Urbo Kune

DOX Centre for Contemporary Art

– 18. Januar 2016

dox.cz


Urbo Kune steht für gemeinsame Stadt auf Esperanto und referiert auf ein Projekt des österreichischen Architekturtheoretikers Jan Tabor zusammen mit dem Intendanten des Klangforums Wien, Sven Hartberger, das im Mai 2015 in einer urbanistischen Oper mit Musik, Vorträgen und der Entwicklung von Utopien zur „Verbesserung der Welt“ beitragen sollte. Den gleichen Titel trägt die Ausstellung im DOX Centre for Contemporary Art in Prag, die ein experimentelles Projekt tschechischer und slowakischer Architekturstudierender zeigt.




Das Ergebnis des Projekts ist das Modell einer utopischen Membranen-Stadt, die eine mögliche Nutzung des einen Kilometer langen Zbraslav-Steinbruchs darstellen soll, wenn dieser irgendwann geschlossen wird. Dafür wurde der Steinbruch in elf Meter breite, durch Membranen getrennte schmale Spalten unterteilt, die von den Architekturstudierenden der tschechischen Technical University in Prag und der Academy of Fine Arts and Design in Bratislava ausgestaltet wurden. Es sind Entwürfe für unter anderem Wohnanlagen, Gärten, Bildungseinrichtungen, Einkaufszentren, einen Skatepark, eine Brauerei und ein Gefängnis entstanden.

Teil der Ausstellung sind außerdem Arbeiten des Malers und Grafikers Pavel Růt, der sich für seine Bilder von der fiktionalen Stadt hat inspirieren lassen.


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