11. Februar 2016

News
form N° 264.
Land of Design Lithuania

Das Design in anderen Ländern hält nicht nur Erkenntnisse über das vermeintlich Andere und Neue bereit, sondern bietet auch immer Reflexionsfläche für das eigene, sicherlich auch national geprägte Designverständnis. Im Focus-Teil von form 264 stellen wir das Designland Litauen, mit dreieinhalb Millionen Einwohnern der bevölkerungsreichste der drei baltischen Staaten, vor, dessen junge kreative Szene zwischen Tradition und Aufbruch, Isolation und internationaler Vernetzung sowie sichtbarem und dem im Burckhardt’schen Sinne „unsichtbaren“ Design oszilliert.



 

Der einleitende Text von Karolina Jakaitė, Dozentin an der Vilnius Academy of Arts, gibt einen Überblick über die litauische Designgeschichte, die sowohl mit dem Bauhaus und der künstlerischen Moderne in Verbindung steht als auch stark durch die Eingliederung des Landes in die Sowjetunion und deren politische Direktive bestimmt wurde. Seit der Unabhängigkeit 1990 entwickelte sich Litauen zu einem modernen, europäischen Staat, dessen Designer internationale Erfolge feiern. Eine Auswahl von 16 Gestaltern aus den Bereichen Industrie-, Grafik-, Mode- und Produktdesign stellen wir im Heft vor, von denen wir vier auch online präsentieren. Außerdem haben wir mit der Geschäftsführerin des Lithuanian Design Forum, Audronė Drungilaitė, und dem Vize-Wirtschaftsminister Marius Skarupskas über das dortige Designverständnis und die langfristige Implementierung von Design als innovationstreibende Kraft in die politische Strategie des Landes gesprochen.

 

Zudem beschäftigen wir uns in der Rubrik Archive mit der bemerkenswerten Kür des Freudentränen-Emojis zum Oxford Dictionaries Word of the Year, zeigen verschiedene internationale Materialsammlungen, die Designern als Inspirationsquellen dienen können, und befragen das Phänomen des Crowdfundings nach seinen Auswirkungen auf das Design und sein Image in der Öffentlichkeit.

 

Sie können wie immer, neben den vier litauischen Studios aus dem Focus-Teil, zwei weitere Artikel online lesen: Heather Martin analysiert im Discourse den Einzug digitaler Technologien und ganzheitlicher Lösungsansätze in den Bereich des klassischen Industriedesigns, und der Text „Generative Mode“ stellt aktuelle Beispiele aus dem Modedesign vor, in denen die Gestaltung von vornherein auf digitalen Technologien basiert.

 

In den form Dossiers finden Sie diesmal drei weitere litauische Designstudios und Hintergrundinformationen zu der Verbindung des Holzbaukastens Lelu mit der Schrift GT Eesti von Grilli Type. Außerdem erweitern wir das Interview mit Patrick Tresset, der Porträts zeichnende Roboter erschafft, und sprechen mit den Urhebern der Hilfsaktion „RescEU“, die Flüchtlinge zu Rettern der Europäischen Gemeinschaft macht.

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Nº 274
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