Agenda

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Januar

Sitterwerk Orphan Papers

Sitterwerk, St. Gallen / CH
– 28.01.2018
sitterwerk.ch 

Die Kunstbibliothek zeichnet sich durch ihre dynamische Ordnung aus. Hier ist jedes Buch digital erfassbar. Dies ermöglicht eine permanente Inventur. Die Folge, dass kein Buch einen fixen Standort in der Bibliothek hat und dass die Anordnung der Bücher sich den Nutzern anpasst, ist Teil der innovativen Errungenschaft dieses Systems und erhöht außerdem die Wahrscheinlichkeit für serendipische Entdeckungen.

Zudem entstand eine neue Form des Bestandskatalogs, der auch online ermöglicht einzusehen welches Buch an welcher Stelle zu finden ist und so neue Formen der Benutzung unterstützt. Da der Großteil der Bücher aus persönlichen Sammlungen stammt, ist es nicht ungewöhnlich beim Durchblättern immer wieder auf Notizen der ursprünglichen Besitzer zu stoßen. Der Genfer Künstler und Verleger Izet Sheshivari schafft in der Ausstellung den archivierten Gedankenansätzen eine Plattform. Bei dieser Ausstellung wird die intuitive Vernetzung von Nutzer und Informationen in Bibliotheken sichtbar.

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The Hobbyist. Hobbys, Fotografie und Hobbyfotografie

Fotomuseum, Winterhur / DE
– 28.01.2018
fotomuseum.ch 

Die Ausstellung „The Hobbyist“ nimmt sich der Reflexion von Hobby und Fotografie an und widmet sich der Amateurkultur genauso wie ihrer Professionalisierung. Es werden fotografisch festgehaltene Aktivitäten gezeigt, mit denen sich Menschen aus eigenem Antrieb heraus beschäftigen, und die Schnittstelle zwischen Amateur und Professional wird am Beispiel der Fotografie erforscht. Begleitend zur Ausstellung finden verschiedene Veranstaltung statt, die einige Aspekte erweitern. So ist am 12. November 2017 ein Gespräch inklusive Demonstration zu Drohnen als Hobby mit Nicolas Vermot-Petit-Outhenin geplant. Am 2. Dezember findet ein Screening von Amateurfilmen statt und am 10. Dezember werden zusammen mit dem Fab Lab Winti Reliefbilder 3D gedruckt.

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Beazley Designs of the Year

The Design Museum, London / GB
– 28.01.2018
designmuseum.org 

Auch 2017 zeigt das Design Museum in London – in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal – mit der „Beazley Designs of the Year“-Ausstellung eine Auswahl innovativer Entwürfe des vergangenen Jahres. Die Ausstellung umfasst 60 internationale Projekte aus den Kategorien Architektur, Digitalität, Mode, Grafik, Produkt und Transport. Die Öffentlichkeit hat die Möglichkeit, bis Januar 2018 für ihre Favoriten zu stimmen. Aus dieser Auswahl wird dann eine Jury aus renommierten Akademikern, Kritikern und Designern die Gewinner auswählen. Themen wie Aktivismus und Protest sind in diesem Jahr in den Projekten besonders präsent, etwa mit Bezügen zu Trump oder dem Brexit-Referendum.

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Echoes. 100 Years in Finnish Design and Architecture

Felleshus, The Nordic Embassies, Berlin / DE
– 28.01.2018
echoes100.com 

Nach Warschau, Bratislava, Budapest und Prag gastiert die Ausstellung „Echoes. 100 Years in Finnish Design and Architecture“ derzeit im Felleshus in Berlin. Inhaltlich geht es um die ästhetische Geschichte von Architekturund Design in Finnland anhand einer Auswahl klassischer finnischer Design- und Architekturbeispiele, aber auch weniger bekannte Arbeiten sind in der Ausstellung zu finden – von der Unabhängigkeitserklärung vor 100 Jahren bis in die Gegenwart. Der finnische Designansatz ist unter anderem von der abgelegenen Lage und den rauen Naturbedingungen des Landes beeinflusst und ist dabei von besonders einfachen Ausdrucksformen sowie innovativen und praktischen Lösungsansätzen inspiriert, die sich besonders den Herausforderungen des Alltags widmen.

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Items: Is Fashion Modern?

MoMA, New York / US
– 28.01.2018
moma.org 

[Gegenstände: Ist Mode modern?] Die Ausstellung „Items: Is Fashion Modern?“ untersucht die Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft von 111 verschiedenen Kleidungsstücken und Accessoires, die alle einen großen Einfluss auf die Welt des 20. und 21. Jahrhunderts haben oder hatten. Zu den Ausstellungsgegenständen zählen unter anderem Objekte wie die Levi’s 501, das Breton-Shirt oder das kleine Schwarze, aber auch historische und kulturell bedeutsame Kleidungsstücke wie der Sari, die Perlenkette, die Kippa oder die Kufija. Des Weiteren sind Designer, Ingenieure und Produzenten eingeladen, mit neuen Materialien, Ansätzen und Techniken auf die verschiedenen Ausstellungsstücke zu reagieren, um so die Diskussion auch in die Gegenwart und Zukunft zu überführen.

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Basquiat. Boom for Real

Barbican Art Gallery, London / GB
– 28.01.2018
barbican.org.uk 

In den 1980er-Jahren bereicherte die New Yorker Kunstszene ein Künstler, der, indem er anders dachte, die Kunstszene mit neuen Ansichten und Aspekten bereichert. Jean-Michel Basquiat, der 1960 geboren wurde, drückte sich in vielen verschiedenen Medien aus, so spielten Schrift und Symbole in seinem Werk eine zentrale Rolle. In der Barbican Art Gallery in London findet eine Ausstellung zu dem prägenden Werk des mit 27 verstorbenen Künstlers statt. Das Barbican Center ist das größte Kultur- und Konferenzzentrum Londons und beherbergt in einer brutalistischen Architektur neben Theatern, Kinos, Ausstellungsräumen und der Art Gallery auch ein Konservatorium mit über 2.000 verschiedenen tropischen Pflanzen.

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Onomatopee im Herbst

Eindhoven / DE
– 30.01.2018
onomatopee.net 

Onomatopee, was im Französischen soviel wie Lautmalerei heißt, ist ein Offspace in Eindhoven, der sich als Schnittstelle und Partner für jeden versteht, der sich mit der Gestaltung unserer Umgebung identifiziert. Weder eine klassische Galerie, noch ein kommerzieller Verlag zu sein, verschafft dem Team die Freiheit, beides neu zu definieren. In den nächsten Monaten finden verschiedene Ausstellungen und Aktionen statt, darunter „The Parts and the Sum“ von Studio Mieke Meijer und „Sense & Sensibility“ von Mandy Roos.

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Ralph Schraivogel

Le Signe Centre national du graphisme , Chaumont / FR
– 04.02.2018
centrenationaldugraphisme.fr 

Der Grafiker Ralph Schraivogel schlug mit seinen experimentellen Plakatentwürfen eine neue Richtung im Schweizer Grafikdesign ein und zieht seit den 1990er-Jahren auch die internationale Grafikdesignszene in seinen Bann. Das Le Signe Centre national du graphisme in Chaumont zeigt bis zum 4. Februar 2018 65 Plakate aus der eigenen Sammlung, welche Einblick in das gestalterische Spektrum von Ralph Schraivogel geben. Ergänzt werden die Plakate durch Skizzen aus dem privaten Archiv des Gestalters. Jean Schneider zeichnet für die Szenografie der Ausstellung verantwortlich und die zugehörige Ausstellungsgrafik stammt von dem Designer Richard Niessen.

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Nur Stühle? Kinderstühle der Sammlung Neuwald

Die Neue Sammlung – The Design Museum, München / DE
– 04.02.2018
dnstdm.de 

Im Gegensatz zum Stuhl ist der Kinderstuhl eine recht junge Erfindung des 17. Jahrhunderts. Mit dem Fortschreiten der Industrialisierung beschäftigten sich Designer zunehmend mit den spezifischen Anforderungen eines Kinderstuhls. Bis heute stellt der Kinderstuhl Gestalter vor die Herausforderung, Ergonomie, Hygiene und Spiel miteinander zu vereinen. Die Entwicklung des Kinderstuhldesigns seit dem Biedermeier ist bis zum 4. Februar 2018 Thema einer Ausstellung der Neuen Sammlung in München, die in Kooperation mit der Architekturfakultät der TU München im Rahmen eines Forschungsprojekts entstanden ist.

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Gute Aussichten 2017/2018

NRW-Forum, Düsseldorf / DE
– 04.02.2018
nrw-forum.de 

Den Auftakt der Wanderausstellung anlässlich des Fotografiewettbewerbs Gute Aussichten – Junge Deutsche Fotografie beherbergt das NRW-Forum in Düsseldorf. Die acht preisgekrönten Projekte stammen von Studierenden deutscher Kunst- und Fotografiehochschulen. Der Wettbewerb und die Ausstellung verfolgen das Ziel, die Qualität des deutschen Fotografienachwuchses abzubilden.

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Revolution in Rotgelbblau

Marta Herford Museum für Kunst, Architektur, Design, Herford / DE
– 04.02.2018
marta-herford.de 

Den historischen Kern der Ausstellung „Revolution in Rotgelbblau. Gerrit Rietveld und die zeitgenössische Kunst“ stellt ein großer Teil der Bestände der Rietveld-Sammlung des Centraal Museum Utrecht dar. Anlässlich des De Stijl-Jubiläums in den Niederlanden zeigt das Marta Herford Museum vom 14. Oktober 2017 bis zum 4. Februar 2018 zudem eine Vielzahl von Beiträgen verschiedener Architekten und Designer, die sich auch heute noch die Abstraktion und die Verwendung von Grundfarben sowie eine klare geometrische Ordnung zunutze machen. All dies fand sich auch schon in den Entwürfen des Architekten und Designers Gerrit Rietveld vor 100 Jahren, der damals zu den einflussreichsten Mitgliedern des De Stijl-Kollektivs zählte.

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Im Spielrausch: Von Königinnen, Pixelmonstern und Drachentötern

MAKK, Köln / DE
– 04.02.2018
makk.de 

Die Ausstellung „Im Spielrausch. Von Königinnen, Pixelmonstern und Drachentötern“ befasst sich mit dem Phänomen des Spielens (form 269). Mittels verschiedener Akteure wie Avatare, Puppen oder Spielfiguren mit besonderen Fähigkeiten und Eigenschaften werden neue Möglichkeitsräume für die Spielenden erschaffen. Die Ausstellung widmet sich vor diesem Hintergrund neben einer kulturellen Verortung auch einer ausführlichen Darstellung historischer Entwicklungen. Zu den Ausstellungsobjekten zählen unter anderem Masken, Puppen, Spiel- figuren, Spielfelder, Screenshots, Trailer, Requisiten und Textbücher, die in sechs Kapiteln neue Perspektiven und Einblicke in unterschiedliche Spielwelten ermöglichen sollen. Nicht nur verschiedene Formate von Spielen werden thematisiert, sondern auch negative Erscheinungen, die mit dem Spielen einhergehen können, beispielsweise der spielerische Rausch oder Exzess.

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North: Fashioning Identity

Somerset House, London / GB
– 04.02.2018
somersethouse.org.uk 

Welche Elemente die nordenglische Identität und Visualität prägen, erkundet die Ausstellung „North: Fashioning Identity“ in den Eastwing Galleries des Somerset House in London. Dabei wird zeitgenössische Mode, Fotografie sowie Kunst neben Fotojournalismus und Dokumentarfilmen gezeigt, um so die kollektive Wahrnehmung einer Kultur zu entschlüsseln, die noch heute Einfluss auf Kulturschaffende hat. Am 25. Januar 2018 lädt das Somerset House zu einer exklusiven Filmvorführung des Künstlers Nick Hartley und einem anschließenden Künstlergespräch mit Vanley Burke ein. Besucher der Ausstellung können außerdem dienstags und donnerstags an kostenlosen Führungen teilnehmen.

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Instant Stories. Wim Wenders’ Polaroids

The Photographers’ Gallery, London / GB
– 11.02.2018
thephotographersgallery.org.uk 

Wim Wenders Polaroidsammlung stellt eine Erweiterung seiner Werke da und zeigt eine unmittelbare, sein Leben spiegelnde Seite von ihm. In der Ausstellung werden die zwischen Anfang der 1970er- und Mitte der 1980er-Jahre entstanden Polaroids zusammen mit Ausschnitten aus seinen Filmen inszeniert. Die Aufnahmen zeigen unbearbeitete Momentaufnahmen aus seinem Leben, aber auch Teile seiner Arbeit. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von 200 Fotografien aus mehreren tausend Fotografien. Eine Audioführung ist mithilfe des eigenen Smartphones möglich. Begleitend zur Ausstellung werden außerdem Polaroid-Workshops angeboten.

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The Come Up. Charles Jeffrey

Now Gallery, London / GB
– 11.02.2018
nowgallery.co.uk 

Das Betreten der Now Gallery könnte mit dem Betreten von Modedesigner und Illustrator Charles Jeffreys kreativem Bewusstsein gleichgesetzt werden. Der gestalterische Provokateur ist für seine schrillen Entwürfe abseits jeglicher Normativität bekannt und inszeniert drei Monate lang mit Klang und Krawall die Räumlichkeiten der Galerie. Kursierend um die ikonischen Illustrationen des Glasgower Designers, sollen Besucher durch eine interaktive Ausstellungsstruktur zur Entfesslung ihres kreativen Alteregos angeregt werden.

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In Case of Emergency

Science Gallery Dublin, Dublin / IE
– 11.02.2018
dublin.sciencegallery.com 

Im Kontext der zunehmenden Dramatisierung apokalyptischer Szenarien in den Medien und der damit zusammenhängenden Faszination am Thema, befasst sich die Science Gallery Dublin in der aktuellen Ausstellung „In Case of Emergency“ mit globalen Katastrophenrisiken. Dabei wird die Verbindung zwischen Künstlern und Wissenschaftlern in verschiedenen interdisziplinären Projekten beleuchtet und das innovative Potenzial dieser Konstellation betont. Auf der Webseite der Galerie finden Besucher neben Informationen zu den ausgestellten Projekten auch vier informative Essays über die Beziehungen zwischen Mensch und Katastrophe.

 

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Play Parade.

Vitra Design Museum Gallery, Weil am Rhein / DE
– 11.02.2018
design-museum.de 

Am 9. September eröffnet das Vitra Design Museum die erste Ausstellung, die speziell für Kinder konzipiert wurde. Im Zentrum steht die gestalterische Auseinandersetzung des Ehepaars Ray und Charles Eames mit dem Spiel als kreative Tätigkeit. Ray und Charles Eames sahen Spielzeuge als gleichberechtigte Alltagsgegenstände an, die nicht weniger nachlässig gestaltet werden sollten, als Möbel oder andere Produkte des alltäglichen Gebrauchs. So ist die Ausstellung auch nicht primär an Kinder gerichtet, sondern an Besucher jeder Alterklasse.

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Finders Keepers. The Life of Things

Het Nieuwe Instituut, Rotterdam / NL
– 11.02.2018
finderskeepers.hetnieuweinstituut.nl 

[Wer es findet, darf es behalten. Das Leben der Dinge] Produkte bestimmen unseren Alltag: Wir gestalten sie, stellen sie her, kaufen sie, nutzen sie, vergessen sie oder verkaufen sie wieder. Dazu kommen noch die Menschen, die Objekte sammeln – von Messern und Teppichklopfern über Dachpfannen und Stifte bis hin zu Treppen. Kuratiert wird die Ausstellung von den Machern des MacGuffin-Magazins, die Besuchern die Welt des Sammlers und Sammelns näherbringen wollen und zu diesem Zweck unzählige Objekte aus unterschiedlichen Sammlungen zusammengetragen haben. Dabei soll nicht nur die Diversität der gesammelten Objekte aufgezeigt, sondern auch die zugrundeliegenden Strategien aufgedeckt werden, die dabei Anwendung finden.

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ECAL – Ten Years in Renens

Gallery l’elac, Renens / CH
– 16.02.2018
ecal.ch 

Die ECAL hat in diesem Jahr Anlass, zu feiern: Seit genau zehn Jahren residiert die Universität in Renens in einer renovierten Textilfabrik. Dieses Jubiläum zelebrieren Dozierende und Studierenden mit einer Ausstellung der besten studentischen Projekte aller Gestaltungsdisziplinen aus dieser Zeit. Anhand von 300 ausgewählten Exponaten können Besucher den Werdegang der Schule hin zu ihrem Status als international anerkannte Hochschule für Kunst und Design nachvollziehen.

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Never Ending Stories

Kunstmuseum Wolfsburg, Wolfsburg / DE
– 18.02.2018
kunstmuseum-wolfsburg.de 

[Nie endende Geschichten] Das Kunstmuseum Wolfsburg präsentiert mit der Ausstellung „Never Ending Stories“ aktuell erstmals eine ausführliche und disziplinübergreifende Recherche zum Phänomen der Endlosschleife. Zu den Ausstellungsstücken zählen Arbeiten von Thomas Alva Edison, Joseph Beuys, James Joyce und Kraftwerk, die in unterschiedlichen Bereichen verortet sind: Kunst, Film, Architektur, Musik, Literatur und Kulturgeschichte. Das Phänomen des Loops ist bereits seit der Antike ein wichtiger Topos in Kulturgeschichte, Alchemie und Philosophie. Die Ausstellung widmet sich der Thematik daher aus unterschiedlichen Perspektiven – formal, inhaltlich, räumlich und zeitlich: von altägyptischen Symbolen (zum Beispiel der Schlange, die sich in den eigenen Schwanz beißt) bis hin zu zeitgenössischen Multimediainstallationen, immer mit einem besonderen Einschlag, der von Trance über Traum bis hin zu Traumata reichen kann.

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Kunst x Kuba. Zeitgenössische Positionen seit 1989

Ludwig Forum, Aachen / DE
– 18.02.2018
ludwigforum.de 

Kunst kann sowohl der Spiegel einer Kultur als auch eines Zeitgefühls sein. In der Ausstellung „Kunst x Kuba“ im Ludwig Forum werden rund 150 kubanische Kunstwerke gezeigt und bilden somit die bis jetzt größte Ausstellung kubanischer Kunst in Deutschland. Die Kunstwerke entwerfen ein Bild des kubanischen Lebensgefühls der letzten 30 Jahre.

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Daylight and Objects – Exhibition of Daniel Rybakken

The Röhsska Museum, Gothenburg / SE
– 18.02.2018
rohsska.se 

[Tageslicht und Objekte – Eine Ausstel- lung von Daniel Rybakken] Daniel Rybakken ist der diesjährige Gewinner des Torsten und Wanja Söderberg-Preises, der 1994 zur Förderung von Forschung und Entwicklung ins Leben gerufen wurde. Rybakken ist Licht- und Möbeldesigner und hat bereits diverse Auszeichnungen erhalten. Die Entwicklung seiner Projekte zeichnet sich besonders durch Präzision aus. Er befasst sich beispielsweise mit den Fragen, was Licht mit dem menschlichen Unterbewusstsein macht, wie Tageslicht uns und unsere Umwelt beeinflusst oder wie eine Leuchte das Raumgefühl verändern kann. Design ist hier also keinesfalls nur das Endprodukt, das der Konsument im Laden kaufen kann, sondern umfasst für den Designer den gesamten Entwicklungsprozess, worauf Rybakken auch in seiner Ausstellung großen Wert legt.

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Ikkō Tanaka. Plakate aus Japan

Neues Museum, Nürnberg / DE
– 18.02.2018
nmn.de 

Das Neue Museum in Nürnberg widmet aktuell der japanischen Grafikdesignikone Ikkō Tanaka eine Ausstellung. Zu Lebzeiten entwarf der Grafiker Logos, Gestaltungskonzepte für Bücher, Ausstellungen und ganze Markenauftritte. Besonders einflussreich bleiben die Plakate, die Tanaka für Tanz- und Theaterveranstaltungen sowie Ausstellungen entwickelte, in Erinnerung. In den Plakaten findet die japanische Ästhetik einen zu Farben und Formen abstrahierten Ausdruck, der charakteristisch für Tanakas Werk ist. Die Ausstellung gibt anhand von ausgewählten Beispielen einen Überblick über Ikkō Tanakas Plakatwerk und stellt die spezifische Ästhetik des Gestalters vor. Die Ausstellung kann noch bis zum 18. Februar 2018 besichtigt werden.

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Bundespreis Ecodesign

MIK , Ludwigsburg / DE
– 18.02.2018
mik-ludwigsburg.de 

Der Fokus des Bundespreises Ecodesign liegt auf der Entwicklung von Konzepten und Produkten, die so gestaltet sind, dass sie trotz innovativem Design möglichst wenig negativen Einfluss auf die Umwelt haben. Hier spielen verschiedene Aspekte eine Rolle, etwa der Kreislauf, in dem sich das Produkt befindet, die Nutzungsdauer und die Recyclingmöglichkeiten, die Herstellungsweise oder das Material. Seit 2012 zeichnet der vom Internationalen Design Zentrum Berlin organisierte Wettbewerb Innovationen im Bereich der Nachhaltigkeit aus, um so die Preisträger zu unterstützen und die Aufmerksamkeit auf ökologisches Design zu lenken. Die Kategorien des Wettbewerbes teilen sich in Produkt, Service, Konzept und Nachwuchs auf. Die Preisträger werden in einer Wanderausstellung präsentiert. Die erste Station wird im MIK Ludwigsburg zu sehen sein.

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Sonic Arcade: Shaping Space with Sound

Museum of Arts and Design, New York / US
– 25.02.2018
madmuseum.org 

[Akustische Arkade: Raum mit Sound gestalten] Die Ausstellung „Sonic Arcade: Shaping Space with Sound“ im Museum of Arts and Design in New York zeigt aktuell eine Auswahl interaktiver Installationen, immersiver Welten und performativer Objekte, die sich mit der vergänglichen und abstrakten Natur von Klängen und deren Materialisierung befassen. In einer Welt voller visueller Informationen bietet das Medium Sound eine sensorische Erfahrung, die eine Neuorientierung im Raum und zwischen Menschen ermöglicht. Die Exponate sind kuratierte und miteinander in Zusammenhang stehende Projekte und Objekte, die von zeitgenössischen Designern, Künstlern und Performern entworfen wurden. Sie begreifen Sound als Material, das physisch hergestellt wird und mittels elektronischer Schaltungen, Radiowellen und resonanter Körper Begegnungen erschafft, die nicht nur hörbar, sondern auch fühlbar sind.

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Adolf Loos – Private Spaces

Museu del Disseny de Barcenlona, Barcelona / ES
– 25.02.2018
ajuntament.barcelona.cat/museudeldisseny 

[Adolf Loos – Private Räume] Die Ausstellung „Adolf Loos – Private Spaces“ im Museu del Disseny de Barcelona präsentiert die Arbeiten des Architekten Adolf Loos erstmalig in Spanien. Loos (1870–1933) war nicht nur Architekt, sondern auch Architekturkritiker und gilt als Wegbereiter der modernen Architektur. Die Ausstellung befasst sich vor allem mit der ästhetischen Revolution, die von Loos angeführt wurde: Um die Jahrhundertwende rebellierte er mit seiner Forderung nach Wirtschaftlichkeit in Architektur und Design gegen die Wiener Secession, einer Vereinigung bildender Künstler. Die Ausstellung beschreibt den literarischen, architektonischen und philosophischen Kontext des frühen 20. Jahrhunderts in Wien und zeigt vor diesem Hintergrund an die hundert Objekte und Entwürfe von Loos.

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From Belgium with Light

Centre d’innovation et de design au Grand-Hornu, Grand-Hornu / BE
– 25.02.2018
cid-grand-hornu.be 

[Herzlichte Grüße aus Belgien. Die Belgier haben das Licht (fast) erfunden …] Die Ausstellung „From Belgium with Light. Belgians (Almost) Invented Light …“, die vom 19. November 2017 bis zum 25. Februar 2018 im Centre d’innovation et de design au Grand-Hornu zu sehen sein wird, widmet sich den Fähigkeiten belgischer Designer in der Beleuchtungsindustrie. Die Expansion von Unternehmen wie Schréder in den 1980er-Jahren oder die Gründung von Marken wie Modular, Kréon, Wever und Ducré oder Delta Light and Dark haben belgischen Designern neue Möglichkeiten in der Gestaltung eröffnet. Die folgenden Jahrzehnte haben der belgischen Branche zu internationalem Erfolg verholfen, wie die aktuelle Ausstellung anhand technisch effizienter, innovativer sowie emotionaler Leuchtkonzepte und Produkte zeigt.

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100 beste Plakate 16

MAK, Vienna / AT
– 25.02.2018
mak.at 

Vom 18. Oktober 2017 bis zum 25. Februar 2018 zeigt das MAK in Wien wieder die Gewinner des Wettbewerbs „100 beste Plakate“. Zur Jury gehörten in diesem Jahr unter anderen Alain Le Quernec aus dem französischen Quimper, Eva Dranaz aus Wien, Markus Dreßen aus Leipzig, Stefan Guzy aus Berlin und Martin Woodtli aus Zürich. Aus insgesamt 2.116 Plakateinreichungen von 632 Teilnehmern haben sie die 100 besten Plakate und Plakatreihen ausgewählt. 52 der Gewinner kommen aus der Schweiz, 46 aus Deutschland und zwei aus Österreich – Benjamin Buchegger vom Atelier Beton und Studio Ortner Schinko sind für die Entwürfe aus Österreich verantwortlich. Zur Ausstellung erscheint zudem im Kettler Verlag der gleichnamige Katalog.

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Tiere

Museum für Kunst und Gewerbe , Hamburg / DE
– 04.03.2018
tiere.mkg-hamburg.de 

Vier Monate lang beschäftigt sich das Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg mit Tieren. Themen hierbei sind der Respekt gegenüber Tieren und die Tier-Mensch-Beziehung. Diese werden anhand von Tier-Darstellungen in der Kunst erforscht. Über 200 internationale Leihgaben zeigen tierische Abbildungen in verschiedenen Medien und fordern den Besucher über eine visuelle Ebene dazu auf, eigene Gedanken zu einem Umgang mit Tieren zu entwickeln und Position zu beziehen. Die Ausstellung plädiert für einen „animal turn“, bei dem „das Verhältnis von Tier und Mensch neu verhandelt werden muss“ und „Tiere endlich zu ihrem Recht kommen sollen“ – denn ihr subjektives Empfinden, ihre Individualität und Verletzlichkeit verlangen Respekt.

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Patricia Urquiola: Between Craft and Industry

Philadelphia Museum of Art, Philadelphia / US
– 04.03.2018
philamuseum.org 

[Patricia Urquiola: Zwischen Handwerk und Industrie] Die spanische Designerin Patricia Urquiola studierte zuerst Architektur, unter anderem am Politecnico di Milano, wo sie auch promovierte. 2001 gründete sie ihr eigenes Atelier und arbeitet seitdem für Firmen wie B&B Italia, Moroso oder Hansgrohe. Sie ist bekannt für ihre zeitgenössischen und innovativen Entwürfe, wobei vor allem die Verbindung von Kunst und Industrie, die sich in ihren Arbeiten zeigt, hervorsticht – von Produktdesign über Inneneinrichtung bis hin zu Architektur. Die aktuelle Ausstellung „Patricia Urquiola: Between Craft and Industry“ im Philadelphia Museum of Art zeigt anhand einer Auswahl von Möbeln und Entwürfen der Designerin auch den Prozess vom Konzept bis zum finalen Produkt sowie persönliche Inspirationsquellen ihrer Arbeit.

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Japanorama. Zeitgenössisches Schaffen aus neuer Sicht

Centre Pompidou-Metz, Metz / FR
– 05.03.2018
centrepompidou-metz.fr 

Im Spannungsfeld zwischen modernem Kapitalismus und Tradition navigiert die aktuelle Ausstellung im Centre Pompidou-Metz die Suche Japans nach einer eigenen kulturellen Identität im Rückblick auf die letzten 50 Jahre. In den 1970er-Jahren begann die japanische Kultur sich von dem westlichen Vorbild zu lösen und besann sich auf sein eigenes kulturelles Erbe sowie seine Position in einer globalisierten Welt. Die Ausstellung gibt einen Überblick über zeitgenössische japanische Kunst, Performance, Videokunst und Mode. Sie verfolgt das Ziel, den reduktiven westlichen Blick auf Japan zu korrigieren und die zeitgenössische Kulturlandschaft als eine genuin japanische Besonderheit abzubilden.

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Frau Architekt

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt/Main / DE
– 08.03.2018
dam-online.de 

Die Ausstellung „Frau Architekt. Seit mehr als 100 Jahren: Frauen im Architektenberuf“, die noch bis zum 8. März 2018 im Deutschen Architekturmuseum zu sehen ist, beschäftigt sich mit der Zulassung von Frauen an technischen Hochschulen zum Architekturstudium. Die Architektur ist auch heute noch eine Männerdomäne, die jedoch seit einigen Jahren zumindest an den Hochschulen einen Wandel erfährt: dort befinden sich mittlerweile nicht selten sogar mehr Frauen als Männer unter den Studierenden. Bis dieser Trend allerdings die gesamte Branche erreicht hat, werden noch einige Jahre vergehen, vor allem was führende Positionen – sowohl in der Industrie als auch im akademischen Bereich – betrifft. Die Ausstellung geht diesem Phänomen nach und zeigt neben aktuellen auch historische Entwicklungen auf.

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Artisti all’Opera

Museo di Roma, Rom / IT
– 11.03.2018
museodiroma.it 

Die aktuelle Ausstellung im Museo di Roma blickt auf die erfolgreichen Künstlerkollaborationen des Teatro dell’Opera di Roma seit seiner Gründung Ende des 19. Jahrhundert zurück. Die Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern stellte sich früh als das Alleinstellungsmerkmal der Oper heraus, was der momentane Intendant des Hauses Carlo Fuortes wiederbeleben möchte. Die Ausstellung ist bestückt mit aus den Kollaborationen entstandenen Kunstwerken, Zeichnungen und Kostümen, die zum einen die Geschichte des Hauses widerspiegeln und zum anderen Strömungen in der Kunst des 20. Jahrhunderts sichtbar werden lassen.

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Joel Meyerowitz. Why Color?

C/O Berlin , Berlin / DE
– 11.03.2018
co-berlin.org 

Als einer der Pioniere der Street- und New Color-Fotografie beeinflusst Joel Meyerowitz bis heute die Geschichte der Farbfotografie maßgeblich. In den 1960er-Jahren, als sich fast nur die Werbung der Farbfotografie bediente, begann Meyerowitz mit Kodachrome-Filmen zunächst ausschließlich in Farbe zu fotografieren. Damit brach er mit dem damals allgegenwärtigen Schwarz-Weiß-Diktum der Kunstfotografie und des Fotojournalismus. Mit gezielten Farbkompositionen verleiht er den teilweise kuriosen Alltagsmomenten seiner Motive eine wirkmächtige Intensität und Lebendigkeit. Die Retrospektive im C/O Berlin zeigt zum ersten Mal in Deutschland seine Arbeiten aus verschiedenen Schaffensphasen seit 1962 in Schwarz-Weiß und Farbe.

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Constance Guisset Design, Actio!

Musée des Arts Décoratifs, Paris / FR
– 11.03.2018
madparis.fr 

Die Designerin und Szenografin Constance Guisset ist bereits seit ihrem Studium mit dem Musée des Arts Décoratifs in Paris verbunden, das damals bereits ihre studentischen Arbeiten ausstellte. In der Retrospektive „Constance Guisset Design, Actio!“ bespielt die Designerin die Räume des Museums mit Objekten und szenografischen Inszenierungen aus den letzten zehn Jahren ihres Schaffens. Verschiedene Räume in der Ausstellung sind einem Verb zugeordnet, das die Nutzung und Intention hinter den Objekten offenbart. Die Ausstellung entstand in Kollaboration mit Künstlern aus verschiedenen Disziplinen.

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From Life

Royal Academy of Arts, London / GB
– 11.03.2018
royalacademy.org.uk 

Der Zeichenunterricht am lebenden Objekt oder am Modell hat in der Kunst eine lange Tradition. Lange waren Akt- und Modellzeichenkurse essentieller Bestandteil der künstlerischen Ausbildung – auch an der Royal Academy of Arts in London. Dort blickt die aktuelle Ausstellung „From Life“ auf die 250-jährige Geschichte der Schule zurück und eruiert die Vergangenheit und die Zukunft des Zeichnens „aus dem Leben“. Die ausgestellten Werke beleuchten die historische Praxis und werfen zugleich einen Blick in die Zukunft auf die Rolle des technologischen Fortschritts und dessen Auswirkungen auf das Zeichnen.

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Rick Owens. Subhuman Inhuman Superhuman

La Triennale di Milano, Mailand / IT
– 25.03.2018
triennale.org 

Losgelöst von bestehenden Designkonventionen präsentiert Rick Owens die letzten zwei Jahrzehnte seines kreativen Schaffens in der selbstkuratierten Retrospektive „Subhuman Inhuman Superhuman“ in der Curve-Galerie des Palazzo della Triennale in Mailand. Unter den über 100 Exponaten befinden sich neben Kleidern und Accessoires auch Möbel, Laufstegvideos und kuriose Objekte. Den Kontrast zu Owens eleganten Entwürfen bildet eine schwarze skulpturale Form, die sich geschwürartig durch die gesamte Länge des Galerieraums windet und so den Besucher leitet. Die Ausstellung kann noch bis zum 25. März 2018 besichtig werden.

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Back to the Future

Foam Museum, Amsterdam / NL
– 28.03.2018
foam.org 

Die Gemeinsamkeit im Umgang mit dem Medium Fotografie der Fotografiepioniere des 19. Jahrhunderts und zeitgenössischen Fotografen liegt im Experiment. Die unklare Definition des neuen Mediums kam anfänglich besonders Wissenschaftlern zugute, die darin ein neues Spielfeld für Experimente fanden. Diese spielerische Offenheit ist auch in der heutigen Fotografiegeneration erkennbar, die sich das Medium transdisziplinär und mit neuen Technologien erschließen. Die Ausstellung „Back to the Future“ stellt Fotografien aus beiden Phasen der Fotografiegeschichte gegenüber und verweist auf ähnlichen Herangehensweisen.

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Neue Stoffe – New Stuff

Textilmuseum, St. Gallen / DE
– 02.04.2018
textilmuseum.ch 

Bis zum 2. April 2018 zeigt das Textilmuseum in St. Gallen eine Ausstellung über den Einsatz und die Möglichkeiten von technischer Textilien. Die Vision dieser Ausstellung ist es, bei einem breiten Publikum die Aufmerksamkeit für diese Textilien zu erhöhen, diese zu erklären und Einsatzmöglichkeiten zu erforschen. Das Rahmenprogramm sieht verschiedene Gespräche und Vorträge vor, jeweils mit einem unterschiedlichen Schwerpunkt. Die Geschichte der Funktionstextilien und zukunftsweisende Innovationen werden von Experten beleuchtet. Aber auch die Einflüsse auf Mode und ästhetische Veränderungen werden thematisiert. Zusätzlich finden Workshops für die Entwicklung eigener Produktideen statt.

Eine Besonderheit sind die Führungen hinter die Kulissen des Empas, des interdisziplinären Forschungsinstituts des Bereichs für Materialwissenschaften und Technologieentwicklung an der ETH Zürich, wo man Einblicke in die aktuelle Forschung bekommen kann.

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Pretty on Pink. Graue Eminenzen des Schmucks

Schmuckmuseum Pforzheim, Pforzheim / DE
– 02.04.2018
schmuckmuseum.de 

Grau ist eine diskrete Farbe, wohingegen Pink nach Aufmerksamkeit verlangt. Die aktuelle Ausstellung „Pretty on Pink. Graue Eminenzen des Schmucks“ nutzt diesen Gegensatz, um Schmuck aus unterschiedlichen Epochen zu inszenieren. Die verschiedenen Abstufungen von Grau zwischen Schwarz und Weiß wurden dabei genutzt, um in Kombination mit verschiedenen Materialien unterschiedliche Emotionen zu wecken: So drückt laut der Ausstellungsmacher Trauerschmuck aus Eisen eher Zurückhaltung aus, Diamantschmuck ein edles Understatement und Schmuck in Bauhaustradition zeugt vor allem von Rationalität. Grau ist dabei in erster Linie die Farbe der Moderne und inspiriert zeitgenössische Künstler wie Ramon Puig Cuyàs, Katja Prins oder Ruudt Peters. Im Gegensatz dazu will Pink häufig schockieren und dient im Rahmen der Ausstellung dazu, die dezenten grauen Schmuckstücke in den Mittelpunkt zu stellen.

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SOS Brutalismus – Rettet die Betonmonster!

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt/Main / DE
– 02.04.2018
dam-online.de 

Die Ausstellung „SOS Brutalismus – Rettet die Betonmonster!“ im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main ist in Kooperation mit der Wüstenrot Stitzung entstanden und widmet sich erstmals einem weltweiten Überblick über die brutalistische Architektur zwischen 1953 und 1979. Gleichzeitig soll der Titel aber auch kommunizieren, dass die brutalistische Architektur von Abriss und Umgestaltung bedroht ist. Eine Übersicht zu den mittlerweile mehr als 1.000 brutalistischen Gebäuden kann auf sosbrutalism.org eingesehen werden und gibt zudem an, wie gefährdet ein Objekt ist; derzeit sind 108 Bauten von der unmittelbaren Zerstörung bedroht. Des Weiteren soll die Ausstellung regionale Schwerpunkte aufzeigen, die unter anderem in Großbritannien, den USA, Israel, Japan und Südamerika zu finden sind.

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Form folgt Paragraph

Architekturzentrum Wien, Wien / AT
– 04.04.2018
azw.at 

Bei der Entstehung von Gebäuden haben nicht nur Architekten Einfluss auf die Gestaltung, sondern auch Gesetze, Verordnungen und Normen sind von großer Bedeutung bei der Formgebung. Die aktuelle Ausstellung „Form folgt Paragraph“ gibt diesem Aspekt erstmals Raum und widmet sich dem rechtlichen Subtext der Architektur und Stadtentwicklung. So zeigt die Schau Fallstudien sowie historische und internationale Vergleiche und nimmt Begriffserklärungen vor, die allesamt sichtbar machen sollen, wie das bestehende Regelwerk auf unsere gebaute Umwelt Einfluss nimmt. Interviews mit Architekten, Projektentwicklern, Sachverständigen und Vertretern von Behörden beleuchten zudem die aktuelle Situation und weisen auf die bestehende Komplexität und Widersprüchlichkeit, aber auch Interpretationsspielräume hin. Ziel der Ausstellung ist es, eine breite gesellschaftliche Debatte anzustoßen, die diskutiert, welche Regeln benötigt werden und was ein nationales Vorschriftenwesen über ein Land aussagen kann.

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Thinking Machines: Art and Design in the Computer Age

MoMA, New York / US
– 08.04.2018
moma.org 

[Denkende Maschinen: Kunst und Design im Computerzeitalter, 1959–1989] Die Ausstellung „Thinking Machines: Art and Design in the Computer Age, 1959–1989“ im MoMA bringt Kunstwerke, die mithilfe von Computern oder computergesteuertem Denken entstanden sind, sowie Beispiele von Computer- und Komponentendesign zusammen. Zu den Ausstellungsstücken zählen Kunstwerke, Designobjekte und architektonische Entwürfe, die versuchen nachzuvollziehen, wie Computer Ästhetik und Hierarchien verändern, sowie der Frage nachgehen, wie die Entstehung von Computern unser Berufsleben und unsere sozialen Beziehungen beeinflusst hat. Sowohl Fotografen als auch Architekten haben vor diesem Hintergrund die Möglichkeiten erkannt, die diese Technologien bieten, wenn es darum geht, menschliche Gemeinschaften und gebaute Umwelten neu zu konfigurieren.

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Ferrari: Under the Skin

The Design Museum, London / DE
– 15.04.2018
designmuseum.org 

[Ferrari: Unter der Haut] Ferrari feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen, das mit der Markteinführung des ersten Ferraris 1947 seinen Anfang nahm. Die Ausstellung „Ferrari: Under the Skin“ ermöglicht Besuchern mit einzigartigen Autos und unveröffentlichten Dokumenten einen Einblick in die sonst eher verschlossene Welt des Autodesigns. Zu den Ausstellungsstücken zählen sowohl frühe Entwürfe und seltene Modelle als auch persönliche Dokumente aus Enzo Ferraris Archiv. Neben den ausgestellten Objekten informieren verschiedene Displays über Entwicklungen in Herstellung und Ingenieurswesen sowie über die Renntradition der Marke, die nicht nur für ihr Streben nach Innovation steht, sondern auch mit einem Glamourfaktor verbunden ist.

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Ästhetik der Veränderung

MAK, Vienna / AT
– 15.04.2018
mak.at 

In Kooperation mit der Universität für angewandte Kunst Wien befasst sich die Ausstellung „Ästhetik der Veränderung“ vom 15. Dezember 2017 bis zum 15. April 2018 mit der 150-jährigen Geschichte der Universität. Bereits 1867 wurde am Österreichischen Museum für Kunst und Industrie die Kunstgewerbeschule – der Vorgänger der heutigen Universität – eingerichtet, mit dem Ziel, das österreichische Kunstgewerbe international konkurrenzfähig zu machen. Die Ausstellung zeigt aber nicht nur die Geschichte der Institution auf, sondern richtet mit verschiedenen Szenarien auch den Blick in die Zukunft. Kuratiert wurde die Ausstellung von Peter Weibel, der dem Vorstand des Zentrums für Kunst und Medien Karlsruhe (ZKM) angehört und zudem emeritierter Professor der Universität für angewandte Kunst Wien ist.

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Flatland/Abstractions Narratives #2

MUDAM, Luxemburg / LU
– 15.04.2018
mudam.lu 

Die mathematische Erzählung „Flatland“ von Edwin A. Abbott beschreibt das Leben eines Quadrates, welches es in einer zweidimensionalen Welt führt. Im Verlauf der Geschichte reist das Quadrat in die dreidimensionale Welt. Die Bewohner der zweidimensionalen Welt jedoch glauben ihm seine Erzählungen nicht, weil diese Welt außerhalb ihrer Vorstellungskraft liegt. Basierend auf dieser Novelle will die Ausstellung „Flatland“ im Musée d’Art Moderne (MUDAM) in Luxemburg ein narratives Verständnis von abstrakter Kunst schaffen.

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Welt aus Glas. Transparentes Design

Wilhelm Wangenfeld Haus, Bremen / DE
– 22.04.2018
wilhelm-wagenfeld-stiftung.de 

Die Ausstellung „Welt aus Glas“ beschäftigt sich mit Transparenz als gestalterisches Merkmal. Die Ausstellung möchte die Faszination für transparente Objekte zeigen und verfolgt die einzelnen Entwicklungslinien des Begriffes. So sind Exponate aus verschiedenen Bereichen ausgestellt, von dem 1960er-Jahre-Sessel Blow für Zanotta über den Deutschen Pavillon der Weltausstellung 1958 von Egon Eiermann und Sep Ruf bis hin zum Sneaker Clear FF Silver von Sebastian Thies.

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Je t’aime, Ronit Elkabetz

Design Museum Holon, Holon / IL
– 30.04.2018
dmh.org.il 

Ronit Elkabetz (1964–2016) war eine israelische Schauspielerin und Filmemacherein. Nun eröffnet das Design Museum Holon eine Retrospektive der besonderen Art: ausgestellt wird der Kleiderschrank der mit 51 Jahren an Krebs verstorbenen Persönlichkeit. Kuratiert wurde diese Ausstellung unter anderem von ihrem Bruder. Ihre Mode hat die Funktion eines Archivs, inszeniert sind die Kleider, die sie zu verschiedenen Anlässen oder in Filmen trug, mithilfe von Videokunst und Soundinstallationen.

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The Body: Fashion and Physique

Museum at the Fashion Institute of Technology, New York / US
– 05.05.2018
fitnyc.edu 

Körper und Mode sind beides kulturelle Konstrukte, die im Laufe der Geschichte verschiedene Ausprägungen fanden. Im Rückblick auf die komplexe Geschichte des „idealen Körpers“ beleuchtet das Museum des FIT in New York das Verhältnis zwischen Körper und Mode und inwiefern sie aufeinander eingewirkt haben. Ausgehend vom 18. Jahrhundert, einer Zeit, in der die Vorstellung eines durch Korsett und Reifrock formbaren Körpers allgegenwärtig war, verfolgt die Ausstellung sich wandelnde Körperideale durch die Jahrhunderte bis heute. Der Zeitstrang endet mit Entwürfen von Becca McCharen-Tran und Christian Siriano, beides Designer, die die Konventionen einer körperfeindlichen Modeindustrie in ihren Entwürfen herausfordern.

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Jil Sander

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt/Main / DE
– 06.05.2018
museumangewandtekunst.de 

Jil Sander, die mit bürgerlichem Namen Heidemarie Jiline Sander heißt, ist eine der einflussreichsten Modedesignerinnen ihrer Generation. Das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main widmet ihr mit der Ausstellung „Jil Sander“ nun die erste Einzelausstellung in einem Museum. Mit raumgreifenden multimedialen Installationen wird ihr Einfluss auf Ästhetik, Material und Form – nicht nur in der Mode, sondern auch in Produktdesign, Architektur und Landschaftsarchitektur – reflektiert. Neben hoher Qualität, zeichnen sich Sanders Arbeiten besonders durch ihre Modernität aus, was für sie bedeutet, die Persönlichkeit des Menschen hervorzuheben und dem Einzelnen zu helfen, zu den eigenen Stärken zu finden.

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Tom Loeser: Please Please Please

Museum of Craft and Design, San Francisco / US
– 20.05.2018
sfmcd.org 

Vom 20. Januar bis zum 20. Mai 2018 widmet sich die Ausstellung „Tom Loeser: Please Please Please“ der Frage des Designers Tom Loeser, ob unser Leben anders aussähe, wenn die Möbel, auf denen wir jeden Tag sitzen, andere wären. Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse seiner Untersuchung unkonventioneller Möbelformen, die in den frühen 1980er-Jahren mit einer Serie von Klappstühlen begann. Seine Entwürfe schaffen dabei immer auch Möglichkeiten zur Interaktion – zwischen Mensch und Objekt, aber auch zwischen mehreren Menschen. So möchte Loeser Menschen mit seiner Arbeit dazu inspirieren, mit Gewohnheiten zu brechen und spielerisch mit ihrer Umwelt und Mitmenschen umzugehen. Zu den Ausstellungsobjekten zählen circa 20 Möbelstücke, die zumeist in jüngster Vergangenheit entstanden sind, sowie gerahmte Kunstwerke.

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Design Studio

Museum für Gestaltung, Zürich / CH
– 15.07.2018
museum-gestaltung.ch 

Mit dem Design Studio lanciert das Museum für Gestaltung einen außergewöhnlichen Ort für die Vermittlung der Grundfragen des Designs. Dabei stehen die Prozesse der Disziplin im Vordergrund. Schnelle Skizzen können die Idee ganz ohne Worte vermitteln und Modelle helfen beim Austesten gewisser Parameter. Das Design Studio erläutert die Entscheidungen, die innerhalb eines Gestaltungsprozesses getroffen werden müssen, anhand beispielhafter Designprojekte.

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Open Codes

Zentrum für Kunst und Medien , Karlsruhe / DE
– 05.08.2018
open-codes.zkm.de 

Codes begleiten unser alltägliches Leben, ob in einem Kinderspielzeug oder in Ampelschaltungen, viele Systeme und Teile unserer Realität basieren auf einer der Logik folgenden Sprache. Um ein Verständnis für diese Sprache zu vermitteln, veranstaltet das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe „Open Codes“. Ein umfangreiches Rahmenprogramm soll die Ausstellung beleben und begleiten und behandelt die Schnittstellen und Spuren der digitalen Welt. Hier werden viele Workshops angeboten, die Einblick in bestimmte Themenbereiche und digitale Tools geben. Am 2. November 2017 wird unter anderem eine Konferenz zu digitaler Souveränität stattfinden.

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Beyond the New

Die Neue Sammlung – The Design Museum, Munich / DE
– 16.09.2018
dnstdm.de 

[Hella Jongerius und Louise Schouwenberg. Jenseits des Neuen] Für die Ausstellung „Hella Jongerius and Louise Schouwenberg. Beyond the New“ haben die Produktdesignerin und die Designtheoretikerin eine ortsspezifische Installation für die Paternosterhalle der Pinakothek der Moderne entwickelt. Sie setzen damit das vor zwei Jahren eingeführte Format fort. Jongerius und Schouwenberg haben bereits 2015 gemeinsam das Manifest „Beyond the New. A Search for Ideals in Design“ [Jenseits des Neuen. Die Suche nach Idealen im Design] verfasst, das sich gegen eine Industrie wendet, die Neues nur aus Gründen des kommerziellen Erfolgs fördert. Auch mit der aktuellen Installation vertreten sie die Überzeugung, dass sich Potenziale neuer Produktionsmöglichkeiten oft erst erschließen, wenn sich auch die Industrie freien und experimentellen Herausforderungen stellt.

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Stories. Dutch Design Damask

Textielmuseum, Tilburg / DE
– 04.11.2018
textielmuseum.nl 

[Geschichten. Niederländische Gestaltung von Damast] Damast ist ein Gewebe, das mithilfe von kett- und schusssichtigen Abschnitten die Erzeugung von figürlichen Mustern ermöglicht. Aufgrund der aufwendigen Herstellung wurde früher vor allem mit besonders hochwertigen und glänzenden Materialien gearbeitet; seit dem 20. Jahrhundert findet vornehmlich Baumwolle Anwendung bei der Produktion von Bettwäsche und Tischtüchern. Die Ausstellung „Stories. Dutch Design Damask“ im Textielmuseum vom 11. November 2017 bis zum 4. November 2018 zeigt vor diesem Hintergrund unterschiedliche Arbeiten, bei denen das Erzählen von Geschichten einen wichtigen Teil der Gestaltung ausmacht – in Form von Insekten, die über den Tisch kriechen, Wolken, die bedrohlich über dem Teller schweben oder Servietten, die Kalorien zählen.

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An Incomplete History of Protest

Whitney Museum of American Art, New York / US
– 31.12.2018
whitney.org 

Aktivismus, Kritik und Politik finden schon immer Ausdruck in der Kunst, einem Medium, das immer wieder aufs Neue seine eigene Sprache für die Auseinandersetzung mit Protest findet. Das Whitney Museum of American Art in New York beleuchtet in seiner aktuellen Ausstellung die Geschichte des Protests anhand einzelner Schlüsselthemen und markanten historischen Ereignissen, wie dem Feminismus und dem Vietnamkrieg. Diese Betrachtung von Protest-Kunst beginnt im Jahr 1940 und verfolgt deren Entwicklung bis 2017, wobei die Ausstellung auch diejenigen Momente beleuchtet, in denen das Museum selbst zum Protest-Gegenstand wurde.

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100 Prozent Wolle

Museum Europäischer Kulturen, Berlin / DE
– 23.06.2019
smb.museum 

Am 5. November 2017 eröffnete die Sonderaustellung des Museums Europäischer Kulturen zum Thema Wolle in Berlin. Hier soll auf interdisziplinäre Art und Weise die Herkunft, Verarbeitung und der kulturelle Hintergrund des Werkstoffes an alle Altersgruppen vermittelt und die Besucher zum Spielen und Mitmachen angeregt werden. In der Ausstellung soll ein umfassendes Bild entstehen, das sowohl den Prozess der Herstellung, wie das Leben eines Schäfers und das Scheren, Kämmen und Waschen, als auch die Verarbeitung zu Garn, Textilien und Baustoff beleuchtet. Hiermit wird in einer Zeit, die dem Verlust von Traditionen unterliegt, eine Verbindung zu den eigenen kulturellen Wurzeln geschlagen.

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Kunsthalle for Music

Witte de With Center for Contemporary Art, Rotterdam / NL
26.01.2018 – 03.03.2018
wdw.nl 

Das Langzeitprojekt „Kunsthalle for Music“ von Ari Benjamin Meyers am Witte de With Center for Contemporary Art in Rotterdam wird vom 26. Januar bis 3. März 2018 in den Räumen des Museums ausgestellt. Für das Projekt imaginierte Meyers eine neue Art von Institution an der Schnittstele zwischen zeitgenössischer Musik und bildender Kunst. Die Überlegung inwiefern Musik in den Rängen zeitgenössischer Kunst einen gleichwertigen Platz finden kann und wie eine entsprechende Institution aussehen könnte, will die Ausstellung anregen. Im Zentrum der Exposition steht ein achtköpfiges musikalisches Ensemble, das unter anderen neu kommissionierte Stücke während der Öffnungszeit des Museums darbietet.

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Februar

Gute Aussichten 2017/2018

NRW-Forum, Düsseldorf / DE
– 04.02.2018
nrw-forum.de 

Den Auftakt der Wanderausstellung anlässlich des Fotografiewettbewerbs Gute Aussichten – Junge Deutsche Fotografie beherbergt das NRW-Forum in Düsseldorf. Die acht preisgekrönten Projekte stammen von Studierenden deutscher Kunst- und Fotografiehochschulen. Der Wettbewerb und die Ausstellung verfolgen das Ziel, die Qualität des deutschen Fotografienachwuchses abzubilden.

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Ralph Schraivogel

Le Signe Centre national du graphisme , Chaumont / FR
– 04.02.2018
centrenationaldugraphisme.fr 

Der Grafiker Ralph Schraivogel schlug mit seinen experimentellen Plakatentwürfen eine neue Richtung im Schweizer Grafikdesign ein und zieht seit den 1990er-Jahren auch die internationale Grafikdesignszene in seinen Bann. Das Le Signe Centre national du graphisme in Chaumont zeigt bis zum 4. Februar 2018 65 Plakate aus der eigenen Sammlung, welche Einblick in das gestalterische Spektrum von Ralph Schraivogel geben. Ergänzt werden die Plakate durch Skizzen aus dem privaten Archiv des Gestalters. Jean Schneider zeichnet für die Szenografie der Ausstellung verantwortlich und die zugehörige Ausstellungsgrafik stammt von dem Designer Richard Niessen.

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Nur Stühle? Kinderstühle der Sammlung Neuwald

Die Neue Sammlung – The Design Museum, München / DE
– 04.02.2018
dnstdm.de 

Im Gegensatz zum Stuhl ist der Kinderstuhl eine recht junge Erfindung des 17. Jahrhunderts. Mit dem Fortschreiten der Industrialisierung beschäftigten sich Designer zunehmend mit den spezifischen Anforderungen eines Kinderstuhls. Bis heute stellt der Kinderstuhl Gestalter vor die Herausforderung, Ergonomie, Hygiene und Spiel miteinander zu vereinen. Die Entwicklung des Kinderstuhldesigns seit dem Biedermeier ist bis zum 4. Februar 2018 Thema einer Ausstellung der Neuen Sammlung in München, die in Kooperation mit der Architekturfakultät der TU München im Rahmen eines Forschungsprojekts entstanden ist.

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Im Spielrausch: Von Königinnen, Pixelmonstern und Drachentötern

MAKK, Köln / DE
– 04.02.2018
makk.de 

Die Ausstellung „Im Spielrausch. Von Königinnen, Pixelmonstern und Drachentötern“ befasst sich mit dem Phänomen des Spielens (form 269). Mittels verschiedener Akteure wie Avatare, Puppen oder Spielfiguren mit besonderen Fähigkeiten und Eigenschaften werden neue Möglichkeitsräume für die Spielenden erschaffen. Die Ausstellung widmet sich vor diesem Hintergrund neben einer kulturellen Verortung auch einer ausführlichen Darstellung historischer Entwicklungen. Zu den Ausstellungsobjekten zählen unter anderem Masken, Puppen, Spiel- figuren, Spielfelder, Screenshots, Trailer, Requisiten und Textbücher, die in sechs Kapiteln neue Perspektiven und Einblicke in unterschiedliche Spielwelten ermöglichen sollen. Nicht nur verschiedene Formate von Spielen werden thematisiert, sondern auch negative Erscheinungen, die mit dem Spielen einhergehen können, beispielsweise der spielerische Rausch oder Exzess.

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North: Fashioning Identity

Somerset House, London / GB
– 04.02.2018
somersethouse.org.uk 

Welche Elemente die nordenglische Identität und Visualität prägen, erkundet die Ausstellung „North: Fashioning Identity“ in den Eastwing Galleries des Somerset House in London. Dabei wird zeitgenössische Mode, Fotografie sowie Kunst neben Fotojournalismus und Dokumentarfilmen gezeigt, um so die kollektive Wahrnehmung einer Kultur zu entschlüsseln, die noch heute Einfluss auf Kulturschaffende hat. Am 25. Januar 2018 lädt das Somerset House zu einer exklusiven Filmvorführung des Künstlers Nick Hartley und einem anschließenden Künstlergespräch mit Vanley Burke ein. Besucher der Ausstellung können außerdem dienstags und donnerstags an kostenlosen Führungen teilnehmen.

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Revolution in Rotgelbblau

Marta Herford Museum für Kunst, Architektur, Design, Herford / DE
– 04.02.2018
marta-herford.de 

Den historischen Kern der Ausstellung „Revolution in Rotgelbblau. Gerrit Rietveld und die zeitgenössische Kunst“ stellt ein großer Teil der Bestände der Rietveld-Sammlung des Centraal Museum Utrecht dar. Anlässlich des De Stijl-Jubiläums in den Niederlanden zeigt das Marta Herford Museum vom 14. Oktober 2017 bis zum 4. Februar 2018 zudem eine Vielzahl von Beiträgen verschiedener Architekten und Designer, die sich auch heute noch die Abstraktion und die Verwendung von Grundfarben sowie eine klare geometrische Ordnung zunutze machen. All dies fand sich auch schon in den Entwürfen des Architekten und Designers Gerrit Rietveld vor 100 Jahren, der damals zu den einflussreichsten Mitgliedern des De Stijl-Kollektivs zählte.

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Instant Stories. Wim Wenders’ Polaroids

The Photographers’ Gallery, London / GB
– 11.02.2018
thephotographersgallery.org.uk 

Wim Wenders Polaroidsammlung stellt eine Erweiterung seiner Werke da und zeigt eine unmittelbare, sein Leben spiegelnde Seite von ihm. In der Ausstellung werden die zwischen Anfang der 1970er- und Mitte der 1980er-Jahre entstanden Polaroids zusammen mit Ausschnitten aus seinen Filmen inszeniert. Die Aufnahmen zeigen unbearbeitete Momentaufnahmen aus seinem Leben, aber auch Teile seiner Arbeit. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von 200 Fotografien aus mehreren tausend Fotografien. Eine Audioführung ist mithilfe des eigenen Smartphones möglich. Begleitend zur Ausstellung werden außerdem Polaroid-Workshops angeboten.

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Finders Keepers. The Life of Things

Het Nieuwe Instituut, Rotterdam / NL
– 11.02.2018
finderskeepers.hetnieuweinstituut.nl 

[Wer es findet, darf es behalten. Das Leben der Dinge] Produkte bestimmen unseren Alltag: Wir gestalten sie, stellen sie her, kaufen sie, nutzen sie, vergessen sie oder verkaufen sie wieder. Dazu kommen noch die Menschen, die Objekte sammeln – von Messern und Teppichklopfern über Dachpfannen und Stifte bis hin zu Treppen. Kuratiert wird die Ausstellung von den Machern des MacGuffin-Magazins, die Besuchern die Welt des Sammlers und Sammelns näherbringen wollen und zu diesem Zweck unzählige Objekte aus unterschiedlichen Sammlungen zusammengetragen haben. Dabei soll nicht nur die Diversität der gesammelten Objekte aufgezeigt, sondern auch die zugrundeliegenden Strategien aufgedeckt werden, die dabei Anwendung finden.

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In Case of Emergency

Science Gallery Dublin, Dublin / IE
– 11.02.2018
dublin.sciencegallery.com 

Im Kontext der zunehmenden Dramatisierung apokalyptischer Szenarien in den Medien und der damit zusammenhängenden Faszination am Thema, befasst sich die Science Gallery Dublin in der aktuellen Ausstellung „In Case of Emergency“ mit globalen Katastrophenrisiken. Dabei wird die Verbindung zwischen Künstlern und Wissenschaftlern in verschiedenen interdisziplinären Projekten beleuchtet und das innovative Potenzial dieser Konstellation betont. Auf der Webseite der Galerie finden Besucher neben Informationen zu den ausgestellten Projekten auch vier informative Essays über die Beziehungen zwischen Mensch und Katastrophe.

 

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Play Parade.

Vitra Design Museum Gallery, Weil am Rhein / DE
– 11.02.2018
design-museum.de 

Am 9. September eröffnet das Vitra Design Museum die erste Ausstellung, die speziell für Kinder konzipiert wurde. Im Zentrum steht die gestalterische Auseinandersetzung des Ehepaars Ray und Charles Eames mit dem Spiel als kreative Tätigkeit. Ray und Charles Eames sahen Spielzeuge als gleichberechtigte Alltagsgegenstände an, die nicht weniger nachlässig gestaltet werden sollten, als Möbel oder andere Produkte des alltäglichen Gebrauchs. So ist die Ausstellung auch nicht primär an Kinder gerichtet, sondern an Besucher jeder Alterklasse.

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The Come Up. Charles Jeffrey

Now Gallery, London / GB
– 11.02.2018
nowgallery.co.uk 

Das Betreten der Now Gallery könnte mit dem Betreten von Modedesigner und Illustrator Charles Jeffreys kreativem Bewusstsein gleichgesetzt werden. Der gestalterische Provokateur ist für seine schrillen Entwürfe abseits jeglicher Normativität bekannt und inszeniert drei Monate lang mit Klang und Krawall die Räumlichkeiten der Galerie. Kursierend um die ikonischen Illustrationen des Glasgower Designers, sollen Besucher durch eine interaktive Ausstellungsstruktur zur Entfesslung ihres kreativen Alteregos angeregt werden.

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ECAL – Ten Years in Renens

Gallery l’elac, Renens / CH
– 16.02.2018
ecal.ch 

Die ECAL hat in diesem Jahr Anlass, zu feiern: Seit genau zehn Jahren residiert die Universität in Renens in einer renovierten Textilfabrik. Dieses Jubiläum zelebrieren Dozierende und Studierenden mit einer Ausstellung der besten studentischen Projekte aller Gestaltungsdisziplinen aus dieser Zeit. Anhand von 300 ausgewählten Exponaten können Besucher den Werdegang der Schule hin zu ihrem Status als international anerkannte Hochschule für Kunst und Design nachvollziehen.

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Bundespreis Ecodesign

MIK , Ludwigsburg / DE
– 18.02.2018
mik-ludwigsburg.de 

Der Fokus des Bundespreises Ecodesign liegt auf der Entwicklung von Konzepten und Produkten, die so gestaltet sind, dass sie trotz innovativem Design möglichst wenig negativen Einfluss auf die Umwelt haben. Hier spielen verschiedene Aspekte eine Rolle, etwa der Kreislauf, in dem sich das Produkt befindet, die Nutzungsdauer und die Recyclingmöglichkeiten, die Herstellungsweise oder das Material. Seit 2012 zeichnet der vom Internationalen Design Zentrum Berlin organisierte Wettbewerb Innovationen im Bereich der Nachhaltigkeit aus, um so die Preisträger zu unterstützen und die Aufmerksamkeit auf ökologisches Design zu lenken. Die Kategorien des Wettbewerbes teilen sich in Produkt, Service, Konzept und Nachwuchs auf. Die Preisträger werden in einer Wanderausstellung präsentiert. Die erste Station wird im MIK Ludwigsburg zu sehen sein.

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Kunst x Kuba. Zeitgenössische Positionen seit 1989

Ludwig Forum, Aachen / DE
– 18.02.2018
ludwigforum.de 

Kunst kann sowohl der Spiegel einer Kultur als auch eines Zeitgefühls sein. In der Ausstellung „Kunst x Kuba“ im Ludwig Forum werden rund 150 kubanische Kunstwerke gezeigt und bilden somit die bis jetzt größte Ausstellung kubanischer Kunst in Deutschland. Die Kunstwerke entwerfen ein Bild des kubanischen Lebensgefühls der letzten 30 Jahre.

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Daylight and Objects – Exhibition of Daniel Rybakken

The Röhsska Museum, Gothenburg / SE
– 18.02.2018
rohsska.se 

[Tageslicht und Objekte – Eine Ausstel- lung von Daniel Rybakken] Daniel Rybakken ist der diesjährige Gewinner des Torsten und Wanja Söderberg-Preises, der 1994 zur Förderung von Forschung und Entwicklung ins Leben gerufen wurde. Rybakken ist Licht- und Möbeldesigner und hat bereits diverse Auszeichnungen erhalten. Die Entwicklung seiner Projekte zeichnet sich besonders durch Präzision aus. Er befasst sich beispielsweise mit den Fragen, was Licht mit dem menschlichen Unterbewusstsein macht, wie Tageslicht uns und unsere Umwelt beeinflusst oder wie eine Leuchte das Raumgefühl verändern kann. Design ist hier also keinesfalls nur das Endprodukt, das der Konsument im Laden kaufen kann, sondern umfasst für den Designer den gesamten Entwicklungsprozess, worauf Rybakken auch in seiner Ausstellung großen Wert legt.

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Never Ending Stories

Kunstmuseum Wolfsburg, Wolfsburg / DE
– 18.02.2018
kunstmuseum-wolfsburg.de 

[Nie endende Geschichten] Das Kunstmuseum Wolfsburg präsentiert mit der Ausstellung „Never Ending Stories“ aktuell erstmals eine ausführliche und disziplinübergreifende Recherche zum Phänomen der Endlosschleife. Zu den Ausstellungsstücken zählen Arbeiten von Thomas Alva Edison, Joseph Beuys, James Joyce und Kraftwerk, die in unterschiedlichen Bereichen verortet sind: Kunst, Film, Architektur, Musik, Literatur und Kulturgeschichte. Das Phänomen des Loops ist bereits seit der Antike ein wichtiger Topos in Kulturgeschichte, Alchemie und Philosophie. Die Ausstellung widmet sich der Thematik daher aus unterschiedlichen Perspektiven – formal, inhaltlich, räumlich und zeitlich: von altägyptischen Symbolen (zum Beispiel der Schlange, die sich in den eigenen Schwanz beißt) bis hin zu zeitgenössischen Multimediainstallationen, immer mit einem besonderen Einschlag, der von Trance über Traum bis hin zu Traumata reichen kann.

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Ikkō Tanaka. Plakate aus Japan

Neues Museum, Nürnberg / DE
– 18.02.2018
nmn.de 

Das Neue Museum in Nürnberg widmet aktuell der japanischen Grafikdesignikone Ikkō Tanaka eine Ausstellung. Zu Lebzeiten entwarf der Grafiker Logos, Gestaltungskonzepte für Bücher, Ausstellungen und ganze Markenauftritte. Besonders einflussreich bleiben die Plakate, die Tanaka für Tanz- und Theaterveranstaltungen sowie Ausstellungen entwickelte, in Erinnerung. In den Plakaten findet die japanische Ästhetik einen zu Farben und Formen abstrahierten Ausdruck, der charakteristisch für Tanakas Werk ist. Die Ausstellung gibt anhand von ausgewählten Beispielen einen Überblick über Ikkō Tanakas Plakatwerk und stellt die spezifische Ästhetik des Gestalters vor. Die Ausstellung kann noch bis zum 18. Februar 2018 besichtigt werden.

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Adolf Loos – Private Spaces

Museu del Disseny de Barcenlona, Barcelona / ES
– 25.02.2018
ajuntament.barcelona.cat/museudeldisseny 

[Adolf Loos – Private Räume] Die Ausstellung „Adolf Loos – Private Spaces“ im Museu del Disseny de Barcelona präsentiert die Arbeiten des Architekten Adolf Loos erstmalig in Spanien. Loos (1870–1933) war nicht nur Architekt, sondern auch Architekturkritiker und gilt als Wegbereiter der modernen Architektur. Die Ausstellung befasst sich vor allem mit der ästhetischen Revolution, die von Loos angeführt wurde: Um die Jahrhundertwende rebellierte er mit seiner Forderung nach Wirtschaftlichkeit in Architektur und Design gegen die Wiener Secession, einer Vereinigung bildender Künstler. Die Ausstellung beschreibt den literarischen, architektonischen und philosophischen Kontext des frühen 20. Jahrhunderts in Wien und zeigt vor diesem Hintergrund an die hundert Objekte und Entwürfe von Loos.

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100 beste Plakate 16

MAK, Vienna / AT
– 25.02.2018
mak.at 

Vom 18. Oktober 2017 bis zum 25. Februar 2018 zeigt das MAK in Wien wieder die Gewinner des Wettbewerbs „100 beste Plakate“. Zur Jury gehörten in diesem Jahr unter anderen Alain Le Quernec aus dem französischen Quimper, Eva Dranaz aus Wien, Markus Dreßen aus Leipzig, Stefan Guzy aus Berlin und Martin Woodtli aus Zürich. Aus insgesamt 2.116 Plakateinreichungen von 632 Teilnehmern haben sie die 100 besten Plakate und Plakatreihen ausgewählt. 52 der Gewinner kommen aus der Schweiz, 46 aus Deutschland und zwei aus Österreich – Benjamin Buchegger vom Atelier Beton und Studio Ortner Schinko sind für die Entwürfe aus Österreich verantwortlich. Zur Ausstellung erscheint zudem im Kettler Verlag der gleichnamige Katalog.

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From Belgium with Light

Centre d’innovation et de design au Grand-Hornu, Grand-Hornu / BE
– 25.02.2018
cid-grand-hornu.be 

[Herzlichte Grüße aus Belgien. Die Belgier haben das Licht (fast) erfunden …] Die Ausstellung „From Belgium with Light. Belgians (Almost) Invented Light …“, die vom 19. November 2017 bis zum 25. Februar 2018 im Centre d’innovation et de design au Grand-Hornu zu sehen sein wird, widmet sich den Fähigkeiten belgischer Designer in der Beleuchtungsindustrie. Die Expansion von Unternehmen wie Schréder in den 1980er-Jahren oder die Gründung von Marken wie Modular, Kréon, Wever und Ducré oder Delta Light and Dark haben belgischen Designern neue Möglichkeiten in der Gestaltung eröffnet. Die folgenden Jahrzehnte haben der belgischen Branche zu internationalem Erfolg verholfen, wie die aktuelle Ausstellung anhand technisch effizienter, innovativer sowie emotionaler Leuchtkonzepte und Produkte zeigt.

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Sonic Arcade: Shaping Space with Sound

Museum of Arts and Design, New York / US
– 25.02.2018
madmuseum.org 

[Akustische Arkade: Raum mit Sound gestalten] Die Ausstellung „Sonic Arcade: Shaping Space with Sound“ im Museum of Arts and Design in New York zeigt aktuell eine Auswahl interaktiver Installationen, immersiver Welten und performativer Objekte, die sich mit der vergänglichen und abstrakten Natur von Klängen und deren Materialisierung befassen. In einer Welt voller visueller Informationen bietet das Medium Sound eine sensorische Erfahrung, die eine Neuorientierung im Raum und zwischen Menschen ermöglicht. Die Exponate sind kuratierte und miteinander in Zusammenhang stehende Projekte und Objekte, die von zeitgenössischen Designern, Künstlern und Performern entworfen wurden. Sie begreifen Sound als Material, das physisch hergestellt wird und mittels elektronischer Schaltungen, Radiowellen und resonanter Körper Begegnungen erschafft, die nicht nur hörbar, sondern auch fühlbar sind.

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Tiere

Museum für Kunst und Gewerbe , Hamburg / DE
– 04.03.2018
tiere.mkg-hamburg.de 

Vier Monate lang beschäftigt sich das Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg mit Tieren. Themen hierbei sind der Respekt gegenüber Tieren und die Tier-Mensch-Beziehung. Diese werden anhand von Tier-Darstellungen in der Kunst erforscht. Über 200 internationale Leihgaben zeigen tierische Abbildungen in verschiedenen Medien und fordern den Besucher über eine visuelle Ebene dazu auf, eigene Gedanken zu einem Umgang mit Tieren zu entwickeln und Position zu beziehen. Die Ausstellung plädiert für einen „animal turn“, bei dem „das Verhältnis von Tier und Mensch neu verhandelt werden muss“ und „Tiere endlich zu ihrem Recht kommen sollen“ – denn ihr subjektives Empfinden, ihre Individualität und Verletzlichkeit verlangen Respekt.

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Patricia Urquiola: Between Craft and Industry

Philadelphia Museum of Art, Philadelphia / US
– 04.03.2018
philamuseum.org 

[Patricia Urquiola: Zwischen Handwerk und Industrie] Die spanische Designerin Patricia Urquiola studierte zuerst Architektur, unter anderem am Politecnico di Milano, wo sie auch promovierte. 2001 gründete sie ihr eigenes Atelier und arbeitet seitdem für Firmen wie B&B Italia, Moroso oder Hansgrohe. Sie ist bekannt für ihre zeitgenössischen und innovativen Entwürfe, wobei vor allem die Verbindung von Kunst und Industrie, die sich in ihren Arbeiten zeigt, hervorsticht – von Produktdesign über Inneneinrichtung bis hin zu Architektur. Die aktuelle Ausstellung „Patricia Urquiola: Between Craft and Industry“ im Philadelphia Museum of Art zeigt anhand einer Auswahl von Möbeln und Entwürfen der Designerin auch den Prozess vom Konzept bis zum finalen Produkt sowie persönliche Inspirationsquellen ihrer Arbeit.

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Japanorama. Zeitgenössisches Schaffen aus neuer Sicht

Centre Pompidou-Metz, Metz / FR
– 05.03.2018
centrepompidou-metz.fr 

Im Spannungsfeld zwischen modernem Kapitalismus und Tradition navigiert die aktuelle Ausstellung im Centre Pompidou-Metz die Suche Japans nach einer eigenen kulturellen Identität im Rückblick auf die letzten 50 Jahre. In den 1970er-Jahren begann die japanische Kultur sich von dem westlichen Vorbild zu lösen und besann sich auf sein eigenes kulturelles Erbe sowie seine Position in einer globalisierten Welt. Die Ausstellung gibt einen Überblick über zeitgenössische japanische Kunst, Performance, Videokunst und Mode. Sie verfolgt das Ziel, den reduktiven westlichen Blick auf Japan zu korrigieren und die zeitgenössische Kulturlandschaft als eine genuin japanische Besonderheit abzubilden.

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Frau Architekt

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt/Main / DE
– 08.03.2018
dam-online.de 

Die Ausstellung „Frau Architekt. Seit mehr als 100 Jahren: Frauen im Architektenberuf“, die noch bis zum 8. März 2018 im Deutschen Architekturmuseum zu sehen ist, beschäftigt sich mit der Zulassung von Frauen an technischen Hochschulen zum Architekturstudium. Die Architektur ist auch heute noch eine Männerdomäne, die jedoch seit einigen Jahren zumindest an den Hochschulen einen Wandel erfährt: dort befinden sich mittlerweile nicht selten sogar mehr Frauen als Männer unter den Studierenden. Bis dieser Trend allerdings die gesamte Branche erreicht hat, werden noch einige Jahre vergehen, vor allem was führende Positionen – sowohl in der Industrie als auch im akademischen Bereich – betrifft. Die Ausstellung geht diesem Phänomen nach und zeigt neben aktuellen auch historische Entwicklungen auf.

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From Life

Royal Academy of Arts, London / GB
– 11.03.2018
royalacademy.org.uk 

Der Zeichenunterricht am lebenden Objekt oder am Modell hat in der Kunst eine lange Tradition. Lange waren Akt- und Modellzeichenkurse essentieller Bestandteil der künstlerischen Ausbildung – auch an der Royal Academy of Arts in London. Dort blickt die aktuelle Ausstellung „From Life“ auf die 250-jährige Geschichte der Schule zurück und eruiert die Vergangenheit und die Zukunft des Zeichnens „aus dem Leben“. Die ausgestellten Werke beleuchten die historische Praxis und werfen zugleich einen Blick in die Zukunft auf die Rolle des technologischen Fortschritts und dessen Auswirkungen auf das Zeichnen.

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Constance Guisset Design, Actio!

Musée des Arts Décoratifs, Paris / FR
– 11.03.2018
madparis.fr 

Die Designerin und Szenografin Constance Guisset ist bereits seit ihrem Studium mit dem Musée des Arts Décoratifs in Paris verbunden, das damals bereits ihre studentischen Arbeiten ausstellte. In der Retrospektive „Constance Guisset Design, Actio!“ bespielt die Designerin die Räume des Museums mit Objekten und szenografischen Inszenierungen aus den letzten zehn Jahren ihres Schaffens. Verschiedene Räume in der Ausstellung sind einem Verb zugeordnet, das die Nutzung und Intention hinter den Objekten offenbart. Die Ausstellung entstand in Kollaboration mit Künstlern aus verschiedenen Disziplinen.

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Artisti all’Opera

Museo di Roma, Rom / IT
– 11.03.2018
museodiroma.it 

Die aktuelle Ausstellung im Museo di Roma blickt auf die erfolgreichen Künstlerkollaborationen des Teatro dell’Opera di Roma seit seiner Gründung Ende des 19. Jahrhundert zurück. Die Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern stellte sich früh als das Alleinstellungsmerkmal der Oper heraus, was der momentane Intendant des Hauses Carlo Fuortes wiederbeleben möchte. Die Ausstellung ist bestückt mit aus den Kollaborationen entstandenen Kunstwerken, Zeichnungen und Kostümen, die zum einen die Geschichte des Hauses widerspiegeln und zum anderen Strömungen in der Kunst des 20. Jahrhunderts sichtbar werden lassen.

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Joel Meyerowitz. Why Color?

C/O Berlin , Berlin / DE
– 11.03.2018
co-berlin.org 

Als einer der Pioniere der Street- und New Color-Fotografie beeinflusst Joel Meyerowitz bis heute die Geschichte der Farbfotografie maßgeblich. In den 1960er-Jahren, als sich fast nur die Werbung der Farbfotografie bediente, begann Meyerowitz mit Kodachrome-Filmen zunächst ausschließlich in Farbe zu fotografieren. Damit brach er mit dem damals allgegenwärtigen Schwarz-Weiß-Diktum der Kunstfotografie und des Fotojournalismus. Mit gezielten Farbkompositionen verleiht er den teilweise kuriosen Alltagsmomenten seiner Motive eine wirkmächtige Intensität und Lebendigkeit. Die Retrospektive im C/O Berlin zeigt zum ersten Mal in Deutschland seine Arbeiten aus verschiedenen Schaffensphasen seit 1962 in Schwarz-Weiß und Farbe.

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Rick Owens. Subhuman Inhuman Superhuman

La Triennale di Milano, Mailand / IT
– 25.03.2018
triennale.org 

Losgelöst von bestehenden Designkonventionen präsentiert Rick Owens die letzten zwei Jahrzehnte seines kreativen Schaffens in der selbstkuratierten Retrospektive „Subhuman Inhuman Superhuman“ in der Curve-Galerie des Palazzo della Triennale in Mailand. Unter den über 100 Exponaten befinden sich neben Kleidern und Accessoires auch Möbel, Laufstegvideos und kuriose Objekte. Den Kontrast zu Owens eleganten Entwürfen bildet eine schwarze skulpturale Form, die sich geschwürartig durch die gesamte Länge des Galerieraums windet und so den Besucher leitet. Die Ausstellung kann noch bis zum 25. März 2018 besichtig werden.

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Back to the Future

Foam Museum, Amsterdam / NL
– 28.03.2018
foam.org 

Die Gemeinsamkeit im Umgang mit dem Medium Fotografie der Fotografiepioniere des 19. Jahrhunderts und zeitgenössischen Fotografen liegt im Experiment. Die unklare Definition des neuen Mediums kam anfänglich besonders Wissenschaftlern zugute, die darin ein neues Spielfeld für Experimente fanden. Diese spielerische Offenheit ist auch in der heutigen Fotografiegeneration erkennbar, die sich das Medium transdisziplinär und mit neuen Technologien erschließen. Die Ausstellung „Back to the Future“ stellt Fotografien aus beiden Phasen der Fotografiegeschichte gegenüber und verweist auf ähnlichen Herangehensweisen.

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SOS Brutalismus – Rettet die Betonmonster!

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt/Main / DE
– 02.04.2018
dam-online.de 

Die Ausstellung „SOS Brutalismus – Rettet die Betonmonster!“ im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main ist in Kooperation mit der Wüstenrot Stitzung entstanden und widmet sich erstmals einem weltweiten Überblick über die brutalistische Architektur zwischen 1953 und 1979. Gleichzeitig soll der Titel aber auch kommunizieren, dass die brutalistische Architektur von Abriss und Umgestaltung bedroht ist. Eine Übersicht zu den mittlerweile mehr als 1.000 brutalistischen Gebäuden kann auf sosbrutalism.org eingesehen werden und gibt zudem an, wie gefährdet ein Objekt ist; derzeit sind 108 Bauten von der unmittelbaren Zerstörung bedroht. Des Weiteren soll die Ausstellung regionale Schwerpunkte aufzeigen, die unter anderem in Großbritannien, den USA, Israel, Japan und Südamerika zu finden sind.

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Pretty on Pink. Graue Eminenzen des Schmucks

Schmuckmuseum Pforzheim, Pforzheim / DE
– 02.04.2018
schmuckmuseum.de 

Grau ist eine diskrete Farbe, wohingegen Pink nach Aufmerksamkeit verlangt. Die aktuelle Ausstellung „Pretty on Pink. Graue Eminenzen des Schmucks“ nutzt diesen Gegensatz, um Schmuck aus unterschiedlichen Epochen zu inszenieren. Die verschiedenen Abstufungen von Grau zwischen Schwarz und Weiß wurden dabei genutzt, um in Kombination mit verschiedenen Materialien unterschiedliche Emotionen zu wecken: So drückt laut der Ausstellungsmacher Trauerschmuck aus Eisen eher Zurückhaltung aus, Diamantschmuck ein edles Understatement und Schmuck in Bauhaustradition zeugt vor allem von Rationalität. Grau ist dabei in erster Linie die Farbe der Moderne und inspiriert zeitgenössische Künstler wie Ramon Puig Cuyàs, Katja Prins oder Ruudt Peters. Im Gegensatz dazu will Pink häufig schockieren und dient im Rahmen der Ausstellung dazu, die dezenten grauen Schmuckstücke in den Mittelpunkt zu stellen.

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Neue Stoffe – New Stuff

Textilmuseum, St. Gallen / DE
– 02.04.2018
textilmuseum.ch 

Bis zum 2. April 2018 zeigt das Textilmuseum in St. Gallen eine Ausstellung über den Einsatz und die Möglichkeiten von technischer Textilien. Die Vision dieser Ausstellung ist es, bei einem breiten Publikum die Aufmerksamkeit für diese Textilien zu erhöhen, diese zu erklären und Einsatzmöglichkeiten zu erforschen. Das Rahmenprogramm sieht verschiedene Gespräche und Vorträge vor, jeweils mit einem unterschiedlichen Schwerpunkt. Die Geschichte der Funktionstextilien und zukunftsweisende Innovationen werden von Experten beleuchtet. Aber auch die Einflüsse auf Mode und ästhetische Veränderungen werden thematisiert. Zusätzlich finden Workshops für die Entwicklung eigener Produktideen statt.

Eine Besonderheit sind die Führungen hinter die Kulissen des Empas, des interdisziplinären Forschungsinstituts des Bereichs für Materialwissenschaften und Technologieentwicklung an der ETH Zürich, wo man Einblicke in die aktuelle Forschung bekommen kann.

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Form folgt Paragraph

Architekturzentrum Wien, Wien / AT
– 04.04.2018
azw.at 

Bei der Entstehung von Gebäuden haben nicht nur Architekten Einfluss auf die Gestaltung, sondern auch Gesetze, Verordnungen und Normen sind von großer Bedeutung bei der Formgebung. Die aktuelle Ausstellung „Form folgt Paragraph“ gibt diesem Aspekt erstmals Raum und widmet sich dem rechtlichen Subtext der Architektur und Stadtentwicklung. So zeigt die Schau Fallstudien sowie historische und internationale Vergleiche und nimmt Begriffserklärungen vor, die allesamt sichtbar machen sollen, wie das bestehende Regelwerk auf unsere gebaute Umwelt Einfluss nimmt. Interviews mit Architekten, Projektentwicklern, Sachverständigen und Vertretern von Behörden beleuchten zudem die aktuelle Situation und weisen auf die bestehende Komplexität und Widersprüchlichkeit, aber auch Interpretationsspielräume hin. Ziel der Ausstellung ist es, eine breite gesellschaftliche Debatte anzustoßen, die diskutiert, welche Regeln benötigt werden und was ein nationales Vorschriftenwesen über ein Land aussagen kann.

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Thinking Machines: Art and Design in the Computer Age

MoMA, New York / US
– 08.04.2018
moma.org 

[Denkende Maschinen: Kunst und Design im Computerzeitalter, 1959–1989] Die Ausstellung „Thinking Machines: Art and Design in the Computer Age, 1959–1989“ im MoMA bringt Kunstwerke, die mithilfe von Computern oder computergesteuertem Denken entstanden sind, sowie Beispiele von Computer- und Komponentendesign zusammen. Zu den Ausstellungsstücken zählen Kunstwerke, Designobjekte und architektonische Entwürfe, die versuchen nachzuvollziehen, wie Computer Ästhetik und Hierarchien verändern, sowie der Frage nachgehen, wie die Entstehung von Computern unser Berufsleben und unsere sozialen Beziehungen beeinflusst hat. Sowohl Fotografen als auch Architekten haben vor diesem Hintergrund die Möglichkeiten erkannt, die diese Technologien bieten, wenn es darum geht, menschliche Gemeinschaften und gebaute Umwelten neu zu konfigurieren.

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Ästhetik der Veränderung

MAK, Vienna / AT
– 15.04.2018
mak.at 

In Kooperation mit der Universität für angewandte Kunst Wien befasst sich die Ausstellung „Ästhetik der Veränderung“ vom 15. Dezember 2017 bis zum 15. April 2018 mit der 150-jährigen Geschichte der Universität. Bereits 1867 wurde am Österreichischen Museum für Kunst und Industrie die Kunstgewerbeschule – der Vorgänger der heutigen Universität – eingerichtet, mit dem Ziel, das österreichische Kunstgewerbe international konkurrenzfähig zu machen. Die Ausstellung zeigt aber nicht nur die Geschichte der Institution auf, sondern richtet mit verschiedenen Szenarien auch den Blick in die Zukunft. Kuratiert wurde die Ausstellung von Peter Weibel, der dem Vorstand des Zentrums für Kunst und Medien Karlsruhe (ZKM) angehört und zudem emeritierter Professor der Universität für angewandte Kunst Wien ist.

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Ferrari: Under the Skin

The Design Museum, London / DE
– 15.04.2018
designmuseum.org 

[Ferrari: Unter der Haut] Ferrari feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen, das mit der Markteinführung des ersten Ferraris 1947 seinen Anfang nahm. Die Ausstellung „Ferrari: Under the Skin“ ermöglicht Besuchern mit einzigartigen Autos und unveröffentlichten Dokumenten einen Einblick in die sonst eher verschlossene Welt des Autodesigns. Zu den Ausstellungsstücken zählen sowohl frühe Entwürfe und seltene Modelle als auch persönliche Dokumente aus Enzo Ferraris Archiv. Neben den ausgestellten Objekten informieren verschiedene Displays über Entwicklungen in Herstellung und Ingenieurswesen sowie über die Renntradition der Marke, die nicht nur für ihr Streben nach Innovation steht, sondern auch mit einem Glamourfaktor verbunden ist.

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Flatland/Abstractions Narratives #2

MUDAM, Luxemburg / LU
– 15.04.2018
mudam.lu 

Die mathematische Erzählung „Flatland“ von Edwin A. Abbott beschreibt das Leben eines Quadrates, welches es in einer zweidimensionalen Welt führt. Im Verlauf der Geschichte reist das Quadrat in die dreidimensionale Welt. Die Bewohner der zweidimensionalen Welt jedoch glauben ihm seine Erzählungen nicht, weil diese Welt außerhalb ihrer Vorstellungskraft liegt. Basierend auf dieser Novelle will die Ausstellung „Flatland“ im Musée d’Art Moderne (MUDAM) in Luxemburg ein narratives Verständnis von abstrakter Kunst schaffen.

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Welt aus Glas. Transparentes Design

Wilhelm Wangenfeld Haus, Bremen / DE
– 22.04.2018
wilhelm-wagenfeld-stiftung.de 

Die Ausstellung „Welt aus Glas“ beschäftigt sich mit Transparenz als gestalterisches Merkmal. Die Ausstellung möchte die Faszination für transparente Objekte zeigen und verfolgt die einzelnen Entwicklungslinien des Begriffes. So sind Exponate aus verschiedenen Bereichen ausgestellt, von dem 1960er-Jahre-Sessel Blow für Zanotta über den Deutschen Pavillon der Weltausstellung 1958 von Egon Eiermann und Sep Ruf bis hin zum Sneaker Clear FF Silver von Sebastian Thies.

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Je t’aime, Ronit Elkabetz

Design Museum Holon, Holon / IL
– 30.04.2018
dmh.org.il 

Ronit Elkabetz (1964–2016) war eine israelische Schauspielerin und Filmemacherein. Nun eröffnet das Design Museum Holon eine Retrospektive der besonderen Art: ausgestellt wird der Kleiderschrank der mit 51 Jahren an Krebs verstorbenen Persönlichkeit. Kuratiert wurde diese Ausstellung unter anderem von ihrem Bruder. Ihre Mode hat die Funktion eines Archivs, inszeniert sind die Kleider, die sie zu verschiedenen Anlässen oder in Filmen trug, mithilfe von Videokunst und Soundinstallationen.

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The Body: Fashion and Physique

Museum at the Fashion Institute of Technology, New York / US
– 05.05.2018
fitnyc.edu 

Körper und Mode sind beides kulturelle Konstrukte, die im Laufe der Geschichte verschiedene Ausprägungen fanden. Im Rückblick auf die komplexe Geschichte des „idealen Körpers“ beleuchtet das Museum des FIT in New York das Verhältnis zwischen Körper und Mode und inwiefern sie aufeinander eingewirkt haben. Ausgehend vom 18. Jahrhundert, einer Zeit, in der die Vorstellung eines durch Korsett und Reifrock formbaren Körpers allgegenwärtig war, verfolgt die Ausstellung sich wandelnde Körperideale durch die Jahrhunderte bis heute. Der Zeitstrang endet mit Entwürfen von Becca McCharen-Tran und Christian Siriano, beides Designer, die die Konventionen einer körperfeindlichen Modeindustrie in ihren Entwürfen herausfordern.

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Jil Sander

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt/Main / DE
– 06.05.2018
museumangewandtekunst.de 

Jil Sander, die mit bürgerlichem Namen Heidemarie Jiline Sander heißt, ist eine der einflussreichsten Modedesignerinnen ihrer Generation. Das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main widmet ihr mit der Ausstellung „Jil Sander“ nun die erste Einzelausstellung in einem Museum. Mit raumgreifenden multimedialen Installationen wird ihr Einfluss auf Ästhetik, Material und Form – nicht nur in der Mode, sondern auch in Produktdesign, Architektur und Landschaftsarchitektur – reflektiert. Neben hoher Qualität, zeichnen sich Sanders Arbeiten besonders durch ihre Modernität aus, was für sie bedeutet, die Persönlichkeit des Menschen hervorzuheben und dem Einzelnen zu helfen, zu den eigenen Stärken zu finden.

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Tom Loeser: Please Please Please

Museum of Craft and Design, San Francisco / US
– 20.05.2018
sfmcd.org 

Vom 20. Januar bis zum 20. Mai 2018 widmet sich die Ausstellung „Tom Loeser: Please Please Please“ der Frage des Designers Tom Loeser, ob unser Leben anders aussähe, wenn die Möbel, auf denen wir jeden Tag sitzen, andere wären. Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse seiner Untersuchung unkonventioneller Möbelformen, die in den frühen 1980er-Jahren mit einer Serie von Klappstühlen begann. Seine Entwürfe schaffen dabei immer auch Möglichkeiten zur Interaktion – zwischen Mensch und Objekt, aber auch zwischen mehreren Menschen. So möchte Loeser Menschen mit seiner Arbeit dazu inspirieren, mit Gewohnheiten zu brechen und spielerisch mit ihrer Umwelt und Mitmenschen umzugehen. Zu den Ausstellungsobjekten zählen circa 20 Möbelstücke, die zumeist in jüngster Vergangenheit entstanden sind, sowie gerahmte Kunstwerke.

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Design Studio

Museum für Gestaltung, Zürich / CH
– 15.07.2018
museum-gestaltung.ch 

Mit dem Design Studio lanciert das Museum für Gestaltung einen außergewöhnlichen Ort für die Vermittlung der Grundfragen des Designs. Dabei stehen die Prozesse der Disziplin im Vordergrund. Schnelle Skizzen können die Idee ganz ohne Worte vermitteln und Modelle helfen beim Austesten gewisser Parameter. Das Design Studio erläutert die Entscheidungen, die innerhalb eines Gestaltungsprozesses getroffen werden müssen, anhand beispielhafter Designprojekte.

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Open Codes

Zentrum für Kunst und Medien , Karlsruhe / DE
– 05.08.2018
open-codes.zkm.de 

Codes begleiten unser alltägliches Leben, ob in einem Kinderspielzeug oder in Ampelschaltungen, viele Systeme und Teile unserer Realität basieren auf einer der Logik folgenden Sprache. Um ein Verständnis für diese Sprache zu vermitteln, veranstaltet das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe „Open Codes“. Ein umfangreiches Rahmenprogramm soll die Ausstellung beleben und begleiten und behandelt die Schnittstellen und Spuren der digitalen Welt. Hier werden viele Workshops angeboten, die Einblick in bestimmte Themenbereiche und digitale Tools geben. Am 2. November 2017 wird unter anderem eine Konferenz zu digitaler Souveränität stattfinden.

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Beyond the New

Die Neue Sammlung – The Design Museum, Munich / DE
– 16.09.2018
dnstdm.de 

[Hella Jongerius und Louise Schouwenberg. Jenseits des Neuen] Für die Ausstellung „Hella Jongerius and Louise Schouwenberg. Beyond the New“ haben die Produktdesignerin und die Designtheoretikerin eine ortsspezifische Installation für die Paternosterhalle der Pinakothek der Moderne entwickelt. Sie setzen damit das vor zwei Jahren eingeführte Format fort. Jongerius und Schouwenberg haben bereits 2015 gemeinsam das Manifest „Beyond the New. A Search for Ideals in Design“ [Jenseits des Neuen. Die Suche nach Idealen im Design] verfasst, das sich gegen eine Industrie wendet, die Neues nur aus Gründen des kommerziellen Erfolgs fördert. Auch mit der aktuellen Installation vertreten sie die Überzeugung, dass sich Potenziale neuer Produktionsmöglichkeiten oft erst erschließen, wenn sich auch die Industrie freien und experimentellen Herausforderungen stellt.

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Stories. Dutch Design Damask

Textielmuseum, Tilburg / DE
– 04.11.2018
textielmuseum.nl 

[Geschichten. Niederländische Gestaltung von Damast] Damast ist ein Gewebe, das mithilfe von kett- und schusssichtigen Abschnitten die Erzeugung von figürlichen Mustern ermöglicht. Aufgrund der aufwendigen Herstellung wurde früher vor allem mit besonders hochwertigen und glänzenden Materialien gearbeitet; seit dem 20. Jahrhundert findet vornehmlich Baumwolle Anwendung bei der Produktion von Bettwäsche und Tischtüchern. Die Ausstellung „Stories. Dutch Design Damask“ im Textielmuseum vom 11. November 2017 bis zum 4. November 2018 zeigt vor diesem Hintergrund unterschiedliche Arbeiten, bei denen das Erzählen von Geschichten einen wichtigen Teil der Gestaltung ausmacht – in Form von Insekten, die über den Tisch kriechen, Wolken, die bedrohlich über dem Teller schweben oder Servietten, die Kalorien zählen.

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An Incomplete History of Protest

Whitney Museum of American Art, New York / US
– 31.12.2018
whitney.org 

Aktivismus, Kritik und Politik finden schon immer Ausdruck in der Kunst, einem Medium, das immer wieder aufs Neue seine eigene Sprache für die Auseinandersetzung mit Protest findet. Das Whitney Museum of American Art in New York beleuchtet in seiner aktuellen Ausstellung die Geschichte des Protests anhand einzelner Schlüsselthemen und markanten historischen Ereignissen, wie dem Feminismus und dem Vietnamkrieg. Diese Betrachtung von Protest-Kunst beginnt im Jahr 1940 und verfolgt deren Entwicklung bis 2017, wobei die Ausstellung auch diejenigen Momente beleuchtet, in denen das Museum selbst zum Protest-Gegenstand wurde.

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100 Prozent Wolle

Museum Europäischer Kulturen, Berlin / DE
– 23.06.2019
smb.museum 

Am 5. November 2017 eröffnete die Sonderaustellung des Museums Europäischer Kulturen zum Thema Wolle in Berlin. Hier soll auf interdisziplinäre Art und Weise die Herkunft, Verarbeitung und der kulturelle Hintergrund des Werkstoffes an alle Altersgruppen vermittelt und die Besucher zum Spielen und Mitmachen angeregt werden. In der Ausstellung soll ein umfassendes Bild entstehen, das sowohl den Prozess der Herstellung, wie das Leben eines Schäfers und das Scheren, Kämmen und Waschen, als auch die Verarbeitung zu Garn, Textilien und Baustoff beleuchtet. Hiermit wird in einer Zeit, die dem Verlust von Traditionen unterliegt, eine Verbindung zu den eigenen kulturellen Wurzeln geschlagen.

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Kunsthalle for Music

Witte de With Center for Contemporary Art, Rotterdam / NL
26.01.2018 – 03.03.2018
wdw.nl 

Das Langzeitprojekt „Kunsthalle for Music“ von Ari Benjamin Meyers am Witte de With Center for Contemporary Art in Rotterdam wird vom 26. Januar bis 3. März 2018 in den Räumen des Museums ausgestellt. Für das Projekt imaginierte Meyers eine neue Art von Institution an der Schnittstele zwischen zeitgenössischer Musik und bildender Kunst. Die Überlegung inwiefern Musik in den Rängen zeitgenössischer Kunst einen gleichwertigen Platz finden kann und wie eine entsprechende Institution aussehen könnte, will die Ausstellung anregen. Im Zentrum der Exposition steht ein achtköpfiges musikalisches Ensemble, das unter anderen neu kommissionierte Stücke während der Öffnungszeit des Museums darbietet.

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