28. November 2015

News
Designers in Residence 2015.
Migration

Design Museum, London
– 31. März 2016
designmuseum.org

 


 

Noch bis zum 31. März 2016 sind die Resultate des Designers in Residence-Programms 2015 des Londoner Design Museums in den eigenen Ausstellungsräumen zu sehen. Das Thema der diesjährigen Residency ist „Migration“, mit dem sich nicht nur vier ausgewählte Jungdesigner befasst haben, sondern das ebenfalls auf den baldigen Umzug des Design Museums in seine neuen Räumlichkeiten im nächsten Jahr hindeutet.



 

Eine der Kernaktivitäten des Londoner Design Museums ist mittels der alljährlichen Residency die Schaffung von Raum für talentierte Nachwuchsdesigner sämtlicher Disziplinen. In diesem Jahr erhielten Chris Green, Hefin Jones, Stephanie Hornig und Alexa Pollmann die Chance sich ihren eigenen Raum für Recherchen und Reflektionen zu ihrer Rolle als Gestalter zu schaffen. Dabei ist den Designern freigestellt wie sie mit der gegebenen Thematik „Migration“ umgehen – ob sie auf Basis des Themas konkrete Objekte erschaffen oder ihrem Rechercheprozess innerhalb der Ausstellung eine eigene Sprache verleihen.

 

Der eher architektonisch ausgerichtete Designer Chris Green befasst sich schon seit geraumer Zeit mit den künftigen Beziehungsformen zwischen Mensch, Technologie und dem Begriff der Stadt. Stark beeinflusst hat ihn hierzu vermutlich auch sein zweijähriges Engagement am MIT Senseable City Lab. Für sein Ausstellungsprojekt thematisiert Green die Auslotung neuer Anwendungen für Drohnen im Alltag und widmet sich der Problemstellung, wie der Drohnenseinsatz weniger negativ wahrgenommen werden könnte: Welche Spielregeln sollten hier künftig eine Rolle spielen? Welchen Teil unserer gängigen Infrastruktur könnten die technischen Vehikel zukünftig übernehmen?

 

Der crossdisziplinär arbeitende Waliser Hefin Jones widmet die Projektarbeit „Cosmic Colliery“ für das Design Museum seiner Heimat Wales und der Umnutzung vieler leer stehender walisischer Kohleminen. Er präsentiert am Beispiel der Zeche Penallta Colliery im Rhymney Valley sein Konzept, diese künftig als Trainingsort für Astronauten einzusetzen. Einmal im Monat besichtigt Jones mit einem Dokumentarfilmer das Gebiet um die Zeche, um mehr über die Menschen und deren Lebensweise zu erfahren.

 

Die österreichische Produktdesignerin Stephanie Hornig, die anlässlich ihre Arbeit bei Barber and Osgerby nach London kam, ist auf die Gestaltung von Möbeln spezialisiert. Die letzten Monate verbrachte sie mit einer intensiven historischen Recherche zur Veränderung unseres Begriffes von Privatraum und dem Einfluss den Objekte auf dieses Verständnis ausüben. In der Ausstellung präsentiert sie anhand einer Objektreihe, ihre gewonnen Kenntnisse zu Mobilität, Nomadentum und einer neu gewonnen Flexibilität.

 

Designerin Alexa Pollmann lässt sich in erster Linie einem spekulativ narrativen Bereich in der Gestaltung zuordnen, innerhalb dessen sie sich vor allem mit der Mode der Zukunft befasst. Auch für die Ausstellung im Design Museum London spielt der Stellenwert von Kleidung als kulturelles Gut eine wichtige Rolle, für die Pollmann eine Art kulturübergreifende futuristische Tracht, aber auch einen fiktiven Volkstanz, entwickelt hat.

 

 


 


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