2. Dezember 2017

News

Jonas Mekas.
Again It All Comes Back to Me in Brief Glimpses

MMCA, Seoul

– 4. März 2018

mmca.go.kr

 

Der 1922 in Litauen geborene Jonas Mekas bezeichnet sich als Filmer. Seine Art und Weise, Fotografie für sequenzielle Tagebucheinträge zu benutzen, prägt seine Arbeiten und stellt das Bindeglied zwischen seinem Alltag und seinem künstlerischen Schaffen dar. Das National Museum of Modern and Contemporary Art in Seoul zeigt nun eine Retrospektive der Arbeit des 95-Jährigen.



 

Das Werk Mekas’ begann mit lyrischen Veröffentlichungen als Jugendlicher in seiner Heimat. Nach schwierigen Kriegsjahren entschloss er sich schließlich nach New York zu emigrieren. Dort begann er ab 1953 eigene Filme zu drehen. Doch auch Text blieb Mekas auch immer ein wichtiges Medium, so gründete er 1954 die Zeitung Film Culture und wurde in der amerikanischen Filmszene ein wichtiger Kritiker und Katalysator.

Bekanntheit erlangte Mekas durch seine Tagebuchfilme, welche die poetischen Texte mit Stücken seiner filmischen Abbildungen verbinden. Doch auch seine erzählerischen und dokumentarischen Filme sind hochgeschätzt.



 

Mekas Leben ist eine Reise, die noch nicht vorbei ist, immer wieder eignet er sich neue Medien an, welches ein Ausdruck seiner Avantgarde ist. Seit 2007 postet er mit Regelmäßigkeit tagebuchartige Einträge auf seiner Webseite und auf Youtube.

Die Ausstellung versucht die Masse des Werkes zu ordnen, verständlich zu machen und in neue Kontexte zu setzten. So werden zum Beispiel diese Tagebucheinträge auf 12 verschiedenen Monitoren gezeigt. 120 Fotografien versuchen seinen Einfluss in der Kunst- und Kulturszene darzustellen, diese zeigen besonders die Verbindung zu Andy Warhols Factory und der Fluxus-Bewegung. Seine präsentierten Filme sind auf verschiedene Weisen inszeniert, zum Beispiel wird der 1964 entstandene „The Brig“ mit dem „Destruction Quartet“ von 2006 verbunden und der Film „Travel Song“ (1981) wird in Form eines „Quartets“ gezeigt.

Zusätzlich finden regelmäßig Screenings Mekas’ Meisterwerke, wie zum Beispiel „Walden“ (1969) und „As I Was Moving Ahead I Saw Brief Glimpses of Beauty“ (2000).

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