2. März 2018

News

Hannes Meyer als Pädagoge

Text: Anna Sahr

Universität Kassel

15. – 17. März 2018

uni-kassel.de

 

Von der Theorie zur Praxis: als bekannter Vertreter des Bauhauses gelang es Hannes Meyer, die Theorie der Bauhauspädagogik zu erweitern und erstmals gemeinsam mit Studierenden anhand einiger repräsentativer Projekte in die Tat umzusetzen. Das dreitägige Symposium „Hannes Meyer als Pädagoge“ behandelt den Einfluss Meyers auf die Bauhauslehre und seine Neuorientierung innerhalb des Diskurses.



 

Darüber hinaus beschäftigt sich das Symposium besonders mit seinem pädagogischen Konzept während seiner Zeit als Direktor des Bauhauses Dessau sowie mit den von ihm geprägten Bauhausschülern.

Die 1919 in Weimar gegründete Kunstschule steht für rationale, klare und praktische Strukturen in Verbindung mit Harmonie und künstlerischer Ästhetik. Ihr Gründer Walter Gropius stellte die Weichen für Hannes Meyer, der in den Jahren 1927 bis 1930 als Lehrer der Bauhauspädagogik und Direktor am Bauhaus in Dessau dieser neuen Lehre der Architektur Leben einhauchte.

Die Vorträge des ersten Tages des Symposiums geben Einblicke in die Vorstellung und Umsetzung von Meyers pädagogischem Konzept, setzen dieses in Kontext, ziehen Vergleiche zu Künstlern wie László Moholy-Nagy und diskutieren einige wichtige praktische Projekte unter der Leitung Meyers, so beispielsweise die Planung und den Bau der Laubenganghäuser.

Ein wichtiger Bestandteil Meyers Umstrukturierung der Bauhaus-Lehre, die sich unter anderem in der Einführung neuer Wissensgebiete, wie der Städtebaulehre und der Begründung der Ausbauwerkstatt zeigte, war die Auswahl neuer Lehrkräfte. Am zweiten Tag werden einige dieser Lehrenden, ihre Konzepte sowie Praktiken vorgestellt und ihre Einflüsse innerhalb des Diskurses erläutert, so etwa die Rolle des Malers Oskar Schlemmer oder der ersten weiblichen Werkmeisterin der Weberei am Bauhaus in Dessau, Gunta Stölzl.

Der letzte Tag des Symposiums schließt mit der Frage nach dem Einfluss Meyers und des Bauhauses auf folgende Generationen. Der Fokus liegt hierbei auf den Bauhausschülern des 20. Jahrhunderts, die zu Zeiten diverser politischer und gesellschaftlicher Umbrüche die Prinzipien des Bauhauses umsetzten.

Jeder Tag beginnt jeweils zwischen 9.30 und 10 Uhr und ist in drei Themenblöcke à zwei bis drei Stunden unterteilt. Im Anschluss an die Vorträge findet jeweils eine Diskussion statt.

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