Agenda

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September

Company: Secret Universe

Designmuseo , Helsinki / FI
– 22.09.2019
designmuseum.fi 

In 2007, Aamu Song and Johan Olin founded the Company design studio. For the first time, the Design Museum in Helsinki is dedicating an exhibition to the studio, which specialises in traditional folk crafts. On their travels around the world, Song and Olin have visited numerous workshops and craftsmen in Japan, Russia, and Mexico. The knowledge and skills obtained as a result have been translated into art objects, clothing, accessories, and furniture. In their work, the duo is primarily concerned with draw- ing attention to aspects such as craftsmanship threatened with extinction and our unsustainable consumer culture. In addition to displaying finished prod- ucts, the exhibition also shows the studio’s artistic design process – starting with the research trip all the way to actual production.

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Unlabel. Mode jenseits von Kategorien

Museum für Gestaltung Zürich / AT
– 29.09.2019
museum-gestaltung.ch/en/ 

Mode ist eine Art, sich zuzuordnen, eine Projektionsfläche gesellschaftlicher Konstrukte und daher in den meisten Fällen noch immer klar nach stereotypischen Männer- und Frauenbilder getrennt. „Unlabel – Mode jenseits von Kategorien“ ist eine Ausstellung von Studierenden des Masterstudiengangs Art Education, Curatorial Studies an der Züricher Hochschule der Künste im Museum für Gestaltung Zürich, die sich mit dem modischen, sozialen und gesellschaftlich etablierten Verständnis von Geschlecht und daraus resultierenden Aus- und Abgrenzungen befasst.

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Politics of Design, Design of Politics

Die Neue Sammlung – The Design Museum, München / DE
– 29.09.2019
dnstdm.de 

Mit der Ausstellung „Friedrich von Borries. Politics of Design – Design of Politics“ führt die Neue Sammlung ihre 2015 ins Leben gerufene Ausstellungsreihe für zeitgenössische Positionen im Design nun im vierten Jahr fort. Unter der konzeptionellen Leitung Friedrich von Borries’, bricht die Ausstellung die musealen Grenzen der ständigen Sammlung auf und kombiniert Museumsstücke mit DIY-Objekten, die Teilnehmer eines Open Call beitrugen. Im Zentrum der Ausstellung steht die Frage nach der Wechselwirkung von Design und Politik: Inwieweit sind Designobjekte Produkte politischer Verhältnisse? Aber auch: Wie kann Design zur Veränderung politischer Verhältnisse beitragen? Diese Fragen werden im Kontext der Ausstellung in Workshops mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Kultur diskutiert.

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All About Tel Aviv - Jaffa

Jüdisches Museum , Hohenems / AT
– 06.10.2019
jm-hohenems.at 

Tel Aviv ragt mit seiner „Weißen Stadt“ strahlend aus den nationalen, religiösen und gewalttätigen Konflikten Israels und Palästinas heraus. Die weltoffene Stadt zieht Touristen und Start-up-Unternehmen an und darf sich mit seinem Erbe der Bauhaus-Architektur von über 4.000 Gebäuden seit 2003 mit dem Titel UNESCO-Weltkulturerbe schmücken. Das Jüdische Museum Hohenems möchte mit seiner Ausstellung hinter diese wohlgepflegte Fassade der Stadt blicken, die spätestens seit den 1970er-Jahren durch bewusstes City-Branding aufgebaut wurde. Mit Fotografien des in Tel Aviv geborenen Peter Loewy, historischem Material, Objekten und Modellen legt die Ausstellung Tel Avivs verdeckte Geschichte als eine von Flüchtlingen und Einwanderern erbaute Stadt offen, deren Erfolgsgeschichte das Zusammenleben von Juden, Muslimen und Christen im einstigen Jaffa in die Erinnerung verdrängt hat.

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Ettore Sottsass und die Sozialfabrik

Institute of Contemporary Art, Miami / US
– 06.10.2019
icamiami.org 

Die Ausstellung über den italienischen Designer und Architekten Ettore Sottsass gibt den Auftakt zu einer neuen zweijährigen Ausstellungsinitiative des ICA Miami zu Entwicklungen in Nachkriegs- und zeitgenössischem Design und dessen Beziehung zu zeitgenössischer Kunst. Sottsass hat einen festen Platz in der Designgeschichte, sein Name ist untrennbar mit den Begriffen Alchimia und Memphis verbunden – das ICA möchte über seine Stellung hinaus den sozialen und wirtschaftlichen Kontext seiner Arbeit beleuchten. So zeigt die Ausstellung Sottsass’ Keramiktotems und Superboxes aus den 1960er-Jahren und konzeptuelle Zeichnungen und Fotografien aus den 1970ern vor dem Hintergrund der auf Italiens wirtschaftlichen Aufschwung der Nachkriegsjahre folgenden sozialen Unruhen. Auch die folgenden Arbeiten für Alchimia und Memphis sowie spätere Möbelentwürfe präsentiert das Museum als Auseinandersetzungen Sottsass’ mit den Themen seiner Zeit.

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elektro ± mobil. Geschichte und Gegenwart einer Zukunftstechnologie

Museum für Kommunikation, Frankfurt am Main / DE
– 13.10.2019
mfk-frankfurt.de 

Das Elektroauto wird allerorts als Alternative zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor und als Heilmittel der Mobilitätskrise propagiert. Der Boom des Elektroautos ist bisher aber ausgeblieben. Was dieser für die Umwelt und die Gesellschaft bedeuten würde, diese Frage stellt sich das Museum für Kommunikation Frankfurt in der Ausstellung „elektro ± mobil“. 

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Living in a Box. Design und Comics

Vitra Schaudepot, Weil am Rhein / DE
– 20.10.2019
design-museum.de 

„What an uncomfortable chair“, beschwert sich Moominpappa, der es lieber praktisch und traditionell mag, 1958 in dem beliebten schwedischen Comic „Moomin“ über den Butterfly Chair der Grupo Austral von 1938. Seit Comics gesellschaftlich relevant geworden sind, übernimmt Design die vermittelnde Rolle zwischen imaginierter Comicwelt und unserem Alltag. Ab dem 24. Mai 2019 präsentiert das Vitra Design Museum diese spannende Beziehung in der Ausstellung „Living in a Box“ im Vitra Schaudepot anhand beispielhafter Comiczeichnungen, Graphic Novels und ergänzender Designobjekte. Auf spielerische Weise wird die Wechselwirkung von Design und Fiktion sowohl in einen historischen als auch in einen hochaktuellen Kontext gesetzt.

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FOOD: Bigger than the Plate

Victoria and Albert Museum, London / GB
– 20.10.2019
vam.ac.uk 

Vom gustatorischen Experiment bis hin zum Urban Farming-Projekt, untersucht die aktuelle Ausstellung FOOD: Bigger than the Plate im Victoria & Albert Museum, unsere Beziehung zu Essen. Die Ausstellung stellt über 70 Projekte vor, die einen neuen Blick auf unsere Esskultur werfen und unser Verständnis von Nahrungsmittelherstellung, -handel und -aufnahme radikal umdenken. In spannenden Kooperationen zwischen Künstlern und Designern auf der einen und Köchen, Bauern, Wissenschaftlern und lokalen Gemeinschaften auf der anderen Seite sind vielseitige Antworten auf ein Thema von wachsendem globalen Interesse entstanden. Käse, kultiviert aus menschlichen Bakterien, Insektenwurst, die Rolle des Tisches und die Herausforderungen, die mit der Ernährung der Weltbevölkerung einhergehen werden auf unterschiedlichste Weisen erlebbar.

 

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use-less. Slow Fashion gegen Verschwendung und hässliche Kleidung

Hafenmuseum Speicher IX, Bremen / DE
– 20.10.2019
useless-ausstellung.de 

Die Modeindustrie ist, ökologisch wie sozial betrachet, eine der schädlichsten Industrien weltweit. Die Ausstellung „use-less“, unter prominenter Schirmherrschaft Vivienne Westwoods, zeigt nachhaltige Entwürfe von Studierenden des Studiengangs Modedesign der Hochschule Hannover, die dem dringenden Bedarf eines Wandels innerhalb der Branche Rechnung tragen. Anhand der vorgestellten Projekte zu Ansätzen der restlosen Verwertung (Zero Waste) oder der Ästhetisierung von Reparaturen (Visible Mending) veranschaulicht die Ausstellung den Textilprozess vom Rohstoff bis zur Verwertung und lädt durch eine interaktive Gestaltung Besucher zum Mitmachen ein: An der Strickstation lernen sie die Verarbeitung von Wolle, im „Changing Room“ kann mit Mode am eigenen Leib experimentiert werden.

Die Besucher sollen den eigenen Modekonsum hinterfragen: Laut Greenpeace hat sich dieser seit dem Jahr 2000 verdoppelt. Impulse hierfür sollen unter anderem Workshops, Führungen und Lesungen geben, in Talk-Runden zu den Themen Nachhaltigkeit und faire Löhne wird im Oktober über die Zukunft der Industrie diskutiert.

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Conversation Piece

Design Museum, Holon / IL
– 26.10.2019
dmh.org.il 

Die Gruppenausstellung mit dem Arbeitstitel „Conversation Piece“ im israelischen Design Museum Holon soll sich mit dem Dialog zwischen zwei oder mehreren Designern, der bei der gestalterischen Arbeit zum Alltag gehört, beschäftigen. Das Arbeiten im Team kann dabei eine Quelle für die eigene Inspiration sein, erfordert aber gleichzeitig auch immer die Übereinstimmung aller Beteiligten, zu jeder Zeit frei denken zu dürfen und das Gegenüber respektvoll zu behandeln, um eine angstfreie Atmosphäre zu schaffen. Die Ausstellung lädt zu diesem Zweck internationale Designer ein, ihre kreativen Dialoge zu visualisieren, zu interpretieren und zu dokumentieren – in Form von Objekten, Räumen oder auch mit interaktiven Arbeiten, die den Besucher direkt mit in die Konversation einbeziehen.

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Edge of Now

Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe / DE
– 27.10.2019
zkm.de 

Die Ausstellung „Edge of Now“ zeigt im Rahmen des Projekts „Three Rooms“ Arbeiten von drei Künstlern aus Südkorea, China und Deutschland: Kim Heecheon, Yang Jian und Verena Friedrich.

Die Ausstellung „Edge of Now“ zeigt im Rahmen des Projekts „Three Rooms“ Arbeiten von drei Künstlern aus Südkorea, China und Deutschland. Das Projekt ist eine Kooperation des ZKM, des Nam June Paik Art Centers in Seoul und des Chronus Art Center in Shanghai zur Förderung junger Medienkünstler. Nach ihrem Auftakt in Seoul ist die Ausstellung bis zum 27. Oktober 2019 in den Lichthöfen 1 und 2 des Zentrums für Kunst und Medien in Karlsruhe zu sehen und wandert im Anschluss nach Shanghai.

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table talks. Design-Studierende aus Berlin und Kopenhagen bitten zu Tisch

Kunstgewerbemuseum im Schloss Pillnitz, Dresden / DE
– 03.11.2019
kunstgewerbemuseum.skd.museum 

Barocke Tafeln waren häufig mit dekorativen Figurengruppen oder Landschaftsdarstellungen aus Porzellan geschmückt, die zum Gespräch anregen sollten. Der Begriff „Conversation Piece“ ging im 18. Jahrhundert als Bezeichnung für Kleingruppenporträts in die Kunstgeschichte ein. Auf Einladung des Kunstgewerbemuseums schufen 22 Designstudierende Objekte aus Porzellan, Keramik und Glas, die die barocke Tradition modern interpretieren. Das Projekt ist eine Kooperation der Royal Danish Academy of Fine Arts und der Weißensee Kunsthochschule Berlin. Unter der Leitung von Barbara Schmidt, Professorin für Experimentelles Design in Berlin, und Martin Kaldahl vom Institute of Architecture and Design der Royal Danish Academy lernten die Studierenden die Porzellanherstellung in der Manufaktur Meissen und experimentierten in der Manufaktur Harzkristall in Derenburg mit Glas. Die entstandenen Materialexperimente und Installationen sind als Stillleben im Schloss Pillnitz zu sehen. 

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Game of Drones. Von unbemannten Flugobjekten

Zeppelin Museum, Friedrichshafen / DE
– 03.11.2019
zeppelin-museum.de 

Allein in Deutschland sollen im Jahr 2020 bereits um die 1,2 Millionen Drohnen unterwegs sein. „Es ist eine Technologie, die absolute Gegensätze vereint und daher vor allem auch aus künstlerischer Perspektive zahlreiche Aneignungsmöglichkeiten bietet“, beschreibt die Kuratorin der Ausstellung, Ina Neddermeyer, den ambivalenten Charakter von Drohnen. Sie sind im Massenmarkt angekommen und genießen allgemeine soziale Akzeptanz auch im zivilen Bereich. Zwischen Wissenschaft und Kunst widmet sich das Zeppelin Museum als erstes deutsches Museum mit der Ausstellung Game of Drones einer Technologie, die für ihren beträchtlichen Einfluss in vielen Bereichen, bisher noch sehr wenig Aufmerksamkeit erhält.

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Fast Nichts: Schmuck und Gefäße von Ulla und Martin Kaufmann

Schmuckmuseum, Pforzheim / DE
– 03.11.2019
schmuckmuseum.de 

Geschwungene, simple Formen zeichnen die Arbeiten von Ulla und Martin Kaufmann aus – seit über 50 Jahren entstehen aus ihrer Zusammenarbeit preisgekrönte Werke, die für die Silber- und Goldschmiedekunst richtungsweisend sind. Als Abriss dessen werden bis 3. November Schmuck, Besteck, Gefäße und weitere Objekte des Duos im Schmuckmuseum Pforzheim ausgestellt. 

Ulla und Martin Kaufmann gehören zu den bedeutendsten Goldschmieden der Gegenwart. In ihrer Geburts- und Heimatstadt Hildesheim befindet sich außerdem seit 1970 ihr gemeinsames Atelier. Die Arbeiten sind vielseitig: In den 1980er- und 1990er-Jahren entwarfen sie zum Beispiel die Bestecklinien „Palladio“ und „Passione“ für Wilkens, heute liegt der Fokus auf Goldschmuck, beeinflusst von Bildhauern wie Richard Serra.

Bei zahlreichen Schmuckstücken wie dem Halsreif „Fast Nichts“ bedienen sie sich einer Technik, welche den Verzicht auf Verschlüsse ermöglicht: Die aus Gold geschmiedeten Schmuckstücke schwingen sich wie Bänder um die Formen seines Trägers, halten lediglich durch ihre Spannung und Biegung. Handwerkliche Präzision, Hochwertigkeit und gut durchdachte Designs brachten dem Duo bereits zahlreiche Designpreise für ihre Werke ein, welche grundsätzlich in Zusammenarbeit entstehen.

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Ost-Berlin. Die halbe Hauptstadt

Museum Ephraim-Palais, Berlin / DE
– 09.11.2019
ost.berlin 

Das Stadtmuseum Berlin feiert das 30-jährige Mauerfalljubiläum mit einer Ausstellung im Museum Ephraim-Palais zu Geschichte und Kultur Ostberlins, die wesentlich von Design und Architektur geprägt wurden, seien es die Bauten der Karl-Marx-Allee, der Fernsehturm, die Weltzeituhr oder das Centrum Warenhaus. Ostberlin war Einkaufsmekka und Schaufenster des Sozialismus.
Mit Modellen, Stadtplänen, Fotografien und Filmen illustriert die Ausstellung die urbane, politische Ostberliner Lebenswelt und das Wohngefühl in der Platte Typ WBS 70, ausgestattet mit Sessel Modell 53693 der Deutschen Werkstätten Hellerau. Daneben die Jeansmodelle Boxer, Wisent, Shanty und
das einzige jemals in der DDR auf den Markt gebrachte Skateboard der Firma Germina. Ein begleitender Essayband mit Beiträgen namhafter Autoren wie Götz Aly, Marion Braschund Lilli Berlin ist im Ch. Links Verlag erschienen.

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Jewelry Making: Past & Present

The Museum for Islamic Art, Jerusalem / IL
– 16.11.2019
islamicart.co.il 

Die Ausstellung „Jewelry Making“ im Museum for Islamic Art teilt sich in drei verschiedene Bereiche, die Schmuckherstellung unter verschiedenen Aspekten heraus betrachten. Unter religiösen, rituellen Gesichtspunkten, werden historische Exemplare aus Christentum, Islam und Judentum vorgestellt, die Auskunft über kulturelle und ethnische Identitäten geben. In einem weiteren Teil werden Objekte zeitgenössischer Künstler präsentiert, die von Motiven und Formen historischer, islamischer Schmuckarbeiten inspiriert wurden und somit Tradition und Wandel sich spannungsreich gegenüberstehen. Der letzte Ausstellungsteil widmet sich der Schmucksammlung der Sängerin Ofra Haza.

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Das ist Leder! Von A bis Z

Deutsches Ledermuseum, Offenbach am Main / DE
– 29.12.2019
ledermuseum.de 

Die Ausstellung „Das ist Leder! Von A bis Z“ präsentiert in Form eines Lederalphabets eine umfangreiche Auswahl an Objekten aus unterschiedlichen Lederarten, anhand derer die spezifischen Anforderungen für die damit verbundene Gestaltung erläutert werden. Zu den verschiedenen Lederarten wie Rindsund Schafleder, Nubuk- und Velourleder sowie Krokodil-, Straußen- oder Haifischleder bieten sogenannte Medientische, die verschiedene Installationen ansteuern, Informationen zu den wichtigsten Eigenschaften der Materialien und präsentieren mögliche Anwendungsgebiete. Besucher haben außerdem die Möglichkeit, die Materialien selbst zu berühren und zu erfahren. In eigens für die Ausstellung produzierten Kurzfilmen äußern sich zudem Feintäschner, Designer und Produzenten im Rahmen von Kurzporträts zu Themen wie Handwerk, Tradition, Fertigungsprozessen oder der Rolle von Trends.

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SBB CFF FFS

Museum für Gestaltung, Zürich / CH
– 05.01.2020
museum-gestaltung.ch 

Bahnhöfe, Züge und Plakate machen die Schweizerischen Bundesbahnen SBB zu einem Paradebeispiel für Schweizer Design. Das Museum für Gestaltung Zürich widmet sich erstmalig in einer Ausstellung diesem Thema.

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111/99. Fragen zur Gestaltungssprache der Moderne

Werkbundarchiv – Museum der Dinge, Berlin / DE
– 13.01.2020
museumderdinge.de 

Bis Anfang nächsten Jahres zeigt das Werkbundarchiv – Museum der Dinge in Berlin vier Ausstellungen, in welchen die Verbindungen zwischen dem 1907 gegründeten Deutschen Werkbund und dem 1919 gegründeten Bauhaus offensichtlich und die von den Institutionen ausgehenden Einflüsse auf die Moderne nachverfolgt werden. Der erste Teil ist aktuell zu sehen und zeigt kommerzielle Grafiken, welche die Entwicklung vom Jugendstil zur Sachlichkeitveranschaulichen.

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Reflex Bauhaus

Die Neue Sammlung – The Design Museum, München / DE
– 02.02.2020
dnstdm.de 

Das hundertjährige Jubiläum des Bauhauses 2019 wird weltweit in einer Vielzahl von Ausstellungen und Projekten begangen. Auch die Neue Sammlung in München nimmt sich der Thematik an und betont gleichzeitig die eigene historische Verbundenheit, entstanden direkt nach der Museumsgründung 1925. „Reflex Bauhaus. 40 Objects – 5 Conversations“ präsentiert in diesem Zusammenhang nicht nur eine Vielzahl originaler Objekte aus dem Bestand der Sammlung, darunter Textilien, Möbel, Leuchten und Keramik, sondern setzt sie auch mit zeitgenössischen Arbeiten in Kontext. Hierfür wurden fünf Künstler eingeladen, eine Position in Dialog mit einem der Exponate zu entwickeln: die Designerin Ayzit Bostan,e Lyrikerin Barbara Köhler, die Architektin Anupama Kundoo, der Komponist Junya Oikawa und die Künstlerin Sofie Thorsen. So soll den Besuchern „die Lesbarkeit von überlieferter Herkunft und heutiger Reflexion“ ermöglicht werden.

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Thonet & Design

Die Neue Sammlung – The Design Museum, Munich / DE
– 02.02.2020
dnstdm.de 

Die Ausstellung „Thonet & Design“ in der Neuen Sammlung in München reflektiert anhand der Unternehmensgeschichte von Thonet 200 Jahre Möbeldesign. Thonet wurde 1819 vom Tischlermeister Michael Thonet gegründet und wurde im Laufe der Zeit zu einem der bedeutendsten Holzmöbelhersteller. In den 1920er-Jahren wendete sich das Unternehmen den damals neuartigen Stahlmöbeln zu, wodurch auch die Verbindung zu verschiedenen Bauhaus-Gestaltern zustande kam. Die Ausstellung zeigt neben den Bugholz- und Stahlrohrmöbeln aber auch Entwürfe zeitgenössischer Designer wie Norman Foster, Stefan Diez, Konstantin Grcic oder Sebastian Herkner. Steffen Kehrle, der die Ausstellung gestaltet hat, entwarf im Rahmen dieser Arbeit außerdem ein Sitzmöbel für die Neue Sammlung.

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Oktober

All About Tel Aviv - Jaffa

Jüdisches Museum , Hohenems / AT
– 06.10.2019
jm-hohenems.at 

Tel Aviv ragt mit seiner „Weißen Stadt“ strahlend aus den nationalen, religiösen und gewalttätigen Konflikten Israels und Palästinas heraus. Die weltoffene Stadt zieht Touristen und Start-up-Unternehmen an und darf sich mit seinem Erbe der Bauhaus-Architektur von über 4.000 Gebäuden seit 2003 mit dem Titel UNESCO-Weltkulturerbe schmücken. Das Jüdische Museum Hohenems möchte mit seiner Ausstellung hinter diese wohlgepflegte Fassade der Stadt blicken, die spätestens seit den 1970er-Jahren durch bewusstes City-Branding aufgebaut wurde. Mit Fotografien des in Tel Aviv geborenen Peter Loewy, historischem Material, Objekten und Modellen legt die Ausstellung Tel Avivs verdeckte Geschichte als eine von Flüchtlingen und Einwanderern erbaute Stadt offen, deren Erfolgsgeschichte das Zusammenleben von Juden, Muslimen und Christen im einstigen Jaffa in die Erinnerung verdrängt hat.

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Ettore Sottsass und die Sozialfabrik

Institute of Contemporary Art, Miami / US
– 06.10.2019
icamiami.org 

Die Ausstellung über den italienischen Designer und Architekten Ettore Sottsass gibt den Auftakt zu einer neuen zweijährigen Ausstellungsinitiative des ICA Miami zu Entwicklungen in Nachkriegs- und zeitgenössischem Design und dessen Beziehung zu zeitgenössischer Kunst. Sottsass hat einen festen Platz in der Designgeschichte, sein Name ist untrennbar mit den Begriffen Alchimia und Memphis verbunden – das ICA möchte über seine Stellung hinaus den sozialen und wirtschaftlichen Kontext seiner Arbeit beleuchten. So zeigt die Ausstellung Sottsass’ Keramiktotems und Superboxes aus den 1960er-Jahren und konzeptuelle Zeichnungen und Fotografien aus den 1970ern vor dem Hintergrund der auf Italiens wirtschaftlichen Aufschwung der Nachkriegsjahre folgenden sozialen Unruhen. Auch die folgenden Arbeiten für Alchimia und Memphis sowie spätere Möbelentwürfe präsentiert das Museum als Auseinandersetzungen Sottsass’ mit den Themen seiner Zeit.

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elektro ± mobil. Geschichte und Gegenwart einer Zukunftstechnologie

Museum für Kommunikation, Frankfurt am Main / DE
– 13.10.2019
mfk-frankfurt.de 

Das Elektroauto wird allerorts als Alternative zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor und als Heilmittel der Mobilitätskrise propagiert. Der Boom des Elektroautos ist bisher aber ausgeblieben. Was dieser für die Umwelt und die Gesellschaft bedeuten würde, diese Frage stellt sich das Museum für Kommunikation Frankfurt in der Ausstellung „elektro ± mobil“. 

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FOOD: Bigger than the Plate

Victoria and Albert Museum, London / GB
– 20.10.2019
vam.ac.uk 

Vom gustatorischen Experiment bis hin zum Urban Farming-Projekt, untersucht die aktuelle Ausstellung FOOD: Bigger than the Plate im Victoria & Albert Museum, unsere Beziehung zu Essen. Die Ausstellung stellt über 70 Projekte vor, die einen neuen Blick auf unsere Esskultur werfen und unser Verständnis von Nahrungsmittelherstellung, -handel und -aufnahme radikal umdenken. In spannenden Kooperationen zwischen Künstlern und Designern auf der einen und Köchen, Bauern, Wissenschaftlern und lokalen Gemeinschaften auf der anderen Seite sind vielseitige Antworten auf ein Thema von wachsendem globalen Interesse entstanden. Käse, kultiviert aus menschlichen Bakterien, Insektenwurst, die Rolle des Tisches und die Herausforderungen, die mit der Ernährung der Weltbevölkerung einhergehen werden auf unterschiedlichste Weisen erlebbar.

 

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use-less. Slow Fashion gegen Verschwendung und hässliche Kleidung

Hafenmuseum Speicher IX, Bremen / DE
– 20.10.2019
useless-ausstellung.de 

Die Modeindustrie ist, ökologisch wie sozial betrachet, eine der schädlichsten Industrien weltweit. Die Ausstellung „use-less“, unter prominenter Schirmherrschaft Vivienne Westwoods, zeigt nachhaltige Entwürfe von Studierenden des Studiengangs Modedesign der Hochschule Hannover, die dem dringenden Bedarf eines Wandels innerhalb der Branche Rechnung tragen. Anhand der vorgestellten Projekte zu Ansätzen der restlosen Verwertung (Zero Waste) oder der Ästhetisierung von Reparaturen (Visible Mending) veranschaulicht die Ausstellung den Textilprozess vom Rohstoff bis zur Verwertung und lädt durch eine interaktive Gestaltung Besucher zum Mitmachen ein: An der Strickstation lernen sie die Verarbeitung von Wolle, im „Changing Room“ kann mit Mode am eigenen Leib experimentiert werden.

Die Besucher sollen den eigenen Modekonsum hinterfragen: Laut Greenpeace hat sich dieser seit dem Jahr 2000 verdoppelt. Impulse hierfür sollen unter anderem Workshops, Führungen und Lesungen geben, in Talk-Runden zu den Themen Nachhaltigkeit und faire Löhne wird im Oktober über die Zukunft der Industrie diskutiert.

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Living in a Box. Design und Comics

Vitra Schaudepot, Weil am Rhein / DE
– 20.10.2019
design-museum.de 

„What an uncomfortable chair“, beschwert sich Moominpappa, der es lieber praktisch und traditionell mag, 1958 in dem beliebten schwedischen Comic „Moomin“ über den Butterfly Chair der Grupo Austral von 1938. Seit Comics gesellschaftlich relevant geworden sind, übernimmt Design die vermittelnde Rolle zwischen imaginierter Comicwelt und unserem Alltag. Ab dem 24. Mai 2019 präsentiert das Vitra Design Museum diese spannende Beziehung in der Ausstellung „Living in a Box“ im Vitra Schaudepot anhand beispielhafter Comiczeichnungen, Graphic Novels und ergänzender Designobjekte. Auf spielerische Weise wird die Wechselwirkung von Design und Fiktion sowohl in einen historischen als auch in einen hochaktuellen Kontext gesetzt.

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Conversation Piece

Design Museum, Holon / IL
– 26.10.2019
dmh.org.il 

Die Gruppenausstellung mit dem Arbeitstitel „Conversation Piece“ im israelischen Design Museum Holon soll sich mit dem Dialog zwischen zwei oder mehreren Designern, der bei der gestalterischen Arbeit zum Alltag gehört, beschäftigen. Das Arbeiten im Team kann dabei eine Quelle für die eigene Inspiration sein, erfordert aber gleichzeitig auch immer die Übereinstimmung aller Beteiligten, zu jeder Zeit frei denken zu dürfen und das Gegenüber respektvoll zu behandeln, um eine angstfreie Atmosphäre zu schaffen. Die Ausstellung lädt zu diesem Zweck internationale Designer ein, ihre kreativen Dialoge zu visualisieren, zu interpretieren und zu dokumentieren – in Form von Objekten, Räumen oder auch mit interaktiven Arbeiten, die den Besucher direkt mit in die Konversation einbeziehen.

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Edge of Now

Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe / DE
– 27.10.2019
zkm.de 

Die Ausstellung „Edge of Now“ zeigt im Rahmen des Projekts „Three Rooms“ Arbeiten von drei Künstlern aus Südkorea, China und Deutschland: Kim Heecheon, Yang Jian und Verena Friedrich.

Die Ausstellung „Edge of Now“ zeigt im Rahmen des Projekts „Three Rooms“ Arbeiten von drei Künstlern aus Südkorea, China und Deutschland. Das Projekt ist eine Kooperation des ZKM, des Nam June Paik Art Centers in Seoul und des Chronus Art Center in Shanghai zur Förderung junger Medienkünstler. Nach ihrem Auftakt in Seoul ist die Ausstellung bis zum 27. Oktober 2019 in den Lichthöfen 1 und 2 des Zentrums für Kunst und Medien in Karlsruhe zu sehen und wandert im Anschluss nach Shanghai.

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Game of Drones. Von unbemannten Flugobjekten

Zeppelin Museum, Friedrichshafen / DE
– 03.11.2019
zeppelin-museum.de 

Allein in Deutschland sollen im Jahr 2020 bereits um die 1,2 Millionen Drohnen unterwegs sein. „Es ist eine Technologie, die absolute Gegensätze vereint und daher vor allem auch aus künstlerischer Perspektive zahlreiche Aneignungsmöglichkeiten bietet“, beschreibt die Kuratorin der Ausstellung, Ina Neddermeyer, den ambivalenten Charakter von Drohnen. Sie sind im Massenmarkt angekommen und genießen allgemeine soziale Akzeptanz auch im zivilen Bereich. Zwischen Wissenschaft und Kunst widmet sich das Zeppelin Museum als erstes deutsches Museum mit der Ausstellung Game of Drones einer Technologie, die für ihren beträchtlichen Einfluss in vielen Bereichen, bisher noch sehr wenig Aufmerksamkeit erhält.

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table talks. Design-Studierende aus Berlin und Kopenhagen bitten zu Tisch

Kunstgewerbemuseum im Schloss Pillnitz, Dresden / DE
– 03.11.2019
kunstgewerbemuseum.skd.museum 

Barocke Tafeln waren häufig mit dekorativen Figurengruppen oder Landschaftsdarstellungen aus Porzellan geschmückt, die zum Gespräch anregen sollten. Der Begriff „Conversation Piece“ ging im 18. Jahrhundert als Bezeichnung für Kleingruppenporträts in die Kunstgeschichte ein. Auf Einladung des Kunstgewerbemuseums schufen 22 Designstudierende Objekte aus Porzellan, Keramik und Glas, die die barocke Tradition modern interpretieren. Das Projekt ist eine Kooperation der Royal Danish Academy of Fine Arts und der Weißensee Kunsthochschule Berlin. Unter der Leitung von Barbara Schmidt, Professorin für Experimentelles Design in Berlin, und Martin Kaldahl vom Institute of Architecture and Design der Royal Danish Academy lernten die Studierenden die Porzellanherstellung in der Manufaktur Meissen und experimentierten in der Manufaktur Harzkristall in Derenburg mit Glas. Die entstandenen Materialexperimente und Installationen sind als Stillleben im Schloss Pillnitz zu sehen. 

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Fast Nichts: Schmuck und Gefäße von Ulla und Martin Kaufmann

Schmuckmuseum, Pforzheim / DE
– 03.11.2019
schmuckmuseum.de 

Geschwungene, simple Formen zeichnen die Arbeiten von Ulla und Martin Kaufmann aus – seit über 50 Jahren entstehen aus ihrer Zusammenarbeit preisgekrönte Werke, die für die Silber- und Goldschmiedekunst richtungsweisend sind. Als Abriss dessen werden bis 3. November Schmuck, Besteck, Gefäße und weitere Objekte des Duos im Schmuckmuseum Pforzheim ausgestellt. 

Ulla und Martin Kaufmann gehören zu den bedeutendsten Goldschmieden der Gegenwart. In ihrer Geburts- und Heimatstadt Hildesheim befindet sich außerdem seit 1970 ihr gemeinsames Atelier. Die Arbeiten sind vielseitig: In den 1980er- und 1990er-Jahren entwarfen sie zum Beispiel die Bestecklinien „Palladio“ und „Passione“ für Wilkens, heute liegt der Fokus auf Goldschmuck, beeinflusst von Bildhauern wie Richard Serra.

Bei zahlreichen Schmuckstücken wie dem Halsreif „Fast Nichts“ bedienen sie sich einer Technik, welche den Verzicht auf Verschlüsse ermöglicht: Die aus Gold geschmiedeten Schmuckstücke schwingen sich wie Bänder um die Formen seines Trägers, halten lediglich durch ihre Spannung und Biegung. Handwerkliche Präzision, Hochwertigkeit und gut durchdachte Designs brachten dem Duo bereits zahlreiche Designpreise für ihre Werke ein, welche grundsätzlich in Zusammenarbeit entstehen.

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Ost-Berlin. Die halbe Hauptstadt

Museum Ephraim-Palais, Berlin / DE
– 09.11.2019
ost.berlin 

Das Stadtmuseum Berlin feiert das 30-jährige Mauerfalljubiläum mit einer Ausstellung im Museum Ephraim-Palais zu Geschichte und Kultur Ostberlins, die wesentlich von Design und Architektur geprägt wurden, seien es die Bauten der Karl-Marx-Allee, der Fernsehturm, die Weltzeituhr oder das Centrum Warenhaus. Ostberlin war Einkaufsmekka und Schaufenster des Sozialismus.
Mit Modellen, Stadtplänen, Fotografien und Filmen illustriert die Ausstellung die urbane, politische Ostberliner Lebenswelt und das Wohngefühl in der Platte Typ WBS 70, ausgestattet mit Sessel Modell 53693 der Deutschen Werkstätten Hellerau. Daneben die Jeansmodelle Boxer, Wisent, Shanty und
das einzige jemals in der DDR auf den Markt gebrachte Skateboard der Firma Germina. Ein begleitender Essayband mit Beiträgen namhafter Autoren wie Götz Aly, Marion Braschund Lilli Berlin ist im Ch. Links Verlag erschienen.

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Jewelry Making: Past & Present

The Museum for Islamic Art, Jerusalem / IL
– 16.11.2019
islamicart.co.il 

Die Ausstellung „Jewelry Making“ im Museum for Islamic Art teilt sich in drei verschiedene Bereiche, die Schmuckherstellung unter verschiedenen Aspekten heraus betrachten. Unter religiösen, rituellen Gesichtspunkten, werden historische Exemplare aus Christentum, Islam und Judentum vorgestellt, die Auskunft über kulturelle und ethnische Identitäten geben. In einem weiteren Teil werden Objekte zeitgenössischer Künstler präsentiert, die von Motiven und Formen historischer, islamischer Schmuckarbeiten inspiriert wurden und somit Tradition und Wandel sich spannungsreich gegenüberstehen. Der letzte Ausstellungsteil widmet sich der Schmucksammlung der Sängerin Ofra Haza.

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Das ist Leder! Von A bis Z

Deutsches Ledermuseum, Offenbach am Main / DE
– 29.12.2019
ledermuseum.de 

Die Ausstellung „Das ist Leder! Von A bis Z“ präsentiert in Form eines Lederalphabets eine umfangreiche Auswahl an Objekten aus unterschiedlichen Lederarten, anhand derer die spezifischen Anforderungen für die damit verbundene Gestaltung erläutert werden. Zu den verschiedenen Lederarten wie Rindsund Schafleder, Nubuk- und Velourleder sowie Krokodil-, Straußen- oder Haifischleder bieten sogenannte Medientische, die verschiedene Installationen ansteuern, Informationen zu den wichtigsten Eigenschaften der Materialien und präsentieren mögliche Anwendungsgebiete. Besucher haben außerdem die Möglichkeit, die Materialien selbst zu berühren und zu erfahren. In eigens für die Ausstellung produzierten Kurzfilmen äußern sich zudem Feintäschner, Designer und Produzenten im Rahmen von Kurzporträts zu Themen wie Handwerk, Tradition, Fertigungsprozessen oder der Rolle von Trends.

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SBB CFF FFS

Museum für Gestaltung, Zürich / CH
– 05.01.2020
museum-gestaltung.ch 

Bahnhöfe, Züge und Plakate machen die Schweizerischen Bundesbahnen SBB zu einem Paradebeispiel für Schweizer Design. Das Museum für Gestaltung Zürich widmet sich erstmalig in einer Ausstellung diesem Thema.

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111/99. Fragen zur Gestaltungssprache der Moderne

Werkbundarchiv – Museum der Dinge, Berlin / DE
– 13.01.2020
museumderdinge.de 

Bis Anfang nächsten Jahres zeigt das Werkbundarchiv – Museum der Dinge in Berlin vier Ausstellungen, in welchen die Verbindungen zwischen dem 1907 gegründeten Deutschen Werkbund und dem 1919 gegründeten Bauhaus offensichtlich und die von den Institutionen ausgehenden Einflüsse auf die Moderne nachverfolgt werden. Der erste Teil ist aktuell zu sehen und zeigt kommerzielle Grafiken, welche die Entwicklung vom Jugendstil zur Sachlichkeitveranschaulichen.

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Reflex Bauhaus

Die Neue Sammlung – The Design Museum, München / DE
– 02.02.2020
dnstdm.de 

Das hundertjährige Jubiläum des Bauhauses 2019 wird weltweit in einer Vielzahl von Ausstellungen und Projekten begangen. Auch die Neue Sammlung in München nimmt sich der Thematik an und betont gleichzeitig die eigene historische Verbundenheit, entstanden direkt nach der Museumsgründung 1925. „Reflex Bauhaus. 40 Objects – 5 Conversations“ präsentiert in diesem Zusammenhang nicht nur eine Vielzahl originaler Objekte aus dem Bestand der Sammlung, darunter Textilien, Möbel, Leuchten und Keramik, sondern setzt sie auch mit zeitgenössischen Arbeiten in Kontext. Hierfür wurden fünf Künstler eingeladen, eine Position in Dialog mit einem der Exponate zu entwickeln: die Designerin Ayzit Bostan,e Lyrikerin Barbara Köhler, die Architektin Anupama Kundoo, der Komponist Junya Oikawa und die Künstlerin Sofie Thorsen. So soll den Besuchern „die Lesbarkeit von überlieferter Herkunft und heutiger Reflexion“ ermöglicht werden.

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Thonet & Design

Die Neue Sammlung – The Design Museum, Munich / DE
– 02.02.2020
dnstdm.de 

Die Ausstellung „Thonet & Design“ in der Neuen Sammlung in München reflektiert anhand der Unternehmensgeschichte von Thonet 200 Jahre Möbeldesign. Thonet wurde 1819 vom Tischlermeister Michael Thonet gegründet und wurde im Laufe der Zeit zu einem der bedeutendsten Holzmöbelhersteller. In den 1920er-Jahren wendete sich das Unternehmen den damals neuartigen Stahlmöbeln zu, wodurch auch die Verbindung zu verschiedenen Bauhaus-Gestaltern zustande kam. Die Ausstellung zeigt neben den Bugholz- und Stahlrohrmöbeln aber auch Entwürfe zeitgenössischer Designer wie Norman Foster, Stefan Diez, Konstantin Grcic oder Sebastian Herkner. Steffen Kehrle, der die Ausstellung gestaltet hat, entwarf im Rahmen dieser Arbeit außerdem ein Sitzmöbel für die Neue Sammlung.

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Nº 283
The Power of Design

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