26. November 2017

News

Design to Business.
Jahreskonferenz 2017

Schlachthof Wiesbaden

12. Dezember 2017

design-to-business.de

 

Das Ideenentwicklung und -umsetzung verschiedene Fähigkeiten erfordert, aber trotzdem in Zusammenarbeit entstehen muss, hat die Design to Business-Konferenz mit dem Untertitel „Neue Wege zu Innovation und Wertschöpfung“ erkannt und sich dessen Förderung zum Ziel gesetzt. Am 12. Dezember 2017 sollen daher Vorträge und Workshops Unternehmen und Kreativschaffende vernetzen, um die Kulturwirtschaft bei der Weiterentwicklung zu unterstützen. Begleitend findet eine Ausstellung statt, an der sich sowohl verschiedene hessische Hochschulen als auch Designagenturen und neue Talenten beteiligen.



 

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Hessen gilt als eine wichtige Schnittstelle zwischen Politik und Industrie und sieht sich der Bildung, Forschung und Förderung der hessischen Wirtschaft verschrieben. Der über Beiträge finanzierte Verband ist regional organisiert und wird demokratisch gewählt.

Nach einem Grußwort des hessischen Ministers für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung Tarek Al-Wazir, folgt ein umfangreiches Programm. Sprecher sind im ersten Teil verschiedene Persönlichkeiten aus der Politik, die anschließen das Wort an Vertreter der Wirtschaft übergeben. Der Vormittag steht unter den Themenschwerpunkten Digital Industrial, Innovation und Wertschöpfung sowie Identität versus Komplexität. Nach der Preisverleihung des Förderpreises für den Nachwuchs an die HfG Offenbach, folgt ein Vortrag von Frank Wendelstorf von der Vodafone GmbH über disruptive Innovationen in der Telekommunikationsindustrie. Der Nachmittag ist verschiedenen Workshops gewidmet, die Methoden aus Design und Entwicklung vorstellen. Ein abschließender Vortrag geht auf die Entwicklung von smarten Produkten ein.

Das Programm ist eng getaktet und versucht, auf möglichst viele unterschiedliche Themengebiete einzugehen, was in Bezug auf die Intention der Konferenz nachdenklich stimmt. Hier bestätigt sich der Eindruck, dass neben der Vermittlung und Forschung die Vernetzung im Vordergrund steht und die eigene Positionierung zu Themen offen gelassen wird. Wenn man sich den politischen Kontext bewusst macht, in dem die Veranstaltung stattfindet, kommt das Gefühl auf, dass die Veranstalter durch diese Vernetzung nach struktureller Qualität und Hilfe bei komplexen Themen in einer gut funktionierenden regionalen Struktur suchen.

Diese regionale Beschränkung – der Großteil der Redner ist in Frankfurt am Main beziehungsweise in Offenbach am Main verortet – hat den Vorteil einer unbürokratischen Netzwerkbildung. Dies kann durchaus zu positiven politischen und wirtschaftlichen Ergebnissen führen, nach welchen die IHK, als Schnittstelle einer demokratischen Politik und wirtschaftlichen Interessen, strebt.

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