Professur für Computer Generated Object Design (CGO) – Virtuelles Objektdesign an der Technischen Hochschule Nürnberg

Professur für Computer Generated Object Design (CGO) – Virtuelles Objektdesign an der Technischen Hochschule Nürnberg

Innovation braucht Vielfalt

Als Professor*in an der TH Nürnberg haben Sie ein einzigartiges berufliches Umfeld. Als große Hochschule bieten wir Ihnen viele Möglichkeiten, Ihre Tätigkeit flexibel zu gestalten. Ihre innovativen Ideen in Lehre und Forschung und Ihre Mitwirkung in strategischen Projekten prägen das Profil unserer Hochschule mit. Bei uns agieren Sie vernetzt in kollegialen Teams. Sie arbeiten mit Studierenden in innovativen Lehr- und Lernformaten und begleiten aktiv deren Persönlichkeitsentwicklung. Sie bringen Ihre Kompetenz in interessante und gesellschaftlich relevante Vorhaben ein.
Sie sind hochschulweit und international interdisziplinär vernetzt. Der Transfer Ihrer Erkenntnisse in die Praxis schafft einen Mehrwert für die Menschen – so gestalten Sie den technologischen und gesellschaftlichen Wandel aktiv mit.


An der Fakultät Design ist zum Wintersemester 2022/2023 oder später eine Professur der BesGr W2 für das Lehr- und Forschungsgebiet

„Computer Generated Object Design (CGO) – Virtuelles Objektdesign“

zu besetzen.


Ihr Profil:
Die gesuchte Lehrperson soll auf internationalem Standard Gestaltungskompetenzen wirksam vermitteln. Fundierte Erfahrungen als Designer*in im Bereich Form- und Objektgestaltung im digitalen Umfeld werden vorausgesetzt und müssen nachgewiesen werden.
Erwartet wird das Verständnis für die Verzahnung real-analoger und virtuell-digitaler Designprozesse in der Objekt- und Formentwicklung – sowohl im konkreten als auch im spekulativen Kontext. Es geht um die Kompetenz, die physische und digitale Welt im dreidimensionalen Raum miteinander zu verbinden und die daraus resultierenden Fertigungsmethoden (3D-Print, Rapid Prototyping) vermitteln zu können.
Lehrerfahrung im Hochschulkontext wird vorausgesetzt. Teamfähigkeit und die Bereitschaft für interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie das Interesse an der Planung und Durchführung von forschungsgeleiteten Lehrprojekten gehören ebenfalls zum Anforderungsprofil. Zu gegebenem Zeitpunkt ist ein Gutachten über die besondere Befähigung zur künstlerischen Arbeit vorzulegen.


Ihre Aufgaben:
Die gesuchte Lehrperson soll in der Lage sein, im Kontext der vorhandenen Lehrgebiete die Gestaltung von Formen und Objekten im digitalen Gestaltungsraum zu vermitteln. Nachdem Design für Kommunikation und Medien mittlerweile ganz selbstverständlich den 3D-Raum erreicht, geht es nicht um die industrielle Fertigung eines Produktes, sondern um die grundlegende Vermittlung von Formbewusstsein, die Kompetenz für die Kommunikationsqualitäten von Objekten und den damit zusammenhängenden digitalen Prozessen. Außerdem, um das Verständnis für digitalen Entwurf und die Fertigungsmethoden der Zukunft.

Die Integration des Moduls in interdisziplinäre Designprozesse wird erwartet, sowie eine engagierte Mitwirkung bei der Weiterentwicklung von Fakultät und Hochschule und die Mitarbeit in der akademischen Selbstverwaltung.


Einstellungsvoraussetzungen:
Ein abgeschlossenes Hochschulstudium. Die besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit ist durch die Qualität einer Promotion oder durch einen anderen Nachweis (Gutachten über promotionsadäquate Leistungen) zu belegen. Oder es erfolgt ein Nachweis der besonderen Befähigung zu künstlerischer Arbeit (Gutachten über die besondere Befähigung zur künstlerischen Arbeit). Pädagogische Eignung sowie besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis, die nach Abschluss des Hochschulstudiums erworben sein muss und von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereiches ausgeübt worden sein müssen; in besonderen Fällen kann der Nachweis der außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübten beruflichen Praxis dadurch erfolgen, dass über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren ein erheblicher Teil der beruflichen Tätigkeit in Kooperation zwischen Hochschule und außerhochschulischer beruflicher Praxis erbracht wurde. In besonders begründeten Fällen kann ferner eingestellt werden, wer zusätzliche künstlerische Leistungen nachweist; in diesem Fall soll eine mindestens dreijährige berufliche Praxis außerhalb des Hochschulbereichs nachgewiesen werden.

In das Beamtenverhältnis kann berufen werden, wer das 52. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Nach Erfüllung der beamtenrechtlichen Voraussetzungen ist die Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit vorgesehen.

Menschen mit Schwerbehinderung werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt eingestellt.

Die Hochschule strebt insbesondere im wissenschaftlichen Bereich eine Erhöhung des Anteils von Frauen an. Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich gewünscht. Die TH Nürnberg hat das Zertifikat „Familiengerechte Hochschule“ erstmals 2005 erworben.


Interessiert?
Dann unternehmen Sie den nächsten Schritt und verwirklichen Sie Ihre beruflichen Ziele mit uns! Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung bis zum 26. Juni 2022. Bitte nutzen Sie ausschließlich unser Online-Bewerbungsportal.

Den Bewerbungsunterlagen ist ein aussagekräftiges Portfolio Ihrer Design- und Lehrtätigkeit mit entsprechenden Nachweisen beizufügen.

Bei Fragen zur Professur steht Ihnen gerne Frau Prof. Schenker (sybille.schenker@th-nuernberg.de) zur Verfügung.

Werden Sie Professor*in an der TH Nürnberg und erfahren Sie mehr zu unseren Angeboten und zum Berufungsverfahren unter den FAQ.