earth“ im Stedelijk Museum, das ihn zusammen mit dem Institute of Contemporary Arts in London und der Sharjah Art Foundation in Auftrag gegeben hat. „Eurasia (Questions on Happiness)“ ist nicht der erste Film von Metahaven, dem Duo um Vinca Kruk und Daniel van der Velden, deren gemeinsame Praxis sich seit 2007 von grafischen Identitäten, Rauminstallationen und Publikationen immer mehr hin zu bewegtem Bild entwickelt hat. Deswegen werden in vier Galerien die bisher entstandenen Videoarbeiten, darunter auch „The Sprawl“, als immersive Installationen präsentiert, während in einer fünften Galerie ihre Musikvideos, textilen und grafischen Arbeiten gezeigt werden.

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Anthropocene

National Gallery of Canada, Ottawa / CA
– 24.02.2019
gallery.ca 

Der Gotthard-Basistunnel, der Tagebau in Nordrhein-Westfalen oder die Mülldeponie Dandora in Nairobi sind nur einige, gut sichtbare Beispiele für das Ausmaß, in dem die Natur bereits durch das Handeln des Menschen geprägt ist. Als Teil der groß angelegten Unternehmung The Anthropocene Project zeigt diese Ausstellung anhand von Fotografien, Wandmalereien und Filminstallationen auf beeindruckende Art und Weise den menschlichen Einfluss auf unseren Planeten.

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100 Jahre lenkbares Licht. Ursprung und Aktualität beweglicher Beleuchtung

Museum für Angewandte Kunst Köln / DE
– 24.02.2019
museenkoeln.de 

Die Ausstellung „100 Jahre lenkbares Licht“ zeichnet die Geschichte beweglicher Leuchten nach. Was heute nicht mehr aus Arbeits- und Wohnräumen wegzudenken ist, nahm seinen gestalterischen Anfang mit den Entwürfen Curt Fischers für das von ihm gegründete Unternehmen Midgard, dessen Produkte im Zentrum der Ausstellung stehen. Deren Einfluss auf das Bauhaus und heutige Gestalter verfolgt die Ausstellung anhand von Originalleuchten, Patenten, Briefen, Zeichnungen und Filmen.

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Videogames: Design/Play/Disrupt

Victoria and Albert Museum, London / GB
– 24.02.2019
vam.ac.uk 

[Videospiele: Gestalten/Spielen/Stören] Mit mindestens 2,2 Milliarden aktiven Spielern weltweit ist es nicht verwunderlich, dass am Victoria and Albert Museum die Bestrebung besteht, sich verstärkt der Gaming-Kultur zu widmen. Ein weiterer Schritt in diese Richtung wird mit der Ausstellung „Videogames: Design/Play/Disrupt“ gemacht, die sich vor allem mit den Entwicklungen der vergangenen zehn Jahre beschäftigt. Betrachtet wird in verschiedenen Abschnitten das Design und die handwerkliche Umsetzung von Spielen, ihre Rolle als Vermittler von gesellschaftlich relevanten Themen, das kreative Potenzial der Gamer-Community sowie die Bedeutung von kleineren, unabhängigen Studios. Ein an die Ausstellung angeschlossenes Residency-Programm wird zudem einem britischen Künstler, Designer oder Maker aus dem Videospiel-Umfeld die Chance geben, mit den Kuratoren zusammenzuarbeiten.

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Kinderbiennale – Träume und Geschichten

Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Japanisches Palais, Dresden / DE
– 24.02.2019
skd.museum 

„Kunstwerke besitzen die innere Kraft, Träumen eine Gestalt zu verleihen, Geschichten zu erzählen oder auch die uns umgebende Welt in all ihren Facetten widerzuspiegeln.“ Von dieser These ausgehend, verlässt die Kinderbiennale im Museumskontext übliche Vermittlungs- und Rezeptionsformen und schafft stattdessen einen Parcours, der Kunst erlebbar machen soll. Das Japanische Palais in Dresden wird so zu einem Ort, der zur Interaktion anregt, alle Sinne anspricht und die Besucher einlädt, anhand von Kunstwerken sowohl reale als auch fiktive Welten zu ergründen. Weiterhin wird zu diesem Anlass auch erstmalig das sogenannte Mobile Museum der Öffentlichkeit präsentiert, das durch Sachsen reisen und Kindern und Familien Kunst und Kultur näherbringen soll.

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All I Know Is What’s on the Internet

The Photographers’ Gallery, London / GB
– 24.02.2019
thephotographersgallery.org.uk 

[Alles was ich weiß, weiß ich aus dem Internet] Das Medium Fotografie und der Beruf des Fotografen haben durch technischen Fortschritt, globale Vernetzung und soziale Plattformen einen radikalen Wandel erlebt. Wo früher noch eine überschaubare Menge an Bildern produziert wurde, sieht sich der Nutzer heute mit einer Flut an visuellem Material konfrontiert. Bots, Algorithmen, intelligente Maschinen und vor allem eine riesige Zahl an Mitarbeitern in großen Unternehmen sind an der Produktion und Verbreitung dieser Bilder beteiligt. Die Ausstellung wirft einen Blick hinter die glänzende Oberfläche unserer Bildschirme und geht der Arbeit eben jener Akteure nach. Anhand von künstlerischen Auseinandersetzungen mit der Thematik wird provoziert, hinterfragt und erforscht, wie die Bildkultur heute funktioniert und wo die Grenze zwischen menschlichem und maschinellem Input verläuft.

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Lily van der Stokker. Friendly Good

Stedelijk Museum Amsterdam / NL
– 24.02.2019
stedelijk.nl 

Mithilfe freundlich-verspielter Ästhetik thematisiert die niederländische Künstlerin Lily van der Stokker in ihren (Wand-)Bildern und Installationen unterschiedliche Fragestellungen vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Zuschreibungen des Femininen. Das Stedelijk Museum zeigt aktuell ihre bisher umfassendste Schau. Van der Stokker zelebriert eine Spielart der Weiblichkeit und widersetzt sich mit dem oft als emotional und typisch weiblich deklarierten Charakter ihrer Arbeiten gängigen Vorstellungen konzeptueller Kunst.

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Sommercamp 2019 – Echt kommunikativ?

Schader-Forum, Darmstadt / DE
– 01.03.2019
schader-stiftung.de 

Noch bis zum 1. März ist die Bewerbung zum Sommercamp 2019 im Schader-Forum vom 15. bis zum 18. August möglich. Der diesjährige Schwerpunkt liegt – unter Berücksichtigung der Nutzungsarten des öffentlichen Raums – auf der darin stattfindenden zwischenmenschlichen Kommunikation. Das viertägige Programm hat die Entwicklung eines Dialogprojekts zum Ziel. Bewerben können sich für das Sommercamp Studierende höherer Semester, junge Wissenschaftler in der Promotionsphase und junge Berufstätige mit maximal drei Jahren Berufserfahrung.

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Bodyscan – Anatomie in Kunst und Wissenschaft

Eres-Stiftung, München / DE
– 02.03.2019
eres-stiftung.de 

Die Münchner Eres-Stiftung präsentiert in der Ausstellung „Bodyscan – Anatomie in Kunst und Wissenschaft“ vielfältige Perspektiven auf den menschlichen Körper. Mit über 50 Exponaten aus Renaissance und Barock über zeitgenössische Kunst bis hin zu modernsten Bildgebungsverfahren geht die Ausstellung der Frage auf den Grund, inwiefern technische und künstlerische Darstellungsmethoden unsere Körperbilder formen. Die Beiträge aus so vielfältigen Medien wie Holzschnitt, Skulptur, Malerei, Fotografie, Film und Computeranimation leisten zugleich einen umfassenden Beitrag zum Stiftungsauftrag, der Verbindung von Kunst und Wissenschaft.

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Colour and Abstraction

Textielmuseum, Tilburg / NL
– 03.03.2019
textielmuseum.nl 

[Farbe und Abstraktion. Generationen im Dialog] Die Zeitspanne von ™1960 bis heute umfasst in Bezug auf Textilien ein breites Spektrum: Innerhalb eines halben Jahrhunderts treffen hier zwei Generationen von Designern und Künstlern aufeinander, die in der Ausstellung „Colour and Abstraction. Generations in Dialogue“ im Textielmuseum anhand ihrer Arbeiten miteinander in Beziehung gesetzt werden. Die ältere Generation, die Aspekte wie Farbe und Abstraktion mithilfe von Textilien erforscht, trifft dabei auf eine jüngere Generation, die sich diesen Aspekten eher thematisch nähert. Mithilfe von Filmmaterial, Zeichnungen und Mustern soll der kreative Prozess illustriert werden. Zu den Ausstellungsstücken zählen Arbeiten von Peter Struycken, Lam de Wolf, Bertjan Pot sowie Formafantasma und Rafaël Rozendaal.

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Gegen die Unsichtbarkeit

Japanisches Palais, Dresden / DE
– 03.03.2019
kunstgewerbemuseum.skd.museum 

Die Ausstellung „Gegen die Unsichtbarkeit – Designerinnen der Deutschen Werkstätten Hellerau 1898 bis 1938“ widmet sich erstmalig und ausschließlich den Frauen, die im frühen 20. Jahrhundert im Kontext der Deutschen Werkstätten arbeiteten. Sie waren in 27 verschiedenen Berufsbezeichnungen tätig, unter anderem als Grafikerinnen, Möbeldesignerinnen, Textilgestalterinnen oder Innenarchitektinnen. Trotz ihres Schaffens in Entwurf und Lehre sowie erfolgreichen Teilnahmen an Wettbewerben und Ausstellungen, sind sie in Vergessenheit geraten. Dem will die Ausstellung entgegenwirken, indem nicht nur über 270 Werke gezeigt werden, sondern auch anhand von Briefen, Fotografien und Zeugnissen die individuellen Lebensentwürfe nachvollziehbar gemacht werden sollen.

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Feast for the Eyes

Foam Fotografiemuseum, Amsterdam / NL
– 03.03.2019
foam.org 

Die permanente Verfügbarkeit von Smartphone-Kameras und sozialen Medien wie Instagram, Facebook oder Snapchat haben dafür gesorgt, dass Essen heute nicht mehr nur Nahrungsaufnahme bedeutet, sondern auch einen wichtigen Bestandteil der öffentlichen Selbstdarstellung ausmacht. „Feast for the Eyes“ [Augenschmaus] betrachtet die Geschichte der Foodfotografie und bezieht dabei sowohl die Kunst als auch den Fotojournalismus sowie kommerzielle und wissenschaftliche Fotografie mit ein. Der Bereich „Still Life“ [Stillleben] widmet sich der klassischen Darstellung des Essens in der Malerei, „Around the Table“ [Rund um den Tisch] betrachtet kulturelle und rituelle Aspekte und „Playing With Food“ [Mit dem Essen spielen] schaut, was geschieht, wenn Humor hinzukommt. Neben den Fotografien selbst sind auch Kochbücher zu sehen, die einen weiteren historischen Überblick liefern.

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Good Grief, Charlie Brown!

Somerset House, London / GB
– 03.03.2019
somersethouse.org.uk 

Vor rund 70 Jahren erschien die erste Peanuts-Bildergeschichte des US-amerikanischen Zeichners Charles M. Schulz – seitdem hat die Comicreihe weltweit eine millionenstarke Leserschaft begeistert und einen deutlichen (und fortwährenden) Einfluss auf Kunst und Kultur ausgeübt. In den alltäglichen Abenteuern einer Gruppe von Kindern rund um den notorischen Pechvogel Charlie Brown stecken dabei immer wieder tief greifende Themen wie Krieg, Gleichberechtigung oder Rassismus. Zudem bieten die Charaktere mit ihren individuellen Ängsten, Problemen und Beziehungen vielfältige Möglichkeiten zur Identifikation. Die Ausstellung präsentiert nun eine Mischung aus historischen Originalen aus Schulzes Nachlass und durch die Peanuts inspirierten Objekten – unter anderem der silberne Snoopy, den die NASA auf eine Mondreise mitnahm – sowie zeitgenössische Kunstwerke.

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BICeBé 2019. International Call for Poster Design

– 08.03.2019
bicebebolivia.com 

Die Biennial of Poster Bolivia (BICeBé) ist seit 2009 eine Präsentationsplattform für Grafikdesign aus Bolivien und seiner südlichen Nachbarländer. Zum Programm gehören ein internationaler Kongress, Vorträge, Ausstellungen, ein Symposium zur Designausbildung sowie Workshops in den Partneruniversitäten. Highlight bleibt jedoch der Plakatwettbewerb, zu dem Studierende, Grafikdesigner, Fotografen, bildende Künstler und Produzenten von grafischen Inhalten eingeladen sind. Einreichungen können in den Kategorien Kulturplakate, soziale Plakate sowie kommerzielle und Werbeplakate vorgenommen werden. Zudem werden unveröffentlichte Plakate zum Thema „The Era of Disinformation“ [Das Zeitalter der Desinformation] sowie GIFs zum Thema „Women’s Empowerment“ [Stärkung der Frauenrechte] gesucht. Je nach Kategorie winken den Gewinnern Preise zwischen 1.000 und 5.000 US-Dollar.

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Hautnah. Die Filmkostüme von Barbara Baum

Deutsches Filmmuseum, Frankfurt am Main / DE
– 10.03.2019
deutsches-filminstitut.de 

Barbara Baum zählt zu den renommiertesten Kostümgestaltern Deutschlands und blickt auf fast 50 Jahre Zusammenarbeit mit internationalen Regisseuren und Produzenten zurück. Besonders aufwendige historische Kostüme, etwa für Filme wie „Katharina die Große“ (1995) oder „Buddenbrooks“ (2008), gehören zum Repertoire Baums. Unter anderem ist in der Ausstellung der Entstehungsprozess „vom ersten Lesen des Drehbuchs über historische Recherchen bis hin zum Zeichnen von Entwürfen und dem spannenden Moment der ersten Anprobe mit den Schauspielern“ dokumentiert. Bei ihrer Arbeit lässt sich die Gestalterin vor allem von der Auswahl der Stoffe leiten. Die taktilen Qualitäten des Materials nutzt die Ausstellung, ergänzt durch Audiomaterial und Informationen in Brailleschrift, um auch blinde Menschen oder Menschen mit Sehbehinderung eine Erlebnisebene zu bieten.

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Victor Papanek: The Politics of Design

Vitra Design Museum, Weil am Rhein / DE
– 10.03.2019
design-museum.de 

[Victor Papanek: Die Politik des Designs] Zugleich als „Retrospektive und Themenausstellung“ angelegt, beleuchtet die Ausstellung im Vitra Design Museum sowohl das Leben und Werk, den Einfluss und die Visionen des Industriedesigners und Autoren Victor Papanek, als auch das Verhältnis von Gestaltung und komplexen, globalen Problemstellungen im Allgemeinen. Papanek hat vor allem durch Publikationen wie „Design for the Real World“ (1971) oder „Design for Human Scale“ (1983) einen Grundstein für kritisches, soziales und ökologisches Denken und Handeln im Bereich der Gestaltung gelegt. Eine Medieninstallation aus seinen Thesen ermöglicht Besuchern, in seine Gedankenwelt einzutauchen. Weiterhin sind noch nie gezeigte Objekte aus seinem Nachlass zu sehen, etwa Notizbücher, Briefe, Möbel und Dias. Eine Brücke in die Gegenwart schlagen darüber hinaus 20 Projekte zeitgenössischer Gestalter, die Papaneks Ansätze widerspiegeln und weiterentwickeln.

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Raphaela Vogel

Berlinische Galerie, Berlin / DE
– 11.03.2019
berlinischegalerie.de 

Seit zehn Jahren findet Videoart at Midnight statt, ein monatlich an einem Freitag stattfindendes Videokunst-Screening im Babylon-Kino in Berlin. Zum Anlass dieses Jubiläums widmet die Berlinische Galerie nun der 1988 geborenen Videokünstlerin Raphaela Vogel eine Einzelausstellung. Vogel schloss 2014 ihr Studium an der Frankfurter Städelschule ab und lebt heute in Amsterdam. In ihren Videos übernimmt sie stets selbst die Hauptrolle und setzt ihren Körper der Beobachtung durch Kameradrohnen aus. Damit thematisiert sie unter anderem den Konflikt zwischen Weiblichkeit und der „oftmals männlich geprägten Technik“. Im Ausstellungskontext werden die Videoprojektionen von seltsamen Objekten eingerahmt, etwa einem Dixi-Pissoir oder einem Heukran. Damit lässt Vogel den Betrachter in ihre ganz eigene, postapokalyptisch anmutende Welt eintauchen.

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Times of Waste − Was übrig bleibt

Gewerbemuseum Winterthur / CH
– 17.03.2019
gewerbemuseum.ch 

„Abfall kann verheissungsvolle Ressource oder lästiger Rest sein, Abfall ist politisch und sozial, vor allem aber unvermeidlich. Abfall verschwindet nie vollständig und hinterlässt immer Spuren“, so beginnt der Ankündigungstext für „Times of Waste − Was übrig bleibt“. Um den Weg des Abfalls nachzuvollziehen, heftet sich die Ausstellung an die Fersen eines Smartphones und verfolgt die Route seines Transports und Recyclings. Dieser alltägliche Gegenstand führt den Besucher zu ganz unterschiedlichen Orten, etwa Deponien, Forschungslabors oder Reparaturwerkstätten, und lässt ihn auf die Menschen dort treffen. Die Fragestellungen und Problematiken, die so aufgezeigt werden, verlangen nach neuen Lösungsansätzen und einer tieferen Beschäftigung mit der Thematik. Entstanden ist die Ausstellung im Zusammenhang mit einem Forschungsprojekt an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW in Basel.

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68. Pop und Protest

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 17.03.2019
mkg-hamburg.de 

Die 68er-Bewegung steht für eine Zeit, in der Menschen überall auf der Welt aufbegehrten und begannen, sich lautstark und mit verschiedenen kulturellen Mitteln, von Musik über Mode bis hin zum gesellschaftskritischen Kino und einem neuen Interesse an (öffentlichen) Diskussionen, gegen bestehende Strukturen zu wehren. Sie kämpften für Freiheit, Frieden, Gleichberechtigung und Akzeptanz – Werte, die heute wieder aufs Neue diskutiert werden. Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) hat nun 200 Objekte aus der eigenen Sammlung sowie Leihgaben zusammengetragen, die das Lebensgefühl dieser Jahre verdeutlichen, darunter Kunstwerke, Fotografien, Mode, Plakate und Produkte. Die Spiegel-Kantine, die 1969 von Verner Panton für den Verlag fertiggestellt und 2012 ans MGK übergeben wurde, bildet den Mittelpunkt der Ausstellung.

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Josef Frank

Designmuseo, Helsinki / FI
– 17.03.2019
designmuseum.fi 

Das Designmuseo in Helsinki blickt in einer Retrospektive auf das Werk des Designers und Architekten Josef Frank (1885–1967) zurück. Nachdem er in Wien studiert und promoviert sowie an der Wiener Kunstgewerbeschule gelehrt und den Wiener Werkbund mitgegründet hatte, floh er vor den Nationalsozialisten nach Schweden. Dort wurde er vor allem mit seinen Möbelentwürfen und Textildesigns unter anderem für Svenskt Tenn bekannt. Darüber hinaus war es sein Ziel, durch Gestaltung, Architektur und Stadtplanung einen positiven Einfluss auf das Leben der Menschen zu nehmen. Die Ausstellung geht seinen Prinzipien und Visionen anhand vielzähliger Exponate nach, die aus Sammlungen in Schweden und Österreich stammen.

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65+
 Designgeschichte und -geschichten. Das Institut für Neue Technische Form

Institut für Neue Technische Form, Darmstadt / DE
– 17.03.2019
institut-fuer-neue-technische-form.de 

Am 18. November 2018 um 12 Uhr eröffnet in Darmstadt am Friedensplatz 11 eine Ausstellung, die eine 65-jährige Designbilanz zieht. So lange nämlich gibt es das INTEF, wie die Institution umgangssprachlich genannt wird. Es will im Herzen der Stadt ein Schaufenster der Produktwelt vom Jugendstil bis in die Gegenwart bieten und damit ebenso selbstständig wie selbstbewusst Design fördern und präsentieren. Wenn man berücksichtigt, dass die 65 Ausstellungsstationen nur einen kleinen Einblick in die Geschichte der INTEF-Arbeit zeigen, wenn man weiterhin bedenkt, dass die Bestände der Sammlung Schneider, die dem INTEF zur Verfügung stehen, so umfangreich sind, dass mit ihnen problemlos mehrere Designmuseen ausgestattet werden könnten und es immer noch zahlreiche Archivalien und Depotfüllungen gäbe, dann kann man nur hoffen, dass diese Ausstellung nicht nur Bilanz zieht, sondern tatsächlich für die Darmstädter Design- und Ausstellungspolitik einen Aufbruch markiert.

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Together! Die neue Architektur der Gemeinschaft

Grassi Museum für Angewandte Kunst Leipzig / DE
– 17.03.2019
grassimuseum.de 

Die Problematik um bezahlbaren und gleichzeitig auch lebenswerten Wohnraum spitzt sich vor allem in den Metropolen immer mehr zu – die Mieten steigen. Bisherige Wohnungsbauprojekte entschärfen die Situation nur bedingt. Die Ausstellung „Together!Die neue Architektur der Gemeinschaft“ stellt Lösungen vor dem Hintergrund historischer sowie zeitgenössischer Projekte zum kollektiven Wohnen vor. Mit rechercheartigem Charakter bildet die Ausstellung das menschliche Bedürfnis nach Gemeinschaft ab, während auch die Bedeutung der Privatsphäre nicht zu kurz kommt.

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Downtown Denise Scott Brown

Architekturzentrum Wien, Wien / AT
– 18.03.2019
azw.at 

Das Architekturzentrum Wien widmet der 1931 geborenen Stadtplanerin, Architektin, Lehrerin und Autorin Denise Scott Brown, deren Werk gerade erst wiederentdeckt wird, eine erste umfassende Retrospektive. Scott Brown übt seit den 1960er-Jahren großen Einfluss auf die Architektur aus, sowohl praktisch als auch theoretisch, wobei jedoch die große Anerkennung für die gemeinsame Arbeit vor allem ihrem Partner und Ehemann Robert Venturi zukam. Sowohl mit fotografischen Dokumentationen als auch architektonischen und stadtplanerischen Projekten auf allen fünf Kontinenten setzte sich die Gestalterin für eine undogmatische Formensprache und gezielte Eingriffe in bestehende Strukturen ein. Die Ausstellung umfasst Objekte, Fotos, Pläne, Collagen, Zitate und Videos und ist selbst als eine Art urbanes Setting angelegt.

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Playing with Scale:
 How Designers Use Set Models

Olivier Theatre, Wolfson Gallery, London / GB
– 23.03.2019
nationaltheatre.org.uk 

Ausgehend vom Jocelyn Herbert Archive werden in der Ausstellung „Playing with Scale“ fünf Bühnenbilder des National Theatre London vorgestellt. Jocelyn Herbert (1917–2003) ist eine für ihren lakonischen, aber auch atmosphärisch dichten Stil bekannte Bühnenbildnerin. Zwei aktuelle Produktionen von den Bühnenbildnern Anthony Ward („Exit the King“) und Hildegard Bechtler („Antony & Cleopatra“) werden außerdem in den Fokus genommen. Wie Bühnenbilder laut Ausstellungskuratorin Eleanor Margoliesals „exquisite miniature world“ [außerordentliche Miniatur-Welt]im Vorprobenprozess als Ausgangspunkt für einen kreativen und demokratischen Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren und Gewerken fungieren können, ist ebenfalls Thema der Ausstellung. Nicht nur die gebauten Modelle sind als Exponate zu sehen, sondern auch erste Skizzenversuche zu Anfang bis hin zu 3D-Modellen.

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Andy Warhol. Pop Goes Art

Museum für Angewandte Kunst Köln / DE
– 24.03.2019
museenkoeln.de 

Die Ausstellung „Andy Warhol. Pop Goes Art“ zeigt erstmalig fast alle von Andy Warhol gestalteten Plattencover sowie deren zahlreiche Skizzen und Entwürfe. Darüber hinaus befinden sich unter den Exponaten eine Reihe von Filmen und Hörbeispielen, die zu einer umfassenden Dokumentation des Zusammenspiels von Kunst und Musik beitragen. Warhol (1928–1987) setzte sich bereits seit 1949 immer wieder mit dem Medium der Schallplatte auseinander: Zunächst widmete er sich als Werbegrafiker in erster Linie der Gestaltung von Covern verschiedener Jazz-LPs, in den 1960er-Jahren gestaltete er dann umfassende Gesamtkonzepte für die Cover unterschiedlicher Genres, darunter „Sticky Fingers“ (1971) von den Rolling Stones oder das Debütalbum der Band The Velvet Underground (1967) mit dem gleichnamigen Titel.

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Home Futures

The Design Museum, London / GB
– 24.03.2019
designmuseum.org 

[Zuhause der Zukunft] Die Frage „Wie werden wir in Zukunft wohnen?“ beschäftigt(e) Designer aller Epochen. Doch wie steht es mit diesen Visionen, wenn die Zukunft aus damaliger Sicht erreicht ist? Die Ausstellung „Home Futures“ zeigt futuristische Entwürfe aus dem 20. Jahrhundert von Designern wie Ettore Sottsass, Joe Colombo, Superstudio oder Enzo Mari und stellt sie aktuellen Entwicklungen gegenüber. In Themenbereiche gegliedert, werden – damals wie heute relevante – Szenarien und Fragestellungen aufgegriffen und Lösungsansätze präsentiert, etwa das Leben auf engstem Raum, das moderne Nomadentum, Minimalismus oder das smarte Haus. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem IKEA Museum in Älmhult, Schweden und wird dort auch im Anschluss zu sehen sein.

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Digital Imaginaries. Africas in Production

ZKM, Karlsruhe / DE
– 31.03.2019
zkm.de 

Die Themen Digitalisierung und digitale Transformation treiben Unternehmen, Regierungen und Gesellschaften weltweit um. Das Ausstellungs- und Rechercheprojekt „Digital Imaginaries“ zeigt, nach Ausstellungen, Workshops und Veranstaltungen im Senegal und Südafrika, aktuell in Karlsruhe Arbeiten afrikanischer Künstler, die die „widersprüchliche Vielfalt des Digitalen auf dem afrikanischen Kontinent“ thematisieren. Die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten verweisen auf die afrikanischen Geschichten, Praktiken und Gegebenheiten, die in diesem Kontext zum Tragen kommen und wollen anregen, darüber nachzudenken, wie eine emanzipierte digitale Zukunft aussehen kann, die sich nicht nach marktorientierten Interessen und post-kolonialen Hegemonien richtet.

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AED Neuland

– 31.03.2019
aed-stuttgart.de/neuland 

Der Verein AED lobt jährlich den Preis AED Neuland aus, der Studierende und Gestalter, die nicht älter als 28 Jahre sind, zu Beginn ihrer Karriere fördern möchte. Im Mittelpunkt der Kriterien, nach denen eine interdisziplinäre Jury die Arbeiten bewertet, stehen Innovationsgrad, Nachhaltigkeit, Funktionalität, wirtschaftliche Verwendbarkeit und Ästhetik sowie ein klarer Nutzen für Mensch und Gesellschaft. Teilnehmer können Einreichungen in den folgenden Kategorien vornehmen: Architecture and Engineering, Exhibition Design and Interior Design, Product Design, Communication Design, Interaction Design. Der Erstplatzierte jeder Kategorie erhält ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro. Gemeinsam mit weiteren nominierten Einreichungen werden die Gewinnerprojekte in einer Wanderausstellung und einer Publikation präsentiert.

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Sagmeister and Walsh. Beauty

MAK, Wien / AT
– 31.03.2019
mak.at 

[Sagmeister und Walsh. Schönheit] Mit einer groß angelegten, interaktiven Ausstellung widmet sich Stefan Sagmeister – diesmal gemeinsam mit Jessica Walsh – nach dem Glück nun einem weiteren großen Thema der menschlichen Kultur: der Schönheit. Um zu beweisen, dass Schönheit mehr ist, als reine Oberflächlichkeit, laden verschiedene Installationen und Objekte dazu ein, sich mit den verschiedenen Facetten dieses Begriffs auseinanderzusetzen: von digitalen Experimenten zur Symmetrie über das sinnliche Erleben von Klang, Farbe und Duft bis hin zur Frage, was einen Menschen für andere anziehend macht. Die Themengebiete „Was ist Schönheit?“, „Die Geschichte der Schönheit“, „Im Auge des Betrachters“, „Schönheit erleben“ und „Transformierende Schönheit“ werden vom „Schönheitsarchiv“ abgeschlossen, das von Sagmeister und Walsh kuratiert eine Auswahl „besonders schöner“ Exponate aus der Sammlung des Museums präsentiert.

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Back Side – Fashion from Behind

Fashion and Lace Museum, Brussels / BE
– 31.03.2019
fashionandlacemuseum.brussels 

[Rückseite – Mode von hinten] Der Rücken macht eine große Fläche unseres Körpers aus – und entzieht sich dennoch dem eigenen Blickfeld und somit auch häufig dem Bewusstsein. Die Ausstellung „Back Side – Fashion from Behind“ hat nun 70 Kreationen zusammengestellt, die aufzeigen, wie sich das Modedesign auf verschiedene Art und Weise mit dem Rücken auseinandergesetzt hat. Ob als verruchte Enthüllung, Ort für Statements und Motive, Silhouetten bildende Verschnürung oder Träger für schwere Lasten, der Rücken lässt sich vielfach in Szene setzen, nutzen und interpretieren. Mit Arbeiten von Labels und Designern wie Chanel, Jean Paul Gaultier, Raf Simons oder Balmain gibt die Schau einen Überblick über dieses gestalterische Potenzial vom 18. Jahrhundert bis heute.

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Moderne am Main. 1919–1933

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main / DE
– 14.04.2019
museumangewandtekunst.de 

Die Ausstellung „Moderne am Main“ zeigt Artefakte aus dem Frankfurt zu Zeiten der Weimarer Republik und stellt damit den ersten Versuch dar, diese Epoche designhistorisch umfassend aufzuarbeiten – eine Annäherung an den damaligen Anspruch, die Stadt sowohl ästhetisch als auch gesellschaftlich neu zu gestalten. Bei angekündigten etwa 600 Exponaten kann man auf Einiges gefasst sein.

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Programmed: Rules, Codes, and Choreographies in Art, 1965–2018

Whitney Museum of American Art, New York / UM
– 14.04.2019
whitney.org 

[Programmiert: Regeln, Codes und Choreografien in der Kunst, 1965–2018] Programmierte Systeme gehören für uns heute ganz selbstverständlich zum Alltag, ihr Einfluss auf die Kunst lässt sich jedoch bis in die 1960er Jahre zurückverfolgen. Die Ausstellung gliedert sich in zwei Bereiche: „Rule, Instruction, Algorithm“ [Regel, Anweisung, Algorithmus] beschäftigt sich mit der Frage, wie Bilder und Objekte basierend auf Systemen und Vorgaben generiert werden können; „Signal, Sequence, Resolution“ [Signal, Sequenz, Auflösung] stellt Arbeiten in den Mittelpunkt, die mithilfe von Codes (Fernseh-) Bilder manipulieren. Ein Highlight ist das zwischen den beiden Bereichen präsentierte Werk „Fin de Siècle II“ von Nam June Paik, das nach sechsjähriger Restaurationsarbeit erstmalig wieder öffentlich zu sehen ist. Premiere feiert auch das Augmented Reality-Kunstwerk „Unexpected Growth“ von Tamiko Thiel, das die Überflutung New Yorks simuliert.

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Fibre-Fixed. 
Composites in Design

Design Museum Gent / BE
– 21.04.2019
designmuseumgent.be 

Could new materials be the solution to current challenges such as climate change, mobility, and demographic change? The exhibition at the Design Museum Gent – “Fibre-Fixed. Composites in Design” – answers the question affirmatively with designers demonstrating new design possibilities using fibre-reinforced plastic. Curators Ignaas Verpoest and Lut Pil will use a range of projects from the past five years to highlight the potential of this type of material – demonstrating not only their technical advantages, but also their creative potential.

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West of Modernism: California Graphic Design, 1975–1995

LACMA, Los Angeles / US
– 21.04.2019
lacma.org 

[Der Westen des Modernismus: Kalifornisches Grafikdesign, 1975–1995] Kalifornien ist seit vielen Generation Sehnsuchtsort und Sinnbild für Freiheit, Liberalität und individuelle Entfaltung. Ähnliches galt auch für das kalifornische Grafikdesign in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In diesen Jahren emanzipierten sich eine Vielzahl von Gestaltern zunehmend von den allgemeingültigen und starren Regeln des Modernismus, die vor allem von der etablierten Szene in New York hochgehalten wurden. Weiter befeuert durch die neuen Möglichkeiten des rasant voranschreitenden technischen Fortschritts, ging man an der Westküste eigene Wege, sowohl in der Praxis als auch in der Theorie. Als Teil seiner Graphic Design Initiative, die zum Ziel hat, sukzessive eine umfassende grafische Sammlung aufzubauen, beleuchtet das LACMA die Zeit zwischen 1975 und 1995 anhand von Postern und Publikationen.

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Einfach gut. Design aus Dänemark

Wilhelm Wagenfeld Haus, Bremen / DE
– 22.04.2019
wilhelm-wagenfeld-stiftung.de 

Bei dänischem Design denken vermutlich die meisten an bekannte Mid-century-Klassiker. Dass das Land deutlich mehr zu bieten hat, möchte diese Ausstellung beweisen. Zwar befinden sich unter den Exponaten auch Möbel und Leuchten von Finn Juhl, Verner Panton oder Nanna Ditzel, diese werden jedoch durch handwerkliche Neuinterpretationen sowie Projekte ergänzt, die Design als Werkzeug verstehen, um sich großen, globalen Problemstellungen anzunehmen. So möchten die Kuratoren die rein nostalgische Perspektive verlassen und Fragen zu Nachhaltigkeit, gesellschaftlicher Wahrnehmung und dem Image des dänischen Designs aufwerfen. Die Ausstellung war bereits 2017 in Berlin zu sehen und wurde für das Wilhelm Wagenfeld Haus erweitert und angepasst.

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Koloman Moser

MAK, Wien / AT
– 22.04.2019
mak.at 

Wie kaum ein anderer, wurde Koloman Moser (1868–1918) dem von der Wiener Secession hochgehaltenen Idealbild des Universalkünstlers gerecht; sein Werk erstreckt sich von der Malerei über die Gestaltung von Möbeln, Objekten und Innenräumen bis hin zu Bühnenbild und Mode. Die Retrospektive anlässlich seines hundertsten Todestages betrachtet chronologisch geordnet sein umfangreiches Schaffen und bezieht gleichzeitig seine Wegbereiter und -begleiter mit ein. In Stationen seines Lebens gegliedert, beginnend mit Wien als Inspirationsquelle und mit Mosers letztlicher Rückkehr zur Malerei abschließend, präsentiert die Ausstellung „Koloman Moser. Universalkünstler zwischen Gustav Klimt und Josef Hoffmann“ 600 Exponate, von denen viele der Öffentlichkeit zuvor nicht zugänglich waren.

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Cultural Threads

Textiel Museum, Tilburg / NL
– 12.05.2019
textielmuseum.nl 

[Kulturelle Verstrickungen] In der Ausstellung „Cultural Threads“ dienen Textilien als Vermittler und Zeuge von soziopolitischen Verbindungen in einer Welt, deren Grenzen immer mehr verschwimmen. Dabei werden Geschichten entdeckt und erzählt, Beziehungen aufgezeigt, Identitäten gepr.gt und auch Perspektiven für die Zukunft eröffnet. Neben Arbeiten internationaler Textilkünstler wie Hana Miletić, Otobong Nkanga, Aiko Tezuka oder Mary Sibande wurden auch speziell für die Ausstellung neue Werke im Textiel Lab angefertigt. Eylem Aladogan beschäftigt sich zum Beispiel anhand von Textilien aus dem Osmanischen Reich mit ihrer türkischen Herkunft und der dortigen politischen Lage unter Recep Tayyip Erdoğan, während Vincent Vulsma sich in Form von Skulpturen mit der historischen Rolle von Stoffen und Indigo im Sklavenhandel auseinandersetzt.

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100 Prozent Wolle

Museum Europäischer Kulturen, Berlin / DE
– 23.06.2019
smb.museum 

Am 5. November 2017 eröffnete die Sonderaustellung des Museums Europäischer Kulturen zum Thema Wolle in Berlin. Hier soll auf interdisziplinäre Art und Weise die Herkunft, Verarbeitung und der kulturelle Hintergrund des Werkstoffes an alle Altersgruppen vermittelt und die Besucher zum Spielen und Mitmachen angeregt werden. In der Ausstellung soll ein umfassendes Bild entstehen, das sowohl den Prozess der Herstellung, wie das Leben eines Schäfers und das Scheren, Kämmen und Waschen, als auch die Verarbeitung zu Garn, Textilien und Baustoff beleuchtet. Hiermit wird in einer Zeit, die dem Verlust von Traditionen unterliegt, eine Verbindung zu den eigenen kulturellen Wurzeln geschlagen.

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Like you! Freundschaft digital und analog

Museum für Kommunikation Frankfurt / DE
– 01.09.2019
mfk-frankfurt.de 

Freunde zu haben, ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis, denn Einsamkeit macht krank, wie Studien vielfach belegt haben. Die Ausstellung „Like You!“ fragt, was eine Freundschaft ausmacht und vor allem, welche Veränderungen digitale Medien und Kommunikationsmittel diesbezüglich verursachen. In die Stationen „Freunde finden“, „Freunde haben“ und „Freunde verlieren“ gegliedert, wird dieser besonderen Art der zwischenmenschlichen Beziehung nachgegangen – durch alle Epochen. Der „Entdeckertisch“ bietet im Anschluss die Möglichkeit, selbst analog oder digital miteinander zu interagieren und sich auszutauschen, von der Zettelbotschaft bis hin zum Roboter. Das Rahmenprogramm aus Führungen, Gesprächen, Workshops und Filmvorführungen richtet sich sowohl an Erwachsene als auch an Kinder.

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Shine on Me. Wir und die Sonne

Deutsches Hygiene-Museum, Dresden / DE
– 18.09.2019
dhmd.de 

Die Sonne ermöglicht und beeinflusst das Leben auf der Erde wie kein anderer Faktor. Sie ist Energiequelle, Rhythmusgeber und Zentrum unseres Planetensystems – und bei weitem noch nicht restlos erforscht. Kein Wunder also, dass die Menschheit seit jeher eine besondere Beziehung mit diesem Stern verbindet. Die Ausstellung „Shine on Me“ widmet sich nun umfassend der Sonne und den vielen Facetten ihrer naturwissenschaftlichen und kulturellen Bedeutung. Gegliedert in sieben Bereiche, wird ihre Rolle als Gottheit, Zeitgeber, Symbol, Lichtspender, Gesundheitsfaktor, Energiequelle und Stern betrachtet. Dabei wird von uralten Ritualen bis hin zu moderner Technologie ein breites Zeitfenster der Menschheitsgeschichte abgedeckt. Begleitet von Vorträgen, Diskussionen, Lesungen und Führungen soll sowohl Kindern als auch Erwachsenen die Thematik nähergebracht werden.

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Politics of Design, Design of Politics

Die Neue Sammlung – The Design Museum, München / DE
– 29.09.2019
dnstdm.de 

Mit der Ausstellung „Friedrich von Borries. Politics of Design – Design of Politics“ führt die Neue Sammlung ihre 2015 ins Leben gerufene Ausstellungsreihe für zeitgenössische Positionen im Design nun im vierten Jahr fort. Unter der konzeptionellen Leitung Friedrich von Borries’, bricht die Ausstellung die musealen Grenzen der ständigen Sammlung auf und kombiniert Museumsstücke mit DIY-Objekten, die Teilnehmer eines Open Call beitrugen. Im Zentrum der Ausstellung steht die Frage nach der Wechselwirkung von Design und Politik: Inwieweit sind Designobjekte Produkte politischer Verhältnisse? Aber auch: Wie kann Design zur Veränderung politischer Verhältnisse beitragen? Diese Fragen werden im Kontext der Ausstellung in Workshops mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Kultur diskutiert.

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111/99. Fragen zur Gestaltungssprache der Moderne

Werkbundarchiv – Museum der Dinge, Berlin / DE
– 13.01.2020
museumderdinge.de 

Bis Anfang nächsten Jahres zeigt das Werkbundarchiv – Museum der Dinge in Berlin vier Ausstellungen, in welchen die Verbindungen zwischen dem 1907 gegründeten Deutschen Werkbund und dem 1919 gegründeten Bauhaus offensichtlich und die von den Institutionen ausgehenden Einflüsse auf die Moderne nachverfolgt werden. Der erste Teil ist aktuell zu sehen und zeigt kommerzielle Grafiken, welche die Entwicklung vom Jugendstil zur Sachlichkeitveranschaulichen.

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Spielwarenmesse

Fairground Nuremberg / DE
30.01.2019 – 03.02.2019
spielwarenmesse.de 

Zum 70. Mal findet ab Ende Januar 2019 die Spielwarenmesse in Nürnberg statt, was unter anderem mit dem Toy Festival und einer Sammlung von Zeitzeugenberichten gefeiert wird. Neben dem Blick zurück in die Geschichte stehen aber vor allem wieder Entwicklungen und Neuheiten im Mittelpunkt, die sich, in Themenbereiche gegliedert, an alle Altersgruppen richten. Die diesjährigen Trends sind „Ready, Steady, Play!“, eine Initiative für mehr Bewegung und motorische Förderung in Zeiten vieler digitaler, passiver Angebote, „The Wow Effect“, die Nutzung des Überraschungseffekts in Form von zunächst verborgenen Inhalten oder Anwendungsmöglichkeiten sowie „Toys 4 Kidults“, wo Erwachsene als Nutzer, Sammler und Liebhaber von Spielzeugen die Zielgruppe bilden. Zudem wird wieder der Toy Award an herausragende Produkte vergeben und im Toy Business Forum erwarten die Besucher Vorträge zu Themen wie Handel, Marketing und Changemanagement.

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Transmediale

Haus der Kulturen der Welt, Berlin / DE
31.01.2019 – 03.02.2019
transmediale.de 

1988 als Video Film Fest begleitend zur Berlinale gegründet, hat sich die Transmediale in den vergangenen 30 Jahren zu einer unabhängigen, kritischen Plattform entwickelt, die Technologie, Digitalität, Kultur und Medien in einer Reihe von Veranstaltungen thematisiert. Zum Programm gehören Ausstellungen, Konferenzen, Filmvorführungen, Performances und Publikationen, zu denen Künstler, Forscher, Aktivisten, Studierende und Theoretiker beitragen. 2019 fokussiert sich die Transmediale auf die Frage, wie Gefühle und Empathie in Objekte übersetzt werden können und welche Rolle sie in der digitalen Kultur spielen. Neu sind die Study Circles, zu denen sich Experten vor, während und nach der Veranstaltung treffen, um ihr Wissen weiter zu vertiefen.

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Interaction 19

Amazon Conference Center, Seattle / US
03.02.2019 – 08.02.2019
interaction19.ixda.org 

Hinter Interaction 19 verbergen sich gleich mehrere Veranstaltungen, die sich über eine ganze Woche erstrecken. Der Interaction Design Education Summit widmet sich der Lehre innerhalb der Disziplin und lädt zu diesem Zweck Experten aus dem akademischen Kontext, der Industrie und dem öffentlichen Sektor sowie Studierende ein, um sich mit Vorträgen und Workshops am Diskurs zu beteiligen; beim Student Design Charette messen sich über 100 internationale Studierende aus dem Fachbereich mit ihren Projekten; zum Local Leaders Retreat treffen sich Leiter von lokalen Gruppen innerhalb der Interaction Design Association-Community zum Austausch. Zudem werden die Interaction Awards verliehen, die seit 2012 jährlich Kreative auszeichnen, die durch ihre Arbeit aufzeigen, wie Interaction Design das Leben von Menschen verbessern kann.

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ISPO Munich

Fairground Munich / DE
03.02.2019 – 06.02.2019
ispo.com/munich 

Gesundheit, Bewegung und Sport stehen im Fokus der ISPO 2019 in München, der weltweit größten Messe der Sportartikelindustrie. In 18 Hallen, zwei mehr als in den vorherigen Jahren, werden Produkte und Innovationen ausgestellt, unter anderem zu den Themen Wintersport, Outdoor, Teamsport oder Urban. Zudem gibt es die sogenannten Focus Areas, die sich unter anderem auf Körper und Geist oder Schnee und Sicherheit konzentrieren. Besondere Aufmerksamkeit gilt 2019 außerdem der Rolle und Förderung von Frauen in der Sportindustrie, sowohl als Zielgruppe als auch als Führungspersonen. Weiter ausgebaut wird auch der Schwerpunkt Digitalisierung, dem eine eigene Plattform gewidmet wird, auf der von Wearables bis Retail- und Marketinglösungen eine Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten präsentiert werden.

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Stockholm Design Week

Stockholm / SE
04.02.2019 – 10.02.2019
stockholmdesignweek.com 

Die Stockholm Design Week zählt zu den wichtigsten Branchenveranstaltungen Skandinaviens und zieht seit ihrer Gründung 2002 jährlich internationale Händler, Architekten, Designer und Fachjournalisten an. Unter anderem findet in diesem Zeitraum die Stockholm Furniture and Light Fair statt, eine Messe für Neuheiten im Bereich Produkt, Materialien, Trends und Technologie, die auch die Vortragsreihe Design and Architecture Talks umfasst. Zum Programm der Design Week gehören 2019 zudem die Ausstellungen „Public Luxury“ [Öffentlicher Luxus], in deren Rahmen sich eine Auswahl schwedischer Architekten mit Projekten gesellschaftlichen Fragen und der Gestaltung öffentlicher Räume widmet, sowie „Design Stories“, bei der Designer mithilfe von Kurzfilmen und Objekten den Versuch wagen, zeitgenössisches schwedisches Design abzubilden.

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Surface Design Show

Business Design Centre, London / GB
05.02.2019 – 07.02.2019
surfacedesignshow.com 

Die Surface Design Show bietet jährlich einen Anlaufpunkt für Architekten und Designer, um sich über neue Oberflächenmaterialen, Trends und Innovationen zu informieren. Produkte werden in den Bereichen Bodenbeläge, Beleuchtung, Naturstein, feste Oberflächen, Fliesen und Wandbekleidungen präsentiert. Die Messe bietet darüber hinaus noch ein vertiefendes Programm: Im Rahmen der Light Show werden den Besuchern innovative Technologien zur Beleuchtung in der Architektur vorgestellt; der Stone Hub umfasst Vorstellungen und Gespräche rund um das Thema Stein. Zudem werden wie immer die Surface Design Awards vergeben, die sowohl an Projekte im kommerziellen Kontext, etwa Büros oder Hotels, sowie an solche im öffentlichen und privaten Wohnungsbau gerichtet sind.

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Reflex Bauhaus

Die Neue Sammlung – The Design Museum, München / DE
08.02.2019 – 02.02.2020
dnstdm.de 

Das hundertjährige Jubiläum des Bauhauses 2019 wird weltweit in einer Vielzahl von Ausstellungen und Projekten begangen. Auch die Neue Sammlung in München nimmt sich der Thematik an und betont gleichzeitig die eigene historische Verbundenheit, entstanden direkt nach der Museumsgründung 1925. „Reflex Bauhaus. 40 Objects – 5 Conversations“ präsentiert in diesem Zusammenhang nicht nur eine Vielzahl originaler Objekte aus dem Bestand der Sammlung, darunter Textilien, Möbel, Leuchten und Keramik, sondern setzt sie auch mit zeitgenössischen Arbeiten in Kontext. Hierfür wurden fünf Künstler eingeladen, eine Position in Dialog mit einem der Exponate zu entwickeln: die Designerin Ayzit Bostan,e Lyrikerin Barbara Köhler, die Architektin Anupama Kundoo, der Komponist Junya Oikawa und die Künstlerin Sofie Thorsen. So soll den Besuchern „die Lesbarkeit von überlieferter Herkunft und heutiger Reflexion“ ermöglicht werden.

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Ambiente

Fairground Frankfurt/Main / DE
08.02.2019 – 12.02.2019
ambiente.messefrankfurt.com 

Auf der internationalen Leitmesse für Konsumgüter in Frankfurt am Main treffen sich im Februar 2019 wieder Experten aus dem Einzelhandel, der Fertigung, dem Handwerk, dem Design und weiteren Branchen. Wie immer in die Bereiche Dining, Living und Giving unterteilt, werden auf der Ambiente Produktneuheiten von Küchenartikeln und Geschirr über Geschenkartikel bis hin zu Möbeln, Einrichtungsgegenständen und Dekoration vorgestellt. Gastland 2019 ist Indien, kuratiert durch den Designer und Mitbegründer des in Jaipur ansässigen Studios AKFD, Ayush Kasliwal. Wert legt er bei der Präsentation vor allem auf Tradition und Handwerk, wobei auch Produktionstechniken und Herstellungsverfahren dargestellt werden.

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Nº 281
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