Agenda

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April

Designers Select Designers

The Aram Gallery, London / GB
– 28.04.2018
thearamgallery.org 

Zur Feier ihres 15-jährigen Bestehens hat die Aram Gallery in London 15 Designer, die in der Vergangenheit dort bereits ausgestellt haben, dazu eingeladen, erneut an ihrer Jubiläumsausstellung teilzunehmen. Zusätzlich wurden sie dazu aufgefordert, einen aufstrebenden Jungdesigner auszuwählen, der an ihrer Seite gezeigt wird. So führt die Galerie ihre seit der Gründung 2002 bestehende Ambition, junge Berufseinsteiger aus dem Vereinigten Königreich und der ganzen Welt zu fördern, fort. Unter den 15 etablierten Designgrößen befinden sich unter anderen Thomas Heatherwick, Jasper Morrison und Gitta Gschwendtner.

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Elizabeth Friedlander

Ditchling Museum of Art and Craft, Ditchling / GB
– 29.04.2018
ditchlingmuseumartcraft.org.uk 

Die Arbeiten von Elizabeth Friedlander (1903–1984) lassen sich auf den ersten Blick ästhetisch in der Mitte des 20. Jahrhunderts verorten. Allerdings hat die Typografin, Designerin und Künstlerin bis heute wenig Anerkennung für ihr Schaffen bekommen. Das möchte das Ditchling Museum of Art and Craft ändern, indem sie erstmals die Geschichte von Friedlanders Leben erzählen und ihre Arbeiten präsentieren. Die erst in den letzten Jahren zum Vorschein gekommenen Erkenntnisse über das Leben der Künstlerinnen stammen zum einen von der Ko-Kuratorin der Ausstellung Katharine Meynell, die 2016 einen Film über die Künstlerin produzierte und zum anderen von Pauline Paucker, die aus den Archivbeständen der Künstlerin ein Buch über ihr Leben schrieb.

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Je t’aime, Ronit Elkabetz

Design Museum Holon, Holon / IL
– 30.04.2018
dmh.org.il 

Ronit Elkabetz (1964–2016) war eine israelische Schauspielerin und Filmemacherein. Nun eröffnet das Design Museum Holon eine Retrospektive der besonderen Art: ausgestellt wird der Kleiderschrank der mit 51 Jahren an Krebs verstorbenen Persönlichkeit. Kuratiert wurde diese Ausstellung unter anderem von ihrem Bruder. Ihre Mode hat die Funktion eines Archivs, inszeniert sind die Kleider, die sie zu verschiedenen Anlässen oder in Filmen trug, mithilfe von Videokunst und Soundinstallationen.

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Jean Prouvé – Architect for Better Days

LUMA Arles, Arles / FR
– 01.05.2018
luma-arles.org 

[Jean Prouvé. Architekt für bessere Zeiten] Zusammen mit der Pariser Galerie Patrick Seguin präsentiert die LUMA-Stiftung die Ausstellung „Jean Prouvé. Architect for Better Days“, die dem französischen Designer Jean Prouvé (1901™–™Œ1984) und seinen Möbeln sowie architektonischen Entwürfen gewidmet ist. Die Ausstellung zeigt zwölf vorgefertigte Gebäude, die zwischen ™1939 und ™1969 entstanden sind, und stellt damit die größte Sammlung von Prouvés demontierbaren Konstruktionen aus. So soll vor allem die funktionale Seite seiner Arbeiten in den Fokus gestellt werden, die in Zeiten von Wohnungsmangel und Migration wieder an Relevanz gewinnt. Prouvé ist aber nicht nur Konstrukteur, seine Arbeiten waren auch immer sozial motiviert, sodass sein Beitrag viel weitergeht, als seine bekannten Stahlblechrahmen-Möbel zunächst erwarten lassen.

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The Body: Fashion and Physique

Museum at the Fashion Institute of Technology, New York / US
– 05.05.2018
fitnyc.edu 

Körper und Mode sind beides kulturelle Konstrukte, die im Laufe der Geschichte verschiedene Ausprägungen fanden. Im Rückblick auf die komplexe Geschichte des „idealen Körpers“ beleuchtet das Museum des FIT in New York das Verhältnis zwischen Körper und Mode und inwiefern sie aufeinander eingewirkt haben. Ausgehend vom 18. Jahrhundert, einer Zeit, in der die Vorstellung eines durch Korsett und Reifrock formbaren Körpers allgegenwärtig war, verfolgt die Ausstellung sich wandelnde Körperideale durch die Jahrhunderte bis heute. Der Zeitstrang endet mit Entwürfen von Becca McCharen-Tran und Christian Siriano, beides Designer, die die Konventionen einer körperfeindlichen Modeindustrie in ihren Entwürfen herausfordern.

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Experimental Jetset – Superstructure

RMIT Design Hub, Melbourne / AU
– 05.05.2018
designhub.rmit.edu.au 

„Experimental Jetset – Superstructure“ ist die erste Ausstellung mit dem Ziel, einen Überblick über die Arbeiten des Studios Experimental Jetset zu geben. Dabei handelt es sich um ein kleines, unabhängiges Grafikdesignstudio, das ™™1997 von Marieke Stolk, Erwin Brinkers und Danny van den Dungen in Amsterdam gegründet wurde. Ihre Arbeiten umfassen in erster Linie gedruckte Medien, aber auch Installationen. Sie selbst beschreiben ihre Arbeitsweise als das Übersetzen von Sprache in Objekte. Die aktuelle Ausstellung ist als Retrospektive zu verstehen, zeigt aber auch eine neue ortsspezifische Installation, mit der die Designer die Beziehung zwischen grafischer Sprache und der Stadt untersuchen. Neben den Arbeiten des Studios sind neun Grafikdesigner aus Melbourne eingeladen worden, in Form von Zeitungen die Ideen, die in der Ausstellung zu sehen sind, in einen lokalen Kontext zu bringen.

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Jil Sander

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt/Main / DE
– 06.05.2018
museumangewandtekunst.de 

Jil Sander, die mit bürgerlichem Namen Heidemarie Jiline Sander heißt, ist eine der einflussreichsten Modedesignerinnen ihrer Generation. Das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main widmet ihr mit der Ausstellung „Jil Sander“ nun die erste Einzelausstellung in einem Museum. Mit raumgreifenden multimedialen Installationen wird ihr Einfluss auf Ästhetik, Material und Form – nicht nur in der Mode, sondern auch in Produktdesign, Architektur und Landschaftsarchitektur – reflektiert. Neben hoher Qualität, zeichnen sich Sanders Arbeiten besonders durch ihre Modernität aus, was für sie bedeutet, die Persönlichkeit des Menschen hervorzuheben und dem Einzelnen zu helfen, zu den eigenen Stärken zu finden.

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T-Shirt: Cult – Culture – Subversion

Fashion and Textile Museum, London / DE
– 06.05.2018
ftmlondon.org 

Das Fashion and Textile Museum in London widmet einem der populärsten und preisgünstigsten Kleidungsstücke eine Ausstellung: dem T-Shirt. Die Ausstellung behandelt die historische Biografie des Kleidungsstücks, die technologischen Fortschritte im Design und seine Funktion als gesellschaftspolitisches Medium im 20. Jahrhundert. Das Zentrum der Ausstellung bildet eine private Sammlung von Vivienne Westwood-Entwürfen, rangierend von frühen Arbeiten bis hin zu aktuellen Kollektionen. Die Fotografin Susan Barnett ist in der Ausstellung mit der Fotoreihe „T: The Typology of the T-Shirt“ vertreten, in der das T-Shirt als Aushängeschild für individuelle Meinungsäußerung präsentiert wird.

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Große Oper – viel Theater?

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main / DE
– 13.05.2018
dam-online.de 

Die Zukunft der Frankfurter Städtischen Bühnen wird nach wie vor hitzig diskutiert. Gemeinsam mit dem Kulturdezernat wird aus diesem Anlass das Thema Bühnenbauten im Deutschen Architekturmuseum aufgegriffen. Zu sehen sind unterschiedliche Projekte, sowohl Sanierungen als auch Neubauten, die als Referenz oder Inspiration dienen können.

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Tom Loeser: Please Please Please

Museum of Craft and Design, San Francisco / US
– 20.05.2018
sfmcd.org 

Vom 20. Januar bis zum 20. Mai 2018 widmet sich die Ausstellung „Tom Loeser: Please Please Please“ der Frage des Designers Tom Loeser, ob unser Leben anders aussähe, wenn die Möbel, auf denen wir jeden Tag sitzen, andere wären. Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse seiner Untersuchung unkonventioneller Möbelformen, die in den frühen 1980er-Jahren mit einer Serie von Klappstühlen begann. Seine Entwürfe schaffen dabei immer auch Möglichkeiten zur Interaktion – zwischen Mensch und Objekt, aber auch zwischen mehreren Menschen. So möchte Loeser Menschen mit seiner Arbeit dazu inspirieren, mit Gewohnheiten zu brechen und spielerisch mit ihrer Umwelt und Mitmenschen umzugehen. Zu den Ausstellungsobjekten zählen circa 20 Möbelstücke, die zumeist in jüngster Vergangenheit entstanden sind, sowie gerahmte Kunstwerke.

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Arts in the Age of the Internet, 1989 to Today

The Institute of Contemporary Art , Boston / US
– 20.05.2018
aiai.icaboston.org 

1989 wurde das Internet kommerzialisiert und das WWW erstmals öffentlich zugänglich gemacht. 2018 hinterfragt die Ausstellung „Arts in the Age of the Internet, 1989 to Today“, welchen Einfluss das Internet auf unsere Gesellschaft und besonders auf die Kunst hat: Wie denken, sehen und verarbeiten Künstler die digitale Welt? Arrangiert werden die Werke in fünf verschiedenen Themengebieten: Network and Circulation, Hybrid Bodies, Virtual Worlds, States of Surveillance sowie Performing the Self.

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Tod und Ritual

Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz, Chemnitz / DE
– 21.05.2018
smac.sachsen.de 

Dass wir eines Tages sterben müssen, ist uns allen gemein. So ist es nicht verwunderlich, dass wir seit Menschengedenken dem Tod einen Sinn geben möchten und mit dem Abschiedsschmerz, der damit einhergeht, versuchen umzugehen. Die Ausstellung „Tod und Ritual. Kulturen von Abschied und Erinnerung“ im Staatlichen Museum für Archäologie in Chemnitz widmet sich dem Umgang mit dem Tod anhand von verschiedene Beispielen aus Archäologie, Ethnologie und Geschichte.

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Wohnungen, Wohnungen, Wohnungen! Wohnungsbau in Bayern 1918–2018

Architekturmuseum der TU München, München / DE
– 21.05.2018
architekturmuseum.de 

Das Thema Wohnungsbau ist heute immer noch so aktuell wie bereits vor 100 Jahren. Die Ausstellung im Architekturmuseum der TU München „Wohnungen, Wohnungen, Wohnungen! Wohnungsbau in Bayern 1918–2018“ zeigt zu diesem Thema Raumkonzepte und architektonische Lösungen als Konsequenz verschiedener politischer Entscheidungen und wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklungen in Bayern. Die verschiedenen Baumaßnahmen – vom Eigenheim, über Kleinsiedlungen bis hin zu Hochhäusern – betreffen diverse Bevölkerungsschichten sowie städtische Baumaßnahmen, aber auch Projekte in ländlicheren Gegenden. Die Ausstellung hebt vor diesem Hintergrund geschichtliche sowie aktuelle Aspekte hervor, beispielsweise Gesetzesänderungen, Flüchtlingswellen, Wohnungsnot, finanzielle Beschränkungen, Entwicklungen im Bereich Mobilität, einen Wandel in der Familienstruktur oder technische Neuerungen.

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Werkraumschau Licht

Werkraum Bregenzerwald, Andelsbuch / DE
– 26.05.2018
werkraum.at 

Die zweite Werkraumschau im Werkraum Bregenzerwald ist einem physikalischen Phänomen gewidmet, das wir für selbstverständlich hinnehmen, ohne das Leben auf der Erde jedoch nicht möglich wäre: dem Licht. Die Protagonisten der Inszenierung aus Schatten, Kunst- und Tageslicht sind von Vorarlberger Handwerksbetrieben geschaffene Objekte, denen mit der Werkraumschau jährlich eine Bühne geboten wird.

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Mathias Bengtsson

Designmuseum Danmark, Copenhagen / DK
– 27.05.2018
designmuseum.dk 

Das Designmuseum in Kopenhagen widmet aktuell dem dänischen Industriedesigner Mathias Bengtsson eine Ausstellung mit gleichnamigem Titel, die eine Auswahl seiner Arbeiten präsentiert. Obwohl sich Bengtsson selbst als Designer bezeichnet, sind seine Arbeiten doch nicht selten, verglichen mit anderen Industriedesignern, mehr in der Kunst als im Design zu verorten. Im Rahmen seiner Arbeit bedient er sich unterschiedlicher industrieller Materialien und Prozesse und möchte mit seinen Entwürfen sowohl die skulpturalen als auch technischen und philosophischen Möglichkeiten des Dreidimensionalen ausschöpfen. Häufig resultieren daraus Editionen oder sogar Einzelstücke, die in vielen Fällen ihren Weg in internationale Museen finden.

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Eduardo Paolozzi. Lots of Pictures – Lots of Fun

Berlinische Galerie, Berlin / DE
– 28.05.2018
berlinischegalerie.de 

Einem der innovativsten und provokativsten Künstler der britischen Nachkriegsmoderne, Eduardo Paolozzi (1924–2005), wird vom 9. Februar bis zum 28. Mai 2018 in der Berlinischen Galerie eine Ausstellung gewidmet. Dort werden grafische und bildnerische Arbeiten aus den experimentellen Werkphasen des Künstlers gezeigt, die unter anderem den starken Einfluss Paolozzis auf die britische Pop-Art widergeben. Erstmals veranstaltet die Berlinische Galerie eine Kindervernissage, bei der junge Kunstinteressierte spielerisch an Paolozzis Werk herangeführt werden.

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Revisiting Black Mountain

Museum für Gestaltung, Schaudepot, Zurich / CH
– 03.06.2018
museum-gestaltung.ch 

Das Black Mountain College in der Nähe von Asheville, North Carolina, kann als Ort gelebter Utopie bezeichnet werden. Zwischen ™1933 und ™1957 galten hier das Experimentieren als eine wertvolle Erfahrung sowie selbstbestimmtes Lernen, Lehren und demokratisches Zusammenleben als wichtige Güter. Das Black Mountain College verstand sich zudem als interdisziplinäre Institution und bildete seine Schüler in bildender Kunst, Theater, Literatur, Musik, Architektur, Geschichte, Physik, aber auch Ökonomie aus. Die Ausstellung „Revisiting Black Mountain“ im Schaudepot des Museums für Gestaltung in Zürich zeigt als Teil des gleichnamigen Programms der ZHdK eine Auswahl an Fotografien, Filmen und Dokumenten, die sich in erster Linie mit den Beziehungen zwischen den verschiedenen Disziplinen befasst sowie die Verbindung von Leben und Kunst aufgreift.

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Hans J. Wegner: Designing Danish Modern

Vitra Design Museum, Schaudepot, Weil/Rhine / DE
– 03.06.2018
design-museum.de 

Hans J. Wegner (™1914–š2007) begann seine Karriere als Tischler und studierte im Anschluss von ™1936 bis ™1938 an der Kunstgewerbeschule in Kopenhagen. Im Fokus seiner Arbeit stand dabei vornehmlich das Entwerfen von Möbeln. Mittlerweile wird Wegner als einer der wichtigsten Vertreter der dänischen Moderne betrachtet und ist außerdem auch für die Verbindung von Funktionalismus, poetischer Formensprache und Handwerkskunst bekannt. So schuf er durch die Neuinterpretation von historischen Möbeln diverse Klassiker des š. Jahrhunderts, von denen ein großer Teil zur Sammlung des Vitra Design Museums gehört. Unter den Exponaten der aktuellen Ausstellung befinden sich unter anderem der Y-Stuhl (™1950), der Pfauenstuhl (1948), sowie der Runde Stuhl (™1950), der auch als „The Chair“ bekannt geworden ist.

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Black Power – Flower Power

Museum Ludwig, Köln / DE
– 03.06.2018
museum-ludwig.de 

Das US-amerikanische Fotografenpaar Pirkle Jones und Ruth-Marion Baruch fing in seinen Arbeiten die gesellschaftspolitischen Unruhen im San Francisco der 1960er-Jahre ein. Besonderes Interesse galt der Hippie- und Bürgerrechtsbewegung, namentlich die Aktivitäten im Stadtteil Haight-Ashbury und das Umfeld der Black Panther Party in San Francisco. Die 52 in der Ausstellung gezeigten Fotografien kamen 2013 durch eine Schenkung der Pirkle Jones Foundation an das Museum Ludwig und werden erstmals bis zum 3. Juni 2018 im Fotoraum des Museums ausgestellt.

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The Polaroid Project

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 17.06.2018
mkg-hamburg.de 

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg widmet sich mit der Ausstellung „The Polaroid Project“ erstmals der gesamten Thematik rund um das Phänomen Polaroid. Zu den Ausstellungsstücken zählen unter anderem ššFotografien von mehr als 100 Künstlern sowie 90 ™verschiedene Kameramodelle und Prototypen. Dabei steht der Begriff Polaroid gleichzeitig für eine Technologie, eine Marke, eine Branche und ein Unternehmen samt seinen Produkten. Erstmals vorgestellt wurde der Sofortbildfilm ™1947 in New York von Edwin Herbert Land – bis heute findet sich das Phänomen in Foto-Apps und Plattformen wie Instagram wieder. In der Geschichte des Unternehmens arbeitete Polaroid immer auch eng mit professionellen Fotografen und neuen Talenten der Branche zusammen.

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Ocean Liners: Speed and Style

Victoria and Albert Museum, London / GB
– 17.06.2018
vam.ac.uk 

[Ozeandampfer: Geschwindigkeit und Stil] Ozeandampfer waren in ihrer Blütezeit von Mitte des 19. bis Ende des 20. Jahrhunderts mehr als nur ein Fortbewegungsmittel, um die Weltmeere zu überqueren. Sowohl technisch als auch gestalterisch repräsentierten sie den jeweiligen State of the Art und wurden zum ultimativen Ausdruck von Luxus, Status und Stil. Für die erste große Sonderschau des Jahres am Victoria and Albert Museum wurden nun erstmalig über 250 Exponate zusammengetragen, um diese Welt, die heute noch Sehnsüchte auslöst und zahlreiche Autoren und Regisseure inspiriert hat, zum Leben zu erwecken. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich Möbel, Kleidungsstücke, Fotografien, Modelle und Originalbauteile. Den Designern, Architekten und Künstlern, die sich mit der Innenraumgestaltung der Schiffe befasst haben, wird ebenfalls Tribut gezollt.

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#alleskönner

MAKK, Cologne / DE
– 01.07.2018
museenkoeln.de 

Am 14. April 2018šŒ wäre Peter Behrens 150 Jahre alt geworden. Anlässlich dieses Jubiläums zeigt das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) in der Ausstellung „#alleskönner. Peter Behrens zum 150. Geburtstag“ in acht Themenräumen circa šš220 Objekte des Künstlers und Autodidakten. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich Objekte wie der Salonflügel (1901™) aus Behrens Musikzimmer in Darmstadt sowie frühe Möbelentwürfe und Gläserserien inklusive eines Glasunikats von 1898Œ™Œ. Darüber hinaus sind Leihgaben von Instituten oder aus Privatsammlungen zu sehen, die mit der aktuellen Ausstellung erstmalig der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Das Zentrum bildet in erster Linie das frühe Œuvre Behrens’ sowie sein Wirken im Rheinland.

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Design Studio

Museum für Gestaltung, Zürich / CH
– 15.07.2018
museum-gestaltung.ch 

Mit dem Design Studio lanciert das Museum für Gestaltung einen außergewöhnlichen Ort für die Vermittlung der Grundfragen des Designs. Dabei stehen die Prozesse der Disziplin im Vordergrund. Schnelle Skizzen können die Idee ganz ohne Worte vermitteln und Modelle helfen beim Austesten gewisser Parameter. Das Design Studio erläutert die Entscheidungen, die innerhalb eines Gestaltungsprozesses getroffen werden müssen, anhand beispielhafter Designprojekte.

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Open Codes

Zentrum für Kunst und Medien , Karlsruhe / DE
– 05.08.2018
open-codes.zkm.de 

Codes begleiten unser alltägliches Leben, ob in einem Kinderspielzeug oder in Ampelschaltungen, viele Systeme und Teile unserer Realität basieren auf einer der Logik folgenden Sprache. Um ein Verständnis für diese Sprache zu vermitteln, veranstaltet das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe „Open Codes“. Ein umfangreiches Rahmenprogramm soll die Ausstellung beleben und begleiten und behandelt die Schnittstellen und Spuren der digitalen Welt. Hier werden viele Workshops angeboten, die Einblick in bestimmte Themenbereiche und digitale Tools geben. Am 2. November 2017 wird unter anderem eine Konferenz zu digitaler Souveränität stattfinden.

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Hank Willis Thomas: Unbranded

Block Museum of Art, Evanston / US
– 05.08.2018
blockmuseum.northwestern.edu 

[Hank Willis Thomas: Markenlos] Die Werbeanzeigen der Konsumkultur dienen dem US-amerikanischen Künstler Hank Willis Thomas als Ausgangspunkt, um gesellschaftliche Klischees sowie sich wandelnde Vorstellungen von Geschlecht, Rasse und sozialer Klasse zu erforschen. In zwei Serien, in denen er an die afroamerikanische Bevölkerung gerichtete Werbung beziehungsweise das idealisierte Bild von weißen Frauen in der Reklame betrachtet, macht er diese Stereotypen sichtbar. Der Ausstellungstitel „Unbranded“ bezieht sich dabei auf die Tatsache, dass Thomas zu diesem Zweck jegliche Form von Text aus den Anzeigen entfernte, inklusive Produktnamen und Slogans, sodass sich die ganze Aufmerksamkeit des Betrachters auf die bildliche Darstellung fokussieren kann. Die präsentierten Beispiele stammen vor allem aus Magazinen, ein Medium, welches für den Künstler das wichtigste Massenkommunikationsmittel des 20. Jahrhunderts darstellt.

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Hope to Nope

The Design Museum, London / GB
– 12.08.2018
designmuseum.org 

[Von der Hoffnung zum Widerstand. Grafik und Politik 2008š–2018ŒšŒ] Das vergangene Jahrzehnt könnte man als politisch instabil beschreiben; die Finanzkrise šŒ und ihre Folgen haben den Glauben der Menschen in das bestehende politische System erschüttert, was auch ihr politisches Engagement verändert hat. Die Ausstellung „Hope to Nope. Graphics and Politics šŒ2008–2018šŒ“ zeigt die zentrale Rolle, die Design spielt, wenn es darum geht, die großen politischen Entscheidungen unserer Zeit mitzugestalten oder auf diese zu reagieren – beispielsweise der Arabische Frühling, der Brexit, die Wahlen in den USA oder die Flüchtlingskrise. Die Ausstellung untersucht vor diesem Hintergrund die verschiedenen Methoden, die im vergangenen Jahrzehnt verwendet wurden, um politische Botschaften zu formulieren und kommunizieren.

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Valdis Āboliņš. Und wie Fluxus nach Aachen kam

Ludwig Forum Aachen / DE
– 19.08.2018
ludwigforum.de 

Ein Lette namens Valdis Āboliņš war in den 1960er-Jahren die treibende Kraft hinter der Fluxus-Bewegung in Aachen und ist Namensgeber der Kunstausstellung „Valdis Āboliņš. Und wie Fluxus nach Aachen kam“ im Ludwig Forum Aachen, die in Kooperation mit dem Latvian Center for Contemporary Art in Riga entstanden ist. Präsentiert werden sein Wirken in der Stadt und seine Verbundenheit zu eben jener Kunstbewegung anhand von Fotos, Filmen, Originaldokumenten und erstmalig der Öffentlichkeit gezeigten Briefen zwischen ihm und bekannten Fluxus-Künstlern.

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Schusslinie

MUDAC, Lausanne / CH
– 26.08.2018
mudac.ch 

Gerne wird vergessen oder verdrängt, dass Design auch bei der Entwicklung von ethisch kontroversen Produkten eine Rolle spielt, so auch im Fall von Schusswaffen. Gerade weil diese Thematik bei Herstellern und den beteiligten Gestaltern fast immer auf eine Mauer des Schweigens stößt, wird ihr im Musée de design et d’arts appliqués contemporains (MUDAC) eine ganze Ausstellung gewidmet. In zehn Bereiche gegliedert, werden unterschiedliche Aspekte des Tötungsapparats Schusswaffe beleuchtet, unter anderem die Ballistik, die Beziehung zwischen Frauen und Waffen, der Herstellungsprozess oder der Moment des Abdrückens. Der letzte Raum dient als Informationszentrum, das zusammen mit der NGO Small Arms Survey konzipiert wurde, die international die Zirkulation von Waffen und Waffengewalt beobachtet.

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Die Nacht. Alles außer Schlaf

Museum für Kommunikation, Frankfurt/Main / DE
– 26.08.2018
mfk-frankfurt.de 

Die Stunden zwischen Abenddämmerung und Morgengrauen üben eine ungebrochene Faszination auf den Menschen aus. Instinktiv ist die Dunkelheit als bedrohlich in unserem Unterbewusstsein verankert, doch in ihrem Schatten blühen auch Fantasie, Romantik, Kultur und Exzess. Die Ausstellung befasst sich über die Jahrhunderte hinweg mit der sich wandelnden Wahrnehmung der Nacht und all dem, was Menschen taten und tun, wenn sie nicht gerade Schlafen: von frühem Aberglauben über wissenschaftliche Erkenntnisse, Nachtschwärmereien und die Gothic- und Clubkultur bis hin zu den durchgearbeiteten Nächten in unserer modernen Leistungsgesellschaft. Dieses breite Themenspektrum illustrieren 350 Objekte sowie eine interaktive Kinderstrecke mit neun Taschenlampenstationen.

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Poème Brut

Designmuseum, Gent / DE
– 02.09.2018
designmuseumgent.be 

„Poéme Brut“ [Rohes Gedicht] ist eine der aktuellen Ausstellungen im Designmuseum Gent, die Einblicke in den künstlerischen Umgang mit groben Materialien, die Kraft des Handarbeitens und traditionelle Techniken gibt. Ausgestellt mit einzelnen Objekten werden bekannte und aufstrebende Designer, die eine besondere Art haben, mit Material zu experimentieren. Handwerk, lokale Manufakturen und Materialien sind in den letzten Jahren entgegen der sozialen Bewegung der Globalisierung und Dematerialisierung in den Fokus vieler Designer gerückt. Der zentrale Aspekt der Ausstellung dreht sich um die Umsetzung der Recherche über Material und Techniken, durch entweder die Kombination alter Materialien mit neuen Techniken oder altem Handwerk mit innovativen Materialien. Inspiriert von Traditionen, konzentrieren sich die Arbeiten auf den Prozess und darauf, einen gegenwärtigen Kontext und neue Perspektiven in ästhetische Formen zu transformieren.

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Carsten Nicolai. Tele

Berlinische Galerie, Berlin / DE
– 03.09.2018
berlinischegalerie.de 

Die Installation „Tele“ verbildlicht ein physikalisches Phänomen, mit dem sich schon Albert Einstein auseinandergesetzt hat: die Quantenverschränkung, bei der zwei Teilchen aus unterschiedlichen Systemen eine Verbindung und somit eine Wechselwirkung eingehen. Der Medienkünstler Carsten Nicolai erschuf dazu aus zwei Spiegelskulpturen ein sich selbst reproduzierendes System, in dem Laserstrahlen hin- und hergeschickt werden und bei jedem Auftreffen auf eine Fotozelle einen neuen Impuls auslösen. Das Licht erhält so trotz seiner Immaterialität eine Gegenständlichkeit und wird Teil der Skulptur. Wie für Nicolais Arbeiten typisch, setzt sich „Tele“ so nicht nur mit der Frage nach alternativen, autonomen Systemen auseinander, sondern auch mit der menschlichen Wahrnehmung, der Materialität von Sinneseindrücken und dem Zusammenspiel von Sender und Empfänger.

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Inaugural Display

Musée Yves Saint Laurent Paris, Paris / FR
– 09.09.2018
museeyslparis.com 

[Einführende Darstellung] Das Musée Yves Saint Laurent Paris zeigt mit der Ausstellung „Inaugural Display“ eine einzigartige Retrospektive der Arbeiten von Yves Saint Laurent (1936–2008). Anhand von 50 ausgewählten Haute-Couture-Entwürfen und passenden Accessoires sowie Zeichnungen, Fotografien und Filmausschnitten soll die Ausstellung das kreative Genie des Modeschöpfers beleuchten. Die Ausstellung deckt dabei alle wichtigen Kleidungsstücke ab, um den Stil des Designers wiederzugeben: vom Smoking über die Safari-Jacke und den Overall bis hin zum Trenchcoat. Darüber hinaus spielen auch Saint Laurents zahlreiche Beiträge zur Kunst eine Rolle und seine Kollektionen, die von imaginären Reisen in die ganze Welt inspiriert wurden.

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Carlos Cruz-Diez. Color in Motion

Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt / DE
– 16.09.2018
mkk-ingolstadt.de 

[Carlos Cruz-Diez. Farbe in Bewegung] Zum ersten Mal seit den 1990er-Jahren ist in Deutschland eine Retrospektive des venezolanischen Op-Art-Künstlers Carlos Cruz-Diez zu sehen. Neben bereits bekannten Werken aus über fünf Jahrzehnten werden im Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt auch Arbeiten gezeigt, die speziell für die Ausstellung entstanden sind: eine Lichtinstallation, die in Zusammenarbeit mit Audi Art Experience entwickelt wurde und die den Besucher in ein Spiel aus Licht, Schatten und Überlagerungen einbindet, eine temporäre Wandarbeit und ein begehbares Farblabyrinth. Auch Werke von Künstlern, die das Schaffen von Cruz-Diez inspiriert und begleitet haben, werden präsentiert. Der Katalog zur Ausstellung erscheint im Verlag form.

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[laut] Die Welt hören

Staatliche Museen zu Berlin, Humboldt-Box, Berlin / DE
– 16.09.2018
smb.museum 

„Klang trifft uns unmittelbar und ist dennoch flüchtig. Er löst tiefe Emotionen aus und ist lebendiger Austausch. Klang fordert und bewegt uns – in jeder Kultur, in jeder Zeit.“ So leiten die Organisatoren der Ausstellung „[laut] Die Welt hören“ die Beschreibung zur Ausstellung ein und möchten anhand des Berliner Phonogramm-Archivs des Ethnologischen Museums und des Archivs der AMAR-Stiftung aus Beirut den Umgang mit Klang hör- und erlebbar machen. Erst seit ungefähr 140 Jahren ist es möglich, Klänge technisch „einzufangen“ und wiederzugeben. Vor diesem Hintergrund sollen Fragestellungen, zum Beispiel, wie sich Klänge und Musikstile verbreiten, wie man mit Klang als Kulturgut umgeht oder wem der Klang in einer Aufnahme gehört, behandelt werden.

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Beyond the New

Die Neue Sammlung – The Design Museum, Munich / DE
– 16.09.2018
dnstdm.de 

[Hella Jongerius und Louise Schouwenberg. Jenseits des Neuen] Für die Ausstellung „Hella Jongerius and Louise Schouwenberg. Beyond the New“ haben die Produktdesignerin und die Designtheoretikerin eine ortsspezifische Installation für die Paternosterhalle der Pinakothek der Moderne entwickelt. Sie setzen damit das vor zwei Jahren eingeführte Format fort. Jongerius und Schouwenberg haben bereits 2015 gemeinsam das Manifest „Beyond the New. A Search for Ideals in Design“ [Jenseits des Neuen. Die Suche nach Idealen im Design] verfasst, das sich gegen eine Industrie wendet, die Neues nur aus Gründen des kommerziellen Erfolgs fördert. Auch mit der aktuellen Installation vertreten sie die Überzeugung, dass sich Potenziale neuer Produktionsmöglichkeiten oft erst erschließen, wenn sich auch die Industrie freien und experimentellen Herausforderungen stellt.

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Beziehungskiste. Über Kommunikation

Museum August Kestner, Hannover / DE
– 19.09.2018
hannover.de 

Die aktuelle Ausstellung „Beziehungskiste. Über Kommunikation“ im Museum August Kestner befasst sich mit dem Phänomen der Kommunikation, die ein grundlegender Bestandteil des menschlichen Zusammenlebens ist. Die Ausstellung widmet sich vor diesem Hintergrund verschiedenen Beispielen von Kommunikationsmedien, die über Jahrtausende hinweg von verschiedenen Zivilisationen genutzt wurden. Zu den Ausstellungsstücken zählen Objekte aus dem alten Ägypten, Griechenland und Rom sowie aus dem europäischen Mittelalter, dem Barock und dem 19™. Jahrhundert bis hin zur Moderne. Unter den Themenbereichen der Ausstellung befinden sich zudem Sprache, Schrift und Bild als Kommunikationsmedien. Außerdem erhält das „Verstehen“ besondere Aufmerksamkeit durch vielfältige Angebote, wie die Kommunikation mit Experten, aber auch ausgezeichnete Bereiche zur Interaktion mit Exponaten und Installationen.

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Dissident Gardens

Het Nieuwe Instituut, Rotterdam / NL
– 23.09.2018
hetnieuweinstituut.nl 

[Abtrünnige Gärten] Der Garten ist ein Konzept, bei dem Natur und Kultur aufeinandertreffen. Im Rahmen des langfristig angelegten Forschungsprojekts „Landscape and Interior“ [Landschaft und Interieur] am Het Nieuwe Instituut betrachtet die Ausstellung „Dissident Gardens“ das Kräftemessen zwischen den Naturgewalten und dem Streben des Menschen, die Welt nutzbar zu machen. Zu den Themenbereichen gehören unter anderem die smarte Landwirtschaft als hochtechnisierter Mechanismus zur Kontrolle der Landschaft, die Utopie einer Marsbesiedelung, aber auch der Wiedereinzug der Natur in den öffentlichen Raum, wie es auch auf dem Gelände des Het Nieuwe Instituuts am Beispiel des 2015 angelegten und absichtlich sich selbst überlassenen New Garden zu beobachten ist.

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Kubricks 2001. 50 Jahre A Space Odyssey

Deutsches Filmmuseum, Frankfurt/Main / DE
– 23.09.2018
2001.deutsches-filmmuseum.de 

Stanley Kubricks „2001: Odyssee im Weltraum“ ist längst zu einem Klassiker der Filmgeschichte geworden und hat den Stil von unzähligen Produktionen beeinflusst sowie auch 50 Jahre nach seiner Uraufführung nichts an Aktualität verloren. Im Gegenteil erscheint die künstliche Intelligenz HAL aus heutiger Perspektive wie ein Vorgeschmack auf Alexa, Siri und Co. Das Deutsche Filmmuseum macht das filmische Gesamtkunstwerk anlässlich seines Jubiläums nun zum Gegenstand einer Sonderschau, bei der Requisiten, Modelle, Kostüme, Fotografien und Drehpläne im Mittelpunkt stehen. Darüber hinaus werden die Entstehungsgeschichte des Films und seine Rolle als künstlerische Inspirationsquelle beleuchtet sowie die damals utopisch wirkenden Visionen im Kontext moderner Technik eingeordnet.

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Oïphorie: atelier oï

Museum für Gestaltung Zürich, Zurich / CH
– 30.09.2018
museum-gestaltung.ch 

Das Westschweizer Designbüro Atelier Oï vereint die Disziplinen Architektur, Produktdesign und Szenografie unter einem Dach. Im neu eröffneten Standort des Museums für Gestaltung Zürich in der Ausstellungsstrasse bespielt es nun die Ausstellungshalle. Schwerelos erscheinende Installationen aus Japanpapier, Stoffbändern und Holzstreifen werden ergänzt durch die Präsentation der wichtigsten Produkte, die das Atelier seit seiner Gründung 1991 hervorgebracht hat. Zusammen mit Prototypen, Materialstudien und Videos wird so die Arbeitsweise des Teams um Aurel Aebi, Armand Louis und Patrick Reymond klar, bei der Licht, Bewegung, (Material-)Experimente, Handwerk und Interdisziplinarität eine zentrale Rolle spielen.

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Wagner, Hoffmann, Loos und das Möbeldesign der Wiener Moderne

Hofmobiliendepot, Möbel Museum Wien, Vienna / AT
– 07.10.2018
hofmobiliendepot.at 

Gustav Klimt, Egon Schiele, Otto Wagner oder Koloman Moser – sie alle waren nicht nur wichtige Vertreter der Moderne, 2018 jährt sich auch ihr Tod zum einhundertsten Mal. Aus diesem Anlass haben eine Reihe Wiener Museen das Themenjahr „Schönheit und Abgrund“ ausgerufen. Im Hofmobiliendepot werden den Arbeiten Otto Wagners, Josef Hoffmanns und Adolf Loos’ eine Ausstellung gewidmet und ihre jeweilige Position zum Thema Wohnen und Einrichten betrachtet. Im Fokus steht dabei besonders die Zusammenarbeit zwischen den Architekten selbst, den Auftraggebern – oft befreundete Künstler, Intellektuelle oder Unternehmer – und den Produzenten, die mit hochwertigen Materialien und Handwerkskunst maßgeblich zur Qualität der Möbel und Interieurs beigetragen haben. Zu sehen sind verschiedene Raumensembles, welche die Exponate nicht losgelöst, sondern in ihrem historischen Gesamtzusammenhang zeigen.

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Mobile Welten

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 14.10.2018
mkg-hamburg.de 

„Um in der Gegenwart zu wirken, muss ein Museum immer wieder seine Verantwortung als Kultur- und Bildungseinrichtung reflektieren und den Dialog suchen.“ Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg hat zu diesem Zweck den Ausstellungsmacher und Kritiker Roger M. Buergel eingeladen, mit der Vielfalt der Institution und ihrer Geschichte zu arbeiten. Mit der Ausstellung „Mobile Welten. Oder das Museum unserer transkulturellen Gegenwart“ findet der Arbeitsprozess „Zur Migration von Dingen in transkulturellen Gesellschaen“ zusammen mit verschiedenen Universitäten seinen Abschluss. Bestehende Denkmuster und Museumsstrukturen sollen aufgelöst und die Entstehung der Dinge und ihre Bedeutung in der Gesellschaft offengelegt werden. Die Ausstellung dient dabei als Medium, um die Komplexität globaler Verflechtungen darzustellen und mithilfe von Dingen, Texten und Bildern eine dreidimensionale Collage entstehen zu lassen, die Besuchern verschiedene Lesarten ermöglicht.

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I Am Your Father!

Maison d’Ailleurs, Yverdon-les-Bains / CH
– 14.10.2018
ailleurs.ch 

[Ich bin dein Vater!] Die Suche nach dem Sinn des (eigenen) Lebens beschäftigt die Menschheit seit Jahrtausenden und hat eine Vielzahl von Ideologien, Mythologien und Religionen hervorgebracht. Heute nimmt diese Rolle oft die Fiktion ein, denn das Bedürfnis nach Erfüllung und Sinnhaftigkeit ist in modernen Gesellschaften ungebrochen. Diese These wird in der Ausstellung „I Am Your Father!“ am Beispiel des zeitgenössischen Mythos „Krieg der Sterne“ illustriert. Die Werke von 13 internationalen Künstlern, die sich mit dem Star Wars-Universum auf kritische, ironische oder experimentelle Art und Weise auseinandersetzen und seine Narrative auf aktuelle Gesellschaftsthemen übertragen, werden zu diesem Zweck zusammen mit Exponaten aus der Sammlung des Museums gezeigt. Sowohl Fans des Kult-Epos als auch alle, die an dem sozialen Einfluss antiker sowie moderner Mythen interessiert sind, kommen so auf ihre Kosten.

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Stories. Dutch Design Damask

Textielmuseum, Tilburg / DE
– 04.11.2018
textielmuseum.nl 

[Geschichten. Niederländische Gestaltung von Damast] Damast ist ein Gewebe, das mithilfe von kett- und schusssichtigen Abschnitten die Erzeugung von figürlichen Mustern ermöglicht. Aufgrund der aufwendigen Herstellung wurde früher vor allem mit besonders hochwertigen und glänzenden Materialien gearbeitet; seit dem 20. Jahrhundert findet vornehmlich Baumwolle Anwendung bei der Produktion von Bettwäsche und Tischtüchern. Die Ausstellung „Stories. Dutch Design Damask“ im Textielmuseum vom 11. November 2017 bis zum 4. November 2018 zeigt vor diesem Hintergrund unterschiedliche Arbeiten, bei denen das Erzählen von Geschichten einen wichtigen Teil der Gestaltung ausmacht – in Form von Insekten, die über den Tisch kriechen, Wolken, die bedrohlich über dem Teller schweben oder Servietten, die Kalorien zählen.

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Common Good

Powerhouse Museum, Sydney / AU
– 02.12.2018
maas.museum/powerhouse-museum 

[Gemeinwohl] Anlässlich des Sydney Design Festivals 2018, das in diesem Jahr unter dem Motto „Call to Action“ stattfindet, richtet sich im Powerhouse Museum der Blick auf Produktdesign, das nicht hohe Verkaufszahlen, sondern vor allem eine positive Wirkung auf die Menschen und den Planeten beabsichtigt. Verschiedenen Gestaltern und Studios, vor allem aus dem asiatisch-pazifischen Raum, wird eine Bühne geboten, um kritische, innovative oder als Denkanstoß konzipierte Arbeiten zu präsentieren. Damit soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass Design die Möglichkeit und vielleicht sogar die Pflicht hat, entscheidend Einfluss auf die Entwicklung unserer (Waren-)Welt zu nehmen und soziale, wirtschaftliche oder ökologische Probleme zu visualisieren und zu bekämpfen.

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An Incomplete History of Protest

Whitney Museum of American Art, New York / US
– 31.12.2018
whitney.org 

Aktivismus, Kritik und Politik finden schon immer Ausdruck in der Kunst, einem Medium, das immer wieder aufs Neue seine eigene Sprache für die Auseinandersetzung mit Protest findet. Das Whitney Museum of American Art in New York beleuchtet in seiner aktuellen Ausstellung die Geschichte des Protests anhand einzelner Schlüsselthemen und markanten historischen Ereignissen, wie dem Feminismus und dem Vietnamkrieg. Diese Betrachtung von Protest-Kunst beginnt im Jahr 1940 und verfolgt deren Entwicklung bis 2017, wobei die Ausstellung auch diejenigen Momente beleuchtet, in denen das Museum selbst zum Protest-Gegenstand wurde.

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Bouncing in the Corner

Hamburger Kunsthalle, Hamburg / DE
– 13.01.2019
hamburger-kunsthalle.de 

[In der Ecke hüpfend] Der Titel der aktuellen Ausstellung „Honey, I Rearranged the Collection“ [Liebling, ich habe die Sammlung neu gehängt] (ursprünglich Titel einer Werkgruppe des US-amerikanischen Künstlers Allen Ruppersberg) ist die Einladung, die Sammlung der Gegenwartskunst in der Hamburger Kunsthalle neu zu entdecken. Die über drei Jahre angelegte Präsentation widmet sich dabei unterschiedlichen Erfahrungs- und Erlebnisbereichen des Menschen: Nach der Untersuchung der Beziehung zwischen Mensch und Ding sowie zwischen Mensch und Mensch geht es in diesem Jahr unter dem Motto „Bouncing in the Corner. Die Vermessung des Raums“ um die Beziehung des Menschen mit dem ihn umgebenden Raum. Wie in einem Theaterstück erscheinen dabei manche Kunstwerke nur in bestimmten Szenen, andere Arbeiten bleiben, bieten aber durch neue Inszenierungen andere Lesarten an.

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Colour and Abstraction

Textielmuseum, Tilburg / NL
– 03.03.2019
textielmuseum.nl 

[Farbe und Abstraktion. Generationen im Dialog] Die Zeitspanne von ™1960 bis heute umfasst in Bezug auf Textilien ein breites Spektrum: Innerhalb eines halben Jahrhunderts treffen hier zwei Generationen von Designern und Künstlern aufeinander, die in der Ausstellung „Colour and Abstraction. Generations in Dialogue“ im Textielmuseum anhand ihrer Arbeiten miteinander in Beziehung gesetzt werden. Die ältere Generation, die Aspekte wie Farbe und Abstraktion mithilfe von Textilien erforscht, trifft dabei auf eine jüngere Generation, die sich diesen Aspekten eher thematisch nähert. Mithilfe von Filmmaterial, Zeichnungen und Mustern soll der kreative Prozess illustriert werden. Zu den Ausstellungsstücken zählen Arbeiten von Peter Struycken, Lam de Wolf, Bertjan Pot sowie Formafantasma und Rafaël Rozendaal.

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100 Prozent Wolle

Museum Europäischer Kulturen, Berlin / DE
– 23.06.2019
smb.museum 

Am 5. November 2017 eröffnete die Sonderaustellung des Museums Europäischer Kulturen zum Thema Wolle in Berlin. Hier soll auf interdisziplinäre Art und Weise die Herkunft, Verarbeitung und der kulturelle Hintergrund des Werkstoffes an alle Altersgruppen vermittelt und die Besucher zum Spielen und Mitmachen angeregt werden. In der Ausstellung soll ein umfassendes Bild entstehen, das sowohl den Prozess der Herstellung, wie das Leben eines Schäfers und das Scheren, Kämmen und Waschen, als auch die Verarbeitung zu Garn, Textilien und Baustoff beleuchtet. Hiermit wird in einer Zeit, die dem Verlust von Traditionen unterliegt, eine Verbindung zu den eigenen kulturellen Wurzeln geschlagen.

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African Mobilities: This Is not a Refugee Camp Exhibition

Pinakothek der Moderne, Architekturmuseum der TU München, Munich / DE
26.04.2018 – 19.08.2018
pinakothek.de 

[Afrikanische Mobilität: Dies ist keine Flüchtlingslager-Ausstellung] Der afrikanische Kontinent befindet sich aufgrund von politischen Konflikten sowie wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen seit geraumer Zeit in einem Zustand des Umbruchs, was dazu führt, dass Landesgrenzen (gewaltsam) neu gezogen und behandelt werden. „African Mobilities“ beschäftigt sich abseits der internationalen Flüchtlingsdebatte mit der Migration als Folge dieser Entwicklung. Vor allem für Städte gilt es, architektonische Lösungen zu finden, die an den demografischen Wandel, an neue Infrastrukturen und die Verbreitung moderner Technologie angepasst sind. Im Vorfeld der Ausstellung haben Architekten, Städteplaner, Filmemacher, Künstler, Sozialwissenschaftler und Autoren die Thematik gemeinsam recherchiert, Szenarien entworfen und diese auf unterschiedliche Weise visualisiert. Nach München wird die Ausstellung an verschiedenen Standorten in Afrika zu sehen sein.

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Mai

Jean Prouvé – Architect for Better Days

LUMA Arles, Arles / FR
– 01.05.2018
luma-arles.org 

[Jean Prouvé. Architekt für bessere Zeiten] Zusammen mit der Pariser Galerie Patrick Seguin präsentiert die LUMA-Stiftung die Ausstellung „Jean Prouvé. Architect for Better Days“, die dem französischen Designer Jean Prouvé (1901™–™Œ1984) und seinen Möbeln sowie architektonischen Entwürfen gewidmet ist. Die Ausstellung zeigt zwölf vorgefertigte Gebäude, die zwischen ™1939 und ™1969 entstanden sind, und stellt damit die größte Sammlung von Prouvés demontierbaren Konstruktionen aus. So soll vor allem die funktionale Seite seiner Arbeiten in den Fokus gestellt werden, die in Zeiten von Wohnungsmangel und Migration wieder an Relevanz gewinnt. Prouvé ist aber nicht nur Konstrukteur, seine Arbeiten waren auch immer sozial motiviert, sodass sein Beitrag viel weitergeht, als seine bekannten Stahlblechrahmen-Möbel zunächst erwarten lassen.

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Experimental Jetset – Superstructure

RMIT Design Hub, Melbourne / AU
– 05.05.2018
designhub.rmit.edu.au 

„Experimental Jetset – Superstructure“ ist die erste Ausstellung mit dem Ziel, einen Überblick über die Arbeiten des Studios Experimental Jetset zu geben. Dabei handelt es sich um ein kleines, unabhängiges Grafikdesignstudio, das ™™1997 von Marieke Stolk, Erwin Brinkers und Danny van den Dungen in Amsterdam gegründet wurde. Ihre Arbeiten umfassen in erster Linie gedruckte Medien, aber auch Installationen. Sie selbst beschreiben ihre Arbeitsweise als das Übersetzen von Sprache in Objekte. Die aktuelle Ausstellung ist als Retrospektive zu verstehen, zeigt aber auch eine neue ortsspezifische Installation, mit der die Designer die Beziehung zwischen grafischer Sprache und der Stadt untersuchen. Neben den Arbeiten des Studios sind neun Grafikdesigner aus Melbourne eingeladen worden, in Form von Zeitungen die Ideen, die in der Ausstellung zu sehen sind, in einen lokalen Kontext zu bringen.

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The Body: Fashion and Physique

Museum at the Fashion Institute of Technology, New York / US
– 05.05.2018
fitnyc.edu 

Körper und Mode sind beides kulturelle Konstrukte, die im Laufe der Geschichte verschiedene Ausprägungen fanden. Im Rückblick auf die komplexe Geschichte des „idealen Körpers“ beleuchtet das Museum des FIT in New York das Verhältnis zwischen Körper und Mode und inwiefern sie aufeinander eingewirkt haben. Ausgehend vom 18. Jahrhundert, einer Zeit, in der die Vorstellung eines durch Korsett und Reifrock formbaren Körpers allgegenwärtig war, verfolgt die Ausstellung sich wandelnde Körperideale durch die Jahrhunderte bis heute. Der Zeitstrang endet mit Entwürfen von Becca McCharen-Tran und Christian Siriano, beides Designer, die die Konventionen einer körperfeindlichen Modeindustrie in ihren Entwürfen herausfordern.

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Jil Sander

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt/Main / DE
– 06.05.2018
museumangewandtekunst.de 

Jil Sander, die mit bürgerlichem Namen Heidemarie Jiline Sander heißt, ist eine der einflussreichsten Modedesignerinnen ihrer Generation. Das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main widmet ihr mit der Ausstellung „Jil Sander“ nun die erste Einzelausstellung in einem Museum. Mit raumgreifenden multimedialen Installationen wird ihr Einfluss auf Ästhetik, Material und Form – nicht nur in der Mode, sondern auch in Produktdesign, Architektur und Landschaftsarchitektur – reflektiert. Neben hoher Qualität, zeichnen sich Sanders Arbeiten besonders durch ihre Modernität aus, was für sie bedeutet, die Persönlichkeit des Menschen hervorzuheben und dem Einzelnen zu helfen, zu den eigenen Stärken zu finden.

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T-Shirt: Cult – Culture – Subversion

Fashion and Textile Museum, London / DE
– 06.05.2018
ftmlondon.org 

Das Fashion and Textile Museum in London widmet einem der populärsten und preisgünstigsten Kleidungsstücke eine Ausstellung: dem T-Shirt. Die Ausstellung behandelt die historische Biografie des Kleidungsstücks, die technologischen Fortschritte im Design und seine Funktion als gesellschaftspolitisches Medium im 20. Jahrhundert. Das Zentrum der Ausstellung bildet eine private Sammlung von Vivienne Westwood-Entwürfen, rangierend von frühen Arbeiten bis hin zu aktuellen Kollektionen. Die Fotografin Susan Barnett ist in der Ausstellung mit der Fotoreihe „T: The Typology of the T-Shirt“ vertreten, in der das T-Shirt als Aushängeschild für individuelle Meinungsäußerung präsentiert wird.

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Große Oper – viel Theater?

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main / DE
– 13.05.2018
dam-online.de 

Die Zukunft der Frankfurter Städtischen Bühnen wird nach wie vor hitzig diskutiert. Gemeinsam mit dem Kulturdezernat wird aus diesem Anlass das Thema Bühnenbauten im Deutschen Architekturmuseum aufgegriffen. Zu sehen sind unterschiedliche Projekte, sowohl Sanierungen als auch Neubauten, die als Referenz oder Inspiration dienen können.

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Tom Loeser: Please Please Please

Museum of Craft and Design, San Francisco / US
– 20.05.2018
sfmcd.org 

Vom 20. Januar bis zum 20. Mai 2018 widmet sich die Ausstellung „Tom Loeser: Please Please Please“ der Frage des Designers Tom Loeser, ob unser Leben anders aussähe, wenn die Möbel, auf denen wir jeden Tag sitzen, andere wären. Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse seiner Untersuchung unkonventioneller Möbelformen, die in den frühen 1980er-Jahren mit einer Serie von Klappstühlen begann. Seine Entwürfe schaffen dabei immer auch Möglichkeiten zur Interaktion – zwischen Mensch und Objekt, aber auch zwischen mehreren Menschen. So möchte Loeser Menschen mit seiner Arbeit dazu inspirieren, mit Gewohnheiten zu brechen und spielerisch mit ihrer Umwelt und Mitmenschen umzugehen. Zu den Ausstellungsobjekten zählen circa 20 Möbelstücke, die zumeist in jüngster Vergangenheit entstanden sind, sowie gerahmte Kunstwerke.

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Arts in the Age of the Internet, 1989 to Today

The Institute of Contemporary Art , Boston / US
– 20.05.2018
aiai.icaboston.org 

1989 wurde das Internet kommerzialisiert und das WWW erstmals öffentlich zugänglich gemacht. 2018 hinterfragt die Ausstellung „Arts in the Age of the Internet, 1989 to Today“, welchen Einfluss das Internet auf unsere Gesellschaft und besonders auf die Kunst hat: Wie denken, sehen und verarbeiten Künstler die digitale Welt? Arrangiert werden die Werke in fünf verschiedenen Themengebieten: Network and Circulation, Hybrid Bodies, Virtual Worlds, States of Surveillance sowie Performing the Self.

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Wohnungen, Wohnungen, Wohnungen! Wohnungsbau in Bayern 1918–2018

Architekturmuseum der TU München, München / DE
– 21.05.2018
architekturmuseum.de 

Das Thema Wohnungsbau ist heute immer noch so aktuell wie bereits vor 100 Jahren. Die Ausstellung im Architekturmuseum der TU München „Wohnungen, Wohnungen, Wohnungen! Wohnungsbau in Bayern 1918–2018“ zeigt zu diesem Thema Raumkonzepte und architektonische Lösungen als Konsequenz verschiedener politischer Entscheidungen und wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklungen in Bayern. Die verschiedenen Baumaßnahmen – vom Eigenheim, über Kleinsiedlungen bis hin zu Hochhäusern – betreffen diverse Bevölkerungsschichten sowie städtische Baumaßnahmen, aber auch Projekte in ländlicheren Gegenden. Die Ausstellung hebt vor diesem Hintergrund geschichtliche sowie aktuelle Aspekte hervor, beispielsweise Gesetzesänderungen, Flüchtlingswellen, Wohnungsnot, finanzielle Beschränkungen, Entwicklungen im Bereich Mobilität, einen Wandel in der Familienstruktur oder technische Neuerungen.

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Tod und Ritual

Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz, Chemnitz / DE
– 21.05.2018
smac.sachsen.de 

Dass wir eines Tages sterben müssen, ist uns allen gemein. So ist es nicht verwunderlich, dass wir seit Menschengedenken dem Tod einen Sinn geben möchten und mit dem Abschiedsschmerz, der damit einhergeht, versuchen umzugehen. Die Ausstellung „Tod und Ritual. Kulturen von Abschied und Erinnerung“ im Staatlichen Museum für Archäologie in Chemnitz widmet sich dem Umgang mit dem Tod anhand von verschiedene Beispielen aus Archäologie, Ethnologie und Geschichte.

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Werkraumschau Licht

Werkraum Bregenzerwald, Andelsbuch / DE
– 26.05.2018
werkraum.at 

Die zweite Werkraumschau im Werkraum Bregenzerwald ist einem physikalischen Phänomen gewidmet, das wir für selbstverständlich hinnehmen, ohne das Leben auf der Erde jedoch nicht möglich wäre: dem Licht. Die Protagonisten der Inszenierung aus Schatten, Kunst- und Tageslicht sind von Vorarlberger Handwerksbetrieben geschaffene Objekte, denen mit der Werkraumschau jährlich eine Bühne geboten wird.

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Mathias Bengtsson

Designmuseum Danmark, Copenhagen / DK
– 27.05.2018
designmuseum.dk 

Das Designmuseum in Kopenhagen widmet aktuell dem dänischen Industriedesigner Mathias Bengtsson eine Ausstellung mit gleichnamigem Titel, die eine Auswahl seiner Arbeiten präsentiert. Obwohl sich Bengtsson selbst als Designer bezeichnet, sind seine Arbeiten doch nicht selten, verglichen mit anderen Industriedesignern, mehr in der Kunst als im Design zu verorten. Im Rahmen seiner Arbeit bedient er sich unterschiedlicher industrieller Materialien und Prozesse und möchte mit seinen Entwürfen sowohl die skulpturalen als auch technischen und philosophischen Möglichkeiten des Dreidimensionalen ausschöpfen. Häufig resultieren daraus Editionen oder sogar Einzelstücke, die in vielen Fällen ihren Weg in internationale Museen finden.

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Eduardo Paolozzi. Lots of Pictures – Lots of Fun

Berlinische Galerie, Berlin / DE
– 28.05.2018
berlinischegalerie.de 

Einem der innovativsten und provokativsten Künstler der britischen Nachkriegsmoderne, Eduardo Paolozzi (1924–2005), wird vom 9. Februar bis zum 28. Mai 2018 in der Berlinischen Galerie eine Ausstellung gewidmet. Dort werden grafische und bildnerische Arbeiten aus den experimentellen Werkphasen des Künstlers gezeigt, die unter anderem den starken Einfluss Paolozzis auf die britische Pop-Art widergeben. Erstmals veranstaltet die Berlinische Galerie eine Kindervernissage, bei der junge Kunstinteressierte spielerisch an Paolozzis Werk herangeführt werden.

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Revisiting Black Mountain

Museum für Gestaltung, Schaudepot, Zurich / CH
– 03.06.2018
museum-gestaltung.ch 

Das Black Mountain College in der Nähe von Asheville, North Carolina, kann als Ort gelebter Utopie bezeichnet werden. Zwischen ™1933 und ™1957 galten hier das Experimentieren als eine wertvolle Erfahrung sowie selbstbestimmtes Lernen, Lehren und demokratisches Zusammenleben als wichtige Güter. Das Black Mountain College verstand sich zudem als interdisziplinäre Institution und bildete seine Schüler in bildender Kunst, Theater, Literatur, Musik, Architektur, Geschichte, Physik, aber auch Ökonomie aus. Die Ausstellung „Revisiting Black Mountain“ im Schaudepot des Museums für Gestaltung in Zürich zeigt als Teil des gleichnamigen Programms der ZHdK eine Auswahl an Fotografien, Filmen und Dokumenten, die sich in erster Linie mit den Beziehungen zwischen den verschiedenen Disziplinen befasst sowie die Verbindung von Leben und Kunst aufgreift.

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Hans J. Wegner: Designing Danish Modern

Vitra Design Museum, Schaudepot, Weil/Rhine / DE
– 03.06.2018
design-museum.de 

Hans J. Wegner (™1914–š2007) begann seine Karriere als Tischler und studierte im Anschluss von ™1936 bis ™1938 an der Kunstgewerbeschule in Kopenhagen. Im Fokus seiner Arbeit stand dabei vornehmlich das Entwerfen von Möbeln. Mittlerweile wird Wegner als einer der wichtigsten Vertreter der dänischen Moderne betrachtet und ist außerdem auch für die Verbindung von Funktionalismus, poetischer Formensprache und Handwerkskunst bekannt. So schuf er durch die Neuinterpretation von historischen Möbeln diverse Klassiker des š. Jahrhunderts, von denen ein großer Teil zur Sammlung des Vitra Design Museums gehört. Unter den Exponaten der aktuellen Ausstellung befinden sich unter anderem der Y-Stuhl (™1950), der Pfauenstuhl (1948), sowie der Runde Stuhl (™1950), der auch als „The Chair“ bekannt geworden ist.

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Black Power – Flower Power

Museum Ludwig, Köln / DE
– 03.06.2018
museum-ludwig.de 

Das US-amerikanische Fotografenpaar Pirkle Jones und Ruth-Marion Baruch fing in seinen Arbeiten die gesellschaftspolitischen Unruhen im San Francisco der 1960er-Jahre ein. Besonderes Interesse galt der Hippie- und Bürgerrechtsbewegung, namentlich die Aktivitäten im Stadtteil Haight-Ashbury und das Umfeld der Black Panther Party in San Francisco. Die 52 in der Ausstellung gezeigten Fotografien kamen 2013 durch eine Schenkung der Pirkle Jones Foundation an das Museum Ludwig und werden erstmals bis zum 3. Juni 2018 im Fotoraum des Museums ausgestellt.

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Ocean Liners: Speed and Style

Victoria and Albert Museum, London / GB
– 17.06.2018
vam.ac.uk 

[Ozeandampfer: Geschwindigkeit und Stil] Ozeandampfer waren in ihrer Blütezeit von Mitte des 19. bis Ende des 20. Jahrhunderts mehr als nur ein Fortbewegungsmittel, um die Weltmeere zu überqueren. Sowohl technisch als auch gestalterisch repräsentierten sie den jeweiligen State of the Art und wurden zum ultimativen Ausdruck von Luxus, Status und Stil. Für die erste große Sonderschau des Jahres am Victoria and Albert Museum wurden nun erstmalig über 250 Exponate zusammengetragen, um diese Welt, die heute noch Sehnsüchte auslöst und zahlreiche Autoren und Regisseure inspiriert hat, zum Leben zu erwecken. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich Möbel, Kleidungsstücke, Fotografien, Modelle und Originalbauteile. Den Designern, Architekten und Künstlern, die sich mit der Innenraumgestaltung der Schiffe befasst haben, wird ebenfalls Tribut gezollt.

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The Polaroid Project

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 17.06.2018
mkg-hamburg.de 

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg widmet sich mit der Ausstellung „The Polaroid Project“ erstmals der gesamten Thematik rund um das Phänomen Polaroid. Zu den Ausstellungsstücken zählen unter anderem ššFotografien von mehr als 100 Künstlern sowie 90 ™verschiedene Kameramodelle und Prototypen. Dabei steht der Begriff Polaroid gleichzeitig für eine Technologie, eine Marke, eine Branche und ein Unternehmen samt seinen Produkten. Erstmals vorgestellt wurde der Sofortbildfilm ™1947 in New York von Edwin Herbert Land – bis heute findet sich das Phänomen in Foto-Apps und Plattformen wie Instagram wieder. In der Geschichte des Unternehmens arbeitete Polaroid immer auch eng mit professionellen Fotografen und neuen Talenten der Branche zusammen.

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#alleskönner

MAKK, Cologne / DE
– 01.07.2018
museenkoeln.de 

Am 14. April 2018šŒ wäre Peter Behrens 150 Jahre alt geworden. Anlässlich dieses Jubiläums zeigt das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) in der Ausstellung „#alleskönner. Peter Behrens zum 150. Geburtstag“ in acht Themenräumen circa šš220 Objekte des Künstlers und Autodidakten. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich Objekte wie der Salonflügel (1901™) aus Behrens Musikzimmer in Darmstadt sowie frühe Möbelentwürfe und Gläserserien inklusive eines Glasunikats von 1898Œ™Œ. Darüber hinaus sind Leihgaben von Instituten oder aus Privatsammlungen zu sehen, die mit der aktuellen Ausstellung erstmalig der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Das Zentrum bildet in erster Linie das frühe Œuvre Behrens’ sowie sein Wirken im Rheinland.

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Design Studio

Museum für Gestaltung, Zürich / CH
– 15.07.2018
museum-gestaltung.ch 

Mit dem Design Studio lanciert das Museum für Gestaltung einen außergewöhnlichen Ort für die Vermittlung der Grundfragen des Designs. Dabei stehen die Prozesse der Disziplin im Vordergrund. Schnelle Skizzen können die Idee ganz ohne Worte vermitteln und Modelle helfen beim Austesten gewisser Parameter. Das Design Studio erläutert die Entscheidungen, die innerhalb eines Gestaltungsprozesses getroffen werden müssen, anhand beispielhafter Designprojekte.

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Open Codes

Zentrum für Kunst und Medien , Karlsruhe / DE
– 05.08.2018
open-codes.zkm.de 

Codes begleiten unser alltägliches Leben, ob in einem Kinderspielzeug oder in Ampelschaltungen, viele Systeme und Teile unserer Realität basieren auf einer der Logik folgenden Sprache. Um ein Verständnis für diese Sprache zu vermitteln, veranstaltet das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe „Open Codes“. Ein umfangreiches Rahmenprogramm soll die Ausstellung beleben und begleiten und behandelt die Schnittstellen und Spuren der digitalen Welt. Hier werden viele Workshops angeboten, die Einblick in bestimmte Themenbereiche und digitale Tools geben. Am 2. November 2017 wird unter anderem eine Konferenz zu digitaler Souveränität stattfinden.

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Hank Willis Thomas: Unbranded

Block Museum of Art, Evanston / US
– 05.08.2018
blockmuseum.northwestern.edu 

[Hank Willis Thomas: Markenlos] Die Werbeanzeigen der Konsumkultur dienen dem US-amerikanischen Künstler Hank Willis Thomas als Ausgangspunkt, um gesellschaftliche Klischees sowie sich wandelnde Vorstellungen von Geschlecht, Rasse und sozialer Klasse zu erforschen. In zwei Serien, in denen er an die afroamerikanische Bevölkerung gerichtete Werbung beziehungsweise das idealisierte Bild von weißen Frauen in der Reklame betrachtet, macht er diese Stereotypen sichtbar. Der Ausstellungstitel „Unbranded“ bezieht sich dabei auf die Tatsache, dass Thomas zu diesem Zweck jegliche Form von Text aus den Anzeigen entfernte, inklusive Produktnamen und Slogans, sodass sich die ganze Aufmerksamkeit des Betrachters auf die bildliche Darstellung fokussieren kann. Die präsentierten Beispiele stammen vor allem aus Magazinen, ein Medium, welches für den Künstler das wichtigste Massenkommunikationsmittel des 20. Jahrhunderts darstellt.

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Hope to Nope

The Design Museum, London / GB
– 12.08.2018
designmuseum.org 

[Von der Hoffnung zum Widerstand. Grafik und Politik 2008š–2018ŒšŒ] Das vergangene Jahrzehnt könnte man als politisch instabil beschreiben; die Finanzkrise šŒ und ihre Folgen haben den Glauben der Menschen in das bestehende politische System erschüttert, was auch ihr politisches Engagement verändert hat. Die Ausstellung „Hope to Nope. Graphics and Politics šŒ2008–2018šŒ“ zeigt die zentrale Rolle, die Design spielt, wenn es darum geht, die großen politischen Entscheidungen unserer Zeit mitzugestalten oder auf diese zu reagieren – beispielsweise der Arabische Frühling, der Brexit, die Wahlen in den USA oder die Flüchtlingskrise. Die Ausstellung untersucht vor diesem Hintergrund die verschiedenen Methoden, die im vergangenen Jahrzehnt verwendet wurden, um politische Botschaften zu formulieren und kommunizieren.

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Valdis Āboliņš. Und wie Fluxus nach Aachen kam

Ludwig Forum Aachen / DE
– 19.08.2018
ludwigforum.de 

Ein Lette namens Valdis Āboliņš war in den 1960er-Jahren die treibende Kraft hinter der Fluxus-Bewegung in Aachen und ist Namensgeber der Kunstausstellung „Valdis Āboliņš. Und wie Fluxus nach Aachen kam“ im Ludwig Forum Aachen, die in Kooperation mit dem Latvian Center for Contemporary Art in Riga entstanden ist. Präsentiert werden sein Wirken in der Stadt und seine Verbundenheit zu eben jener Kunstbewegung anhand von Fotos, Filmen, Originaldokumenten und erstmalig der Öffentlichkeit gezeigten Briefen zwischen ihm und bekannten Fluxus-Künstlern.

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Die Nacht. Alles außer Schlaf

Museum für Kommunikation, Frankfurt/Main / DE
– 26.08.2018
mfk-frankfurt.de 

Die Stunden zwischen Abenddämmerung und Morgengrauen üben eine ungebrochene Faszination auf den Menschen aus. Instinktiv ist die Dunkelheit als bedrohlich in unserem Unterbewusstsein verankert, doch in ihrem Schatten blühen auch Fantasie, Romantik, Kultur und Exzess. Die Ausstellung befasst sich über die Jahrhunderte hinweg mit der sich wandelnden Wahrnehmung der Nacht und all dem, was Menschen taten und tun, wenn sie nicht gerade Schlafen: von frühem Aberglauben über wissenschaftliche Erkenntnisse, Nachtschwärmereien und die Gothic- und Clubkultur bis hin zu den durchgearbeiteten Nächten in unserer modernen Leistungsgesellschaft. Dieses breite Themenspektrum illustrieren 350 Objekte sowie eine interaktive Kinderstrecke mit neun Taschenlampenstationen.

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Schusslinie

MUDAC, Lausanne / CH
– 26.08.2018
mudac.ch 

Gerne wird vergessen oder verdrängt, dass Design auch bei der Entwicklung von ethisch kontroversen Produkten eine Rolle spielt, so auch im Fall von Schusswaffen. Gerade weil diese Thematik bei Herstellern und den beteiligten Gestaltern fast immer auf eine Mauer des Schweigens stößt, wird ihr im Musée de design et d’arts appliqués contemporains (MUDAC) eine ganze Ausstellung gewidmet. In zehn Bereiche gegliedert, werden unterschiedliche Aspekte des Tötungsapparats Schusswaffe beleuchtet, unter anderem die Ballistik, die Beziehung zwischen Frauen und Waffen, der Herstellungsprozess oder der Moment des Abdrückens. Der letzte Raum dient als Informationszentrum, das zusammen mit der NGO Small Arms Survey konzipiert wurde, die international die Zirkulation von Waffen und Waffengewalt beobachtet.

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Poème Brut

Designmuseum, Gent / DE
– 02.09.2018
designmuseumgent.be 

„Poéme Brut“ [Rohes Gedicht] ist eine der aktuellen Ausstellungen im Designmuseum Gent, die Einblicke in den künstlerischen Umgang mit groben Materialien, die Kraft des Handarbeitens und traditionelle Techniken gibt. Ausgestellt mit einzelnen Objekten werden bekannte und aufstrebende Designer, die eine besondere Art haben, mit Material zu experimentieren. Handwerk, lokale Manufakturen und Materialien sind in den letzten Jahren entgegen der sozialen Bewegung der Globalisierung und Dematerialisierung in den Fokus vieler Designer gerückt. Der zentrale Aspekt der Ausstellung dreht sich um die Umsetzung der Recherche über Material und Techniken, durch entweder die Kombination alter Materialien mit neuen Techniken oder altem Handwerk mit innovativen Materialien. Inspiriert von Traditionen, konzentrieren sich die Arbeiten auf den Prozess und darauf, einen gegenwärtigen Kontext und neue Perspektiven in ästhetische Formen zu transformieren.

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Carsten Nicolai. Tele

Berlinische Galerie, Berlin / DE
– 03.09.2018
berlinischegalerie.de 

Die Installation „Tele“ verbildlicht ein physikalisches Phänomen, mit dem sich schon Albert Einstein auseinandergesetzt hat: die Quantenverschränkung, bei der zwei Teilchen aus unterschiedlichen Systemen eine Verbindung und somit eine Wechselwirkung eingehen. Der Medienkünstler Carsten Nicolai erschuf dazu aus zwei Spiegelskulpturen ein sich selbst reproduzierendes System, in dem Laserstrahlen hin- und hergeschickt werden und bei jedem Auftreffen auf eine Fotozelle einen neuen Impuls auslösen. Das Licht erhält so trotz seiner Immaterialität eine Gegenständlichkeit und wird Teil der Skulptur. Wie für Nicolais Arbeiten typisch, setzt sich „Tele“ so nicht nur mit der Frage nach alternativen, autonomen Systemen auseinander, sondern auch mit der menschlichen Wahrnehmung, der Materialität von Sinneseindrücken und dem Zusammenspiel von Sender und Empfänger.

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Inaugural Display

Musée Yves Saint Laurent Paris, Paris / FR
– 09.09.2018
museeyslparis.com 

[Einführende Darstellung] Das Musée Yves Saint Laurent Paris zeigt mit der Ausstellung „Inaugural Display“ eine einzigartige Retrospektive der Arbeiten von Yves Saint Laurent (1936–2008). Anhand von 50 ausgewählten Haute-Couture-Entwürfen und passenden Accessoires sowie Zeichnungen, Fotografien und Filmausschnitten soll die Ausstellung das kreative Genie des Modeschöpfers beleuchten. Die Ausstellung deckt dabei alle wichtigen Kleidungsstücke ab, um den Stil des Designers wiederzugeben: vom Smoking über die Safari-Jacke und den Overall bis hin zum Trenchcoat. Darüber hinaus spielen auch Saint Laurents zahlreiche Beiträge zur Kunst eine Rolle und seine Kollektionen, die von imaginären Reisen in die ganze Welt inspiriert wurden.

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Carlos Cruz-Diez. Color in Motion

Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt / DE
– 16.09.2018
mkk-ingolstadt.de 

[Carlos Cruz-Diez. Farbe in Bewegung] Zum ersten Mal seit den 1990er-Jahren ist in Deutschland eine Retrospektive des venezolanischen Op-Art-Künstlers Carlos Cruz-Diez zu sehen. Neben bereits bekannten Werken aus über fünf Jahrzehnten werden im Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt auch Arbeiten gezeigt, die speziell für die Ausstellung entstanden sind: eine Lichtinstallation, die in Zusammenarbeit mit Audi Art Experience entwickelt wurde und die den Besucher in ein Spiel aus Licht, Schatten und Überlagerungen einbindet, eine temporäre Wandarbeit und ein begehbares Farblabyrinth. Auch Werke von Künstlern, die das Schaffen von Cruz-Diez inspiriert und begleitet haben, werden präsentiert. Der Katalog zur Ausstellung erscheint im Verlag form.

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[laut] Die Welt hören

Staatliche Museen zu Berlin, Humboldt-Box, Berlin / DE
– 16.09.2018
smb.museum 

„Klang trifft uns unmittelbar und ist dennoch flüchtig. Er löst tiefe Emotionen aus und ist lebendiger Austausch. Klang fordert und bewegt uns – in jeder Kultur, in jeder Zeit.“ So leiten die Organisatoren der Ausstellung „[laut] Die Welt hören“ die Beschreibung zur Ausstellung ein und möchten anhand des Berliner Phonogramm-Archivs des Ethnologischen Museums und des Archivs der AMAR-Stiftung aus Beirut den Umgang mit Klang hör- und erlebbar machen. Erst seit ungefähr 140 Jahren ist es möglich, Klänge technisch „einzufangen“ und wiederzugeben. Vor diesem Hintergrund sollen Fragestellungen, zum Beispiel, wie sich Klänge und Musikstile verbreiten, wie man mit Klang als Kulturgut umgeht oder wem der Klang in einer Aufnahme gehört, behandelt werden.

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Beyond the New

Die Neue Sammlung – The Design Museum, Munich / DE
– 16.09.2018
dnstdm.de 

[Hella Jongerius und Louise Schouwenberg. Jenseits des Neuen] Für die Ausstellung „Hella Jongerius and Louise Schouwenberg. Beyond the New“ haben die Produktdesignerin und die Designtheoretikerin eine ortsspezifische Installation für die Paternosterhalle der Pinakothek der Moderne entwickelt. Sie setzen damit das vor zwei Jahren eingeführte Format fort. Jongerius und Schouwenberg haben bereits 2015 gemeinsam das Manifest „Beyond the New. A Search for Ideals in Design“ [Jenseits des Neuen. Die Suche nach Idealen im Design] verfasst, das sich gegen eine Industrie wendet, die Neues nur aus Gründen des kommerziellen Erfolgs fördert. Auch mit der aktuellen Installation vertreten sie die Überzeugung, dass sich Potenziale neuer Produktionsmöglichkeiten oft erst erschließen, wenn sich auch die Industrie freien und experimentellen Herausforderungen stellt.

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Beziehungskiste. Über Kommunikation

Museum August Kestner, Hannover / DE
– 19.09.2018
hannover.de 

Die aktuelle Ausstellung „Beziehungskiste. Über Kommunikation“ im Museum August Kestner befasst sich mit dem Phänomen der Kommunikation, die ein grundlegender Bestandteil des menschlichen Zusammenlebens ist. Die Ausstellung widmet sich vor diesem Hintergrund verschiedenen Beispielen von Kommunikationsmedien, die über Jahrtausende hinweg von verschiedenen Zivilisationen genutzt wurden. Zu den Ausstellungsstücken zählen Objekte aus dem alten Ägypten, Griechenland und Rom sowie aus dem europäischen Mittelalter, dem Barock und dem 19™. Jahrhundert bis hin zur Moderne. Unter den Themenbereichen der Ausstellung befinden sich zudem Sprache, Schrift und Bild als Kommunikationsmedien. Außerdem erhält das „Verstehen“ besondere Aufmerksamkeit durch vielfältige Angebote, wie die Kommunikation mit Experten, aber auch ausgezeichnete Bereiche zur Interaktion mit Exponaten und Installationen.

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Kubricks 2001. 50 Jahre A Space Odyssey

Deutsches Filmmuseum, Frankfurt/Main / DE
– 23.09.2018
2001.deutsches-filmmuseum.de 

Stanley Kubricks „2001: Odyssee im Weltraum“ ist längst zu einem Klassiker der Filmgeschichte geworden und hat den Stil von unzähligen Produktionen beeinflusst sowie auch 50 Jahre nach seiner Uraufführung nichts an Aktualität verloren. Im Gegenteil erscheint die künstliche Intelligenz HAL aus heutiger Perspektive wie ein Vorgeschmack auf Alexa, Siri und Co. Das Deutsche Filmmuseum macht das filmische Gesamtkunstwerk anlässlich seines Jubiläums nun zum Gegenstand einer Sonderschau, bei der Requisiten, Modelle, Kostüme, Fotografien und Drehpläne im Mittelpunkt stehen. Darüber hinaus werden die Entstehungsgeschichte des Films und seine Rolle als künstlerische Inspirationsquelle beleuchtet sowie die damals utopisch wirkenden Visionen im Kontext moderner Technik eingeordnet.

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Dissident Gardens

Het Nieuwe Instituut, Rotterdam / NL
– 23.09.2018
hetnieuweinstituut.nl 

[Abtrünnige Gärten] Der Garten ist ein Konzept, bei dem Natur und Kultur aufeinandertreffen. Im Rahmen des langfristig angelegten Forschungsprojekts „Landscape and Interior“ [Landschaft und Interieur] am Het Nieuwe Instituut betrachtet die Ausstellung „Dissident Gardens“ das Kräftemessen zwischen den Naturgewalten und dem Streben des Menschen, die Welt nutzbar zu machen. Zu den Themenbereichen gehören unter anderem die smarte Landwirtschaft als hochtechnisierter Mechanismus zur Kontrolle der Landschaft, die Utopie einer Marsbesiedelung, aber auch der Wiedereinzug der Natur in den öffentlichen Raum, wie es auch auf dem Gelände des Het Nieuwe Instituuts am Beispiel des 2015 angelegten und absichtlich sich selbst überlassenen New Garden zu beobachten ist.

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Oïphorie: atelier oï

Museum für Gestaltung Zürich, Zurich / CH
– 30.09.2018
museum-gestaltung.ch 

Das Westschweizer Designbüro Atelier Oï vereint die Disziplinen Architektur, Produktdesign und Szenografie unter einem Dach. Im neu eröffneten Standort des Museums für Gestaltung Zürich in der Ausstellungsstrasse bespielt es nun die Ausstellungshalle. Schwerelos erscheinende Installationen aus Japanpapier, Stoffbändern und Holzstreifen werden ergänzt durch die Präsentation der wichtigsten Produkte, die das Atelier seit seiner Gründung 1991 hervorgebracht hat. Zusammen mit Prototypen, Materialstudien und Videos wird so die Arbeitsweise des Teams um Aurel Aebi, Armand Louis und Patrick Reymond klar, bei der Licht, Bewegung, (Material-)Experimente, Handwerk und Interdisziplinarität eine zentrale Rolle spielen.

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Wagner, Hoffmann, Loos und das Möbeldesign der Wiener Moderne

Hofmobiliendepot, Möbel Museum Wien, Vienna / AT
– 07.10.2018
hofmobiliendepot.at 

Gustav Klimt, Egon Schiele, Otto Wagner oder Koloman Moser – sie alle waren nicht nur wichtige Vertreter der Moderne, 2018 jährt sich auch ihr Tod zum einhundertsten Mal. Aus diesem Anlass haben eine Reihe Wiener Museen das Themenjahr „Schönheit und Abgrund“ ausgerufen. Im Hofmobiliendepot werden den Arbeiten Otto Wagners, Josef Hoffmanns und Adolf Loos’ eine Ausstellung gewidmet und ihre jeweilige Position zum Thema Wohnen und Einrichten betrachtet. Im Fokus steht dabei besonders die Zusammenarbeit zwischen den Architekten selbst, den Auftraggebern – oft befreundete Künstler, Intellektuelle oder Unternehmer – und den Produzenten, die mit hochwertigen Materialien und Handwerkskunst maßgeblich zur Qualität der Möbel und Interieurs beigetragen haben. Zu sehen sind verschiedene Raumensembles, welche die Exponate nicht losgelöst, sondern in ihrem historischen Gesamtzusammenhang zeigen.

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Mobile Welten

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 14.10.2018
mkg-hamburg.de 

„Um in der Gegenwart zu wirken, muss ein Museum immer wieder seine Verantwortung als Kultur- und Bildungseinrichtung reflektieren und den Dialog suchen.“ Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg hat zu diesem Zweck den Ausstellungsmacher und Kritiker Roger M. Buergel eingeladen, mit der Vielfalt der Institution und ihrer Geschichte zu arbeiten. Mit der Ausstellung „Mobile Welten. Oder das Museum unserer transkulturellen Gegenwart“ findet der Arbeitsprozess „Zur Migration von Dingen in transkulturellen Gesellschaen“ zusammen mit verschiedenen Universitäten seinen Abschluss. Bestehende Denkmuster und Museumsstrukturen sollen aufgelöst und die Entstehung der Dinge und ihre Bedeutung in der Gesellschaft offengelegt werden. Die Ausstellung dient dabei als Medium, um die Komplexität globaler Verflechtungen darzustellen und mithilfe von Dingen, Texten und Bildern eine dreidimensionale Collage entstehen zu lassen, die Besuchern verschiedene Lesarten ermöglicht.

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I Am Your Father!

Maison d’Ailleurs, Yverdon-les-Bains / CH
– 14.10.2018
ailleurs.ch 

[Ich bin dein Vater!] Die Suche nach dem Sinn des (eigenen) Lebens beschäftigt die Menschheit seit Jahrtausenden und hat eine Vielzahl von Ideologien, Mythologien und Religionen hervorgebracht. Heute nimmt diese Rolle oft die Fiktion ein, denn das Bedürfnis nach Erfüllung und Sinnhaftigkeit ist in modernen Gesellschaften ungebrochen. Diese These wird in der Ausstellung „I Am Your Father!“ am Beispiel des zeitgenössischen Mythos „Krieg der Sterne“ illustriert. Die Werke von 13 internationalen Künstlern, die sich mit dem Star Wars-Universum auf kritische, ironische oder experimentelle Art und Weise auseinandersetzen und seine Narrative auf aktuelle Gesellschaftsthemen übertragen, werden zu diesem Zweck zusammen mit Exponaten aus der Sammlung des Museums gezeigt. Sowohl Fans des Kult-Epos als auch alle, die an dem sozialen Einfluss antiker sowie moderner Mythen interessiert sind, kommen so auf ihre Kosten.

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Stories. Dutch Design Damask

Textielmuseum, Tilburg / DE
– 04.11.2018
textielmuseum.nl 

[Geschichten. Niederländische Gestaltung von Damast] Damast ist ein Gewebe, das mithilfe von kett- und schusssichtigen Abschnitten die Erzeugung von figürlichen Mustern ermöglicht. Aufgrund der aufwendigen Herstellung wurde früher vor allem mit besonders hochwertigen und glänzenden Materialien gearbeitet; seit dem 20. Jahrhundert findet vornehmlich Baumwolle Anwendung bei der Produktion von Bettwäsche und Tischtüchern. Die Ausstellung „Stories. Dutch Design Damask“ im Textielmuseum vom 11. November 2017 bis zum 4. November 2018 zeigt vor diesem Hintergrund unterschiedliche Arbeiten, bei denen das Erzählen von Geschichten einen wichtigen Teil der Gestaltung ausmacht – in Form von Insekten, die über den Tisch kriechen, Wolken, die bedrohlich über dem Teller schweben oder Servietten, die Kalorien zählen.

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Common Good

Powerhouse Museum, Sydney / AU
– 02.12.2018
maas.museum/powerhouse-museum 

[Gemeinwohl] Anlässlich des Sydney Design Festivals 2018, das in diesem Jahr unter dem Motto „Call to Action“ stattfindet, richtet sich im Powerhouse Museum der Blick auf Produktdesign, das nicht hohe Verkaufszahlen, sondern vor allem eine positive Wirkung auf die Menschen und den Planeten beabsichtigt. Verschiedenen Gestaltern und Studios, vor allem aus dem asiatisch-pazifischen Raum, wird eine Bühne geboten, um kritische, innovative oder als Denkanstoß konzipierte Arbeiten zu präsentieren. Damit soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass Design die Möglichkeit und vielleicht sogar die Pflicht hat, entscheidend Einfluss auf die Entwicklung unserer (Waren-)Welt zu nehmen und soziale, wirtschaftliche oder ökologische Probleme zu visualisieren und zu bekämpfen.

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An Incomplete History of Protest

Whitney Museum of American Art, New York / US
– 31.12.2018
whitney.org 

Aktivismus, Kritik und Politik finden schon immer Ausdruck in der Kunst, einem Medium, das immer wieder aufs Neue seine eigene Sprache für die Auseinandersetzung mit Protest findet. Das Whitney Museum of American Art in New York beleuchtet in seiner aktuellen Ausstellung die Geschichte des Protests anhand einzelner Schlüsselthemen und markanten historischen Ereignissen, wie dem Feminismus und dem Vietnamkrieg. Diese Betrachtung von Protest-Kunst beginnt im Jahr 1940 und verfolgt deren Entwicklung bis 2017, wobei die Ausstellung auch diejenigen Momente beleuchtet, in denen das Museum selbst zum Protest-Gegenstand wurde.

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Bouncing in the Corner

Hamburger Kunsthalle, Hamburg / DE
– 13.01.2019
hamburger-kunsthalle.de 

[In der Ecke hüpfend] Der Titel der aktuellen Ausstellung „Honey, I Rearranged the Collection“ [Liebling, ich habe die Sammlung neu gehängt] (ursprünglich Titel einer Werkgruppe des US-amerikanischen Künstlers Allen Ruppersberg) ist die Einladung, die Sammlung der Gegenwartskunst in der Hamburger Kunsthalle neu zu entdecken. Die über drei Jahre angelegte Präsentation widmet sich dabei unterschiedlichen Erfahrungs- und Erlebnisbereichen des Menschen: Nach der Untersuchung der Beziehung zwischen Mensch und Ding sowie zwischen Mensch und Mensch geht es in diesem Jahr unter dem Motto „Bouncing in the Corner. Die Vermessung des Raums“ um die Beziehung des Menschen mit dem ihn umgebenden Raum. Wie in einem Theaterstück erscheinen dabei manche Kunstwerke nur in bestimmten Szenen, andere Arbeiten bleiben, bieten aber durch neue Inszenierungen andere Lesarten an.

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Colour and Abstraction

Textielmuseum, Tilburg / NL
– 03.03.2019
textielmuseum.nl 

[Farbe und Abstraktion. Generationen im Dialog] Die Zeitspanne von ™1960 bis heute umfasst in Bezug auf Textilien ein breites Spektrum: Innerhalb eines halben Jahrhunderts treffen hier zwei Generationen von Designern und Künstlern aufeinander, die in der Ausstellung „Colour and Abstraction. Generations in Dialogue“ im Textielmuseum anhand ihrer Arbeiten miteinander in Beziehung gesetzt werden. Die ältere Generation, die Aspekte wie Farbe und Abstraktion mithilfe von Textilien erforscht, trifft dabei auf eine jüngere Generation, die sich diesen Aspekten eher thematisch nähert. Mithilfe von Filmmaterial, Zeichnungen und Mustern soll der kreative Prozess illustriert werden. Zu den Ausstellungsstücken zählen Arbeiten von Peter Struycken, Lam de Wolf, Bertjan Pot sowie Formafantasma und Rafaël Rozendaal.

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100 Prozent Wolle

Museum Europäischer Kulturen, Berlin / DE
– 23.06.2019
smb.museum 

Am 5. November 2017 eröffnete die Sonderaustellung des Museums Europäischer Kulturen zum Thema Wolle in Berlin. Hier soll auf interdisziplinäre Art und Weise die Herkunft, Verarbeitung und der kulturelle Hintergrund des Werkstoffes an alle Altersgruppen vermittelt und die Besucher zum Spielen und Mitmachen angeregt werden. In der Ausstellung soll ein umfassendes Bild entstehen, das sowohl den Prozess der Herstellung, wie das Leben eines Schäfers und das Scheren, Kämmen und Waschen, als auch die Verarbeitung zu Garn, Textilien und Baustoff beleuchtet. Hiermit wird in einer Zeit, die dem Verlust von Traditionen unterliegt, eine Verbindung zu den eigenen kulturellen Wurzeln geschlagen.

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African Mobilities: This Is not a Refugee Camp Exhibition

Pinakothek der Moderne, Architekturmuseum der TU München, Munich / DE
26.04.2018 – 19.08.2018
pinakothek.de 

[Afrikanische Mobilität: Dies ist keine Flüchtlingslager-Ausstellung] Der afrikanische Kontinent befindet sich aufgrund von politischen Konflikten sowie wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen seit geraumer Zeit in einem Zustand des Umbruchs, was dazu führt, dass Landesgrenzen (gewaltsam) neu gezogen und behandelt werden. „African Mobilities“ beschäftigt sich abseits der internationalen Flüchtlingsdebatte mit der Migration als Folge dieser Entwicklung. Vor allem für Städte gilt es, architektonische Lösungen zu finden, die an den demografischen Wandel, an neue Infrastrukturen und die Verbreitung moderner Technologie angepasst sind. Im Vorfeld der Ausstellung haben Architekten, Städteplaner, Filmemacher, Künstler, Sozialwissenschaftler und Autoren die Thematik gemeinsam recherchiert, Szenarien entworfen und diese auf unterschiedliche Weise visualisiert. Nach München wird die Ausstellung an verschiedenen Standorten in Afrika zu sehen sein.

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Art Déco in Paris. Grafikdesign für eine Elite

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
04.05.2018 – 30.09.2018
mkg-hamburg.de 

Art déco wird oft in erster Linie mit Möbel-, Interior- und Modedesign assoziiert – zu Unrecht, wie jetzt eine Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg beweisen möchte, welche die Grafik aus dieser Epoche in den Mittelpunkt stellt. In Paris, der Geburtsstadt des Art déco, entstanden vor allem in den 1920er-Jahren Plakate, Anzeigen und Druckgrafiken, die bis heute ikonisch sind und den damaligen Stil und Zeitgeist transportieren. Die Verbreitung des Automobils, das französische Chanson, die Haute Couture oder das Cabaret sind zentrale Themen, die von Künstlern wie Cassandre, Charles Loupot, Jean Carlu oder Paul Colin aufgegriffen und visuell umgesetzt wurden. Die Ausstellung umfasst rund 150 Exponate aus einer Sammlung an Pariser Grafiken, die das Museum über die vergangenen Jahre erworben hat.

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Christopher Williams. Normative Models

Kestnergesellschaft, Hanover / DE
05.05.2018 – 29.07.2018
kestnergesellschaft.de 

Das Medium Fotografie steht im Fokus der Arbeit des US-amerikanischen Konzeptkünstlers Christopher Williams. Perfekt und verführerisch erscheinende Aufnahmen, die an Werbe- und Objektfotografie erinnern, offenbaren erst auf den zweiten Blick verborgene Bedeutungsebenen oder leicht zu übersehende Makel. Neben den Bildern tragen auch alle anderen Elemente der Präsentation zu dem Gesamtkunstwerk der Ausstellung bei, etwa die (überspitzt ausführlichen) Titel der Werke, die Stellwände oder die Anordnung der Objekte im Raum, die durch ihre Reduziertheit mit den Sehgewohnheiten der Besucher brechen. Auch die begleitenden Druckprodukte, wie der Katalog zur Ausstellung, wurden von Williams gestaltet und führen die Auseinandersetzung mit der zukünftigen Produktion, Verbreitung und Rezeption von Fotografie fort.

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Heavenly Bodies: Fashion and the Catholic Imagination

The Metropolitan Museum of Art, New York / US
10.05.2018 – 08.10.2018
metmuseum.org 

[Himmelskörper: Mode und die katholische Imagination] Mit einer Ausstellung, deren Fläche sich sowohl auf mehrere Räume des Met Fifth Avenue sowie auf die Zweigstelle The Met Cloisters erstreckt, wird eine Brücke zwischen christlichem Kult und der irdischen Welt der Mode geschlagen. Neben mittelalterlichen Kunstwerken bilden 40 Exponate den Kern der Schau, von denen einige zu diesem Anlass erstmalig den Vatikan verlassen. Darunter befinden sich Roben und „Accessoires“ wie Ringe und Papstkronen. Die gegenseitige Wechselwirkung wird durch Kleidungsstücke aus dem frühen 20. Jahrhundert verdeutlicht, die von religiöser Kunst inspiriert sind und umgekehrt auch zur Manifestation des christlichen Glaubens dienen.

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Josef Albers in Mexico

Peggy Guggenheim Collection, Venice / IT
19.05.2018 – 03.09.2018
guggenheim-venice.it 

Josef Albers, der mit seinen Form- und Farbexperimenten als Mitbegründer der Op-Art gilt, unternahm nach seiner Emigration in die USA bis in die späten 1960er-Jahre insgesamt 13 Reisen nach Mexiko. Der Grund für diese häufige Wiederkehr waren die archäologischen Hinterlassenschaften der präkolumbischen Kulturen, ihre Bauwerke, Skulpturen und Keramiken. In ihnen fanden er und seine Frau Anni Albers eine reiche Inspirationsquelle, denn die frühe mexikanische Kunst und Architektur wies mit ihrer Geometrie, Ornamentik und Farbgebung viele Prinzipien auf, die auch dem abstrakten Werk Josef Albers zugrunde liegen. Die Ausstellung, die zuvor bereits im Solomon R. Guggenheim Museum in New York zu sehen war, beschäftigt sich mit sechs archäologischen Stätten, die das Ehepaar Albers mehrfach besuchte, und zeigt Fotografien sowie Gemälde, die nach den Orten benannt sind.

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Märklin Moderne – vom Bau zum Bausatz und zurück

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt/Main / DE
19.05.2018 – 09.09.2018
dam-online.de 

Die Märklin-Modelleisenbahn ist wohl das erste, was jedem bei dem Gedanken an einen typisch deutschen Hobbykeller in den Sinn kommt. Eine Wanderausstellung, die in Frankfurt am Main ihre erste Station hat, hebt nun die Architektur dieser Miniaturwelten hervor, die mehr als nur reine Kulisse für die Zugstrecken ist, denn Modell und Realität beeinflussen sich nicht selten gegenseitig. Bausätze wie die „Villa im Tessin“ basieren auf realen Gebäuden und bringen so die Architekturmoderne in den Alltag der Menschen, während Modelle als Grundlage für tatsächliche Bauprojekte dienen. Die – teils kuriosen – Entstehungsgeschichten der Miniaturbauwerke, ihre Vermittlerrolle und ihre Vorbilder geben einen Einblick in die Architektur der Nachkriegszeit sowie in die Welt von Märklin. Begleitend erscheinen sowohl ein Katalog als auch ein Dokumentarfilm.

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