60 Years of form

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2017 feiern wir das 60-jährige Bestehen der form. Ein stolzes Jubiläum, das wir zum Anlass nehmen eine Positionsbestimmung vorzunehmen.
In den historischen Ausgaben wählen wir aus einem Jahrzehnt jeweils einen Ausgangspunkt, einen Artikel, einen Leserbrief, ein Bild, ein Cover etc. aus. Mit Reportagen, Essays, Interviews, aber auch mit rein gestalterischen Mitteln wie Illustrationen, Grafiken oder Fotografien aus der Welt des Designs begeben wir uns dann in den sechs Ausgaben des Jahres 2017 auf die Suche nach aktuellen Antrieben und Antreibern.
Revisit teaser66

Revisiting
the Past
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the Past
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1964/65: Design Geschichte 1–4

Text: Herbert Lindinger

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Impuls des ersten Beitrags ist die heute noch lesenswerte, vierteilige form-Serie „Design Geschichte“, die 1964/65 in den Ausgaben 26, 27, 28 und 30 erschienen ist. Ihr Autor, der heute noch tätige Industriedesigner Herbert Lindinger, zur damaligen Zeit unter anderem Dozent an der HfG Ulm (1962–1968), spannt hier einen bemerkenswert weiten designhistorischen Bogen.

2017: Ein Bild von einem Stuhl
Collecting Design

Text: Stephan Ott
Teaser jacobi 1

Dem zur Seite stellen wir eine Reportage über den Designsammler Sebastian Jacobi. Deren Idee ist es, an den Teil des Erinnerns zu erinnern, der ohne eine geschichtsklitternde Glorifizierung der oft bemühten „guten alten Zeiten“ auskommt. Kein Früher-war-alles-Besser, sondern ein kluger Blick in die Historie, der die ein oder andere neue Perspektive eröffnet. So, wie es Herbert Lindinger mit seiner „Design Geschichte“ vorgemacht hat.

 

2017: Ein Bild von einem Stuhl
Collecting Design

Text: Stephan Ott
Teaser jacobi 1

Dem zur Seite stellen wir eine Reportage über den Designsammler Sebastian Jacobi. Deren Idee ist es, an den Teil des Erinnerns zu erinnern, der ohne eine geschichtsklitternde Glorifizierung der oft bemühten „guten alten Zeiten“ auskommt. Kein Früher-war-alles-Besser, sondern ein kluger Blick in die Historie, der die ein oder andere neue Perspektive eröffnet. So, wie es Herbert Lindinger mit seiner „Design Geschichte“ vorgemacht hat.

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1969: Design Ideologien 1–3

Text: Gerda Müller-Krauspe

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Ende der 1960er-Jahre wird in der form eine intensive Debatte über den Funktionalismus geführt. Im ersten ihrer auf drei Teile angelegten Serie zum Thema Design-Ideologien bemüht sich schließlich Gerda Müller-Krauspe in form 46 (1969) um eine differenzierte Betrachtung des Funktionalismus. Die Diskussion beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Theorie, auch in der Praxis schlägt sie hohe emotionale Wellen.

2017: Die heiligen Kühe des Funktionalismus
Debate Follows Function

Text: Daniel Hornuff

270 revisit 2 2017

Daniel Hornuff erörtert in seinem Beitrag die Frage nach der Rolle des Funktionalismus im Design aus heutiger Sicht.

 

2017: Die heiligen Kühe des Funktionalismus
Debate Follows Function

Text: Daniel Hornuff

270 revisit 2 2017

Daniel Hornuff erörtert in seinem Beitrag die Frage nach der Rolle des Funktionalismus im Design aus heutiger Sicht.

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1977–87: Designbüros und ihre Anzeigen

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In den späten 1970er- und den 1980er-Jahren investieren vor allem jüngere Designbüros verstärkt in sich selbst und machen mit bezahlten Eigenanzeigenserien in der form auf sich aufmerksam.

2017: Anzeigen in form
It’s Show Time

Text: Stephan Ott

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Wir haben sie unter den Aspekten „Teambuildung“, „Pop-Moderne“ und „Anzeigen als Diskursmedium“ betrachtet.

 

2017: Anzeigen in form
It’s Show Time

Text: Stephan Ott

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Wir haben sie unter den Aspekten „Teambuildung“, „Pop-Moderne“ und „Anzeigen als Diskursmedium“ betrachtet.

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1990: Design in Europa

Text: Frank Sander
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Ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Europäischen Union war 1992 der Vertrag von Maastricht, der auch an der damaligen form-Redaktion nicht unbemerkt vorüberging. In form 131 (1990) wurden acht Designer um ihre Meinung zu „Design in Europa“ gebeten. Frank Sander, damaliges Präsidiumsmitglied im Verband Deutscher Industrie Designer, ging in seinem Kommentar so weit zu behaupten, dass „[a]ngesichts der existentiellen Herausforderung durch den Gemeinsamen Markt für [den Designer] die Frage nach dem Inhalt des Designs sekundär [erscheint] – trotz der unbestreitbaren Tragweite dieser Frage“.

2017: Europe(an) Minds

Text: Franziska Porsch
European minds
Wir haben erneut nach der Bedeutung von Design in Europa und auch der Bedeutung Europas für das Design gefragt. Die Antworten von Designern, Ausstellungsmachern und Unternehmern machen deutlich, dass das Design nicht nur von Europa profitiert, sondern auch eine tragende Rolle in der fortwährenden Selbstfindung dieses Kontinents spielen kann.
 

2017: Europe(an) Minds

Text: Franziska Porsch
European minds
Wir haben erneut nach der Bedeutung von Design in Europa und auch der Bedeutung Europas für das Design gefragt. Die Antworten von Designern, Ausstellungsmachern und Unternehmern machen deutlich, dass das Design nicht nur von Europa profitiert, sondern auch eine tragende Rolle in der fortwährenden Selbstfindung dieses Kontinents spielen kann.

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1997: form im Netz

Texte: Petra Schmidt, Mathias Wollin; Gong Szeto; Ingrid Limmer
Form archiv digital

Auch die form, die seit 60 Jahren als analoges Medium erscheint, ist 1997 auf den Zug der Digitalisierung aufgesprungen. So heißt es in form 160: „Willkommen im World Wide Web. Endlich hat Design dort eine Adresse: http://www.form.de.“

2017: Die Ambivalenz des Internets
Two Sites of a Coin

Texte: Jonathan Taplin,
Daniel Moßbrucker
Moa repponen artifact no18
Wir haben zwei Autoren eingeladen, kritisch zu erörtern, was es heute bedeutet, Informationen weltweit verbreiten und teilen zu können. Während Jonathan Taplin die fast uneingeschränkte Macht der Internetgiganten wie Facebook, Google und Amazon kritisiert, warnt Daniel Moßbrucker davor, dass zu weitrechende Regulierungen seitens des Staates wiederum unsere Freiheitsrechte gefährden.
 

2017: Die Ambivalenz des Internets
Two Sites of a Coin

Texte: Jonathan Taplin,
Daniel Moßbrucker
Moa repponen artifact no18
Wir haben zwei Autoren eingeladen, kritisch zu erörtern, was es heute bedeutet, Informationen weltweit verbreiten und teilen zu können. Während Jonathan Taplin die fast uneingeschränkte Macht der Internetgiganten wie Facebook, Google und Amazon kritisiert, warnt Daniel Moßbrucker davor, dass zu weitrechende Regulierungen seitens des Staates wiederum unsere Freiheitsrechte gefährden.

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2013–2014: Design(er) Quo Vadis?

Texte: Stephan Ott
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Bereits 2013 haben wir die 250. Ausgabe der form zum Anlass genommen, im Rahmen des Relaunches nach der Zukunft der Designdisziplin zu fragen. In form 251 lautete die anschließende Frage: „Designer Quo Vadis?“ Auch 2017 sind wir nicht müde geworden, diese Fragen zu stellen, denn die Gestaltung der Zukunft hat gestern begonnen, setzt sich im Heute fort und wird Konsequenzen für morgen haben.

2017: Design Quo Vadis?
Future Visions

Text: Jonas Rehn
6 drm 110 111
Welche Ansätze für die zukünftige Entwicklung der Designdisziplin relevant sind, stellt Jonas Rehn anhand verschiedener Beispiele dar.
 

2017: Design Quo Vadis?
Future Visions

Text: Jonas Rehn
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Welche Ansätze für die zukünftige Entwicklung der Designdisziplin relevant sind, stellt Jonas Rehn anhand verschiedener Beispiele dar.

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