Agenda

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März

Playing with Scale:
 How Designers Use Set Models

Olivier Theatre, Wolfson Gallery, London / GB
– 23.03.2019
nationaltheatre.org.uk 

Ausgehend vom Jocelyn Herbert Archive werden in der Ausstellung „Playing with Scale“ fünf Bühnenbilder des National Theatre London vorgestellt. Jocelyn Herbert (1917–2003) ist eine für ihren lakonischen, aber auch atmosphärisch dichten Stil bekannte Bühnenbildnerin. Zwei aktuelle Produktionen von den Bühnenbildnern Anthony Ward („Exit the King“) und Hildegard Bechtler („Antony & Cleopatra“) werden außerdem in den Fokus genommen. Wie Bühnenbilder laut Ausstellungskuratorin Eleanor Margoliesals „exquisite miniature world“ [außerordentliche Miniatur-Welt]im Vorprobenprozess als Ausgangspunkt für einen kreativen und demokratischen Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren und Gewerken fungieren können, ist ebenfalls Thema der Ausstellung. Nicht nur die gebauten Modelle sind als Exponate zu sehen, sondern auch erste Skizzenversuche zu Anfang bis hin zu 3D-Modellen.

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Andy Warhol. Pop Goes Art

Museum für Angewandte Kunst Köln / DE
– 24.03.2019
museenkoeln.de 

Die Ausstellung „Andy Warhol. Pop Goes Art“ zeigt erstmalig fast alle von Andy Warhol gestalteten Plattencover sowie deren zahlreiche Skizzen und Entwürfe. Darüber hinaus befinden sich unter den Exponaten eine Reihe von Filmen und Hörbeispielen, die zu einer umfassenden Dokumentation des Zusammenspiels von Kunst und Musik beitragen. Warhol (1928–1987) setzte sich bereits seit 1949 immer wieder mit dem Medium der Schallplatte auseinander: Zunächst widmete er sich als Werbegrafiker in erster Linie der Gestaltung von Covern verschiedener Jazz-LPs, in den 1960er-Jahren gestaltete er dann umfassende Gesamtkonzepte für die Cover unterschiedlicher Genres, darunter „Sticky Fingers“ (1971) von den Rolling Stones oder das Debütalbum der Band The Velvet Underground (1967) mit dem gleichnamigen Titel.

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Le Monde de Tardi

Basel / CH
– 24.03.2019
cartoonmuseum.ch 

Das Cartoonmuseum Basel zeigt aktuell eine Retrospektive mit über 200 Originalzeichnungen des Comiczeichners Jacques Tardi, der mit seinen raffinierten Stilisierungen Generationen von Comickünstlern geprägt hat. Mit teilweise erschreckender Direktheit konfrontieren Tardis Strichzeichnungen den Leser mit der grausamen Wirklichkeit des Krieges oder packen ihn mit der Lösung eines neuen Falls des Privatdetektivs Nestor Burma. Der Höhepunkt der Ausstellung sind die Originale aus dem erst kürzlich erschienenen Band drei der Serie „Ich, René Tardi, Kriegsgefangener im Stalag II B“.

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Femmes Fatales. Strong Women in Fashion

Gemeente Museum Den Haag / NL
– 24.03.2019
gemeentemuseum.nl 

Die ersten Modedesignerinnen mussten sich ihre Position in einer männerdominierten Welt erst erkämpfen. Mittlerweile werden viele, ursprünglich von Männern gegründete Unternehmen von Frauen geleitet. Die Ausstellung „Femmes Fatales. Strong Women in Fashion“ widmet sich vor diesem Hintergrund der Rolle von Designerinnen in der Modewelt und zeigt Arbeiten von niederländischen Gestalterinnen wie Iris van Herpen und Fong Leng, aber auch international renommierten Gestalterinnen darunter Coco Chanel, Vivienne Westwood, Miuccia Prada und Mary Quant.

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Home Futures

The Design Museum, London / GB
– 24.03.2019
designmuseum.org 

[Zuhause der Zukunft] Die Frage „Wie werden wir in Zukunft wohnen?“ beschäftigt(e) Designer aller Epochen. Doch wie steht es mit diesen Visionen, wenn die Zukunft aus damaliger Sicht erreicht ist? Die Ausstellung „Home Futures“ zeigt futuristische Entwürfe aus dem 20. Jahrhundert von Designern wie Ettore Sottsass, Joe Colombo, Superstudio oder Enzo Mari und stellt sie aktuellen Entwicklungen gegenüber. In Themenbereiche gegliedert, werden – damals wie heute relevante – Szenarien und Fragestellungen aufgegriffen und Lösungsansätze präsentiert, etwa das Leben auf engstem Raum, das moderne Nomadentum, Minimalismus oder das smarte Haus. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem IKEA Museum in Älmhult, Schweden und wird dort auch im Anschluss zu sehen sein.

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Brutal modern. Bauen und Leben in den 60ern und 70ern

Braunschweigisches Landesmuseum, Braunschweig / DE
– 31.03.2019
3landesmuseen.de 

Unter dem Motto „Brutal modern“ thematisiert das Braunschweigische Landesmuseum anhand von zwanzig Gebäuden aus der Umgebung aus dieser Zeit, von Kirchen über Fabriken bis hin zu Verwaltungs- und Veranstaltungsgebäuden, die Frage nach dem Umgang mit Bauten der Nachkriegsmoderne. Wo die einen von Betonmonstern reden, die abgerissen werden sollten, sehen andere architektonische Perlen, die es zu schützen gilt.

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Digital Imaginaries. Africas in Production

ZKM, Karlsruhe / DE
– 31.03.2019
zkm.de 

Die Themen Digitalisierung und digitale Transformation treiben Unternehmen, Regierungen und Gesellschaften weltweit um. Das Ausstellungs- und Rechercheprojekt „Digital Imaginaries“ zeigt, nach Ausstellungen, Workshops und Veranstaltungen im Senegal und Südafrika, aktuell in Karlsruhe Arbeiten afrikanischer Künstler, die die „widersprüchliche Vielfalt des Digitalen auf dem afrikanischen Kontinent“ thematisieren. Die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten verweisen auf die afrikanischen Geschichten, Praktiken und Gegebenheiten, die in diesem Kontext zum Tragen kommen und wollen anregen, darüber nachzudenken, wie eine emanzipierte digitale Zukunft aussehen kann, die sich nicht nach marktorientierten Interessen und post-kolonialen Hegemonien richtet.

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The Road Ahead: Reimagining Mobility

Cooper Hewitt, Smithsonian Design Museum, New York / US
– 31.03.2019
cooperhewitt.org 

Die Ausstellung „The Road Ahead: Reimagining Mobility“ im Cooper Hewitt Smithsonian Design Museum beschäftigt sich mit der Mobilität der Zukunft und stellt im Zuge dessen 40 Projekte zu einschlägigen Technologien vor. Wie werden wir uns fortbewegen? Wie werden wir Waren transportieren? Wie werden Mobilität betreffende Dienstleistungen sich entwickeln? Neben zeitgenössischen Projekten, wie die immersive Soundarbeit „Sound of the Future City“ des Ingenieurbüros Arup, sind auch historische Arbeiten aus der Sammlung des Museums zu sehen.

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Back Side – Fashion from Behind

Fashion and Lace Museum, Brussels / BE
– 31.03.2019
fashionandlacemuseum.brussels 

[Rückseite – Mode von hinten] Der Rücken macht eine große Fläche unseres Körpers aus – und entzieht sich dennoch dem eigenen Blickfeld und somit auch häufig dem Bewusstsein. Die Ausstellung „Back Side – Fashion from Behind“ hat nun 70 Kreationen zusammengestellt, die aufzeigen, wie sich das Modedesign auf verschiedene Art und Weise mit dem Rücken auseinandergesetzt hat. Ob als verruchte Enthüllung, Ort für Statements und Motive, Silhouetten bildende Verschnürung oder Träger für schwere Lasten, der Rücken lässt sich vielfach in Szene setzen, nutzen und interpretieren. Mit Arbeiten von Labels und Designern wie Chanel, Jean Paul Gaultier, Raf Simons oder Balmain gibt die Schau einen Überblick über dieses gestalterische Potenzial vom 18. Jahrhundert bis heute.

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Sagmeister and Walsh. Beauty

MAK, Wien / AT
– 31.03.2019
mak.at 

[Sagmeister und Walsh. Schönheit] Mit einer groß angelegten, interaktiven Ausstellung widmet sich Stefan Sagmeister – diesmal gemeinsam mit Jessica Walsh – nach dem Glück nun einem weiteren großen Thema der menschlichen Kultur: der Schönheit. Um zu beweisen, dass Schönheit mehr ist, als reine Oberflächlichkeit, laden verschiedene Installationen und Objekte dazu ein, sich mit den verschiedenen Facetten dieses Begriffs auseinanderzusetzen: von digitalen Experimenten zur Symmetrie über das sinnliche Erleben von Klang, Farbe und Duft bis hin zur Frage, was einen Menschen für andere anziehend macht. Die Themengebiete „Was ist Schönheit?“, „Die Geschichte der Schönheit“, „Im Auge des Betrachters“, „Schönheit erleben“ und „Transformierende Schönheit“ werden vom „Schönheitsarchiv“ abgeschlossen, das von Sagmeister und Walsh kuratiert eine Auswahl „besonders schöner“ Exponate aus der Sammlung des Museums präsentiert.

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Wo Dinge wohnen. Das Phänomen Selfstorage

Wien Museum, Musa Startgalerie / AT
– 07.04.2019
wienmuseum.at 

Nicht nur Museen sind Orte des Sammelns, auch jeder Einzelne von uns häuft im Laufe seines Lebens so einige Gegenstände an, die mit mehr oder weniger emotionalem Wert verbunden sind, was das Aussortieren dementsprechend schwierig gestalten kann. Die Ausstellung thematisiert vor dem Hintergrund verbreiteten Konsumismus sowie aufkeimender Minimalismusbewegungen das Phänomen der Selbsteinlagerung in mietbaren Lagerabteilen und porträtiert Wiener Nutzer – vom Familienarchiv bis zum ausgelagerten Kleiderschrank ist alles dabei.

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Moderne am Main. 1919–1933

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main / DE
– 14.04.2019
museumangewandtekunst.de 

Die Ausstellung „Moderne am Main“ zeigt Artefakte aus dem Frankfurt zu Zeiten der Weimarer Republik und stellt damit den ersten Versuch dar, diese Epoche designhistorisch umfassend aufzuarbeiten – eine Annäherung an den damaligen Anspruch, die Stadt sowohl ästhetisch als auch gesellschaftlich neu zu gestalten. Bei angekündigten etwa 600 Exponaten kann man auf Einiges gefasst sein.

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Videonale 17. Refracted Realities

Kunstmuseum Bonn / DE
– 14.04.2019
v17.videonale.org 

Seit 1984 richtet derVideonale e. V. – Vereinigung zur Förderung kultureller Bildung im Zweijahrestakt das internationale Festival für Video- und zeitbasierte Kunstformen aus. Unter dem Motto „Refracted Realities“ ruft die Initiative dazu auf, sich über einen künstlerischen Zugang kritisch mit Repräsentationen dominanter Sichtweisen auseinanderzusetzen und möchte so aktuelle Positionen und Herangehensweisen der zeitbasierten Künste einem breiten Publikum vorstellen. Gleichwohl geht es um die Förderung junger aufstrebender Künstler, die im Zusammenhang mit bereits etablierten Positionen der Videokunst gezeigt werden.

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Programmed: Rules, Codes, and Choreographies in Art, 1965–2018

Whitney Museum of American Art, New York / UM
– 14.04.2019
whitney.org 

[Programmiert: Regeln, Codes und Choreografien in der Kunst, 1965–2018] Programmierte Systeme gehören für uns heute ganz selbstverständlich zum Alltag, ihr Einfluss auf die Kunst lässt sich jedoch bis in die 1960er Jahre zurückverfolgen. Die Ausstellung gliedert sich in zwei Bereiche: „Rule, Instruction, Algorithm“ [Regel, Anweisung, Algorithmus] beschäftigt sich mit der Frage, wie Bilder und Objekte basierend auf Systemen und Vorgaben generiert werden können; „Signal, Sequence, Resolution“ [Signal, Sequenz, Auflösung] stellt Arbeiten in den Mittelpunkt, die mithilfe von Codes (Fernseh-) Bilder manipulieren. Ein Highlight ist das zwischen den beiden Bereichen präsentierte Werk „Fin de Siècle II“ von Nam June Paik, das nach sechsjähriger Restaurationsarbeit erstmalig wieder öffentlich zu sehen ist. Premiere feiert auch das Augmented Reality-Kunstwerk „Unexpected Growth“ von Tamiko Thiel, das die Überflutung New Yorks simuliert.

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West of Modernism: California Graphic Design, 1975–1995

LACMA, Los Angeles / US
– 21.04.2019
lacma.org 

[Der Westen des Modernismus: Kalifornisches Grafikdesign, 1975–1995] Kalifornien ist seit vielen Generation Sehnsuchtsort und Sinnbild für Freiheit, Liberalität und individuelle Entfaltung. Ähnliches galt auch für das kalifornische Grafikdesign in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In diesen Jahren emanzipierten sich eine Vielzahl von Gestaltern zunehmend von den allgemeingültigen und starren Regeln des Modernismus, die vor allem von der etablierten Szene in New York hochgehalten wurden. Weiter befeuert durch die neuen Möglichkeiten des rasant voranschreitenden technischen Fortschritts, ging man an der Westküste eigene Wege, sowohl in der Praxis als auch in der Theorie. Als Teil seiner Graphic Design Initiative, die zum Ziel hat, sukzessive eine umfassende grafische Sammlung aufzubauen, beleuchtet das LACMA die Zeit zwischen 1975 und 1995 anhand von Postern und Publikationen.

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Fibre-Fixed. 
Composites in Design

Design Museum Gent / BE
– 21.04.2019
designmuseumgent.be 

Could new materials be the solution to current challenges such as climate change, mobility, and demographic change? The exhibition at the Design Museum Gent – “Fibre-Fixed. Composites in Design” – answers the question affirmatively with designers demonstrating new design possibilities using fibre-reinforced plastic. Curators Ignaas Verpoest and Lut Pil will use a range of projects from the past five years to highlight the potential of this type of material – demonstrating not only their technical advantages, but also their creative potential.

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Koloman Moser

MAK, Wien / AT
– 22.04.2019
mak.at 

Wie kaum ein anderer, wurde Koloman Moser (1868–1918) dem von der Wiener Secession hochgehaltenen Idealbild des Universalkünstlers gerecht; sein Werk erstreckt sich von der Malerei über die Gestaltung von Möbeln, Objekten und Innenräumen bis hin zu Bühnenbild und Mode. Die Retrospektive anlässlich seines hundertsten Todestages betrachtet chronologisch geordnet sein umfangreiches Schaffen und bezieht gleichzeitig seine Wegbereiter und -begleiter mit ein. In Stationen seines Lebens gegliedert, beginnend mit Wien als Inspirationsquelle und mit Mosers letztlicher Rückkehr zur Malerei abschließend, präsentiert die Ausstellung „Koloman Moser. Universalkünstler zwischen Gustav Klimt und Josef Hoffmann“ 600 Exponate, von denen viele der Öffentlichkeit zuvor nicht zugänglich waren.

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Einfach gut. Design aus Dänemark

Wilhelm Wagenfeld Haus, Bremen / DE
– 22.04.2019
wilhelm-wagenfeld-stiftung.de 

Bei dänischem Design denken vermutlich die meisten an bekannte Mid-century-Klassiker. Dass das Land deutlich mehr zu bieten hat, möchte diese Ausstellung beweisen. Zwar befinden sich unter den Exponaten auch Möbel und Leuchten von Finn Juhl, Verner Panton oder Nanna Ditzel, diese werden jedoch durch handwerkliche Neuinterpretationen sowie Projekte ergänzt, die Design als Werkzeug verstehen, um sich großen, globalen Problemstellungen anzunehmen. So möchten die Kuratoren die rein nostalgische Perspektive verlassen und Fragen zu Nachhaltigkeit, gesellschaftlicher Wahrnehmung und dem Image des dänischen Designs aufwerfen. Die Ausstellung war bereits 2017 in Berlin zu sehen und wurde für das Wilhelm Wagenfeld Haus erweitert und angepasst.

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Darum wählt! Plakate zur 1. demokratischen Wahl in Deutschland

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg / DE
– 22.04.2019
mkg-hamburg.de 

Vor 100 Jahren fanden die ersten demokratischen Wahlen in Deutschland statt. Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg lässt den vorhergehenden Wahlkampf wiederaufleben, indem es Plakate und andere Druckerzeugnisse aus dieser Zeit zeigt. Die Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg will daran erinnern, dass die Demokratie als Staatsform nicht immer gegeben war und auch verteidigt werden musste.

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Dea Trier Mørch. Into the World

Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk / DK
– 28.04.2019
louisiana.dk 

Angetrieben durch eigene Erfahrungen, schrieb die dänische Autorin sowie Künstlerin Dea Trier Mørch 1976 den Roman „Vinterbørn“ [Winterkinder] und wurde damit in Europa bekannt. Das Louisiana Museum of Modern Art in Humlebæk zeigt die dazu entstandenen Linolschnitte – rund neunzig Arbeiten sind zu sehen. Sie überzeugen durch eine feinfühlige und doch abstrahierte Darstellung der menschlichen Körperlichkeit. Gleichzeitig wird eine weibliche Sicht auf die Umwelt, beispielsweise die Geburtsstation verdeutlicht.

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Paula, Emil, Willi und Eddy: Hans Traxler für Kinder

Wilhelm Busch Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst, Hannover / DE
– 05.05.2019
karikatur-museum.de 

Anlässlich des 90. Geburtstags von Cartoonist, Kinderbuchautor und Mitbegründer der Satirezeitschrift „Titanic“ Hans Traxler zeigt die Ausstellung mehr als 100 seiner Arbeiten für Kinder. Für sein Lebenswerk wurde er unter anderem mit dem Göttinger Elch, dem Deutschen Karikaturenpreis und dem Wilhelm-Busch-Preis geehrt. Die Ausstellung zeigt sein erstes Kinderbuch „Fünf Hunde erben eine Million“ von 1979, seine kindgerechten Illustrationen zu den Werken großer Dichter und Denker sowie seinen jüngsten Werken.

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The Secret Life of Textiles: The Milton Sonday Archive

The Met Fifth Avenue, New York / US
– 05.05.2019
metmuseum.org 

Milton Sonday ist berühmt für seine technischen Zeichnung zu handgearbeiteten Stoffen. Nach der Übergabe seines Archivs an das Antonio Ratti Textile Center am Metropolitan Museum of Art zeigtdie Ausstellung „The Secret Life of Textiles“ eine erste Auswahl seiner Studien zur Struktur von Spitzenstoffen, der Vielfältigkeit von Stickereien und der Mannigfaltigkeit gewebter Muster. Ein erster Teil des gespendeten Archivs wurde in Zusammenarbeit mit Sonday bereits gesichtet, die Katalogisierung seines gesamten Lebenswerks dauert jedoch an.

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Cultural Threads

Textiel Museum, Tilburg / NL
– 12.05.2019
textielmuseum.nl 

[Kulturelle Verstrickungen] In der Ausstellung „Cultural Threads“ dienen Textilien als Vermittler und Zeuge von soziopolitischen Verbindungen in einer Welt, deren Grenzen immer mehr verschwimmen. Dabei werden Geschichten entdeckt und erzählt, Beziehungen aufgezeigt, Identitäten gepr.gt und auch Perspektiven für die Zukunft eröffnet. Neben Arbeiten internationaler Textilkünstler wie Hana Miletić, Otobong Nkanga, Aiko Tezuka oder Mary Sibande wurden auch speziell für die Ausstellung neue Werke im Textiel Lab angefertigt. Eylem Aladogan beschäftigt sich zum Beispiel anhand von Textilien aus dem Osmanischen Reich mit ihrer türkischen Herkunft und der dortigen politischen Lage unter Recep Tayyip Erdoğan, während Vincent Vulsma sich in Form von Skulpturen mit der historischen Rolle von Stoffen und Indigo im Sklavenhandel auseinandersetzt.

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Corita Kent. Power Up

House of Illustration, London / GB
– 12.05.2019
houseofillustration.org.uk 

Erst Nonne, dann Künstlerin und Aktivistin: Corita Kent, die in ihrer künstlerischen Praxis Pop-Art zu Protest umfunktionierte. In Anlehnung an die plakative Ästhetik der Reklamewelt thematisierte sie in ihren Siebdrucken gesellschaftliche Problembereiche, wie Sexismus, Rassismus und Krieg in erstmal harmlos anmutender Verpackung. In siebzig Siebdrucken versucht die Ausstellung die Entwicklung ihres Schaffens abzubilden.

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Die neue Heimat (1950–1982). Eine sozialdemokratische Utopie und ihre Bauten

Architekturmuseum der TU München / DE
– 19.05.2019
architekturmuseum.de 

Enteignet sowie umbenannt durch die Nationalsozialisten und nach dem Zweiten Weltkrieg dann dem Deutschen Gewerkschaftsbund unterstellt, galt der nicht-staatliche Wohnungsbaukonzern Neue Heimat als eines der relevantesten Bauunternehmen im Europa der Nachkriegszeigt mit über 400.000 realisierten Wohnungsbauten sowie Kommunal- und Gewerbebauten, die teilweise bis heute stehen. Die Ausstellung analysiert die Bauten und Projekte der Neuen Heimat anhand von Beispielen, wie der Neuen Vahr in Bremen mit dem Wohnturm von Alvar Aalto oder der Entlastungsstadt Neuperlach in München, das für 80.000 Bewohner geplante damals größte Wohnungsbauprojekt Europas, und stützt dies durch Fotografien, Filmproduktionen, Planmaterialien und Originalmodelle.

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Nicht mein Ding. Gender im Design

HfG Archiv, Ulm / DE
– 19.05.2019
museumulm.de 

Geschlechtsidentitäten sind im Wandel: Immer mehr Menschen erheben sich über die tradierten Ansichten hinsichtlich dessen, wie eine Frau oder ein Mann zu sein und auszusehen hat. Da die Reproduktion der mit dem biologischen Geschlecht zusammenhängenden Stereotype mitunter durch unsere gestaltete Umwelt wie Kleidung, Werbung, Objekte funktioniert, die immer auch an konstruierte Welten anknüpfen, spielt das Design dabei eine nicht unerhebliche Rolle. Mit Beispielen und Arbeiten aus der Designforschung, dem Produktdesign, der Modewelt und Kunst geht die Ausstellung der Frage nach, was es bedeutet genderspezifisch, -sensibel oder auch -blind zu gestalten.

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Anton Lorenz. Von der Avantgarde zur Industrie

Vitra Schaudepot, Weil am Rhein / DE
– 19.05.2019
design-museum.de 

Man kann fragen, warum, das Vitra Design Museum bislang so zurückhaltend war mit dem Nachlass des Unternehmers und, deutlich davon abzusetzen, Entwerfers Anton Lorenz, der sich doch schon seit der Gründungsphase des wohl bekanntesten deutschen Designmuseums dort befindet. Man kann sich aber auch darüber freuen, dass nun – das Bauhaus-Jubiläum wirkt auch hier – im Weiler Schaudepot doch Einblicke gestattet werden in das Werk des Mannes, aus dem Hitlers Leibfotograf Heinrich Hoffmann immerhin einen Entwurf produkt- und propagandagerecht inszenierte.

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The Art Happens Here: Net Art’s Archival Poetics

New Museum, New York / US
– 26.05.2019
newmuseum.org 

Die im New Museum angesiedelte Initiative Rhizome zur Konservierung digitaler Kunst und Kultur zeigt ausgewählte Arbeiten aus seiner zweijährigen Online-Ausstellung „Net Art Anthology“, um die Prozesse in der archivierenden Arbeit mit künstlerischer Praxis im Internet offenzulegen. Zwei Jahre veröffentlicht Rhizome auf einer eigens dafür eingerichteten Webseite regelmäßig Posts zu einzelnen Kunstprojekten aus unterschiedlichen Jahrzehnten. Im Zuge dessen wird die Geschichte digitaler Künste seit den 1980er-Jahren veranschaulicht und ein möglicher Kanon eruiert. Manche Projekte finden oder fanden ausschließlich im virtuellen Raum statt, andere werden und wurden offline erweitert.

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100 Prozent Wolle

Museum Europäischer Kulturen, Berlin / DE
– 23.06.2019
smb.museum 

Am 5. November 2017 eröffnete die Sonderaustellung des Museums Europäischer Kulturen zum Thema Wolle in Berlin. Hier soll auf interdisziplinäre Art und Weise die Herkunft, Verarbeitung und der kulturelle Hintergrund des Werkstoffes an alle Altersgruppen vermittelt und die Besucher zum Spielen und Mitmachen angeregt werden. In der Ausstellung soll ein umfassendes Bild entstehen, das sowohl den Prozess der Herstellung, wie das Leben eines Schäfers und das Scheren, Kämmen und Waschen, als auch die Verarbeitung zu Garn, Textilien und Baustoff beleuchtet. Hiermit wird in einer Zeit, die dem Verlust von Traditionen unterliegt, eine Verbindung zu den eigenen kulturellen Wurzeln geschlagen.

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Like you! Freundschaft digital und analog

Museum für Kommunikation Frankfurt / DE
– 01.09.2019
mfk-frankfurt.de 

Freunde zu haben, ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis, denn Einsamkeit macht krank, wie Studien vielfach belegt haben. Die Ausstellung „Like You!“ fragt, was eine Freundschaft ausmacht und vor allem, welche Veränderungen digitale Medien und Kommunikationsmittel diesbezüglich verursachen. In die Stationen „Freunde finden“, „Freunde haben“ und „Freunde verlieren“ gegliedert, wird dieser besonderen Art der zwischenmenschlichen Beziehung nachgegangen – durch alle Epochen. Der „Entdeckertisch“ bietet im Anschluss die Möglichkeit, selbst analog oder digital miteinander zu interagieren und sich auszutauschen, von der Zettelbotschaft bis hin zum Roboter. Das Rahmenprogramm aus Führungen, Gesprächen, Workshops und Filmvorführungen richtet sich sowohl an Erwachsene als auch an Kinder.

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Shine on Me. Wir und die Sonne

Deutsches Hygiene-Museum, Dresden / DE
– 18.09.2019
dhmd.de 

Die Sonne ermöglicht und beeinflusst das Leben auf der Erde wie kein anderer Faktor. Sie ist Energiequelle, Rhythmusgeber und Zentrum unseres Planetensystems – und bei weitem noch nicht restlos erforscht. Kein Wunder also, dass die Menschheit seit jeher eine besondere Beziehung mit diesem Stern verbindet. Die Ausstellung „Shine on Me“ widmet sich nun umfassend der Sonne und den vielen Facetten ihrer naturwissenschaftlichen und kulturellen Bedeutung. Gegliedert in sieben Bereiche, wird ihre Rolle als Gottheit, Zeitgeber, Symbol, Lichtspender, Gesundheitsfaktor, Energiequelle und Stern betrachtet. Dabei wird von uralten Ritualen bis hin zu moderner Technologie ein breites Zeitfenster der Menschheitsgeschichte abgedeckt. Begleitet von Vorträgen, Diskussionen, Lesungen und Führungen soll sowohl Kindern als auch Erwachsenen die Thematik nähergebracht werden.

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Politics of Design, Design of Politics

Die Neue Sammlung – The Design Museum, München / DE
– 29.09.2019
dnstdm.de 

Mit der Ausstellung „Friedrich von Borries. Politics of Design – Design of Politics“ führt die Neue Sammlung ihre 2015 ins Leben gerufene Ausstellungsreihe für zeitgenössische Positionen im Design nun im vierten Jahr fort. Unter der konzeptionellen Leitung Friedrich von Borries’, bricht die Ausstellung die musealen Grenzen der ständigen Sammlung auf und kombiniert Museumsstücke mit DIY-Objekten, die Teilnehmer eines Open Call beitrugen. Im Zentrum der Ausstellung steht die Frage nach der Wechselwirkung von Design und Politik: Inwieweit sind Designobjekte Produkte politischer Verhältnisse? Aber auch: Wie kann Design zur Veränderung politischer Verhältnisse beitragen? Diese Fragen werden im Kontext der Ausstellung in Workshops mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Kultur diskutiert.

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111/99. Fragen zur Gestaltungssprache der Moderne

Werkbundarchiv – Museum der Dinge, Berlin / DE
– 13.01.2020
museumderdinge.de 

Bis Anfang nächsten Jahres zeigt das Werkbundarchiv – Museum der Dinge in Berlin vier Ausstellungen, in welchen die Verbindungen zwischen dem 1907 gegründeten Deutschen Werkbund und dem 1919 gegründeten Bauhaus offensichtlich und die von den Institutionen ausgehenden Einflüsse auf die Moderne nachverfolgt werden. Der erste Teil ist aktuell zu sehen und zeigt kommerzielle Grafiken, welche die Entwicklung vom Jugendstil zur Sachlichkeitveranschaulichen.

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Reflex Bauhaus

Die Neue Sammlung – The Design Museum, München / DE
– 02.02.2020
dnstdm.de 

Das hundertjährige Jubiläum des Bauhauses 2019 wird weltweit in einer Vielzahl von Ausstellungen und Projekten begangen. Auch die Neue Sammlung in München nimmt sich der Thematik an und betont gleichzeitig die eigene historische Verbundenheit, entstanden direkt nach der Museumsgründung 1925. „Reflex Bauhaus. 40 Objects – 5 Conversations“ präsentiert in diesem Zusammenhang nicht nur eine Vielzahl originaler Objekte aus dem Bestand der Sammlung, darunter Textilien, Möbel, Leuchten und Keramik, sondern setzt sie auch mit zeitgenössischen Arbeiten in Kontext. Hierfür wurden fünf Künstler eingeladen, eine Position in Dialog mit einem der Exponate zu entwickeln: die Designerin Ayzit Bostan,e Lyrikerin Barbara Köhler, die Architektin Anupama Kundoo, der Komponist Junya Oikawa und die Künstlerin Sofie Thorsen. So soll den Besuchern „die Lesbarkeit von überlieferter Herkunft und heutiger Reflexion“ ermöglicht werden.

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April

Wo Dinge wohnen. Das Phänomen Selfstorage

Wien Museum, Musa Startgalerie / AT
– 07.04.2019
wienmuseum.at 

Nicht nur Museen sind Orte des Sammelns, auch jeder Einzelne von uns häuft im Laufe seines Lebens so einige Gegenstände an, die mit mehr oder weniger emotionalem Wert verbunden sind, was das Aussortieren dementsprechend schwierig gestalten kann. Die Ausstellung thematisiert vor dem Hintergrund verbreiteten Konsumismus sowie aufkeimender Minimalismusbewegungen das Phänomen der Selbsteinlagerung in mietbaren Lagerabteilen und porträtiert Wiener Nutzer – vom Familienarchiv bis zum ausgelagerten Kleiderschrank ist alles dabei.

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Moderne am Main. 1919–1933

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main / DE
– 14.04.2019
museumangewandtekunst.de 

Die Ausstellung „Moderne am Main“ zeigt Artefakte aus dem Frankfurt zu Zeiten der Weimarer Republik und stellt damit den ersten Versuch dar, diese Epoche designhistorisch umfassend aufzuarbeiten – eine Annäherung an den damaligen Anspruch, die Stadt sowohl ästhetisch als auch gesellschaftlich neu zu gestalten. Bei angekündigten etwa 600 Exponaten kann man auf Einiges gefasst sein.

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Programmed: Rules, Codes, and Choreographies in Art, 1965–2018

Whitney Museum of American Art, New York / UM
– 14.04.2019
whitney.org 

[Programmiert: Regeln, Codes und Choreografien in der Kunst, 1965–2018] Programmierte Systeme gehören für uns heute ganz selbstverständlich zum Alltag, ihr Einfluss auf die Kunst lässt sich jedoch bis in die 1960er Jahre zurückverfolgen. Die Ausstellung gliedert sich in zwei Bereiche: „Rule, Instruction, Algorithm“ [Regel, Anweisung, Algorithmus] beschäftigt sich mit der Frage, wie Bilder und Objekte basierend auf Systemen und Vorgaben generiert werden können; „Signal, Sequence, Resolution“ [Signal, Sequenz, Auflösung] stellt Arbeiten in den Mittelpunkt, die mithilfe von Codes (Fernseh-) Bilder manipulieren. Ein Highlight ist das zwischen den beiden Bereichen präsentierte Werk „Fin de Siècle II“ von Nam June Paik, das nach sechsjähriger Restaurationsarbeit erstmalig wieder öffentlich zu sehen ist. Premiere feiert auch das Augmented Reality-Kunstwerk „Unexpected Growth“ von Tamiko Thiel, das die Überflutung New Yorks simuliert.

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Videonale 17. Refracted Realities

Kunstmuseum Bonn / DE
– 14.04.2019
v17.videonale.org 

Seit 1984 richtet derVideonale e. V. – Vereinigung zur Förderung kultureller Bildung im Zweijahrestakt das internationale Festival für Video- und zeitbasierte Kunstformen aus. Unter dem Motto „Refracted Realities“ ruft die Initiative dazu auf, sich über einen künstlerischen Zugang kritisch mit Repräsentationen dominanter Sichtweisen auseinanderzusetzen und möchte so aktuelle Positionen und Herangehensweisen der zeitbasierten Künste einem breiten Publikum vorstellen. Gleichwohl geht es um die Förderung junger aufstrebender Künstler, die im Zusammenhang mit bereits etablierten Positionen der Videokunst gezeigt werden.

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West of Modernism: California Graphic Design, 1975–1995

LACMA, Los Angeles / US
– 21.04.2019
lacma.org 

[Der Westen des Modernismus: Kalifornisches Grafikdesign, 1975–1995] Kalifornien ist seit vielen Generation Sehnsuchtsort und Sinnbild für Freiheit, Liberalität und individuelle Entfaltung. Ähnliches galt auch für das kalifornische Grafikdesign in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In diesen Jahren emanzipierten sich eine Vielzahl von Gestaltern zunehmend von den allgemeingültigen und starren Regeln des Modernismus, die vor allem von der etablierten Szene in New York hochgehalten wurden. Weiter befeuert durch die neuen Möglichkeiten des rasant voranschreitenden technischen Fortschritts, ging man an der Westküste eigene Wege, sowohl in der Praxis als auch in der Theorie. Als Teil seiner Graphic Design Initiative, die zum Ziel hat, sukzessive eine umfassende grafische Sammlung aufzubauen, beleuchtet das LACMA die Zeit zwischen 1975 und 1995 anhand von Postern und Publikationen.

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Fibre-Fixed. 
Composites in Design

Design Museum Gent / BE
– 21.04.2019
designmuseumgent.be 

Could new materials be the solution to current challenges such as climate change, mobility, and demographic change? The exhibition at the Design Museum Gent – “Fibre-Fixed. Composites in Design” – answers the question affirmatively with designers demonstrating new design possibilities using fibre-reinforced plastic. Curators Ignaas Verpoest and Lut Pil will use a range of projects from the past five years to highlight the potential of this type of material – demonstrating not only their technical advantages, but also their creative potential.

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Darum wählt! Plakate zur 1. demokratischen Wahl in Deutschland

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg / DE
– 22.04.2019
mkg-hamburg.de 

Vor 100 Jahren fanden die ersten demokratischen Wahlen in Deutschland statt. Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg lässt den vorhergehenden Wahlkampf wiederaufleben, indem es Plakate und andere Druckerzeugnisse aus dieser Zeit zeigt. Die Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg will daran erinnern, dass die Demokratie als Staatsform nicht immer gegeben war und auch verteidigt werden musste.

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Koloman Moser

MAK, Wien / AT
– 22.04.2019
mak.at 

Wie kaum ein anderer, wurde Koloman Moser (1868–1918) dem von der Wiener Secession hochgehaltenen Idealbild des Universalkünstlers gerecht; sein Werk erstreckt sich von der Malerei über die Gestaltung von Möbeln, Objekten und Innenräumen bis hin zu Bühnenbild und Mode. Die Retrospektive anlässlich seines hundertsten Todestages betrachtet chronologisch geordnet sein umfangreiches Schaffen und bezieht gleichzeitig seine Wegbereiter und -begleiter mit ein. In Stationen seines Lebens gegliedert, beginnend mit Wien als Inspirationsquelle und mit Mosers letztlicher Rückkehr zur Malerei abschließend, präsentiert die Ausstellung „Koloman Moser. Universalkünstler zwischen Gustav Klimt und Josef Hoffmann“ 600 Exponate, von denen viele der Öffentlichkeit zuvor nicht zugänglich waren.

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Einfach gut. Design aus Dänemark

Wilhelm Wagenfeld Haus, Bremen / DE
– 22.04.2019
wilhelm-wagenfeld-stiftung.de 

Bei dänischem Design denken vermutlich die meisten an bekannte Mid-century-Klassiker. Dass das Land deutlich mehr zu bieten hat, möchte diese Ausstellung beweisen. Zwar befinden sich unter den Exponaten auch Möbel und Leuchten von Finn Juhl, Verner Panton oder Nanna Ditzel, diese werden jedoch durch handwerkliche Neuinterpretationen sowie Projekte ergänzt, die Design als Werkzeug verstehen, um sich großen, globalen Problemstellungen anzunehmen. So möchten die Kuratoren die rein nostalgische Perspektive verlassen und Fragen zu Nachhaltigkeit, gesellschaftlicher Wahrnehmung und dem Image des dänischen Designs aufwerfen. Die Ausstellung war bereits 2017 in Berlin zu sehen und wurde für das Wilhelm Wagenfeld Haus erweitert und angepasst.

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Dea Trier Mørch. Into the World

Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk / DK
– 28.04.2019
louisiana.dk 

Angetrieben durch eigene Erfahrungen, schrieb die dänische Autorin sowie Künstlerin Dea Trier Mørch 1976 den Roman „Vinterbørn“ [Winterkinder] und wurde damit in Europa bekannt. Das Louisiana Museum of Modern Art in Humlebæk zeigt die dazu entstandenen Linolschnitte – rund neunzig Arbeiten sind zu sehen. Sie überzeugen durch eine feinfühlige und doch abstrahierte Darstellung der menschlichen Körperlichkeit. Gleichzeitig wird eine weibliche Sicht auf die Umwelt, beispielsweise die Geburtsstation verdeutlicht.

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Paula, Emil, Willi und Eddy: Hans Traxler für Kinder

Wilhelm Busch Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst, Hannover / DE
– 05.05.2019
karikatur-museum.de 

Anlässlich des 90. Geburtstags von Cartoonist, Kinderbuchautor und Mitbegründer der Satirezeitschrift „Titanic“ Hans Traxler zeigt die Ausstellung mehr als 100 seiner Arbeiten für Kinder. Für sein Lebenswerk wurde er unter anderem mit dem Göttinger Elch, dem Deutschen Karikaturenpreis und dem Wilhelm-Busch-Preis geehrt. Die Ausstellung zeigt sein erstes Kinderbuch „Fünf Hunde erben eine Million“ von 1979, seine kindgerechten Illustrationen zu den Werken großer Dichter und Denker sowie seinen jüngsten Werken.

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The Secret Life of Textiles: The Milton Sonday Archive

The Met Fifth Avenue, New York / US
– 05.05.2019
metmuseum.org 

Milton Sonday ist berühmt für seine technischen Zeichnung zu handgearbeiteten Stoffen. Nach der Übergabe seines Archivs an das Antonio Ratti Textile Center am Metropolitan Museum of Art zeigtdie Ausstellung „The Secret Life of Textiles“ eine erste Auswahl seiner Studien zur Struktur von Spitzenstoffen, der Vielfältigkeit von Stickereien und der Mannigfaltigkeit gewebter Muster. Ein erster Teil des gespendeten Archivs wurde in Zusammenarbeit mit Sonday bereits gesichtet, die Katalogisierung seines gesamten Lebenswerks dauert jedoch an.

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Cultural Threads

Textiel Museum, Tilburg / NL
– 12.05.2019
textielmuseum.nl 

[Kulturelle Verstrickungen] In der Ausstellung „Cultural Threads“ dienen Textilien als Vermittler und Zeuge von soziopolitischen Verbindungen in einer Welt, deren Grenzen immer mehr verschwimmen. Dabei werden Geschichten entdeckt und erzählt, Beziehungen aufgezeigt, Identitäten gepr.gt und auch Perspektiven für die Zukunft eröffnet. Neben Arbeiten internationaler Textilkünstler wie Hana Miletić, Otobong Nkanga, Aiko Tezuka oder Mary Sibande wurden auch speziell für die Ausstellung neue Werke im Textiel Lab angefertigt. Eylem Aladogan beschäftigt sich zum Beispiel anhand von Textilien aus dem Osmanischen Reich mit ihrer türkischen Herkunft und der dortigen politischen Lage unter Recep Tayyip Erdoğan, während Vincent Vulsma sich in Form von Skulpturen mit der historischen Rolle von Stoffen und Indigo im Sklavenhandel auseinandersetzt.

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Corita Kent. Power Up

House of Illustration, London / GB
– 12.05.2019
houseofillustration.org.uk 

Erst Nonne, dann Künstlerin und Aktivistin: Corita Kent, die in ihrer künstlerischen Praxis Pop-Art zu Protest umfunktionierte. In Anlehnung an die plakative Ästhetik der Reklamewelt thematisierte sie in ihren Siebdrucken gesellschaftliche Problembereiche, wie Sexismus, Rassismus und Krieg in erstmal harmlos anmutender Verpackung. In siebzig Siebdrucken versucht die Ausstellung die Entwicklung ihres Schaffens abzubilden.

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Nicht mein Ding. Gender im Design

HfG Archiv, Ulm / DE
– 19.05.2019
museumulm.de 

Geschlechtsidentitäten sind im Wandel: Immer mehr Menschen erheben sich über die tradierten Ansichten hinsichtlich dessen, wie eine Frau oder ein Mann zu sein und auszusehen hat. Da die Reproduktion der mit dem biologischen Geschlecht zusammenhängenden Stereotype mitunter durch unsere gestaltete Umwelt wie Kleidung, Werbung, Objekte funktioniert, die immer auch an konstruierte Welten anknüpfen, spielt das Design dabei eine nicht unerhebliche Rolle. Mit Beispielen und Arbeiten aus der Designforschung, dem Produktdesign, der Modewelt und Kunst geht die Ausstellung der Frage nach, was es bedeutet genderspezifisch, -sensibel oder auch -blind zu gestalten.

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Anton Lorenz. Von der Avantgarde zur Industrie

Vitra Schaudepot, Weil am Rhein / DE
– 19.05.2019
design-museum.de 

Man kann fragen, warum, das Vitra Design Museum bislang so zurückhaltend war mit dem Nachlass des Unternehmers und, deutlich davon abzusetzen, Entwerfers Anton Lorenz, der sich doch schon seit der Gründungsphase des wohl bekanntesten deutschen Designmuseums dort befindet. Man kann sich aber auch darüber freuen, dass nun – das Bauhaus-Jubiläum wirkt auch hier – im Weiler Schaudepot doch Einblicke gestattet werden in das Werk des Mannes, aus dem Hitlers Leibfotograf Heinrich Hoffmann immerhin einen Entwurf produkt- und propagandagerecht inszenierte.

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Die neue Heimat (1950–1982). Eine sozialdemokratische Utopie und ihre Bauten

Architekturmuseum der TU München / DE
– 19.05.2019
architekturmuseum.de 

Enteignet sowie umbenannt durch die Nationalsozialisten und nach dem Zweiten Weltkrieg dann dem Deutschen Gewerkschaftsbund unterstellt, galt der nicht-staatliche Wohnungsbaukonzern Neue Heimat als eines der relevantesten Bauunternehmen im Europa der Nachkriegszeigt mit über 400.000 realisierten Wohnungsbauten sowie Kommunal- und Gewerbebauten, die teilweise bis heute stehen. Die Ausstellung analysiert die Bauten und Projekte der Neuen Heimat anhand von Beispielen, wie der Neuen Vahr in Bremen mit dem Wohnturm von Alvar Aalto oder der Entlastungsstadt Neuperlach in München, das für 80.000 Bewohner geplante damals größte Wohnungsbauprojekt Europas, und stützt dies durch Fotografien, Filmproduktionen, Planmaterialien und Originalmodelle.

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The Art Happens Here: Net Art’s Archival Poetics

New Museum, New York / US
– 26.05.2019
newmuseum.org 

Die im New Museum angesiedelte Initiative Rhizome zur Konservierung digitaler Kunst und Kultur zeigt ausgewählte Arbeiten aus seiner zweijährigen Online-Ausstellung „Net Art Anthology“, um die Prozesse in der archivierenden Arbeit mit künstlerischer Praxis im Internet offenzulegen. Zwei Jahre veröffentlicht Rhizome auf einer eigens dafür eingerichteten Webseite regelmäßig Posts zu einzelnen Kunstprojekten aus unterschiedlichen Jahrzehnten. Im Zuge dessen wird die Geschichte digitaler Künste seit den 1980er-Jahren veranschaulicht und ein möglicher Kanon eruiert. Manche Projekte finden oder fanden ausschließlich im virtuellen Raum statt, andere werden und wurden offline erweitert.

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100 Prozent Wolle

Museum Europäischer Kulturen, Berlin / DE
– 23.06.2019
smb.museum 

Am 5. November 2017 eröffnete die Sonderaustellung des Museums Europäischer Kulturen zum Thema Wolle in Berlin. Hier soll auf interdisziplinäre Art und Weise die Herkunft, Verarbeitung und der kulturelle Hintergrund des Werkstoffes an alle Altersgruppen vermittelt und die Besucher zum Spielen und Mitmachen angeregt werden. In der Ausstellung soll ein umfassendes Bild entstehen, das sowohl den Prozess der Herstellung, wie das Leben eines Schäfers und das Scheren, Kämmen und Waschen, als auch die Verarbeitung zu Garn, Textilien und Baustoff beleuchtet. Hiermit wird in einer Zeit, die dem Verlust von Traditionen unterliegt, eine Verbindung zu den eigenen kulturellen Wurzeln geschlagen.

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Like you! Freundschaft digital und analog

Museum für Kommunikation Frankfurt / DE
– 01.09.2019
mfk-frankfurt.de 

Freunde zu haben, ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis, denn Einsamkeit macht krank, wie Studien vielfach belegt haben. Die Ausstellung „Like You!“ fragt, was eine Freundschaft ausmacht und vor allem, welche Veränderungen digitale Medien und Kommunikationsmittel diesbezüglich verursachen. In die Stationen „Freunde finden“, „Freunde haben“ und „Freunde verlieren“ gegliedert, wird dieser besonderen Art der zwischenmenschlichen Beziehung nachgegangen – durch alle Epochen. Der „Entdeckertisch“ bietet im Anschluss die Möglichkeit, selbst analog oder digital miteinander zu interagieren und sich auszutauschen, von der Zettelbotschaft bis hin zum Roboter. Das Rahmenprogramm aus Führungen, Gesprächen, Workshops und Filmvorführungen richtet sich sowohl an Erwachsene als auch an Kinder.

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Shine on Me. Wir und die Sonne

Deutsches Hygiene-Museum, Dresden / DE
– 18.09.2019
dhmd.de 

Die Sonne ermöglicht und beeinflusst das Leben auf der Erde wie kein anderer Faktor. Sie ist Energiequelle, Rhythmusgeber und Zentrum unseres Planetensystems – und bei weitem noch nicht restlos erforscht. Kein Wunder also, dass die Menschheit seit jeher eine besondere Beziehung mit diesem Stern verbindet. Die Ausstellung „Shine on Me“ widmet sich nun umfassend der Sonne und den vielen Facetten ihrer naturwissenschaftlichen und kulturellen Bedeutung. Gegliedert in sieben Bereiche, wird ihre Rolle als Gottheit, Zeitgeber, Symbol, Lichtspender, Gesundheitsfaktor, Energiequelle und Stern betrachtet. Dabei wird von uralten Ritualen bis hin zu moderner Technologie ein breites Zeitfenster der Menschheitsgeschichte abgedeckt. Begleitet von Vorträgen, Diskussionen, Lesungen und Führungen soll sowohl Kindern als auch Erwachsenen die Thematik nähergebracht werden.

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Politics of Design, Design of Politics

Die Neue Sammlung – The Design Museum, München / DE
– 29.09.2019
dnstdm.de 

Mit der Ausstellung „Friedrich von Borries. Politics of Design – Design of Politics“ führt die Neue Sammlung ihre 2015 ins Leben gerufene Ausstellungsreihe für zeitgenössische Positionen im Design nun im vierten Jahr fort. Unter der konzeptionellen Leitung Friedrich von Borries’, bricht die Ausstellung die musealen Grenzen der ständigen Sammlung auf und kombiniert Museumsstücke mit DIY-Objekten, die Teilnehmer eines Open Call beitrugen. Im Zentrum der Ausstellung steht die Frage nach der Wechselwirkung von Design und Politik: Inwieweit sind Designobjekte Produkte politischer Verhältnisse? Aber auch: Wie kann Design zur Veränderung politischer Verhältnisse beitragen? Diese Fragen werden im Kontext der Ausstellung in Workshops mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Kultur diskutiert.

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111/99. Fragen zur Gestaltungssprache der Moderne

Werkbundarchiv – Museum der Dinge, Berlin / DE
– 13.01.2020
museumderdinge.de 

Bis Anfang nächsten Jahres zeigt das Werkbundarchiv – Museum der Dinge in Berlin vier Ausstellungen, in welchen die Verbindungen zwischen dem 1907 gegründeten Deutschen Werkbund und dem 1919 gegründeten Bauhaus offensichtlich und die von den Institutionen ausgehenden Einflüsse auf die Moderne nachverfolgt werden. Der erste Teil ist aktuell zu sehen und zeigt kommerzielle Grafiken, welche die Entwicklung vom Jugendstil zur Sachlichkeitveranschaulichen.

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Reflex Bauhaus

Die Neue Sammlung – The Design Museum, München / DE
– 02.02.2020
dnstdm.de 

Das hundertjährige Jubiläum des Bauhauses 2019 wird weltweit in einer Vielzahl von Ausstellungen und Projekten begangen. Auch die Neue Sammlung in München nimmt sich der Thematik an und betont gleichzeitig die eigene historische Verbundenheit, entstanden direkt nach der Museumsgründung 1925. „Reflex Bauhaus. 40 Objects – 5 Conversations“ präsentiert in diesem Zusammenhang nicht nur eine Vielzahl originaler Objekte aus dem Bestand der Sammlung, darunter Textilien, Möbel, Leuchten und Keramik, sondern setzt sie auch mit zeitgenössischen Arbeiten in Kontext. Hierfür wurden fünf Künstler eingeladen, eine Position in Dialog mit einem der Exponate zu entwickeln: die Designerin Ayzit Bostan,e Lyrikerin Barbara Köhler, die Architektin Anupama Kundoo, der Komponist Junya Oikawa und die Künstlerin Sofie Thorsen. So soll den Besuchern „die Lesbarkeit von überlieferter Herkunft und heutiger Reflexion“ ermöglicht werden.

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Nº 281
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